Mai 2012
Die Schieneninfrastruktur, den mangelhaften Fuhrpark und die Bahnhöfe in Ordnung zu halten kostet viel Geld, das die Bahn aber lieber bei Großprojekten wie Stuttgart 21 und bei internationalen Zukäufen oder Beteiligungen ausgibt, da der Profit offensichtlich vor gutem Bahnbetrieb im Sinne der Reisenden rangiert. | Jun 2012 | Apr 2012
Multible Choise
Montag 28. Mai 07:21
Schlagzeile Interview mit Bahnchef Rüdiger Grube in Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 27. Mai 2012, Nr.21, Wirtschaft Seite 31:
„Die Bahn ist pünktlich wie selten in ihrer Geschichte“
„Die Bahn ist pünktlich wie selten in ihrer Geschichte“
- Meint Grube unpünktlich wie selten?
- Ist es eine pure Werbeblase ohne jeden Wahrheitsgehalt?
- Grube muss es als Bahnchef am besten wissen.
Prof. Bodack auf der Filderdemo
Sonntag 27. Mai 16:49
Prof. Bodack vorgestern bei der Demo auf den Fildern:
„Daher mein Vorschlag an alle Befürworter einer besseren Bahn: Fordern Sie keine Verbesserungen, konzentrieren Sie sich darauf, darzustellen, dass die DB Pläne gesetzeswidrig sind, weniger Züge zulassen, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit verschlechtern – dann haben Sie Chancen, dass das EBA oder schließlich ein Gericht die Pläne verbietet und wirklich bessere Lösungen auf den Tisch kommen, besser auch für die Bürger auf den Fildern!“
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S.B.: Die „besseren Lösungen“: spielt Bodack auf den Erhalt der Gäubahn und des Kopfbahnhofs an (ganze Rede hier)?
„Daher mein Vorschlag an alle Befürworter einer besseren Bahn: Fordern Sie keine Verbesserungen, konzentrieren Sie sich darauf, darzustellen, dass die DB Pläne gesetzeswidrig sind, weniger Züge zulassen, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit verschlechtern – dann haben Sie Chancen, dass das EBA oder schließlich ein Gericht die Pläne verbietet und wirklich bessere Lösungen auf den Tisch kommen, besser auch für die Bürger auf den Fildern!“
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S.B.: Die „besseren Lösungen“: spielt Bodack auf den Erhalt der Gäubahn und des Kopfbahnhofs an (ganze Rede hier)?
wichtige Petiton
Samstag 26. Mai 10:29
"Nicht behindert zu sein, ist kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das jedem von uns jederzeit genommen werden kann."
(frei nach Richard von Weizsäcker)
Der Initiator der Petition ist selbst Körperbehindert (E-Rollifahrer, Contergan), wohnt in Tübingen, Dipl. Soz.-arb/FH und Inklusionsberater. Er ist politisch aktiv und kämpft seit ca. 30 Jahren für die Rechte der Behinderten, für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Barrierefreiheit.
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Petition unterzeichnen hier, nur noch 2 Tage!
(frei nach Richard von Weizsäcker)
Der Initiator der Petition ist selbst Körperbehindert (E-Rollifahrer, Contergan), wohnt in Tübingen, Dipl. Soz.-arb/FH und Inklusionsberater. Er ist politisch aktiv und kämpft seit ca. 30 Jahren für die Rechte der Behinderten, für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Barrierefreiheit.
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Petition unterzeichnen hier, nur noch 2 Tage!
Selbstläufer
Freitag 25. Mai 23:40
Die Idee des medienkritischen Blogs www.durch-sicht.de entstand beim letzten „Großen Ratschlag“ im März 2012 und wurde konsequent verfolgt. Aktuell gefördert durch die Parkschützer siehe hier und einen Flyer, der bald bei der Mahnwache ausliegt.Mark Pollmann geht ins Gefängnis, freiwillig
Donnerstag 24. Mai 11:09
Am 25. Mai tritt Mark Pollmann eine 10-tägige Haftstrafe in Rottenburg an. Aus seinem Statement von gestern:
„Die Erfahrung zeigt: wer sich der Wahrheit verweigert, wird im Irrtum lernen. Möge Stuttgart an diesem Irrtum S 21 nicht auf Dauer festhalten, denn bei aller bereits jetzt angerichteten sinnlosen Zerstörung ist ein Ausstieg aus diesem sinnlos-korrupt- gefährlichen Wahnsinn noch immer möglich. Denn Stuttgart 21 ist gescheitert - so oder so. Die Frage ist nur, wie lange noch sich die Verantwortlichen um diese Erkenntnis herum drücken wollen. Je länger das dauert, umso größer der Schaden für Stuttgart und seine Bürger, den Bahnverkehr und den Steuerzahler.“
(Ganzes Statement hier lesen.)
„Die Erfahrung zeigt: wer sich der Wahrheit verweigert, wird im Irrtum lernen. Möge Stuttgart an diesem Irrtum S 21 nicht auf Dauer festhalten, denn bei aller bereits jetzt angerichteten sinnlosen Zerstörung ist ein Ausstieg aus diesem sinnlos-korrupt- gefährlichen Wahnsinn noch immer möglich. Denn Stuttgart 21 ist gescheitert - so oder so. Die Frage ist nur, wie lange noch sich die Verantwortlichen um diese Erkenntnis herum drücken wollen. Je länger das dauert, umso größer der Schaden für Stuttgart und seine Bürger, den Bahnverkehr und den Steuerzahler.“
(Ganzes Statement hier lesen.)
Versprechen und Realität
Mittwoch 23. Mai 23:08
Koalitionsvertrag vor der Volksabstimmung:
„Die Landesregierung wird für vollständige Transparenz über Prämissen und Ergebnisse des Stresstests sorgen.“
Erboster Kommentar von Engelbert Rolli: „Anstatt wie versprochen für vollständige Transparenz über Prämissen und Ergebnisse des Stresstests zu sorgen, hat die Landesregierung in Gestalt des Ministerpräsidenten Kretschmann den von der Bahn gelieferten faustdicken Stresstestbetrug augenblicklich – ja geradezu vorauseilend- anerkannt. Gefordert war der Nachweis einer um 30% höheren Kapazität. Tatsächlich schafft der alte Bahnhof über 50 Züge, der geplante aber nur etwa 32 Züge. Und da entblödete sich diese Regierung nicht, uns amtlich zu bestätigen, dass ein Kapazitätsabbau von über 50 auf nur noch 32 Züge einen Kapazitätszuwachs von 30% bedeuten!“
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„Das ist keine Frage des Rechts, sondern der Politik.“ So heute in einem Radiokommentar, nicht zu Stuttgart 21. Zum Stresstestbetrug kann man sagen: „Das ist keine Frage der Realität, sondern der Politik.“
„Die Landesregierung wird für vollständige Transparenz über Prämissen und Ergebnisse des Stresstests sorgen.“
Erboster Kommentar von Engelbert Rolli: „Anstatt wie versprochen für vollständige Transparenz über Prämissen und Ergebnisse des Stresstests zu sorgen, hat die Landesregierung in Gestalt des Ministerpräsidenten Kretschmann den von der Bahn gelieferten faustdicken Stresstestbetrug augenblicklich – ja geradezu vorauseilend- anerkannt. Gefordert war der Nachweis einer um 30% höheren Kapazität. Tatsächlich schafft der alte Bahnhof über 50 Züge, der geplante aber nur etwa 32 Züge. Und da entblödete sich diese Regierung nicht, uns amtlich zu bestätigen, dass ein Kapazitätsabbau von über 50 auf nur noch 32 Züge einen Kapazitätszuwachs von 30% bedeuten!“
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„Das ist keine Frage des Rechts, sondern der Politik.“ So heute in einem Radiokommentar, nicht zu Stuttgart 21. Zum Stresstestbetrug kann man sagen: „Das ist keine Frage der Realität, sondern der Politik.“
Filderdialüg
Dienstag 22. Mai 20:48
„Man braucht über keine prophetischen Gaben zu verfügen, um schon jetzt feststellen zu können: Der „Filderdialog“ ist nach der „Schlichtung“ ein weiterer Akt in der Tragödie mit dem Titel „Dialügprojekt“ – zum Schaden unserer Stadt, unserer Region, unseres Landes, kurz gesagt: zum Schaden unserer Heimat.“
(Aus dem nächsten „Tunnelblick“ („Neues vom dümmsten Bahnprojekt der Welt“) in 2 Tagen, 24. Mai 2012) http://www.tunnelblick.es/press/
(Aus dem nächsten „Tunnelblick“ („Neues vom dümmsten Bahnprojekt der Welt“) in 2 Tagen, 24. Mai 2012) http://www.tunnelblick.es/press/
Der Dichter spricht (11)
Sonntag 20. Mai 23:00
Die Grenzen der Aufklärung
Ob Sonnenschein, ob Sterngefunkel:
im Tunnel bleibt es immer dunkel.
Erich Kästner
Ob Sonnenschein, ob Sterngefunkel:
im Tunnel bleibt es immer dunkel.
Erich Kästner
Stuttgart 21: Viel zerstört – nichts gewonnen !
Freitag 18. Mai 08:11
Motto der Demo am 26. 08.2011. Rede von Karl Martell
• Nordflügel abgerissen – nichts gebaut. • Bäume ausgerissen – nichts erschaffen. • Stadt verschandelt – nichts geschafft. • Planung verpfuscht – nichts geleistet. • Steuergeld verbrannt – nichts geliefert. • Bürger missachtet – nichts gelernt. • Parlamente belogen – nichts respektiert.
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S.B.: Ergänzung am 18.5.2012: käme hinzu Südflügel abgerissen - Bahnhof beschädigt, ansonsten ist alles noch aktuell…
• Nordflügel abgerissen – nichts gebaut. • Bäume ausgerissen – nichts erschaffen. • Stadt verschandelt – nichts geschafft. • Planung verpfuscht – nichts geleistet. • Steuergeld verbrannt – nichts geliefert. • Bürger missachtet – nichts gelernt. • Parlamente belogen – nichts respektiert.
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S.B.: Ergänzung am 18.5.2012: käme hinzu Südflügel abgerissen - Bahnhof beschädigt, ansonsten ist alles noch aktuell…
Propaganda mit 8 Minuten
Mittwoch 16. Mai 23:09
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.filderdialog-flughafen-soll-bahn-drehscheibe-werden.f0a891ef-37b9-4cca-8244-c849e24b87f9.html
„Wenn Stuttgart 21 in Betrieb ist könnten die rund 250.000 Bewohner der Filder vom Flughafen aus mit Fernzügen in acht Minuten zum Hauptbahnhof flitzen. Die S-Bahn bietet heute nur Bummeltempo, braucht über die Filder und die alte Gäubahnstrecke 27 Minuten in die Stadtmitte.“
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S.B.: Meint der Redakteur Konstantin Schwarz etwa die ICE-Züge, die alle 2 Stunden am Flughafen halten? Oder die ICs aus Zürich, die nach Geißler auf der Gäubahnstrecke bleiben sollen? Das „Bummeltempo“ der S--Bahn hat den Vorteil des VVS-Tarifs - wer wird das Mehrfache für einen Fernzug zahlen wollen von den 250.000 Filderbewohnern?
Die zeit- und kostengünstige Alternative zu einem ICE-Flughafenanschluss wäre schon heute über die Gäubahn-“Panorama“-Trasse mit einer Express-S-Bahn einzurichten mit sensationellen 15, maximal 17 Minuten.
„Wenn Stuttgart 21 in Betrieb ist könnten die rund 250.000 Bewohner der Filder vom Flughafen aus mit Fernzügen in acht Minuten zum Hauptbahnhof flitzen. Die S-Bahn bietet heute nur Bummeltempo, braucht über die Filder und die alte Gäubahnstrecke 27 Minuten in die Stadtmitte.“
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S.B.: Meint der Redakteur Konstantin Schwarz etwa die ICE-Züge, die alle 2 Stunden am Flughafen halten? Oder die ICs aus Zürich, die nach Geißler auf der Gäubahnstrecke bleiben sollen? Das „Bummeltempo“ der S--Bahn hat den Vorteil des VVS-Tarifs - wer wird das Mehrfache für einen Fernzug zahlen wollen von den 250.000 Filderbewohnern?
Die zeit- und kostengünstige Alternative zu einem ICE-Flughafenanschluss wäre schon heute über die Gäubahn-“Panorama“-Trasse mit einer Express-S-Bahn einzurichten mit sensationellen 15, maximal 17 Minuten.
Hier sichtbar: Profit vor Kundenfreundlichkeit
Dienstag 15. Mai 14:31
Rechts und links von der großen Treppe in der großen Eingangshalle des Stuttgarter Bahnhofs wäre genügend Platz für je zwei große Aufzüge, noch mehr nötig nach dem 5-fachen Umweg am Nordausgang. Aber für ihre Kunden hat die Bahn wenig Herz, der Profit aus den Ladenmieten geht vor. Was machen die Körperbehinderten und Alten mit Gepäck, wenn wieder einmal eine Rolltreppe stundenlang ausfällt?


Wenigstens zwei Aufzüge sind überfällig.


Wenigstens zwei Aufzüge sind überfällig.
medienkritischer Blog ist angelaufen
Sonntag 13. Mai 22:23
Drei dumme Sprüche
Samstag 12. Mai 17:19

Baustelle Shoppingcenter „Gerber“, vom 2. Stock in der Sophienstraße aus, am 11.05.2012 aufgenommen. Es sind sage und schreibe 8 Bagger, die „schippen“!
Spruch 1: „Heute schippen, morgen shoppen.“
Spruch 2: „Everything is fine. Keep shopping.“
Spruch 3: „Hier wächst Stuttgart zusammen.“ (OB Schuster bei der Grundsteinlegung Anfang Mai 2012, Foto im Blog vom 4. Mai)
Terror der Finanzwelt
Freitag 11. Mai 09:48
SWR II-Feature vom 2.5.12 Die Professorin für Volkswirtschaft am Lateinamerikainstitut Berlin Barbara Fritz.
Zuspiel 5: „Börsen und Finanzmärkte haben ein zerstörerisches Potential, ein wirklich zerstörerisches, und wenn da die Politik nicht Einhalt bietet, auf die eine oder andere Art, haben eine sehr hohe zerstörerische Macht.“
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S.B.: Gehört dazu „unsere“ LBBW, die von Stuttgart 21 und damit von der unübersehbaren Stadtzerstörung sehr stark profitieren wird? Ist sie eine „kriminelle Vereinigung“ wie BM-Kandidat Rockenbauch laut verkündet hatte?
Zuspiel 5: „Börsen und Finanzmärkte haben ein zerstörerisches Potential, ein wirklich zerstörerisches, und wenn da die Politik nicht Einhalt bietet, auf die eine oder andere Art, haben eine sehr hohe zerstörerische Macht.“
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S.B.: Gehört dazu „unsere“ LBBW, die von Stuttgart 21 und damit von der unübersehbaren Stadtzerstörung sehr stark profitieren wird? Ist sie eine „kriminelle Vereinigung“ wie BM-Kandidat Rockenbauch laut verkündet hatte?
Ein Kniff, auch die Gäubahn?
Mittwoch 09. Mai 08:40
Aus dem Offenen Brief von Steffen Siegel an Bahn-Konzernbevollmächtigen Eckart Fricke vom 8.Mai:
„Dazu hin wurde in den Finanzierungsvereinbarungen von 2009 noch davon ausgegangen, dass S 21 nur 3,1 Milliarden Euro kosten und bis 2019 fertig gestellt sein würde. Beides hat sich inzwischen als nicht haltbar und als Kniff der Projektpartner erwiesen.
Sollte eine Variante wie der Erhalt der Gäubahn als unzulässiger Vorschlag disqualifiziert werden, würde der von Bahn und Politik voll akzeptierte Geisslersche Schlichterspruch missachtet. Geissler forderte darin den leistungsfähigen Erhalt der Gäubahn.“
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Die Gäubahn ist das krasse Gegenteil der Schnellstrecke, ein Höhepunkt bei Bahnreisen im Gegensatz zu 250 km/h im Tunnel. Die Schlichtung erweist sich im Nachhinein als „Kniff“ (Trick, Finesse, Pfiff, Finte, Ränke, Hinterlist, Manöver…) der Projektbetreiber, die das Ergebnis schlussendlich missachten mit Begründungen wie zu teuer oder nicht machbar. Der Anschluss an den Querbahnhof ist äußerst schwierig und aufwendig. Das genügt
„Dazu hin wurde in den Finanzierungsvereinbarungen von 2009 noch davon ausgegangen, dass S 21 nur 3,1 Milliarden Euro kosten und bis 2019 fertig gestellt sein würde. Beides hat sich inzwischen als nicht haltbar und als Kniff der Projektpartner erwiesen.
Sollte eine Variante wie der Erhalt der Gäubahn als unzulässiger Vorschlag disqualifiziert werden, würde der von Bahn und Politik voll akzeptierte Geisslersche Schlichterspruch missachtet. Geissler forderte darin den leistungsfähigen Erhalt der Gäubahn.“
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Die Gäubahn ist das krasse Gegenteil der Schnellstrecke, ein Höhepunkt bei Bahnreisen im Gegensatz zu 250 km/h im Tunnel. Die Schlichtung erweist sich im Nachhinein als „Kniff“ (Trick, Finesse, Pfiff, Finte, Ränke, Hinterlist, Manöver…) der Projektbetreiber, die das Ergebnis schlussendlich missachten mit Begründungen wie zu teuer oder nicht machbar. Der Anschluss an den Querbahnhof ist äußerst schwierig und aufwendig. Das genügt
Bauzaun 7: Der Schrei
Montag 07. Mai 19:15
Die Versteigerung des Munch-Werks "Der Schrei" hat alle Erwartungen übertroffen: Das Gemälde wurde für fast 120 Millionen Dollar versteigert. Es ist das teuerste je bei einer Auktion verkaufte Bild. (Letzte Woche Mittwoch.)

Was kostet der Wiederaufbau der Seitenflügel des Bonatz-Bahnhofs? Vermutlich weniger.

Was kostet der Wiederaufbau der Seitenflügel des Bonatz-Bahnhofs? Vermutlich weniger.
arrogante Inkompetenz
Sonntag 06. Mai 15:30
Werner Sauerborn zu Politik und Stuttgart 21
„Volksabstimmung. Klappe zu. Affe tot. So hatten sie es sich gedacht, die alten und neuen Proler (S21-Befürworter), und setzten das Horror-Projekt einfach ab von der politischen Tagesordnung… Dass die Bahn inzwischen alle Prämissen der Volksabstimmung überrollt hat – auch für Kretschmann kein Thema mehr. Aber diese Rechnung wird nicht auf gehen. Dafür sorgt schon die Bahn mit ihrer arroganten Inkompetenz – und dafür wird auch der Stuttgarter OB-Wahlkampf sorgen.“
„Volksabstimmung. Klappe zu. Affe tot. So hatten sie es sich gedacht, die alten und neuen Proler (S21-Befürworter), und setzten das Horror-Projekt einfach ab von der politischen Tagesordnung… Dass die Bahn inzwischen alle Prämissen der Volksabstimmung überrollt hat – auch für Kretschmann kein Thema mehr. Aber diese Rechnung wird nicht auf gehen. Dafür sorgt schon die Bahn mit ihrer arroganten Inkompetenz – und dafür wird auch der Stuttgarter OB-Wahlkampf sorgen.“
Es gibt ein Leben neben Stuttgart 21...
Samstag 05. Mai 20:43

…aber Stuttgart 21 ist keine Nebensache!
Tunnel der Neubaustrecke
Donnerstag 03. Mai 23:02
Länge: 59,6 km, davon 30,4 km Tunnelstrecke in insgesamt rund 60 km (!) eingleisigen Tunnelröhren durch das Karstgebirge der Schwäbischen Alb. (Quelle: „Tunnelblick“ von heute 3. Mai)
Eines der großen Probleme sind die unbekannten Höhlen und der Wasserdruck im Karstwasser. Aber natürlich ist auch das „beherrschbar“, fragt sich nur zu welchem Preis.

Text auf einer heute gesehenen Infotafel an der Arbachquelle an der Lindenhofsteige bei Reutlingen: “Abhängig von der Niederschlagsmenge schwankt die Schüttung der Arbachquelle zwischen 0 und mehreren hundert Litern pro Sekunde. Entsprechend kann dabei der Karstwasserspiegel in der Alb bis zu 30 Metern ansteigen.“

Eines der großen Probleme sind die unbekannten Höhlen und der Wasserdruck im Karstwasser. Aber natürlich ist auch das „beherrschbar“, fragt sich nur zu welchem Preis.

Text auf einer heute gesehenen Infotafel an der Arbachquelle an der Lindenhofsteige bei Reutlingen: “Abhängig von der Niederschlagsmenge schwankt die Schüttung der Arbachquelle zwischen 0 und mehreren hundert Litern pro Sekunde. Entsprechend kann dabei der Karstwasserspiegel in der Alb bis zu 30 Metern ansteigen.“
fünfmal so lang wie bisher!
Mittwoch 02. Mai 10:18

Grafik Klaus Gebhard
Der „kurze Umweg“ (Bahn-Flyer, siehe Blog vom 24./25 April) ist über fünfmal länger (350 Meter statt 65 Meter) als der seitherige Weg durch den Nordausgang! Zur Stunde ist eine Demo gegen diese Zumutung der Bahn.
S21: Synonym des Scheiterns
Dienstag 01. Mai 20:03
Der Verkehrsminister von Nordrhein-Westfalen Voigtsberger:
„Stuttgart 21 ist zum Synonym des Scheiterns traditioneller Politik geworden. Bei dem Milliardenprojekt haben die Verantwortlichen vor allem eines missachtet: dass die Bürgerinnen und Bürger über ihren Bahnhof mitentscheiden wollen - auch abseits eingeübter Planungsverfahren. Sie wollen einen Dialog auf Augenhöhe mit der Politik und mischen sich ein.“ (Quelle: Handelsblatt)
„Stuttgart 21 ist zum Synonym des Scheiterns traditioneller Politik geworden. Bei dem Milliardenprojekt haben die Verantwortlichen vor allem eines missachtet: dass die Bürgerinnen und Bürger über ihren Bahnhof mitentscheiden wollen - auch abseits eingeübter Planungsverfahren. Sie wollen einen Dialog auf Augenhöhe mit der Politik und mischen sich ein.“ (Quelle: Handelsblatt)











