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ganz falsche Werbung!
Dienstag 01. November 10:24
Auch die 5. Auflage der „21 guten Gründe für Stuttgart 21“ vom Oktober 2011 enthält dieselben groben Fehler und ist eine unlautere und irreführende Werbung für das Projekt. Beispiel aus Grund 13 „Die Stadt wird schöner“:
„Die berühmte Platanenallee wird nicht mehr an den Rand des Parks gedrängt sein, sondern gewinnt ihre alte Funktion als Zentralachse zurück.
...Das erhöht gelegene Schloss Rosenstein bekommt seine alte Rolle als Fluchtpunkt einer Blickachse zurück.“
Beide Behauptungen habe ich als Luftblasen ohne jeden Wahrheitsgehalt in meinem Vortrag entlarvt, Flügel-tv, ab Minute 37. Dazu gestellt ist auch wieder das unsägliche Werbebild vorher / nachher, „ein kapitaler Verdummungsversuch oder die Unfähigkeit der Verantwortlichen“ .
Ganz falsche Werbung (2)
Mittwoch 02. November 09:20
„Der Kopfbahnhof ist an seine Kapazitätsgrenze gelangt. Die neue Station lässt als Durchgangsbahnhof deutlich mehr Bahnverkehr zu.
„Im heutigen Gleisvorfeld kreuzen sich die Gleise vielfach, die Züge behindern sich daher gegenseitig bei der Ein- und Ausfahrt.“
„Die Beibehaltung des jetzigen Kopfbahnhofes könnte die bestehenden Kapazitätsengpässe nicht beheben.“
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Wer zeichnet für „21 gute Gründe für Stuttgart 21“ verantwortlich?
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Es gibt jetzt eine 2. Auflage, download http://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/?id=272&tx_smediamediathek_pi1%5Bmedium%5D=229&L=1&cHash=564e286ca3cdd1dcbc498e6baebb78c1
Die Arbeit mit einem Vergleich mit der 1. Auflage möchte ich sparen. Als Beispiel der Beschönigung und Falschinformation sei das Bild auf Seite 7 gezeigt. Hier wird ein Engpass angeprangert, der sich beim näheren Hinsehen als das geniale „Tunnelgebirge“ herausstellt, bei dem die Züge in drei Stockwerken übereinander fahren und der deshalb mitnichten ein Engpass ist.
Auf der gegenüberliegenden Seite heißt es:
2. MEHR ZÜGE IM DURCHGANGSBAHNHOF
Der Kopfbahnhof ist an seine Kapazitätsgrenze gelangt. Die neue Station lässt als Durchgangsbahnhof deutlich mehr Bahnverkehr zu. Das bedeutet mehr umweltfreundliche Mobilität im Land.
Das „entspricht nicht der Wahrheit“ und wütend darüber fällt einem „Lügenpack“ ein.
Die neueste CDU-Werbung von Ende Januar 2011 (Postwurfsendung an alle Stuttgarter Haushalte mit mehreren Prospekten von „guten Argumenten“ liegt genau auf dieser Linie und wird als „Werbezumutung“ von Fritz Möbus im Detail kommentiert.
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Seit Jahresanfang 2009 gibt es die kleine Broschüre „21 gute Gründe für Stuttgart 21“, Herausgeberin: Landeshauptstadt Stuttgart, Stabsabteilung Kommunikation, Stand: Dezember 2008 im quadratischen (Pixi-) Kleinformat 11x11 cm
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Der hauptsächliche Mangel der „21 Gründe“ liegt im Vergleich des künftigen Zustands nach Fertigstellung des Projekts Stuttgart 21 mit dem heutigen Zustand. Das ist aber nicht fair, denn es muss mit dem Alternativmodell Kopfbahnhof 21 in Konkurrenz treten.
„Alle Verkehrsgutachten vergleichen Stuttgart 21 nur mit dem bestehenden Kopfbahnhof ohne Modernisierung. Nur so konnte Stuttgart 21 überhaupt als vorteilhaft dargestellt werden.“ (K 21)
Die „21 guten Gründe“ erweisen sich bei kritischer Betrachtung im Vergleich mit dem Alternativmodell K 21 vielfach als fragwürdig, halbwahr oder falsch.
Alle 21 Gründe sind rechts in der Navigation einzeln anzusteuern. Sie sind wörtlich zitiert (in Rot) und anschließend kommentiert.
„Wer einen entsprechenden Kommentar sendet sei versichert, dass dieser in die Liste aufgenommen wird, anonym oder mit Namensnennung.“
Einige wichtige Punkte werden nicht angesprochen, zum Beispiel der ZOB (Omnibusbahnhof), das Planetarium, die Verlegung der Stadtbahn, das Stadtklima u.a.
Siehe bei „21 gute Gründe für K 21.“
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Auch die Bilder in der Pixi-Schrift „21 gute Gründe für Stuttgart 21“ sind voller Täuschungen und Fragwürdigkeiten, z.B. die Gegenüberstellung Seite 8 und 9:
(siehe auch den Drexler-Flyer, bei dem die Platanenallee (linkes Bild) allerdings nur vom Kenner geahnt werden kann...)
Zu bemerken und fragen ist:
- die alte Platanenallee, die vom unteren Schlossgarten zum Eingang Rosenstein hochführt, ist gänzlich verschwunden
- auch die historischen Pförtnerhäuschen am Eingang des Rosensteinparks sind nicht mehr da
- der untere Schlossgarten ist hochgesetzt (er lag in der Talaue) und nun eine grüne Wiese (wo sind die 5000 Bäume?)
- die Hauptwege sind durch rechtwinklig angesetzte (!) Nebenwege verbunden (für disziplinierte junge Menschen - wo sind die Rentner künftiger Jahrzehnte?)
- die seitherige Wegführung mit alten Bäumen rechts vom Schloss ist samt dem Rosengarten verschwunden. Stattdessen setzt sich die Ebene zum Neckartal hin (rechts vom Schlössle) fort!
- Der Blick auf die Schienen ist dem heutigen Parkgänger verwehrt
- Mit diesen Bildern wird auch sonst für „Unsere grüne Stadt“ geworben.
Einladung zu meinem Vortrag im Rathaus bei Flügel-TV
vom Montag, 27. Juli 2011 im großen Saal Rathaus Stuttgart.
Veranstalter: ArchitektInnen für K21
Thema: „Schöne neue Stadt?“ („Die Stadt wird schöner“, zum Hauptwerbebild der Stadt für Stuttgart 21)
Beginn der Musik (Prokoffief) bei Minute 9:00, der Vortrag bei 12:30
Mitwirkende:
Paul Gebhard: Projektionsmanager (Bildfolgen auf zwei Großleinwänden)
Paul-Bonatz-Duo: Diethelm Busch, Violine/Blockflöte, Ejung Kim, Klavier
Musikalische Einrahmung: Melodie von Prokoffief / „Sag mir, wo die Blumen sind“ von Pete Seeger / Beethoven, Scherzo aus der Frühlingssonate
Publikum: Gelächter, Gesang
Stimme aus dem Jenseits: König Wilhelm I von Württemberg
Luftbilder: Manfred Grohe
Siegfried Busch: Vortrag, Gesang (Melodramen), Nasenflöte
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Kommentare:
- „Allein schon Siegfried Buschs Vortrag zum Thema Werbebilder mit Gesang (!!!) ist der absolute Wahnsinn!“
- „Diese Mischung ist das Beste, was einem Vortragenden gelingen kann, aber nur selten erreicht wird.“
(Für Hinweise auf Fehler aller Art bin ich dankbar.
revidiert / ergänzt am 12. April 09 / 14. Mai 09 / 2. Juni 09 / 21. Juli / 9. August / 10. August / 21. November / 22. Dezember/ 3. Januar 2010/ 8. Januar 10 / 13. Januar 10 / 20. Januar 10 / 22. Januar 10/ 9. Februar 10 / 22. Februar 10 / 26. Februar 10 / 27. Februar 10 / 6. März 10 / 16. März 10 / 16. April 10 / 20. April 10 / 23. April 10 / 6. Mai 10 / 17. Mai 10 / 6. Juni 10 / 6. Juli 10 / 29. Juli 10 / 29. August 10 / 10. September 10 / 14. September 10 /
10.10.2010 / 6.1.2011 / 3.2.11 / ....... 3.5.2011 / 30.7.11 / 1.11.11 / …. 3.3.2012 / 26.6.12 / 6.2.2013 /
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wörtliche Zitate aus der Broschüre in rot
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Gute Gründe für den Kopfbahnhof und gegen Stuttgart 21 sind auch ausführlich bei den Grünen zu finden.
Als Belege können die Schriften bekannter Verkehrswissenschaftler und Experten wie Monheim, Hesse, Bodack, Arnoldi und Vieregg herangezogen werden.
Eine Dokumentation „Kopfbahnhof 21 - das bessere Konzept“ bei www.kopfbahnhof-21.de