Apr 2011
Die Schieneninfrastruktur, den mangelhaften Fuhrpark und die Bahnhöfe in Ordnung zu halten kostet viel Geld, das die Bahn aber lieber bei Großprojekten wie Stuttgart 21 und bei internationalen Zukäufen oder Beteiligungen ausgibt, da der Profit offensichtlich vor gutem Bahnbetrieb im Sinne der Reisenden rangiert. | Mai 2011 | Mär 2011
Die Stadt wird schöner?
Donnerstag 28. April 15:30
Unausgereifte Kommentare (siehe Schöne Stadt??) warten auf Rückmeldungen. Alle Irrtümer meinerseits werden gerne (auf Wunsch mit Namensnennung) umgehend korrigiert oder kommentiert.
Redlichkeit - an die SPD
Montag 25. April 00:27
Es geht um die redliche Erörterung von Stuttgart 21 und da ist eine SPD angemahnt, die sich allzu unkritisch an die Befürworter CDU/FDP angehängt hat, ohne sich dabei eigenständig zu profilieren. Auch Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer hat von der SPD deutlich die vermisste Redlichkeit eingefordert (Memory 25):
„Ich hoffe, dass es den Koalitionären möglich ist, in der nächsten Zeit die Beurteilung der Faktenlage bei S21/K21 auf einen realistischen, ehrlichen Stand zu bringen.“
„Ich hoffe, dass es den Koalitionären möglich ist, in der nächsten Zeit die Beurteilung der Faktenlage bei S21/K21 auf einen realistischen, ehrlichen Stand zu bringen.“
parteiische Südwestpresse
Freitag 15. April 15:28
Aus dem Kommentar von Andreas Böhme in der SWP Ulm zur gestrigen Koalitionsverhandlung in Stuttgart:
...„Aber die grünen Hardliner in der Arbeitsgruppe, der Tübinger OB Boris Palmer, der Stuttgarter Stadtrat und Landtagsabgeordnete Werner Wölfle sowie der Bundestagsabgeordnete Winfried Hermann sehen das weniger sportlich. Sie überraschten die Sozialdemokraten mit einer Sichtweise, die weniger einer Regierung als mehr den Demonstranten verhaftet sei, hieß es nach dem ergebnislos verlaufenen Treffen. Kretschmann gibt deshalb weiter: Ohne Absenkung der Quoren wäre eine Abstimmung nicht fair. Die SPD wiederum steht fest zu ihrem Versprechen, den Neubau durch eine Volksabstimmung entscheiden zu lassen - und zwar der Verfassung entsprechend auf der Basis der gültigen Quoren.“…
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S.B.: So muss ein bekannt parteiischer S21-Befürworter wohl schreiben, wohl informiert von der SPD. Dass den „grünen Hardlinern“ die Herren Schmiedel und Drexler als S21-Betonköpfe gegenüber saßen, steht nicht im Kommentar. Natürlich wollten diese von „inhaltlichen“ Diskussionen nichts wissen, aber wurden sie wirklich „überrascht“? Schließlich vertreten die Grünen genau die Position der „Demonstranten“ und Palmer, Wölfle und Hermann sind immer wieder auf der Demobühne aufgetreten. Sollen sie sich in Verhandlungen davon abwenden und die Tatsachen verschweigen? Der Kommentar enthält die gute Nachricht, dass die Strategie der SPD nicht aufgeht und auch die Volksabstimmung nach „gültigem“ Ritual als Lösung nicht akzeptiert wird. Schön zu hören!
...„Aber die grünen Hardliner in der Arbeitsgruppe, der Tübinger OB Boris Palmer, der Stuttgarter Stadtrat und Landtagsabgeordnete Werner Wölfle sowie der Bundestagsabgeordnete Winfried Hermann sehen das weniger sportlich. Sie überraschten die Sozialdemokraten mit einer Sichtweise, die weniger einer Regierung als mehr den Demonstranten verhaftet sei, hieß es nach dem ergebnislos verlaufenen Treffen. Kretschmann gibt deshalb weiter: Ohne Absenkung der Quoren wäre eine Abstimmung nicht fair. Die SPD wiederum steht fest zu ihrem Versprechen, den Neubau durch eine Volksabstimmung entscheiden zu lassen - und zwar der Verfassung entsprechend auf der Basis der gültigen Quoren.“…
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S.B.: So muss ein bekannt parteiischer S21-Befürworter wohl schreiben, wohl informiert von der SPD. Dass den „grünen Hardlinern“ die Herren Schmiedel und Drexler als S21-Betonköpfe gegenüber saßen, steht nicht im Kommentar. Natürlich wollten diese von „inhaltlichen“ Diskussionen nichts wissen, aber wurden sie wirklich „überrascht“? Schließlich vertreten die Grünen genau die Position der „Demonstranten“ und Palmer, Wölfle und Hermann sind immer wieder auf der Demobühne aufgetreten. Sollen sie sich in Verhandlungen davon abwenden und die Tatsachen verschweigen? Der Kommentar enthält die gute Nachricht, dass die Strategie der SPD nicht aufgeht und auch die Volksabstimmung nach „gültigem“ Ritual als Lösung nicht akzeptiert wird. Schön zu hören!
Warum spielen Sie immer noch den Bremser?
Sonntag 10. April 15:26
Zwei neue Memorys an SPD-Nils Schmid
Gastautoren sind Bahnhofsleiter a.D. Egon Hopfenzitz (Memory 23) und Liedermacher Thomas Felder (Memory 24)
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Die SPD möchte sich von den Grünen nicht belehren lassen und beharrt auf ihrer Zustimmung zu Stuttgart 21. Eine „inhaltliche Diskussion“ bei den Koalitionsgesprächen wurde (zunächst?) abgelehnt. Das wäre aber angebracht, nachdem der SPD die guten Argumente offenbar abhanden gekommen sind, denn auf ihrer Webseite hat sie die drexlerlastigen Begründungen entfernt!(siehe Blog vom 7., 9. und 10. Februar 2011)
Gastautoren sind Bahnhofsleiter a.D. Egon Hopfenzitz (Memory 23) und Liedermacher Thomas Felder (Memory 24)
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Die SPD möchte sich von den Grünen nicht belehren lassen und beharrt auf ihrer Zustimmung zu Stuttgart 21. Eine „inhaltliche Diskussion“ bei den Koalitionsgesprächen wurde (zunächst?) abgelehnt. Das wäre aber angebracht, nachdem der SPD die guten Argumente offenbar abhanden gekommen sind, denn auf ihrer Webseite hat sie die drexlerlastigen Begründungen entfernt!(siehe Blog vom 7., 9. und 10. Februar 2011)
Sehnsucht 21
Freitag 08. April 14:45
... „Doch in dieser enormen Emotionalität des Protestes, einer rationalen Emotionalität, in diesen Brüchen und Aufbrüchen drückt sich offensichtlich noch mehr aus. Etwas, was Machtmanagern zutiefst fremd und suspekt sein muss, etwas, was nicht wegargumentiert, weginszeniert, gegenkalkuliert und schon gar nicht mit beißenden Wasserfontänen aus den Köpfen geätzt werden kann: Sehnsucht.“... (aus Pulsschlag)

Zum Foto:
Kerzen sind Zeichen für Gefühl, Sehnsucht nach Geborgenheit und Stille, sie kontrastieren zu kalter Intellektualität und lärmender Betriebsamkeit aufs Stärkste. Auch bei der letzten, „stillen“ Montagsdemo in Leipzig 1989 bin ich mit einer Kerze dabei gewesen. Dass jetzt ein Stimmungsfoto mit mir auf der Titelseite und im Pulsschlag-Artikel Sehnsucht 21 der neuen KONTEXT:Wochenzeitung erschienen ist, bedeutet mir viel und bestärkt mich in meinem Anliegen Metropoli S21 und „Oben bleiben“.

Zum Foto:
Kerzen sind Zeichen für Gefühl, Sehnsucht nach Geborgenheit und Stille, sie kontrastieren zu kalter Intellektualität und lärmender Betriebsamkeit aufs Stärkste. Auch bei der letzten, „stillen“ Montagsdemo in Leipzig 1989 bin ich mit einer Kerze dabei gewesen. Dass jetzt ein Stimmungsfoto mit mir auf der Titelseite und im Pulsschlag-Artikel Sehnsucht 21 der neuen KONTEXT:Wochenzeitung erschienen ist, bedeutet mir viel und bestärkt mich in meinem Anliegen Metropoli S21 und „Oben bleiben“.
Hopfenzitz an Kretschmann
Samstag 02. April 10:55
„Die Grünen stehen im Wort.“ (Offener Brief)
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Frühere Blogeinträge siehe Navitagion links.
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