falsches Werbesprech 2007 (2)

Aus der Werbebroschüre der Projektbau AG
„Stuttgart 21 ist das erste einer Reihe von „21-er-Projekten“ der Deutschen Bahn-AG“
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Inzwischen ist klar: das einzige „21-er Projekt“ war und bleibt Stuttgart 21.

infratest-dimap-Umfrage

Aus der Rede von Martin Poguntke von der letzten Montagsdemo zur infratest-dimap-Umfrage:
„Die Sensation der Befragung war ja eindeutig das Ergebnis der dritten Frage, der nach „Umstieg 21“: Sage und schreibe 63 % der Bevölkerung fordern: Prüft den Vorschlag, auf die Modernisierung des Kopfbahnhofs umzusteigen! Fast zwei Drittel der Baden-Württemberger, quer über alle Parteien hinweg, wenden sich gegen ein stures Weiter-so.“
Ganze Rede
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Blaue Rohre

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Eiertanz statt Umstieg

Aus der Demorede von Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer von vorgestern:

„…denn alle diese Personen, Herr Wittke, Herr Leger, Herr Kuhn und Frau Schelling blenden nämlich die verheerenden Folgen eines, durch den Anhydrit verursachten Schadens, völlig aus. Bei der Beurteilung eines Risikos spielen nämlich nicht nur die Höhe der
Schadenswahrscheinlichkeit eine Rolle sondern auch die Folgen des Schadens. Das wäre ein Verkehrs-Chaos im Bahnknoten Stuttgart, wegen der erforderlichen Sperrung einer geschädigten Tunnelröhre. Genau das darf aber in Stuttgart nicht passieren.
 
Alle Personen, die hier zu Wort kamen, müssten das wissen. Sie blenden diese Gefahr jedoch einfach aus. Dazu zitiere ich wieder einmal den Satz von Altbürgermeister Rommel, der lautet: „Ist der Weg auch falsch und steinig, Hauptsache, wir sind uns einig.“ Jedem Einzelnen fehlt offensichtlich bislang noch der Mut, das einzig Richtige zu fordern, nämlich den UMSTIEG. Durch ihn kann das Anhydritrisiko im Stuttgarter Verkehrsknoten auf NULL gestellt werden. Aber sie alle machen derzeit um diese NULL einen Eiertanz mit den Worten: „bewältigen“, „beherrschen“, „minimieren“ Aber, das Risiko kann damit nicht vertrieben werden. Das sagt auch das Schweizer Gutachten aus. Und deshalb wird dieses Gutachten einfach ausgeblendet, obwohl ich bis heute keine technischen Gründe gegen dieses Gutachten gehört habe. Ohne den Umstieg wird aber Stuttgart zum Kaninchen vor der Schlange oder mit anderen Worten, zum Spielball des Anhydrit.“
Ganze Rede
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Pfui!

E-Post an die Stuttgarter Zeitung:
„Guten Abend Herr 
Christian Milankovic (mil),
Ihr Artikel ist o.k., nicht aber, dass die StZ hier die Kommentarfunktion abgeschaltet und damit die kompetente Gegenöffentlichkeit ausgebremst hat. Pfui! (Das trifft nicht Sie, sondern die Chefredaktion und das dahinter stehende Kapital). Traurig, wie die StZ das falsche Projekt immer noch unterstützt.“
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Leserbriefe bzw. Kommentare zu Artikeln über das Skandalprojekt Stuttgart 21 werden von der Monopolpresse nur noch ausnahmsweise angenommen
: Die Südwestpresse Ulm hat Leserbriefe im überregionalen Teil ganz gestrichen, ebenso die Stuttgarter Nachrichten. In der Stuttgarter Zeitung wird nur cirka jeder fünfte Artikel mit Kommentarfunktion versehen = 80% haben keine Möglichkeit der Kommentierung und Richtigstellung. Die „Andersdenkenden" sind somit ausgebremst, das Lügenprojekt wird geschont.