Demo-Transparent METROPOLI S21 - Parodie nach Hölderlin
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Motto: Stuttgart 21 ist ein „Wurmbau zu Babel“ und wird scheitern.
Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich.
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weB-LOGbuch = „Blog“ = Internet-Tagebuch mit täglicher
- Information
- Glosse
- Satire
- Bild / Foto
- Zitat
als Pfeilspitze gegen Stuttgart 21
oder Argument für den Erhalt des Kopfbahnhofs
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Magistrale forever
Dienstag 21. Mai 20:33
Auf eigener Website „Magistrale“ ist oben auf der Startseite ein schwerer Güterzug abgebildet. Seit der Schlichtung ist aber klar, dass so ein Zug nie auf der Neubaustrecke S21 Stuttgart-Ulm fahren kann und der Begriff “Magistrale“ für die Werbung herhalten musste, doch als wichtige „Magistrale“ von Bahnvorstand Dr. Kefer persönlich entzaubert. Für die Website zeichnet der Karlsruher OB verantwortlich, als „Partner“ und Mitglieder sind auch die Stadt Stuttgart und das Verkehrsministerium der Landesregierung genannt.

Stuttgart 21 kollabiert
Montag 20. Mai 15:43
„Ich denke, dass die typische Überheblichkeit in der Landeswerbung ("Wir können alles..." „Das Beste oder Nichts"), dass die Megalomanie, die hier herrscht, ein Projekt benötigt, das scheitert, weil die Macher es nicht schaffen! Wir bleiben OBEN, weil S21 kollabiert, allerdings mit beträchtlichem materiellen Schaden, jedoch letztendlich mit sozialem Nutzen!“
Prof. Dipl.-Ing. Karl-Dieter Bodack, M.S.
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Dieses Statement von Prof. Bodack stand bereits vorgestern etwas gekürzt unter dem Titel „Größenwahn“ im Blog. Mir bedeutet diese mutige Aussage viel, weil sie mit meiner Meinung (Motto auf der Startseite oben) identisch ist: „Stuttgart 21 ist ein „Wurmbau zu Babel“ und wird scheitern.Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich.“
Pfingstbitte
Sonntag 19. Mai 10:32

Größenwahn
Samstag 18. Mai 09:34
Aus einer E-Mail von gestern:
„Ich denke, dass die landestypische Überheblichkeit ("Wir können alles…“ „Das Beste oder Nichts"), dass die Megalomanie, die hier herrscht, ein Projekt benötigt, das scheitert, weil die Macher es nicht schaffen! Wir bleiben OBEN, weil S21 kollabiert,
allerdings mit beträchtlichem materiellen Schaden…“
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S.B.: Überheblichkeit und Größenwahn sind zwar in der Werbungen und bei Stuttgart 21 versammelt, aber nicht „landestypisch“, eher sind es Bescheidenheit, Zurückhaltung und Sparsamkeit. Diese schwäbischen Tugenden sucht man beim Projekt S21 vergebens.
Ohrfeige
Freitag 17. Mai 13:48
„Der Schrott, der heute, unter Missbrauch des Namens Deutsche Bahn, über verrottete Gleise an verwahrlosten Bahnhöfen vorbei durchs Land rumpelt, kann natürlich nur noch einen sehr blassen Eindruck davon vermitteln, was Eisenbahn einmal war. Die gigantischen Brücken und Bahnhöfe prägten ein Zeitalter, und die Eisenbahnästhetik dominierte die Architektur…“
Die ZEIT Nr. 21 vom 16. Mai 2013, zitiert aus der Glosse „Zeitläufte“ S.18
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Kommentar S.B.: Eine Ohrfeige für die Verantwortlichen für die Bahn aus Politik und Management. Die Verwahrlosung und Zerstörung des Kulturdenkmals Bonatz-Bahnhof passt zu dieser vernichtenden Kritik und ist aktuell für Jedermann sichtbar und erfahrbar.
Bereits im Dezember 2010 hat es Dr. Gottfried Knapp voraus gesehen:
„Zunächst muss sich Stuttgart auf die schrecklichste Baustelle seiner Geschichte einstellen. Wenn am Bahnhof demnächst die Bahnsteige provisorisch ins weichendurchsetzte Gleisvorfeld hinausgeschoben werden und die Fahrgäste 100 Meter lange Notbrücken überqueren müssen, dürften, zumindest was den öffentlichen Frust angeht, neue Maßstäbe gesetzt werden.“
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Der SZ-Artikel „Wo ist das Guckloch im Beton“ hält den Stadtplanern den Spiegel vor, was „sich die Stadt mit diesen Baumaßnahmen antut.“
Filderchaos beenden
Donnerstag 16. Mai 10:48
„Die Schutzgemeinschaft Filder fordert alle, ob Befürworter oder Kritiker des Projektes Stuttgart 21 ob CDU, ob FDP, ob SPD oder GRÜNE, ob Land, Region oder Stadt, ob Bahn oder Anwohner oder besorgte Bürger, dazu auf, jetzt sofort die Gesamtfinanzierung von Stuttgart 21 zu klären oder klären zu lassen.
….Es kann nicht sein, dass dies erst geschieht, wenn in drei, vier Jahren die Stadt eine einzige ins Stocken geratene Baustelle ist, sonst wird MP Kretschmann oder wer immer dann regiert, zum erpressbaren Super-Wowereit und Stuttgart zum Gespött der Welt.
Solange der… Finanzierungsvertrag aus 2009 nicht entsprechend neu gefasst wird, und solange nicht geklärt ist, wie mit der Überfinanzierung der Filderbahnhöfe umgegangen wird, muss das Gesamtprojekt wegen fehlender Finanzierung als gescheitert gelten.“
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Pressekonferen der Schutzgemeinschaft Filder e.V. am 15.5.2013
zu Stuttgart 21 Abschnitt 1.3 - Ganzes Papier hier lesen
»Niemand hat die Absicht einen Rückbau zu errichten«
Mittwoch 15. Mai 11:27
Thomas Felder schreibt an die Landtags-Grünen:
Auf seiner Website äußert sich das grüne Verkehrsministerium unserer Landesregierung zur Leistungsfähigkeit der geplanten achtgleisigen Haltestelle Stuttgart Schiefbahnhof im Vergleich zum bestehenden Hauptbahnhof mit siebzehn ebenen Gleisen und großflächigen Bahnsteigen – barrierefrei – auch für Rettungsfahrzeuge leicht zugänglich. Dass die eng konzipierte, quer ins Grund- und Abwasser versenkte Haltestelle nur über Treppen und Aufzüge in heillosem Gedränge erreichbar sein würde, spielt im regierungsamtlichen Leistungsvergleich keine Rolle. Der Mensch verschwindet gänzlich in rein technokratischer Betrachtung…
Allein die Halbierung der Gleiszahl und eine noch drastischere Verkleinerung der Bahnsteigfläche lässt bei jedem vernunftbegabten Wesen die Alarmglocken läuten.
Sein raffiniert aufgesetztes, im Sinne der Bahn maßgeschneidertes Pamphlet täuscht das ahnungslose Wahlvolk mit einem Fazit frei nach Walter Ulbricht: »Niemand hat die Absicht einen Rückbau zu errichten«. ..
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Offener Brief in voller Länge hier lesen
Entröhrt Euch!
Dienstag 14. Mai 10:47

Rohrgedichte 1
Herr Grube schaute in sein Rohr,
doch stand am andern Ende
ein Parkschützer davor,
worauf den Durchblick er verlor.
Das Rohr misst siebzehn Kilometer,
von einem End zum andern,
sagt uns der Geometer,
genug zum Park-Verschandeln!
Das Rohr bald Wasser transportiert,
der Bahnchef aber transpiriert,
denn seine Hydrologen
haben ihn angelogen.
Eckart Schäffer
Stuttgart-17-08-11
Rohrgart
Montag 13. Mai 22:00

riecht schon nach Verwesung
Sonntag 12. Mai 11:13
„…solche Sachen wie ein Jade-Weser-Port, eine Küstenautobahn, ein Einkaufszentrum… und so weiter - das sind Amokläufe einer angstgetriebenen Politik, die verzweifelt an einem Modell festhält, das schon nach Verwesung riecht.“
Zitat aus „Die Verstopfung der Welt“ von Niko Paech.
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„Und so weiter“: vor allem Stuttgart 21 gehört dazu, die „Mutter aller Katastrophen-Baustellen“ (SZ).
Praxistest
Samstag 11. Mai 17:10
Die Bahn AG in der Praxis (gestern, Freitag 10.5.2013)
Fahrt Stuttgart - Freiburg (Brsg.)
In Karlsruhe umsteigen. Anzeige: „Heute 20 Min. Verspätung“

Bei der Abfahrt waren es dann 24 Minuten

Ankunft in Freiburg 30 Minuten später.

Keine Durchsage wg. Grund der Verspätung, stattdessen Werbung zum Besuch des Speisewagens und Angebot von Kaffee am Sitzplatz. Auf Nachfrage: Störung der Zuglok, Fahrt nur mit gedrosselter Geschwindigkeit möglich.
VCD Bahn-Test: „Der Anteil der Verspätungen ist mit 29 Prozent insgesamt immer noch sehr hoch.“
In Freiburg einladender Aufzug Fußgängerpassage, leider außer Betrieb (kein Hinweisschild).

Die Bahn investiert anscheinend lieber in fragwürdige Großprojekte wie Stuttgart 21 und weltweite Beteiligungen, sie wirft einen (scheinbaren) Milliardengewinn aus statt ihren kranken Kernbereich „Bahnverkehr in Deutschland“ zu verbessern.
Oben Himmel - unten Hölle (Demo-Transparent)
Freitag 10. Mai 23:05
Dritte Strophe der Erstfassung Metropoli S21
„Weh mir, wo nehm‘ ich, wenn
Es unten ist, die Aussicht, und wo
Den Sonnenschein?
Betonwände stehn
Sprachlos und kalt.
Mein Stuttgart - wohin denn du?“
((Hölderlin-Vorlagen „Hälfte des Lebens“ und „Abendphantasie“, letzte Zeile)
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Blog vom 6.Oktober 2010:
- Anfang Oktober 2010 musste ein ICE 3 Stunden mit etwa 600
Bahnreisenden in einem Tunnel nahe Würzburg warten.
- das Warten vor Freigabe der Einfahrt in den Bahnhof ist für Reisende bedrückend, vor allem im Vergleich mit der oberirdischen Fahrt bei freier Sicht auf die Stadt.
- wie man leicht feststellen kann z.B. auf einer ICE-Fahrt Stuttgart Mannheim, erhöht sich der Geräuschpegel bei schneller Einfahrt ins Tunnel mit leichtem Druck auf den Ohren und lässt nach dem Tunnelende deutlich nach, tagsüber verbunden mit dem angenehmen Auftauchen ins Helle.
- Die Reisequalität wird durch die überlangen Tunnelfahrten Stuttgart-Ulm entschieden beeinträchtigt. Stadt und Landschaft verschwinden im Loch.
Faule Fische
Donnerstag 09. Mai 15:43
Zwischenruf zur Erklärung des MVI über die Leistungsfähigkeit
- „SMA hat der DB die Einhaltung ihres Regelwerks bestätigt, aber klargestellt, dass die Bewertung deutscher Normen nicht Aufgabe ihres Audits ist.“
Das Regelwerk der DB führte bei strikter Beachtung zu drei Entgleisungen an derselben Stelle in Stuttgart Hbf. Die Vorgaben für die SMA machte eine Bahn, die schon lange als profitorientiert, trickreich und mangelhaft erkannt ist.
- „Die DB Netz AG hat eine vertiefte Untersuchung in Form einer Infrastrukturplanung, Fahrplankonstruktion und Durchführung einer Betriebssimulation für den Kopfbahnhof („K 20") aber abgelehnt.“
Das heißt Kopf in den Sand stecken. Die DB hat auch die 120 Risiken der Azerliste nicht vollständig bekannt gegeben. Und die Landesregierung muss offenbar sich das alles bieten lassen.
- „Es liegt eine rechtskräftige Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes Mannheim dazu vor. Im gerichtlichen Verfahren hat die Frage der Leistungsfähigkeit eine wesentliche Rolle gespielt.“
Die Mannheimer Entscheidung beruhte auf nachweislich fehlerhaften Angaben. Wenn heute gegenteilige Tatsachen bekannt geworden sind, ist dieses gerichtliche Verfahren obsolet.
Heute in der ZEIT
Mittwoch 08. Mai 11:50
Meine Parodie „Metropoli S21“ vom Januar 2009 ist in der Version März 2013 (nach Form und Versmaß dem Original angenähert) veröffentlicht worden. Es soll höherer Blödsinn und heiterer Tiefgang sein, wie bei meinen geliebten Ringelnatz und Morgenstern.
Dank an die ZEIT für diesen Nadelstich gegen das Projekt der Gigantomanie, der fehlgeleiteten politischen Macht und der Eitelkeiten.

ZEIT 8. Mai 2013 Nr.20
Stuttgarter Katastrophen-Rätsel
Dienstag 07. Mai 09:21
Aus der neuen Denkschrift von Prof. Bodack:
„Die DB AG und ihre Gremien haben unüberwindbare Mauern des Schweigens errichtet und pflegen konsequente Ignoranz gegenüber der Fachwelt der Fachpresse, den anerkannten Experten, dem kritisch gewordenen Publikum und sogar gegenüber dem Bundesrechnungshof und dem wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestags. Selbst wohlmeinende Schreiben und Vorschläge werden einfach ignoriert, offensichtlich in der Hoffnung, dass sich Vorschläge, Kritiken und Klagen von selbst erledigen, wenn sie von den Verantwortlichen ignoriert werden.“
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Prof. Bodack ist ausgewiesener Experte und langjährig in Führungspositionen der Bahn tätig. Er veröffentlicht regelmäßig in der Fachpresse und ist im Widerstand gegen Stuttgart 21 vielfach präsent. In seiner gründlichen und aktuellen Denkschrift (Stand 2. Mai 2013) löst er das „Katastrophen-Rätsel“ Stuttgart 21 und liest den Verantwortlichen gehörig die Leviten. Ganzes Memorandum hier.
„Immer wieder Gauck - entsetzlich!“
Montag 06. Mai 10:02
Aus einem Kommentar von Jürgen Hückstädt:
Gauck 2010: „Stuttgart 21 nicht zu bauen ist schon fast ein Verbrechen.“
Gauck aktuell (ARD Abendschau) auf dem Kirchentag in Hamburg: „Wir fragen nach dem Notwendigen, das wir unbedingt brauchen - wir fragen aber auch nach dem Überflüssigen, auf das wir gut verzichten könnten - wir fragen nach dem gerechten Anteil eines Jeden, der bekommen soll, was er braucht - und wir fragen als Christen nach den Gaben Gottes, für diese Zeit…“
Demnach „brauchen“ wir also S21, brauchen wir Lug, Betrug, strafbare Handlungen unserer Politiker, Aufsichtsräte, Lobbyisten und Industriellen, Verschwendung von Steuergeldern, Infrastrukturrückbau, sinnlose Stadtzerstörung, Katastrophen wegen mangelndem Brandschutz und geologischen Problemen….“
Ganzer Kommentar bei Zum Blog aktuell
gestern E-Post an Gauck
Sonntag 05. Mai 08:45
Mössingen, am 4. Mai 2013
Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
auf Ihrer Website steht immer noch zu Stuttgart 21: „Ganz nach dem Motto „wer A sagt muss auch B sagen“ fordert Joachim Gauck im September 2010 den Weiterbau von Stuttgart 21. Das Bauvorhaben ist schon viel zu weit fortgeschritten, ein Stopp entzieht sich jeglicher Vernunft. Joachim Gauck vertritt die Meinung, jeder Politiker der seine Arbeit und sich selbst ernst nimmt, kann nicht für einen Baustopp sein. In jahrelangen Prozessen sind für den Tiefbahnhof in Stuttgart Entscheidungen gefallen.“
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Einspruch, Herr Bundespräsident! Das war vor 2 1/2 Jahren. Inzwischen ist ein Stopp noch dringender das Gebot der Vernunft! Ist es denn vernünftig, auf der Titanic21 Kurs auf den Niedergang des Bahnverkehrs zu nehmen? Die Augen vor dem Rückbau der Schiene zu verschließen? (http://www.wikireal.info/wiki/Stuttgart_21/Personenzug%C3%A4nge)
Herr Gauck, Sie sind von den Ohrenbläsern von Bahn und Politik falsch informiert worden. Das Bahnprojekt Stuttgart - Ulm dümpelt auch heute noch vor sich hin wegen kaum überwindbarer Probleme, großer Risiken und Schwächen und ungelöster Finanzierung. Für die Planer bei der Bahn gilt „Tut Buße, kehrt um, es ist noch nicht „viel zu weit fortgeschritten“, kein einziger Meter der überlangen Tunnelstrecken ist gebohrt, statt dessen sichtbare Verwüstung von Stuttgart, Zerstörung von hochrangigen Bau- und Naturdenkmälern unter Missachtung von Denkmals- und Naturschutz. Die politischen Entscheidungen - in fragwürdigen Blockabstimmungen gefallen - beruhten auf nachweisbar falschen Vorgaben zu Kosten und Leistung durch Bahn und Politik, sie basieren also auf Betrug. Wollen Sie sich zu diesem „größten technisch-wissenschaftlichen Betrugsfall der deutschen Industriegeschichte“ (Stern Oktober 2012) immer noch bekennen?
Mit freundlichen Grüßen
Siegfried Busch
N.S. Diese Mailpost werde ich morgen in meinen Blog www.metropolis21.de stellen. Wenn eine Antwort kommt, wird diese veröffentlicht.
Märchen verkehrt: Stroh für Gold
Samstag 04. Mai 11:58
Dieses Weblogbuch = Blog mit täglichen Einträgen startete am 1. Januar 2009, also vor über 4 Jahren. Der Eintrag „Stroh für Gold“ ist vom 17. Januar 2009, also kurz nach Start des Blogs.
Inzwischen ist das „Gold“ zum Teil vernichtet, seine Funktion beeinträchtigt und das „Stroh“ erweist sich zunehmend als gefährlich, muffig und unbrauchbar. Aufhören! Oben bleiben!
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Info: Mein Leserbrief vom 30. April ist veröffentlich worden.
ein Wahnsinn!
Freitag 03. Mai 16:38
Ergänzung zum Blogeintrag von gestern. Aus dem Vortrag von Prof. Bodack, Minute 23:

„...derjenige, der so was macht, der muss wirklich von allen guten Geistern verlassen sein… der Energieverbrauch...für mich ein Wahnsinn.“
Auf freier Strecke
Donnerstag 02. Mai 17:05
DIE WELT aktuell: „Unfreiwilliger Stopp für hunderte Bahnreisende: Bei Nörten-Hardenberg in Niedersachsen ist am Abend ein ICE auf freier Strecke stehen geblieben. Ein Triebkopf streikte. Nach etwa anderthalb Stunden konnten die 300 Passagiere in einen anderen ICE umsteigen. Gegen 22.20 Uhr waren sie wieder unterwegs. Der defekte ICE Sprinter war laut Deutscher Bahn auf dem Weg von Berlin nach Stuttgart. Zur Ursache des Defekts gab es zunächst keine Informationen.“
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Bahnstrecke Stuttgart - Ulm: Länge: 59,6 km, davon 30,4 km Tunnelstrecke in insgesamt rund 60 km (!) eingleisigen Tunnelröhren durch das Karstgebirge der Schwäbischen Alb. Quelle
Die Chance, bei Betriebsstörung eines ICE auf „freier Strecke“ zu halten ist so groß wie die Gefahr, in einem der langen Tunnels stecken zu bleiben, zum Beispiel im Tunnel Albabstieg (5,9 km) oder im Steinbühltunnel (4,8 km). „Über Stege in den anderen Zug umsteigen“ geht nicht, weil die Tunnel eingleisig sind.
Wer diese Strecke ausgedacht hat, ist von allen guten Geistern verlassen und von den bösen Zeitgeistern Tempo, Größenwahn oder Profit besessen. Dass sich auch dieser Teil des Projekts Stuttgart - Ulm nie rechnen wird und eine negative Wirtschaftlichkeit aufweist, ist längst erwiesen. Deshalb ist „Oben bleiben“ die richtige Alternative beim angeblich alternativlosen Vorhaben.
Politiker-Frust
Mittwoch 01. Mai 19:52
Peter Främke aus Nürtingen lässt regelmäßig seinen Frust zu Stuttgart 21 ab in sinnigen Montagen mit Kommentaren wie hier:

Der ganze Flyer bei Zum Blog aktuell.
Dienstag 30. April 14:30
Zuruf von Prof. Dr. Alexander Eisenkopf, Zeppelin Universität:
„...Vielleicht erinnern sich einige Beobachter aber noch an die Beteuerungen der Bahn im Rahmen der Schlichtung im Spätherbst 2010, dass weitere Kostensteigerungen absolut ausgeschlossen seien und sogar noch Puffer existierten. Kritik an den damaligen Kostenschätzungen wurde in die Nähe von „Wehrkraftzersetzung“ gerückt und mit dem geballten Sachverstand der Deutschen Bahn vom Tisch gefegt. Jetzt fragt man sich, ob man es damals wirklich mit Sachverstand, bloßer Unfähigkeit oder bewusster Publikumstäuschung zu tun hatte.“
Meine Leserzuschrift bei Zum Blog aktuell.
Nachtrag vom 4. Mai: veröffentlicht unter http://www.zu-daily.de/daily/zuruf/2013/Stuttgart21-bahnhof-menetekel.php?WSESSIONID=025cef4af9714c558415131651bd1c25&wFormStatus=sent
Titanic 21 im Trockendock
Montag 29. April 22:36
Kommentar zum Blog von gestern: „Die Titanic 21 liegt bereits im Stuttgarter Trockendock, der Bug und vier Kamine sind schon deutlich sichtbar.“
Text und Foto: Eberhard Rapp

Dreischritt und eine Frage
Sonntag 28. April 23:02
1. Feststellung: Der geplante Tiefbahnhof S 21 kann etwa 32 Züge in der Spitzenstunde abfertigen, er ist auch so geplant. „Der Kapazitätsrückbau fällt somit bei den Fußgängeranlagen noch deutlicher aus als der deutliche Rückbau der Zugleistung auf nur noch 32 Züge pro Stunde (Wikireal).
2. Nachricht: Andreas Kleber hat in seinem Archiv ermittelt, dass der Kopfbahnhof im Jahre 1939 tatsächlich 49 Züge je Stunde geleistet hatte, die meisten mit Lokwechsel, allermeistens mit Dampfloks!
Ministerium für Verkehr und Infrastruktur: „Die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg kommt zu dem Ergebnis, dass die Fahrplankonstruktion für 50 Züge in der Spitzenstunde im bestehenden Kopfbahnhof plausibel ist. Weitere 6 Züge, so die NVBW, ließen sich nur durch Nachrüstung entsprechender Signaltechnik auf der Strecke von Zuffenhausen verwirklichen.“
3. Quelle (aus PFB1.5) mit der Rechtfertigung für die großen Eingriffe in den Rosensteinpark Seite 346, Befreiung vom Naturschutz Rosensteinpark:
„...insbesondere spricht aber die überragende Verkehrsbedeutung des Vorhabens als überwiegender öffentlicher Belang hier für eine Befreiung.
Gegenüber dieser überragenden Verkehrsbedeutung haben die Schutzinteressen, die mit dem Landschaftsschutzgebiet verfolgt werden, zurückzutreten.“
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Frage: Wenn mit Stuttgart 21 ein dramatischer Rückgang der Bahnhofsleistung erfolgt, worin liegt dann „die überragende Verkehrsbedeutung des Vorhabens“ u n d muss die Planfeststellung 1.5. nicht revidiert und das ganze Projekt nicht sofort gestoppt werden? Darf der Katastrophendampfer Titanic 21 nur deshalb weiterschwimmen, weil er schon die Anker gelichtet hat?
rechtlich Gewalt
Samstag 27. April 08:54
Bericht aus der Gerichtsverhandlung gegen eine Robin Wood-Aktivistin, die sich auf einem Baum angekettet hatte. Es handelte sich um eine Revisionsverhandlung gegen das erste Urteil: 30 Sozialstunden. Zu dem Zeitpunkt der Tat war sie Heranwachsende. Im Gerichtssaal waren ungefähr 20 Zuhörer von uns. Aus dem Protokoll der Parkschützerin Nina Picasso:
„Plädoyer Anwalt: Sein Hauptaugenmerk war der Gewaltbegriff. Das Mädchen war passiv, freundlich, widerstandslose Wegführung, Beamten haben sich nicht als Opfer gesehen. Sie leistet nicht Widerstand gegen Beamte, sondern gegen das Projekt. Demokratie muss das aushalten,- "geduldetes Übel", es mag lästig für Stuttgart sein, aber es ist kein gewaltsamer Widerstand. Urteil ist Aushöhlung der Gewalt. Kein Krafteinsatz notwendig, von keiner Seite. Keine aggressive Konfrontation. Die Polizei ist nicht unser Gegner, sondern die Projektverantwortlichen und das Projekt. Keine Opfer! Tatbestand der Gewalt liegt nicht vor.
Plädoyer Staatsanwalt: Tatsache bestätigt. Sie war zwar kooperativ, gab sogar den Polizisten Tipps, war freundlich. Trotzdem ist es rechtlich Gewalt…“
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Die geschiedene Ehefrau von Berlusconi bekam vom Gericht täglich 100 000 Euro als Unterhalt zugesprochen, um ihren gewohnten Lebensstandard zu halten. Zwei Urteile für arm und reich, für opferbereiten Idealismus und verschwenderisches Leben.
Bahnsinniges Baden-Württemberg
Freitag 26. April 14:53
„Ein absurdes und zutiefst destruktives gigantisches Bauvorhaben im Herzen einer Metropolregion. Weil das Projekt eine Katastrophe ist, wird es ständig Katastrophen produzieren, kleine und größere“ (E-Mail von heute).
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Stuttgart 21 wird immer mehr als Unsinn deutlich: Schlecht und keineswegs "best“ geplant, als Magistrale bedeutungslos (Kefer), schlechte ökoligische Bilanz (BUND), Denkmalsschändung und Stadtzerstörung (für Jedermann sichtbar), ein Engpass (VCD und hochrangige Bahnexperten), Rückbau der Bahnhofskapazität (Wikireal), Verschlechterung der Reisequalität (pro Bahn), Parkzerstörung, Mineralwassergefährdung, hohe Risiken bei Bau und Betrieb, Kostenexplosion, hohe Folgekosten bei den Tunnels, Megabaustelle im Stadtzentrum mit entsprechenden Verkehrsstörungen. Es geht nur noch um Macht und Rechthaberei mit Augen zu und durch: am Ende kommt unausweichlich das Desaster. Deshalb sofort aufhören. Widerstand bleibt weiterhin das Mittel der Wahl.
Gigantische Höhle für die Tunnelbohrmaschine
Donnerstag 25. April 21:39
Ein Größenwahn ist die Großkaverne = Höhle auf der Talseite, in der so viel Platz sein muss, damit die riesige Bohrmaschine gedreht werden kann oderab- und wieder aufgebaut. Die Anhöhe darüber ist bebaut, Bergschäden ein enormes Risiko. Hallo Ingenieure 22, sind die Pläne bereits vorhanden? Oder wird oben schon mal begonnen ohne die Genehmigung der riesigen Kaverne im Tal?
Nachtrag am 28.4.2013: Info durch die Ingenieure 22. Die Kaverne soll über 12 Meter hoch und über 11 Meter breit werden.
12 Meter entsprechen der Höhe eines Hauses mit über 4 Stockwerken !
Bundesverfassungsgericht
Mittwoch 24. April 21:52
Aus der Pressemitteilung von heute:
"Es ist erschütternd, dass das oberste Gericht ohne Begründung lediglich behauptet, eine Grundrechtsverletzung sei »nicht ersichtlich« und dabei die detaillierte Begründung in der Beschwerde übergeht. Insbesondere die entfallene Planrechtfertigung durch den Rückbau der Leistung des Tiefbahnhofs unter den Bedarf hatte schon der VGH nicht gewürdigt. Das Gericht verschließt seine Augen vor dem Grundrechtsverstoß, indem es denselben Fehler wiederholt."
Engelhardt weiter: "Die Schaffung eines milliardenteuren Engpasses im Schienenverkehr kann nicht die Basis für Enteignungen sein. Wenn das oberste Gericht nicht beide Augen verschlossen hätte, hätte es festgestellt, dass dies auch »ersichtlich« ist."
Ganzer Text hier.
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Wegen solchen Vorgängen geht der Widerstand gegen Stuttgart 21 weiter. „Die Augen verschließen“ und dann urteilen - BVG - ist eine Art von Lüge. Gehört auch das BVG zum „Lügenpack“?? Beugt er sich den politischen Zwängen und der „Macht des Faktischen“?
Nichts Neues
Dienstag 23. April 16:15
Hier eine sach- und fachkundige Äußerung einer Gruppe ehemaliger Eisenbahner aus dem Remstal, zugesandt mit der Bitte um Veröffentlichung von Egon Hopfenzitz.
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Memorandum „Umbau in einen unterirdischen Durchgangsbahnhof, ("Stuttgart 21“) aus der Sicht betroffener Bürger und erfahrener Bahnfachleute.
„Wir sind überzeugt, dass der vorgesehene Umbau des Stuttgarter Hbf in einen unterirdischen Tiefbahnhof ingenieurtechnisch gelingen wird.“…..
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Einspruch! Die Baugeschichte von S21 ist eine Folge von Stagnationen (Beispiele Nesenbachdüker, Filderbahnhof, Grundwasser), Skandalen, Lügen, Umplanungen und Ausnahmegenehmigungen bei hohen Risiken, die ein Gelingen bezweifeln lassen. Die Bahn selbst bezifferte die Kosten Ihrer Fehlplanungen und Irrtümer trotz angeblich „best geplant“ auf 1100 Millionen Euro!
Was die Remstäler Eisenbahner zu den Behauptungen der S21-Werbung in bahnbetrieblicher Hinsicht kritisch zu sagen haben, ist zwar alles nicht neu, muss aber immer wieder deutlich gemacht werden gegen den überfinanzierten Werbenebel im Bahnhofsturm und im Stuttgarter Rathaus.
Ganzes Memorandum hier.
Wagt er es?
Montag 22. April 11:49
Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer bleibt konsequent und hartnäckig dran, nämlich bei der Frage der Kostenkontrolle von Stuttgart 21 und letztlich der Rechtmäßigkeit des Projekts. Seine Bemühungen beim Bundesrechnungshof sind seit dem 15. April 2010 dokumentiert.
Sein letztes Nachfragen datiert ganz aktuell vom 18.04.2013., er kommentiert:
„Im Antwortschreiben vom 12.4.2013 geht der Bundesrechnungshof meinen konkreten Fragen aus dem Weg. Das Schreiben von Herrn Zentner sagt nichts Konkretes darüber aus, was der Bundesrechnungshof nun bei Stuttgart 21 tatsächlich prüft. Es wird aber angedeutet, dass sie möglicherweise nur eingeschränkt prüfen, weil sie jetzt plötzlich Stuttgart 21 auch als sogenanntes eigenwirschaftliches Projekt der Bahn sehen (wollen?), um mit einer eingeschränkten Prüfung der Kanzlerin nicht auf die Füße treten zu müssen. Ich habe daher nun in meiner neuen Anfrage eine sehr einfache Frage gestellt, die sie mir eigentlich beantworten müssen. Ich hoffe damit heraus zu bekommen, ob der Bundesrechnungshof es noch wagt, die Bahn so zu prüfen, wie es die Verfassung meines Erachtens fordert.
Hier das Schreiben vom 18.4.2013
Todesfallen/ Bodackrede (3)
Sonntag 21. April 13:35
„Weiter sollten wir bei den Ingenieuren nachfragen, warum niemand außer Frei Otto die Kraft und den Mut hatte, zu sagen, was nicht gehen kann. 50 Züge in der Stunde können nicht auf 8 Gleisen halten, zwischen U- und S-Bahn muss der Tiefbahnhof in eine verbotene Schieflage gebaut werden, die Enge der Tiefbaustelle erzwingt zu schmale Bahnsteige und Treppen:
Todesfallen, wenn´s da brennt; die notwendigen Steigungen über die Fildern sind ökologisch unverantwortlich! Gewiss: Schwierige Aufgaben verschaffen gute Honorare, je länger geplant und umgeplant wird, desto leichter fließen da Honorare und … je mehr Steuermittel da verfließen, desto stärker wächst die Unumkehrbarkeit des Ganzen!“ (Ganze Demorede Prof. Bodack hier)
"Wer vernebelt den Fachleuten ihre Köpfe so?"
Samstag 20. April 21:10
Wenn der Kopfbahnhof erhalten bleiben muss: „Dann stellt sich heraus, dass die Büros, so sie denn wirklich notwendig werden, auch quer über die Gleise gebaut werden können, dass ein paar Tausend Wohnungen auf den sowieso frei werdenden Flächen Platz finden, dass Züge schon jetzt direkt über die vorhandene Gäubahn aus dem ganzen Land via Kopfbahnhof und Vaihingen in den Flughafen fahren könnten: Wer vernebelt den Fachleuten ihre Köpfe so, dass sie diese einfachen Lösungen nicht erkennen? Wer verschießt Augen und Ohren der Entscheidungsträger, dass sie die Realitäten ignorieren, dass sie keine rationalen Argumente verstehen!“ (Ganze Demorede Prof. Bodack hier)
Mutter aller Katastrophen-Baustellen
Freitag 19. April 09:35
Robert Deininger in der Südd. Zeitung, Schlagzeile „Affentheater“ mit den Stuttgarter Baustellen Affenhaus Wilhelma, John-Cranko-Ballettschule, Staatstheater, Stuttgart 21:
„...Die Vergrabung des Hauptbahnhofs galt ja bis zum rapiden Überholmanöver des Berliner Großflughafens als Mutter aller Katastrophen-Baustellen: Seit Jahren geht dort kaum was, und wenn doch, dann schief.“
Ob das nicht gründich schief geht?
Jetzt!
Donnerstag 18. April 11:58
Aus der Pressemitteilung von Harald Ebner, MdB (Bündnis 90/Die Grünen) von gestern, 17.04.2013:
"...Die Bundesregierung gesteht endlich auch ein, dass Stuttgart 21 ein Fehler war....
Möglichkeiten für einen Ausstieg und Alternativen müssen jetzt und nicht erst nach Beginn der Tunnelbohrungen erarbeitet werden" (ganze PM hier).
Ehrenbürger OB Dr. Schuster
Mittwoch 17. April 08:22
Aus dem „Bürgerbrief“ vor der Volksabstimmung
Ja heißt für den Kopfbahnhof, Nein heißt - nach Dr. Schuster - für Stuttgart 21
So wurden die Stuttgarter von ihm beeinflusst und belogen...

Alle Behauptungen von Schuster werden in der Folge kommentiert und als falsch oder zumindest sehr fragwürdig entlarvt.
unsägliches Leid und Hohn und Spott
Dienstag 16. April 15:36
Aus der Demorede von Prof. Bodack am 15. April 2013
„Was real und wirklich ist und wird, was allein sicher erscheint, das sind die Zerstörungen, Abriss und Abholzung, die Stadtverschandelung durch blaue Pipelines, ein Bauinferno mit tausenden Lastwagenfuhren quer durch die Stadt, Lärm, Staub, Straßensperrungen, U-Bahn-Unterbrüchen … Unsägliches Leid kommt über diese Stadt und ihre Bürger. Dazu kommen Hohn und Spott über weitere Verzögerungen und Verteuerungen, wenn allerorten Scheitern und Versagen offenkundig werden, wenn schließlich der Kopfbahnhof erhalten bleiben muss.“
Hokuspokus: aus Z wird F !
Montag 15. April 16:26
Zum Thema ZOB der Blogeintrag vom 17.3.2010, also vor drei Jahren!
Fauler Zauber
Hokuspokus: aus Z wird F !
aus ZOB wird FOB,
das Z kommt weg. Der Busbahnhof ist nicht mehr Z entral, sondern F ern vom Zentrum. Am Flughafen, in Vaihingen, in Untertürkheim? Am 1. April droht ein böser Aprilscherz. Hallo Stuttgarter, lasst Ihr Euch das gefallen? Hallo Rathaus, was ist das für ein Murks? Nur ein Kollateralschaden oder eine verkehrliche Todsünde?
Stuttgart einzige Großstadt ohne ZOB!
Sonntag 14. April 22:20
„Stuttgart 21 macht Stuttgart zur einigen Großstadt ohne ZOB!“ (Schlagzeile aus dem Blog „Der Stuttgart 21 - Irrtum“ von heute.)
Seit vielen Monaten wäre noch am Hauptbahnhof neben dem alten Busbahnhof an der Schlossgartenstraße eine freie Fahrspur für Bushalte möglich gewesen. Wie lieblos und schäbig die Bahn mit ihrer Kundschaft umspringt, zeigt die voreilige Sperrung. So schafft die Bahn sich zudem die lästige Fernbus-Konkurrenz wirksam vom Hals. Wer die Fernbusse benutzt, muss sparen. Die Fahrt Stuttgart-Freiburg kostet meist nur 9.-€, mit der Bahn, Bahncard 25 dagegen 38,25 €, Fahrzeit mit ICE 4 Stunden, Bus 3 Stunden! Die billigste Bahnfahrt mit RE immer noch 28,10€, allerdings mit 7 Stunden Fahrzeit.
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Zur Erinnerung aus dem Blog metropolis21 vom 31.01.2010:
Zitat Filder-Zeitung: „Allerdings wird in der kurzen, schriftlichen Stellungnahme Drexlers auch deutlich, dass es zumindest derzeit noch keine Alternative zum FOB in Vaihingen gibt. Stuttgart 21 mache eine Verlegung des derzeitigen Busbahnhofs notwendig. "Mit der Verlagerung nach Vaihingen wurde eine Lösung gefunden, die alle Erfordernisse berücksichtigt", stellt Drexler klar.“
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Kommentar:
Der „derzeitige“ Busbahnhof ist der ZOB = Zentraler OmnibusBahnhof. Er soll jetzt zum „FOB“ = Fernomnibusbahnhof abgewertet werden und dabei seine Zentralität gänzlich verlieren. Noch 2009 bin ich vom Hbf (Hauptbahnhof) in den Bus nach Bad Waldsee umgestiegen zur Tour de Ländle, mit Tourenrad und viel Gepäck. Künftig?? Werden da „alle Erfordernisse berücksichtigt“, wie Drexler wieder mal vollmundig behauptet? Aber „Es gibt nur Vorteile“, siehe Blog von gestern.
Lügengebäude Stuttgart 21
Samstag 13. April 14:55
Leserkommentar in den StN:
„Die Lüge, der Bau sei um 77 Mio "knapp wirtschaftlicher" als der Ausstieg, reiht sich damit nahtlos in die bisherigen Lügen ein: Kostenlüge, Ausstiegskostenlüge, Kapazitätslüge, Festpreislüge, Baufortschrittslüge, Arbeitsplatzlüge, .....kontextwochenzeitung/falsche-zahlen“
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Ergänzung Blogeintrag 21.10.2012:
Quelle (aus PFB1.5) mit der Rechtfertigung für die großen Eingriffe in den Rosensteinpark Seite 346, Befreiung vom Naturschutz Rosensteinpark:
„...insbesondere spricht aber die überragende Verkehrsbedeutung des Vorhabens als überwiegender öffentlicher Belang hier für eine Befreiung.
Gegenüber dieser überragenden Verkehrsbedeutung haben die Schutzinteressen, die mit dem Landschaftsschutzgebiet verfolgt werden, zurückzutreten.“
Hölderlin-Parodie, Version 2
Freitag 12. April 21:33
Version 1 „MetropoliS21“ September 2008 (Vorlage „ Schicksalslied“ und „Hälfte des Lebens“)
Version 2 nach "Schicksalslied" März 2013:
Stuttgart 21
Ihr wohnet droben im Licht,
Auf halben Höhen,
Stadtplaner, Investoren!
Frisch umsäuseln euch
Lüfte leicht,
Fahret Mercedes.
Schicksalhaft, weil sie wissen,
Atmen die Mächtigen.
Blind bewahrt
In edelen Villen,
Erträumen sie
Zukunft.
Und ihre Augen
blicken am Unheil
immer vorbei.
Doch uns ist gegeben
An keiner Stätte zu ruhn,
Es fahren tief unten
Die einfachen Menschen,
Blindlings wie Rohrpost
Von Bahnhof
Zu Bahnhof geworfen,
Atmen Tunnelluft
in tiefer Station.
Der Dichter spricht (16)
Donnerstag 11. April 22:13
„Und da der Mann einmal im Zuge war war, bescherzte er noch mehrere Polizeimißbräuche, mir zu tröstlichem Beweis, daß der Mensch noch immer Humor genug hat sich über das Unabwendbare lustig zu machen.“
(J.W.v. Goethe, Tagebuch „Italienische Reise“ am 5. April 1787 aus Palermo)
Gauner?
Mittwoch 10. April 14:56
Sind Grube und Co und die sie unterstützenden Politiker „Gauner“? Weil sie die Fakten nicht beachten oder abstreiten? Sind Grube und Kefer „Lügner und Betrüger“? Der Nachweis wird geliefert in einem Leserbrief „Nachwort“ von Jobst Knoblauch.
was ist von den Versprechungen geblieben?
Dienstag 09. April 15:18
Am 26.02.2008 war eine öffentliche Veranstaltung über Stuttgart 21 im Stuttgarter Rathaus. Ich habe Stichworte notiert:
OB Schuster, Begrüßung:
bessere Zugverbindungen // stimmt nicht
Anschluss an Hochgeschwindigkeitsnetz // gibt es schon heute
komfortablerer Hauptbahnhof // das Gegenteil ist richtig
Vortrag BM Hahn mit Lichtbildern
Leistungsfähigerer Bahnhof wird benötigt // das ist der optimierte Kopfbahnhof
100% mehr Leistungsfähigkeit // dreiste Werbelüge
Verkehrliche Erreichbarkeit ... wir leben davon. // sie wird abnehmen
Wir sind mitten drin in Europa, endlich wird dieser Engpass beseitigt // Engpass wird geschaffen
Nachhaltigkeit, umweltfreundliche Mobilität // ökologisch schädlich, nicht erweiterbar
Gesamtabwägung gutes Projekt für unsere Stadt // hat sich ins Gegenteil verkehrt
Bürgermeister Hahn hat sich vermutlich auf die Bewerbung des Projekts durch die DB-Projektbau-AG verlassen, deren Prognosen von 1997 sind hier nachzulesen.
Inzwischen ist er wohl klüger, aber in seinem Befürworter-Käfig gefangen. Wie wär’s mit einer Gegendarstellung, Herr Hahn, wo Sie Einsicht zeigen, dass Sie zumindest ein Stück weit herein gelegt wurden. Wenden Sie weiteren Schaden ab von der Stadt, Sie haben schon als Verantwortlicher für die Denkmalspflege versagt, oder nicht?
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Die ganze Stichwortliste Vortrag Hahn bei Zum Blog aktuell.
Offener Brief (Memory I) an BM Hahn.
Dolchstoßlegende 21?
Montag 08. April 22:23
Südd. Zeitung vom 3. April über Hany Azer in Berlin/BER:
„Doch Azer konnte in den Hochtagen der schwäbischen Bahnhofswut kaum eine Maultasche essen gehen, ohne froh sein zu müssen, dass ein Leibwächter dabei war. Selbst die Familie zu Hause in Dortmund wurde von Projektgegnern belästigt.“
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Herr Roman Deininger, Sie machen es sich vielleicht zu leicht mit der Erklärung von Azers überraschendem Abgang aus Stuttgart. Kennen Sie seine „121 Risiken“, die offenbar so brisant sind, dass sie nicht mal dem Verkehrsministerium in Stuttgart vollständig mitgeteilt wurden? Meinen Sie, dem „harten Hund“ Azer (Grube beim sog. Baustart/Prellbockanhebung) würden hauptsächlich die Belästigungen den Anlass zum Handtuchwerfen gegeben haben? War es nicht eher eine Schutzbehauptung, um sich bei der Bahn nicht zu sehr in die Nesseln zu setzen und trotzdem der unlösbaren Aufgabe den Abschied zu geben? Und „die Bahn“ hat es bekannt gegeben, die inzwischen als unseriös bekannt geworden ist.
Fluch der Gier nach Reichtum
Sonntag 07. April 22:26
Glosse nach heutigem Opernbesuch in Paris:
In der Inszenierung der Bastille-Oper von Richard Wagners „Siegfried“ ist der in einen Drachen verwandelte Riese Fafner („Ich lieg' und besitz': - (gähnend) lasst mich schlafen!“) als Mann mit goldener Krone dargestellt. Seine Kisten mit der Aufschrift „Rheingold“ werden von einer Kolonne Untertanen durch die Höhle (unter einem Wald) getragen. Tragische Oper Stuttgart 21 mit abschließendem Desaster wie bei Wagner: Fanfner wird von Siegfried erschlagen, Siegfried von Hagen und es gibt final die Götterdämmerung.
Uhren in Bahnhöfen der DB-AG (3)
Samstag 06. April 22:35
Einzige Uhr am Bahnsteig 1 in Mössingen
Es sei „kein Geld dafür da“ (Bahnmitarbeiter).
Uhren in Bahnhöfen der DB-AG (2)
Freitag 05. April 20:43

Suchbild: wo ist die große Bahnhofsuhr am (jetzt verschlossenen) Nordausgang in der großen Kopfbahnsteighalle Stuttgart?
Sie geht zwar noch genau und ist beleuchtet, aber der Blick ist durch Gerüste und Maulwurfsbanner verstellt.
Nebenbei: Der über fünfmal längere Weg zum Verlassen des Bahnhofs zu ebener Erde am Nordausgang wird auf dem Großbanner als „kleiner Umweg“ verniedlicht.
Prüfungsqualität der Bahn-AG
Donnerstag 04. April 17:07
Aus dem Schreiben von Dipl.Ing. Heydemann an Projektsprecher Dietrich:
„Die drei eingeschalteten Wirtschaftsprüfer Pricewaterhouse Coopers, Susat & Partner und Märkische Revision geben im gemeinsamen Abschluß-Bericht vom 26.11.2010 über die im Rahmen der Schlichtung durchgeführte Überprüfung der Vorhabenskosten von S-21 folgende Einschränkungen an:
- Prüfumfang: nur Plausibilität der von der DB vorgelegten Unterlagen, keine Nachrechnung!
- Überprüfung nur stichprobenhaft!
- Prüfzeit: nur 8 Tage!
- Unterlagen wurden von DB nicht vollständig vorgelegt
- Geheimhaltung war zu beachten!
- Die durchgeführte Prüfung war weder eine Abschlußprüfung noch eine prüferische Durchsicht!
Tunnels als Feinde der Bahn
Mittwoch 03. April 23:12
Spiegel-Online gestern:
„Ein ICE mit rund 450 Fahrgästen an Bord ist in der Nacht zu Dienstag vier Stunden lang in einem Tunnel bei Idstein im hessischen Rheingau-Taunus-Kreis steckengeblieben. Erst nach Mitternacht konnten die Passagiere in einen anderen Zug umsteigen, wie ein Sprecher der Bundespolizei mitteilte.
...Bei den Reparaturarbeiten wurde ein toter Vogel im Gleisbett gefunden, der offenbar gegen die Oberleitung geflogen war und einen Kurzschluss verursacht hatte. Der ICE musste abgeschleppt werden.“
Kommentare:
„Bisher kannte ich nur 6 Feinde der DB: Frühling, Sommer, Herbst, Winter, Tag und Nacht. Jetzt kommt ein Vogel dazu.“
Oder war es eine Maus? Eine Ameise?
„Sie vergaßen diese drei: Regen, Sonne, Schnee.“
Weiterer Feind der Bahn: Tunnels. Für Stuttgart 21 wird es allein unter dem Stadtgebiet von Stuttgart 61,8 km Tunnelstrecke geben!
Uhren in Bahnhöfen der DB-AG (1)
Dienstag 02. April 12:32
Eingang Nordbahnhof Stuttgart.

Die Bahnhofsuhr, die noch zu Bundesbahnzeiten die genaue Zeit angezeigt hat, ist durch das LOTTO-Schild „ersetzt“ worden.
Die Reparatur wurde nach mutwilliger Beschädigung eingespart. Die nächste Uhr ist am Bahnsteig und erst sichtbar, nachdem man die lange Treppe erstiegen hat.

Weithin sichtbare Bahnhofsuhren waren Standard in der Bahnvergangenheit, hier in Travemünde. Sie gehören zur Reisequalität, die heutzutage zum Stiefkind der Eisenbahn geworden ist. Milliarden-Gelder werden bei Großprojekten wie Stuttgart 21 sinnlos verschwendet.
Blogpause wg. Kurzurlaub
Freitag 29. März 21:0
künftige Wetterextreme
Donnerstag 28. März 16:07
„Hochwasser ist ein Naturereignis, das trotz aller mathematisch-statistischer Risikobewertungen nicht in planbaren Abständen und Höhen auftritt.“ Website Stuttgart
Lang her:
Wolkenbruch im Heslacher Tal, Stadtmauer eingerissen, auf dem Marktplatz stand das Wasser fast 2,30 Meter hoch. Das war am 31.7.1508. (Quelle: Buch in der Stadtbibliothek)
Noch nicht so lang her:
„Der Wetterbericht hatte für Dienstag, 15. August 1972, „starke Bewölkung, zeitweise Regen, vereinzelt auch Gewitter“ vorhergesagt. Doch was dann kurz nach 15.30 Uhr über Stuttgart hereinbrach, war eines der schlimmsten Unwetter der Stadtgeschichte: sechs Tote, 40 Verletzte, Millionenschäden.“ Quelle
Nachricht von heute mit Zukunftsprognose:
„Eine Studie des Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung belegt: … Die derzeitige Wetterlage ist damit ein unangenehmer Vorbote künftiger Wetterextreme.“
Die Unwetter in Stuttgart, die einen Tiefbahnhof regelrecht absaufen lassen, sind unvermeidbar. „Töricht der Mann, der sein Haus auf Sand baut…“ Über die Natur kann nicht „demokratisch abgestimmt“ werden.
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Nachtrag Leserkommentar S.B. am 2. April in der StZ: „Hany Azer hat den S21-Löffel weggelegt, weil er allzu gut den Schwindel bzw. die Probleme erkannt hat. Seine 121 Chancen und Risiken (bzw. 1 Chance und 120 Risiken) sind anscheinend nicht mal dem Verkehrsministerium offenbart worden, warum wohl? Stuttgart 21 wird scheitern, das Projekt ist einfach zu schlecht, Natur und Vernunft sprechen immer lauter dagegen. Neueste Kunde die durch das Grundwasser erzwungenen Höherlegung der S-Bahn-Zufahrt mit Durchschneidung der Wolframstraße. Mehr bei metropolis21.de, z.B. über Hochwasser in Stuttgart, die den Tiefbahnhof absaufen lassen. Wann weiß niemand…“
Mängelliste für Frau Merkel
Mittwoch 27. März 19:51
Das Projekt Stuttgart 21
ist nicht leistungsfähiger als der bestehende Kopfbahnhof,
erzeugt ein Nadelöhr im Zug und S-Bahnverkehr und bewirkt gegenseitige Behinderungen,
ist nicht in Zukunft ausbaufähig,
stellt keine Verbesserung des für den Industriestandort so wichtigen Personennahverkehr (Pendlerverkehr) und schon gar nicht für den Güterverkehr dar, wie propagiert,
ist unwirtschaftlich, verschlingt mindestens die doppelte Energiemenge,
ist nicht kundenfreundlich,
ist nicht sicher,
ist nicht barrierefrei,
lässt im Katastrophenfall nur höchst unzulängliche Rettungsmaßnahmen zu,
gefährdet die Mineralwasserquellen Stuttgarts,
gefährdet den Baubestand durch die Gefahr des Quellens von Gipskeuper und zieht Folgeschäden und -kosten nach sich.
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Tollkühne Perversion
Dienstag 26. März 14:32
„Dieses Projekt pervertiert die Idee von Eisenbahn und missachtet in geradezu tollkühner Weise die Grundprinzipien des Eisenbahnbetriebs.“
„Der Bau von Stuttgart 21 gehört gestoppt und zwar jetzt. Dieser Tiefbahnhof ist die degenerierte Ausgeburt einer Kreuzung aus technischem Größenwahn mit nicht vorhandener Kompetenz, gepaart mit einer neoliberalen Liaison aus städtebaulich-spekulativer Profitmaximierung mit politisch-ökonomischem Filz auf Kosten einer funktionierenden Eisenbahn.“
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Quelle: Prof. Dr. Ferdinand Rohrhirsch in seiner Rede gestern bei der Montagsdemo auf dem Marktplatz Stuttgart, gefilmt von Walter Steiger.
Memorandum Ostertag
Montag 25. März 10:43
…“Ein gigantischer, nicht wieder gut zu machender Schwabenstreich, den sich eindimensionale Politiker, Planer und Techniker des Bundes, der Bahn, des Landes, der Stadt ausgedacht haben…“
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Prof. Ostertag weist in seinem Memorandum eindringlich auf die qualitätiven Aspekte für Stuttgart hin, mit einem eingefügten persönlichen „Einspruch“ von mir.
Großversagen Deutsche Bahn AG
Samstag 23. März 16:41
Alternativer Geschäftsbericht der DB AG 2012 Seite IV vom 20. März 2013
Die aktuelle Ausgabe von PlusMinus beweist seine Richtigkeit.
Geldturm Murks
Freitag 22. März 11:37
Der Mensch hat kein Gefühl für große Zahlen. Ganz schlimm scheint dieses Manko bei regierenden Politikern und bei Planern großer Projekte zu sein.
Stuttgart 21 kostet mindestens 6,8 Milliarden Euro = 6 800 000 000 Euro
(es werden wohl eher 12 Milliarden).
Versuch einer Visualisierung (Steffen Siegel):
Wir schichten Bündel von 500 Euro-Scheinen sauber übereinander bis der Wert des Geldstapels 1 Million Euro beträgt.
Dieser „Geldturm“ ist dann etwa 30 cm hoch.
Frage: Wie hoch wäre ein solcher Turm bei einem Wert von 6,8 Milliarden ?
Antwort: Er wäre über 2 Kilometer hoch - das ist fast 10-mal so hoch wie der Fernsehturm
zur Planfeststellung 4711
Donnerstag 21. März 10:29

Vorsorge für Bahnhofsturm und Brand.
Betrug historischen Ausmaßes
Mittwoch 20. März 14:58
Reinhart Vowinckel
schreibt zum Spiegel-Artikel „Das sind die Zahlmeister von Stuttgart 21“
…„Einige Jahre, vielleicht auch Jahrzehnte andauernder „kalter Krieg“ zwischen Berlin und Stuttgart wäre beim Weiterbau vorprogrammiert, denn es geht um einen Betrug historischen Ausmaßes.“...
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Nicht nur zwischen Berlin und Stuttgart, sondern in Stuttgart selbst wird der Streit beim Weiterbau kein Ende finden, in den Parlamenten von Stadt und Land und vor allem auch in der Bevölkerung. Neben der Stuttgarter Bevölkerung sind es vor allem die Bahnkunden, denen Unerträgliches zugemutet wird.
„Schon die Baustelle… mit den endlosen Behelfsstegen… dürften Varianten des kollektiven Albtraums bieten, die alles übertreffen, was Bahnkunden bislang erlebt haben.“ Kommentar von Dr. Gottfried Knapp Südd. Zeitung Nov. 2011
Stuttgart 21 gleicht einer Seuche, die Heilung kann erst mit dem Projektabbruch langsam eintreten.
"wirtschaftlich optimal"
Dienstag 19. März 15:06
Neun Tage vor der Volksabstimmung 2011 in der Landesschau:

Die Kritiker hatten recht, die „optimale Wirtschaftlichkeit“ ist inzwischen „negativ“ und das vor dem eigentlichen Baubeginn! Auch der Begriff „wirtschaftlich optimal“ verschleiert, dass es nicht zu einer guten Betriebsqualität im Sinne von Reisequalität ausreicht. Das Projekt Stuttgart 21 ist so schlecht, dass es sich kaum durchführen lässt, siehe Blog von gestern.
homöopathisch bauen
Montag 18. März 22:48
Information für die Stadträte im Rathaus wegen unerwarteter Probleme beim bestgeplanten Projekt Stuttgart 21:
„Deshalb werde man in diesem Jahr "homöopathisch" mit dem Tiefbau im Schlossgarten und am Filderaufstieg beginnen, so der S21-Projektsprecher Michael Schmidt.“
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Beim Nesenbachdüker gelingt nicht mal ein „homöopathischer“ Baufortschritt. Bereits im Frühjahr 2010 sollte der Wasserkanal unter dem Tiefbahnhof nach Plan begonnen werden, heute gibt es erst Modelle (lang, mittel, kurz). Quelle: Hans Heydemann (Ingenieure 22) Stuttgart 21 bremst sich selbst aus.
Ramsauer schwadroniert unerträglich
Sonntag 17. März 11:51
Nachrichten SWR heute 11.00: „Nach dem Desaster um den neuen Großflughafen in Berlin will Ramsauer Großprojekte künftig stärker kontrollieren.“
(Zitat aus BILD am Sonntag).
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Herr Bundesminister, wie wär‘s mit der Kontrolle heute schon? Bei Stuttgart 21 lassen Sie die Zügel schleifen, unterstützen die bewiesenen Lügen und falschen Versprechungen von Grube und Co. und nehmen ein unausweichliches Desaster - es hat schon begonnen! - mit billigen Ausreden (Mitarbeiter der „untersten Ebene meines Ministeriums“) tatenlos hin. Ihr edles Versprechen („künftig“) ist deshalb keinen Pfifferling wert!
entlarvte Betrüger
Samstag 16. März 23:27
„Nach allem, was ich als ehemaliger Politikstudent, Diplom-Verwaltungswissenschaftler, Journalist, Presse- und PR-Mensch und lebenserfahrener Mensch weiß, handelt es sich bei Stuttgart 21 um den größten Betrugsfall zu Lasten der Steuerzahler und der Demokratie, der in der Nachkriegsgeschichte stattgefunden hat und noch immer stattfindet. Wirtschafts- und Regierungskriminalität zu Lasten der Bürger.“
(Technik-Fachjournalist Friedhelm Weidelich in seiner Website railomotive.com )
Große Oper Stuttgart 21
Freitag 15. März 23:41
Fafner (Befürworternamen einsetzen): „Ich lieg' und besitz': - (gähnend) lasst mich schlafen!“
(Richard Wagner, Ring des Nibelungen, Siegfried)
"Grätsch-Mann"
Donnerstag 14. März 17:39
Zur erstaunlichen Wende von MP Kretschmann deutliche Worte:
1. Thomas Felder: „…Die Lunge wurde der Stadt schon herausgeschnitten. Nun soll ihr pulsierendes, gesundes Herz durch einen künstlichen Engpass ersetzt werden.“… (Leserbrief „Fatale Signale“)
(Von Thomas Felder stammt auch das Demo-Transparent, das inzwischen im Haus der Geschichte archiviert ist: „Wer das Herz Europas will, legt nicht seine Lunge still.“)
2. Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer: „…Am Ende verdrängt Herr MP Kretschmann noch, an seinen geschworenen Amtseid zu denken?“
Leserkommentar und Quelle hier
Landesarchiv
Mittwoch 13. März 14:52
Neue Notiz im Impressum: Diese Website www.metropolis21.de = www.siegfried-busch.de wird vom Landesarchiv Baden-Württemberg dauerhaft archiviert, zur Nutzung bereitgestellt und öffentlich zugänglich gemacht.
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„Süßer Trost in meinem Herzen, meine Pflicht hab’ ich getan“ (Fidelio, Beethoven)
Lachen über Stuttgart 21
Dienstag 12. März 10:34
Die Zeile von Steffen Siegel im gestrigen Blog reizt zu einer Ergänzung. (Die Parodie von „An die Freude (Schiller)“ ist von Timo Brunke mit seinem inzwischen sehr bekannten „Freunde schöner Kopfbahnhöfe“ begonnen worden.)
Seid verschlungen, Milliarden!
Dieser Stuss der ganzen Welt!
Leute - wenn euch das gefällt,
müsst ihr ewig noch drauf warten.
Lied an die Maßlosikeit
Montag 11. März 23:44
„Seid verschlungen, Milliarden!“
(Nach Schiller, Lied an die Freude: „Seid umschlungen, Millionen!“)
Mehr Wortspiele und Giftpfeile gegen Stuttgart 21 hier bei Steffen Siegel.
Mit Volldampf ins Stuttgart-21-Debakel
Sonntag 10. März 22:53
„Der Stuttgarter U-Hauptbahnhof
mutiert zur Mega-Geldvernichtungsmaschine.“
Ein kluger Kommentar vom 8. März beim „Klimaretter“. Dabei hat er die ungeheure Energieverschwendung durch den Bau und Betrieb von Stuttgart 21 und der Neubahnstrecke gar nicht erwähnt.
Zum Lachen
Samstag 09. März 10:22
Stuttgart 21 wird zunehmend zur Groteske und Kabarettnummer, aktuell beim ZDF. Eine seriöse Begründung dieses Bahnsinns ist schon lang nicht mehr zu hören, das DB-akel geht vorläufig weiter und bleibt in den Schlagzeilen.
agressiv und hohle Propaganda
Freitag 08. März 19:49
SWR-Kommentar Frank Wahlig am Abend des 5. März und Reaktionen auf diese Propaganda-Klischees, eingestellt am 6. März 2012 "Zukunft ist nicht nur denkbar, sondern soll machbar bleiben und Wirklichkeit werden, auch das ist das Signal das aus Berlin heute kommt.“
Dazu U. Scheuffele: „…das Dümmste, das bis jetzt vom Spätzlessender gekommen ist…“ Hier der Kommentar und die Reaktionen: http://www.durch-sicht21.de/
Medien mit S21 weiterhin ausgelastet
Donnerstag 07. März 11:48
Bildzeitung von gestern, dem Tag nach der Berliner Bau-Entscheidung:
Heute in BILD die (verlogen-irreale) Zukunftsvision des U-Bahnhofs mit fast lauter jungen Menschen und Ramsauer droht dem Land mit höheren Ticketpreisen, überall zu hören und zu lesen, zum Beispiel in der Stuttgarter Zeitung
dreiste Lüge
Mittwoch 06. März 11:40
Mein Leserkommentar zum Bericht in den StN dem-entscheid-folgt-nuechternheit-statt-euphorie
"Weil der Ausstieg eben noch teurer käme." Diese Behauptung ist die krasse Unwahrheit, weil die Ausstiegskosten (schon in der Volksabstimmung) falsch angegeben sind und die Kosten für S 21 schon jetzt weit höher liegen. Auf dieser Begründung liegt kein Segen, schon gar nicht Gottes Segen. Im Gegenteil: es liegt ein neuer Fluch auf dem Projekt, der es endlich scheitern lassen wird, je später desto teurer.
Aufsichtsrat beschließt vergebens
Dienstag 05. März 19:51
Ein paar Dinge sind nicht recht bedacht worden, Auswahl:
1. Die Ausstiegskosten als Begründung zum Weiterbau (längst als falsch nachgewiesen, z.B. von der Stuttgarter Zeitung). Das kann auf Dauer nicht verborgen werden.
2. Die Natur wird sich die Vergewaltigung nicht gefallen lassen, das Wasser fließt weiterhin bergab.
3. Die Unfähigkeit der Bahn-Planer (für über 1 Milliarde € Fehlplanungen bis jetzt!).
4. Fehlende Baugenehmigungen und Auflagen (z.B. Brandschutz) verzögern stark, auch Einsprüche vor Gericht wie bei den Unterfahrungsrechten,
6. Stuttgart 21 wird von vielen Seiten genau beobachtet, Machenschaften aufgedeckt.
Schuttgart, 4. März 2012
Montag 04. März 2013 20:17
04. März 2012, Blog vom Vorjahr
Foto vom Südflügel Bonatz-Bahnhof S.B. (4. März 2012)
Triumpf der Irrationalität?
Sonntag 03. März 20:06
Betreff-Zeile einer Mail im Hinblick auf die Aufsichtsratssitzung am 5. März.
Scherbenhaufen Reisequalität im Durchgangsbahnhof
Samstag 02. März 19:32
Kurzfassung: Stuttgart 21 ist auch bezüglich der Fußgängerzugänge im Bahnhofsgebäude deutlich unterdimensioniert. Weder die Reisenden aus 49 Zügen noch die aus 32 Zügen pro Stunde würden in den Spitzenstunden auch nur die Minimalqualität des Bewegungskomforts vorfinden. Die zur Bemessung der Durchgänge und Treppenanlagen durchgeführten Personenstromanalysen wurden gegenüber den Zusagen für das Verkehrswachstum und den Komfort sowie den Vorgaben der Richtlinie um einen Faktor 3 bis 4 zu günstig simuliert. Die Bahn hat in der Darstellung der Personenstrom-Ergebnisse unvollständig und unrichtig informiert, insbesondere in den Darstellungen vor dem Stuttgarter Gemeinderat am 24.07.2012.
Ausführliche Darstellung von Dr. Engelhardt hier.
Die Zustimmung hat sich gedreht
Freitag 01. März 22:22
Zum Beispiel: Der Befürworter Rainer Sauerborn (Medizinprofessor in Heidelberg) ist jetzt gegen Stuttgart 21. Aktuelle Reportage bei „Zur Sache Baden-Württemberg“ (3:40 min)
Fragen an den Bundesrechnungshof
Donnerstag 28. Februar 11:59
Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer in einem Brief an den Präsidenten des Bundesrechnungshofs: „Sind die derzeitigen Wirtschaftlichkeitsberechnungen der Bahn identisch mit denen, die Sie kraft Amtes von der Bahn verlangen müssen? Und weiter:
Können Sie mir Hinweise geben, welche Faktoren in eine geordnete Wirtschaftlichkeitsberechnung, wie Sie sie fordern, eingehen müssen?
Wie stuft der Bundesrechnungshof die von der Bahn angestellten Wirtschaftlichkeitsberechnungen ein, mit denen die Bahn öffentlich zur Zeit für S21 „noch Wirtschaftlichkeit“ begründet?
Warum wird der Bahn vom Bundesrechnungshof offensichtlich eingeräumt, Wirtschaftlichkeitsberechnungen, wie sie der Bundesrechnungshof fordern muss, nicht zeitnah zu erstellen? Wie oft mahnen Sie die Bahn?
Wo steht, dass die Bahn das Recht hat, die Nutzen-Kostenrechnung geheim zu halten?
Demoposter vom Montag
Mittwoch 27. Februar 22:43

"Im Jahr 2013 geht der neue Hauptbahnhof in Betrieb"
Dienstag 26. Februar 16:39
Alle positiven Prognosen der Vergangenheit trafen nicht ein (aber nur die der Projektbefürworter!).

„So ging es und geht es noch heute“ (Goethe, Hochzeitslied). Das ist sehr beruhigend.
landesweiter Protest
Montag 25. Februar 13:24
Foto Manfred Grohe, Großdemo am 23.02.2013

Widerstandsgruppen aus dem ganzen Land zeigen Flagge = Demoposter
Rechts im Bild: Aktionsgruppe Mössingen/Steinlachtal (mit K21-Bahnhof) und Weinstadt (gelbes Ortsschild)
Mahnwache aktuell
Sonntag 24. Februar 19:52
Auch heute Nacht war trotz der Kälte die Mahnwache wieder besetzt, ganzjährig rund um die Uhr!

...viel zu schön, um unten durchzufahren!

satirische S21-Zukunftsprojektion

Fotos S.B.
Merkel 21
Samstag 23. Februar 23:56
Thema 1 bei der Großdemo heute

Foto S.B.
Wirtschaftlichkeit nur hohle Phrase?
Freitag 22. Februar 11:00
Seibert erklärte in Berlin, Merkels grundsätzliche Überzeugung, dass es sich bei Stuttgart 21 um ein wichtiges Vorhaben für die Region und Deutschland insgesamt handele, habe sich nicht geändert. Zugleich gelte jedoch: „Ein solches Projekt muss wirtschaftlich sein, und die Zahlen müssen stets überprüft werden.“

Plakat von Cornelia D., letzte Montagsdemo
Menetekel dreifach
Donnerstag 21. Februar 11:37
Aktionsgruppe Reutlingen an OB Bosch u.a.
„Inzwischen wurde durch neue Informationen – zusätzlich zu den Fakten, die der Öffentlichkeit schon länger bekannt sind – bestätigt, dass das „bestgeplante Bahnprojekt“ von Anfang an gravierendste Planungs- und Kalkulationsmängel aufwies.“
Ganzer Offener Brief
Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer
„Was weiß die Kanzlerin über Stuttgart 21? Vermutlich nur das, was die engere Umgebung ihr ins Ohr geblasen hat, z.B. Herr Kauder.“
Ganzer Kommentar
Walter Sittler / Lösch/Hopfenzitz/Leidig an Frau Merkel:
„Daher wenden wir uns direkt an Sie mit der Aufforderung, dieses zerstörerische Projekt ohne Wenn und Aber zu beenden.“
Ganzer Offener Brief
Durchsichtiges Rumgeeiere
Mittwoch 20. Februar 16:26
Zum Kommentar vom Chefredakteur der Stuttgarter Zeitung:
„Das Sandmännchen Dorfs ist wieder unterwegs. Der heutige Kommentar (20.02.2013) in der Stuttgarter Zeitung ist der typische Versuch, die öffentliche Meinung zugunsten S21 zu drehen, indem den Menschen Sand in die Augen gestreut wird. Man geht scheinbar auf alle ein, versteht alle, die Gegner wie die Befürworter, alle bekommen ein bisschen Recht – aber aufhören sollte man jetzt nicht (mehr). Genau die gleiche Rhetorik wie sie der „Bahnsachverständige“ Wolfgang Drexler benutzt. Viel zu weit sind wir schon, 2 Milliarden in den Sand, Kompromisse, und so weiter und so fort …
Dorfs sagt: Kein S21 ist auch keine Lösung. Natürlich nicht, aber dieser Schritt ist Teil der Lösung!
Prof. Dr. Ferdinand Rohrhirsch
(Rest des Kommentars bei Zum Blog aktuell hier.)
Entwarnung gegeben?
Dienstag 19. Februar 16:44
Hallo liebe Freunde,
das Kernerviertel wird verrohrt. "Hübsche" blaue Rohre zieren nun bald unser Viertel. Wachsam sein! Dabeisein! Dagegen sein!
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Oben eine aktuelle E-Mail. Die Rohre dienen nicht der Entwässerung des Kernerviertels, sondern der Infiltration in den problematischen Untergrund mit der Gefahr von Hangrutschungen. Gibt es die geforderten Gutachten, die Entwarnung geben? Die Stadt Stuttgart muss hier für Klarheit sorgen.
von wegen zwei Milliarden Ausstiegskosten
Montag 18. Februar 22:50
Die Rückabwicklung der Grundstücksgeschäfte nicht berechnet (für den Steuerzahler kostenneutral!), ergeben sich lediglich etwa 313 Mio € (+/- ~ 10 % Unsicherheit)“. Detaillierte Aufstellung hier.
Schnee von gestern?
Sonntag 17. Februar 17:46
Gefunden bei Emnid, Datum 05.02.2013:
„Bund lehnt weitere Milliardenhilfen ab
Offenbar steht das Milliarden-Projekt "Stuttgart 21" vor dem Aus. Ausgerechnet der Bundesverkehrsminister Ramsauer scheint die Notbremse zu ziehen. In einem internen Papier kritisieren die Beamten von Peter Ramsauer die unkalkulierbaren Kosten sowie die Bahn für falsche Informationen. Für das einstige Prestige-Objekt gebe es daher keine ausreichende Grundlage mehr.“
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S.B.: Frau Merkel sprach von der notwendigen Wirtschaftlichkeit. Besteht da ein Zusammenhang mit obiger Meldung? Wenn ab morgen die Bahn bei Land und Stadt auf Granit stößt, wäre das eine gute Ausstiegshilfe für den Aufsichtsrat und für Frau Merkel. Landgrafen, bleibt hart!
Held im Spätzle-Western
Samstag 16. Februar 23:23
aus dem STERN-Artikel „Showdown“
Nicht nur die Kosten, sondern vor allem auch die Schwächen von Stuttgart 21 sollten dem Wahnsinnsprojekt den Rest geben. Die Bahn kann die Ergebnisse der Recherchen von Dr. Christoph Engelhardt nicht schlüssig widerlegen: Stuttgart 21 ist ein nicht genehmigungsfähiger Rückbau, die Planrechtfertigung ist entfallen.
erschummelt
Freitag 15. Februar 19:22
„Am Anfang war die Lüge.“
Schlusssatz des 5-seitigen STERN-Artikels „Showdown“
Aus einer E-Mail von heute: „Ohne Aufklärung der erschummelten Planrechtfertigung würde der Schaden, der an der Demokratie und an der Bahnwissenschaft angerichtet wurde, nicht aufgearbeitet.
Kontrastprogramm bei Avaaz
Donnerstag 14. Februar 10:07
„Stuttgart 21 ist ein Symbol für die rücksichtslose Ausbeutung der öffentlichen Hand und die gnadenlose Zerstörung innerstädtischer Grünflächen. Die Argumente gegen dieses unsinnige Projekt überwiegen bereits seit Jahren und brachten schon eine Regierung zu Fall, aber die Lobbyinteressen sind zu mächtig.“ hier lesen und mitmachen
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Die S21-Lobby hat sich verrechnet: die Bürgerschaft lässt sich diese Zerstörung von Stadt und Bahnverkehr nicht gefallen. Die Strategie der verbrannten Erde ist nicht aufgegangen. Mehr denn je: Oben bleiben!
Lobbyismus der schlimmen Art
Mittwoch 13. Februar 12:13
Die alten Falschbehauptungen vulgo Lügen bei Avaaz!
„Ich bin erschüttert, dass sich Avaaz für rein wirtschaftliche Ziele einzelner hergibt, die das Gemeinwohl schädigen! Daher fordere ich Sie auf, sich von dieser Kampagne zu distanzieren, andernfalls werde ich keine weiteren Kampagnen bei Avaaz mehr unterstützen und meine Mitgliedschaft im Avaaz-Netzwerk umgehend kündigen.“ (Th. Graf von den Architekten für K21, seine Argumente hier)
vier nachgewiesene Lügen
Dienstag 12. Februar 16:25
Demoplakat gestern, Foto S.B.

Die Antwort ist eindeutig
Montag 11. Februar 08:20
«Man kann sich mit Fug und Recht die Frage stellen, ob die Bahn bei der Planung und Durchführung des Milliardenprojekts Stuttgart 21 gut aufgestellt ist.»
Hartmut Bäumer, Amtsleiter im baden-württembergischen Verkehrsministerium Quelle
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Nach den Vorkommnissen seit „Baubeginn“ (Prellbockanhebung am 2.2.2010) kann diese Frage „mit Fug und Recht“ verneint werden. Dafür zeugen zum Beispiel drei entgleiste Züge an derselben Stelle (Planung und Durchführung des Gleisvorfelds), der Abgang des DB-Bauchefs Hany Azer, der mangelhafte Brandschutz, die Kostenentwicklung und so weiter.
Märchenstunde
Sonntag 10. Februar 12:29
Anmoderation:
„Egal, wie lange sie sich noch rausreden: der Abschied von Stuttgart 21 hat längst begonnen, auch wenn es noch keiner zugeben will.“
In der komisch-lustigen Satire erzählt „Onkel Gernot“ von demonstrierenden „Lehrern und Rentnern“ mit drittem Gebiss, die Einblendung zeigt dann aber meist junge Menschen.
Ein passender Gag zum Fasching, nicht verpassen! Hier geht‘s zu You Tube.
Auf den Punkt gebracht
Samstag 09. Februar 09:58
„Bei Stuttgart 21 steht die Vernunft leider ganz hinten in der Warteschlange."
(Mathias Richling, Interview 2009 in den Stuttgarter Nachrichten)
Kaffeesatzleserei?
Freitag 08. Februar 15:39
Zitat aus stern.de:
„Damit würde sich der unterirdische Bahnhof für den Konzern aber nicht mehr rentieren. Zuletzt pochte auch Bundeskanzlerin Angela Merkel auf die Wirtschaftlichkeit des umstrittenen Projekts.“
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Das ist der vorgezeichnete Weg zum Ausstieg:
1. Die Wirtschaftlichkeit von Stuttgart 21 und der Neubaustrecke wird mit den neuen Zahlen (Kosten, Termin der Fertigstellung, Leistungsfähigkeit) erneut geprüft.
2. Die Bilanz wird stark negativ ausfallen, auch unter Einrechnung der tatsächlichen Ausstiegskosten.
3. Der Aufsichtsrat verfügt Baustop mit Billigung von Merkel, Schäuble, Ramsauer und den seitherigen Befürworterparteien im Bund.
Finanzdesaster „best geplant“
Donnerstag 07. Februar 21:23
Das bestgeplante Projekt wird zum schlecht geplanten Desaster.
Aus den Stuttgarter Nachrichten:
Als konkrete Ursachen für die Mehrkosten führt der Vorstand vier Hauptgründe an.
Erster Grund: Das Projekt sei durch eine „hohe Vorspannung belastet“. Die Annahme von Bahn-Chef Grube von Ende 2009, man könne rund 891 Millionen Euro „Optimierungsansätze“ erzielen, also Geld sparen, hat sich also nicht in allen Punkten erfüllt.
Das war der Trick, um die Kosten unter 4,5 Milliarden zu halten und das Projekt „unumkehrbar“ zu machen. „Hohe Vorspannung“ = haltlose Behauptung!
Zweiter Grund: Fehler bei der Planung. Eine lange Liste von Bauarbeiten ist in der bisherigen Kalkulation schlicht „nichtberücksichtigt“, also durch Fehlplanungen vergessen worden. Allein diese Fehler addieren sich auf 613 Millionen Euro.
Also nicht „best“ sondern miserabel geplant!
Dritter Grund: Fehlkalkulationen bei der Vergabe. Diese Position, bei der es Überschneidungen mit dem ersten Punkt gibt, beläuft sich laut Vorstand auf insgesamt 491 Millionen Euro. Ein „Rechenfehler“ zum Beispiel schlägt mit knapp 40 Millionen Euro zu Buche.
Ohne Worte.
Vierter Grund: Künftige Risiken, vor allem im Tunnelbau.
Ganz neu aufgetaucht, die „Risiken im Tunnelbau“
Jahrhundertchance?
Donnerstag 07. Februar 00:34
Hochauflösendes Foto von Manfred Grohe, markiert von Klaus Gebhard

Blick auf Grün: das ist der „Innere Nordbahnhof“, bis mindestens 2024 als Logistikfläche für S21 blockiert, ohne S21 aber sofort für die Stadtplanung frei.
Blick nach links: der Abstellbahnhof kann beim Erhalt des Kopfbahnhofs stark verkleinert werden, das Paketpostamt ganz links oben kann verlegt werden wie auch bei S21 geplant. Was es mit den „100 Hektar“ sonst noch auf sich hat, steht im Brief nach Ulm bei „Zum Blog aktuell“.
„Im Tunnel"
Mittwoch 06. Februar 14:08
FAZ heute: „Aus dem Bahnhof ist Babylon geworden.“
Demofoto selbsterklärend
Dienstag 05. Februar 22:47

bim-bim-bim...
Dienstag 05. Februar 00:05
Das Totenglöcklein für Stuttgart 21 läutet von Ferne. Auch wenn die Leiche noch nicht sichtbar oder scheintot ist. Der „Murks“ (SMA-Chef Stohler) hat wie eine Katze sieben Leben, einige davon sind aber schon verwirkt. Immerhin steht die sensationelle Nachricht aus Berlin an erster Stelle der aktuellen Nachrichten im SWR.
Demo-Transparent heute auf dem Marktplatz:

Foto S.B.
Baupflicht?
Montag 04. Februar 10:19
Die Herren Grube und Kefer verwiesen auf eine „Baupflicht“ von Stuttgart 21 seitens der Bahn-AG. Das sind wohl die üblichen Prellbock-Nebelkerzen. Die Juristen zu Stuttgart 21 stellen klar:
„Eine Baugenehmigung enthält keine Pflicht des Bauherrn zum Bau, sondern gibt ihm nur das Recht hierzu. Das gilt selbst dann, wenn er mit öffentlichen Subventionen baut. Führt der Bauherr den Bau nicht aus, erhält er die Subventionen nicht oder muss sie zurückzahlen. Zum Bau zwingen - mit der Folge, dass er den Bau auf eigene Kosten fertig stellen muss, gleich wie hoch diese werden - kann ihn der Staat nicht. So ist es auch bei Stuttgart 21: Es gibt weder ein Gesetz noch eine freiwillige vertragliche Verpflichtung der Deutschen Bahn, Stuttgart 21 um jeden Preis und zur Not auf eigene Kosten zu bauen.“
Ganzes Schreiben der Juristen bei Zum Blog aktuell.
zweierlei Recht
Sonntag 03. Februar 11:11
Aus einer Mail von heute:
„Da werden zwei mutige Frauen, die mit einer symbolischen Baumankettung gegen die Rodung des Schloßgarten mit jahrhundertealtem Baumbestand protestierten wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt zu 30 Tagessätze à 40 EUR bzw 40 Tagessätze à 25 EUR verurteilt - bleibt es dabei, gelten sie als vorbetraft - während Verantwortliche für die Parkrodung wie Grube und Schuster, die sich längst als sinnlos und rechtswidrig erwiesen hat, nicht nur weiterhin (moralisch) frei rumlaufen, sondern auch noch zu Ehren-Professoren und - Doktoren ernannt werden.“
barrièrefrei
Samstag 02. Februar 20:51
Der künftige S-21-Tiefbahnhof sei, laut Bahn, „barrièrefrei“. So wie der neue Hauptbahnhof Berlin. Heute waren zwischen 2 Hauptebenen beide nach unten führenden Rolltreppen außer Betrieb. Verblieb die „Biotreppe“ in der Mitte und Aufzüge, vor denen man meist lang stehen muss.
So ist die Praxis: In der FAZ kam zum 5. Geburtstag des Berliner Bahnhofs eine vernichtende Bilanz. „Zum Geburtstag mal die Wahrheit“
Bei Stuttgart 21 weiß man heute schon die Wahrheit!

Wieviel Tage noch bis zur „7.KW“? (wer von den Bahnkunden weiß das auf Anhieb, ich nicht!

Nachtrag vom 4.2.2013: Die „7.KW“ beginnt erst am 11. Februar, also 9 Tage nach dem Foto!
So sieht die Kundenfreundlichkeit und die Barrierefreiheit der Bahn aus: Viele Tausende täglich müssen ihr Gepäck schleppen oder vor den Aufzügen warten, wenn sie stark gehbehindert sind oder Kinderwägen, Rollatoren oder schweres und viel Gepäck haben. Die Bahnführung versagt, Bahnchef Grube abtreten!
Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer in einem Brief
Freitag 01. Februar 09:45
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Kretschmann,
ich hatte Ihnen meinen Standpunkt zur Frage, ob die Volksabstimmung auch noch nach der Explosion des Kostendeckels gültig sein kann, mit meiner Mail vom 9.Januar kundgetan. Mir wurde jüngst als Antwort darauf Ihr Schreiben an Herrn Sittler vom 14.Jan. 2013 zugesandt. Auf Ihre dortige Argumentation, dass die Volksabstimmung für Sie immer noch Gültigkeit hat, möchte ich hier nochmals eingehen. Hier weiterlesen.
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Die wichtigsten Argumente der Befürworter (Bahn, Parteien) zur Volksabstimmung haben sich nicht nur in der Kostenfrage inzwischen als falsch erwiesen. Damit sind die Wähler getäuscht worden.
„senk ju vor träwelling“
Donnerstag 31. Januar 13:50
Heute ICE Stuttgart - Berlin
Foto S.B. vor Mannheim

Ansage:
„Leider führt unser Zug aufgrund einer technischen Panne kein Speisewagen und kein Bordbistro. Wir bitten...zu entschuldigen.“
Es gibt auch keine Zuglaufpläne (Faltblätter), die Fenster sind verschmutzt. “thank you for travelling [with Deutsche Bahn]”
Wie war das mit dem „Brot- und Buttergeschäft“ der Bahn-AG? Dafür bekam der Bahnchef Grube einen Preis von Pro Bahn, wenn ich mich recht erinnere.
Wowereitisierung
Mittwoch 30. Januar 00:23
Die Meldungen zu Stuttgart 21 überschlagen sich. Tendenz: zunehmend kritisch gegen „Das neue Herz Europas“. Das Desaster BER macht offenbar sehr nachdenklich und niemand will eine Wowereitisierung im Ländle.
MP Kretschmann wird sehr deutlich gegen die Bahn. Seine Strategie des Abwartens und zur Volksabstimmung (gilt immer noch) könnte Erfolg haben.
Hier der Schriftwechsel mit Projektgegnern, mit Freude zu lesen:
Kontext dokumentiert den offenen Brief, Kretschmanns Erwiderung und die Antwort (Blog gestern) darauf.
Post für Kretschmann
Dienstag 29. Januar 23:21
Offener Brief von Walter Sittler / Hopfenzitz / Leidig / Lösch
Zitat:
„Jede Fortführung von Stuttgart 21 setzt neues zerstörerisches Potential frei. Je früher der Ausstieg in Angriff genommen wird, desto mehr werden die Kosten und Schäden eingedämmt. Wenn die von Ihnen genannte „letzte Gelegenheit zum Ausstieg“ jetzt nicht genutzt wird, werden Sie, der OB, die Region, werden wir alle Gefangene eines unsinnigen, schier unbezahlbaren Projekts. Das kann niemand wollen.“
Ganzer Brief hier Antwort-auf-Kretschmann-Jan2013
Eisenbahnphilosoph (4)
Montag 28. Januar 21:18
„Doch mit S21 ist ein Diskussionsfeld gegeben, an dem ich nicht nur meine Bahnausbildung, sondern auch meine Denkausbildung einsetzen kann. Und was da an Halbinformation, Weichspülrhetorik und glatter Unwahrheit hervorgebracht wurde und wird – das macht schon sprachlos.
Nach wie vor mein schönster Beispielsatz und von einem Wissenschaftler noch dazu:
„Der heutige Stuttgarter Hauptbahnhof entspricht 16 nebeneinanderliegenden Sackgassen … Wenn ein Zug diagonal ausfährt, versperrt dieser eine Zug alle anderen Ein- und Ausfahrten.“ Zitat: Ullrich Martin, Im Dialog: Verkehrsprofessor Ullrich Martin zum Bahnprojekt Stuttgart 21/Neubaustrecke Wendlingen-Ulm
Das Gute ist: alle Menschen haben ein Gewissen. Es ruft und zumeist ungelegen. Es ruft in der Nacht und ruft – Wahrheit soll gelten. Das wird nicht allen gefallen.“
Verstärkung der Schikanen
Sonntag 27. Januar 18:49
Stuttgarter Zeitung: „…Becker kündigte auch an, dass die Bahn nach der Teilfreigabe er Gleise durch das Eba nun im Sommer damit beginnen werde, Prellböcke und Bahnsteige im Gleisvorfeld um 120 Meter nach vorn zu verschieben, um das Baufeld für den Tiefbahnhof frei zu machen.“
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Nach Sperrung des Nordausgangs mit langen Umwegen droht verstärktes Ungemach: „Schon die Baustelle… mit den endlosen Behelfsstegen… dürften Varianten des kollektiven Albtraums bieten, die alles übertreffen, was Bahnkunden bislang erlebt haben.“ Kommentar von Dr. Gottfried Knapp in der Südd. Zeitung Nov. 2011
Eisenbahnphilosoph (3)
Samstag 26. Januar 12:41
„Der Grund für die Gleissperrungen seien „Fehlfunktionen bei Wagenpuffern“ gewesen.“ (StZ 24.01.13, S. 19)
„Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Es scheint, dass die vermaledeiten Puffer mal funktionieren, dann wieder nicht. Zumeist funktionieren sie. Über hundert Jahre, überall in Europa auch in Deutschland nur in Stuttgart wollen die nicht mehr. 3x hintereinander und an derselben Stelle. Und überhaupt, auch der Speisewagen ist einfach zu lang.
Mit dem Umbau des Gleisvorfeldes hat das alles nichts zu tun. Vielleicht gibt es ähnlich Argumentationen in anderen technisch-gesellschaftlichen Bereichen, in denen mir etwas erzählt und ich genötigt bin es zu glauben, weil ich mich im betreffenden Feld nicht auskenne.
Doch mit S21 ist ein Diskussionsfeld gegeben, an dem ich nicht nur meine Bahnausbildung, sondern auch meine Denkausbildung einsetzen kann. Und was da an Halbinformation, Weichspülrhetorik und glatter Unwahrheit hervorgebracht wurde und wird – das macht schon sprachlos.“
"Die Stadt wird schöner"
Freitag 25. Januar 23:33
Foto S.B. heute, Haltestelle Stadtbibliothek (ehemals Türlenstraße)

Die fertige Stadtbibliothek wird zugebaut mit ECE-Zentrum (vorne links), Sparkassen-Akademie (vorne rechts) und Pariser Höfe (Hintergrund rechts). Alles „Europaviertel“ genannt. „Die Stadt wird schöner.“ (Grund Nr.13 aus „21 gute Gründe für Stuttgart 21). Was meinen Sie?
Der Eisenbahnphilosoph meldet sich (2)
Donnerstag 24. Januar 23:15
„Das Gute ist: Wahrheit setzt sich durch. Die Natur wird sich diese Gewalttaten nicht gefallen lassen, da bin ich mir sicher. Aber die Zerstörung, die bis dahin geschieht, wird gewaltig sein.
Die Stuttgarter werden die Folgen vor allem zu tragen haben und Tausende von Pendlern leider auch.
Ich hätte nie geglaubt, dass gegen alles vernünftige und bewährte Wissen vom Bahnverkehr solch eine Hybris gebaut werden könnte.
Doppelbelegungen in einem kriminell zu nennenden Bahnsteiggefälle, enge Tunnelquerschnitte, Brandschutz bzw. Sprinkleranlagen, die es noch nicht einmal gibt, – all das läuft in einem und durch einen beeindruckenden Kreislauf von verblendeten Politikern, Bahnstrategen und Spekulanten.“
Der Eisenbahnphilosoph meldet sich (1)
Mittwoch 23. Januar 21:44
Es ist skandalös und erschütternd zu sehen, was aus diesem Bahnhof gemacht wurde. Seine immer noch beeindruckende Leistungsfähigkeit zeigt sich durch die beinahe vorsätzlich zu nennende Vernachlässigung der Bahnhofanlage. Den neuen Gleisen, bzw. der Gleisgeometrie sieht man die Stauchung an, dem der Eisenbahnverkehr nun ausgesetzt ist.
Die Entgleisungen sind beschämend für jeden Eisenbahner. Der rhetorische Eiertanz spricht Bände. Geradezu erschreckend ist aber die Aussage, dass die Gleisanlage im Rahmen des Erlaubten gebaut wurde. Das glaube ich – aber wie kommt man zu solchen erlaubten Konstruktionen? Je mehr ich sehe, desto größer meine Hochachtung für diejenigen, die für die frühere Gleisanlage verantwortlich waren.
Post an Kanzlerin Merkel
Dienstag 22. Januar 23:10
Frau V.H. schrieb:
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
die Medien berichten, dass Sie nach wie vor an Stuttgart 21 festhalten, das hier in der Region Stuttgart inzwischen als "dümmstes Bahnprojekt der Welt" bezeichnet wird.
Was bedeutet es, dass Sie daran festhalten?
Dass der Aufsichtsrat wider besseres Wissen einem geschäftsschädigenden und unwirtschaftlichen Projekt zustimmen und früher oder später dafür die Verantwortung übernehmen muss?
Oder dass Sie daran festhalten, auch wenn der Aufsichtsrat es nicht genehmigt?
Oder dass der Aufsichtsrat erst nach der Bundestagswahl entscheiden darf?
Mit freundlichen Grüßen
V.H.
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Obiger Brief wurde von der Website http://www.direktzurkanzlerin.de/ abgelehnt wegen seiner „polemischen Form“, auch wird um einen „freundlichen Umgangston“ gebeten.
lauthals verdammt
Montag 21. Januar 23:15
Ein Regierungsbaumeister zum Ingenhoven-Bahnhof in einer E-Mail an mich:
"Ich jedenfalls habe von Anbeginn den Ingenhoven-Entwurf als den schlechtest denkbaren lauthals verdammt und bin damit seinerzeit ziemlich allein gestanden."
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Wenn erst die Umplanungen wegen Brandschutz im Bild zu sehen sind, dürfte der Regierungsbaumeister mehr Zuspruch bekommen.
Die guten Argumente überwiegen
Sonntag 20. Januar 22:22

Die Bahn lässt verlauten
Samstag 19. Januar 18:17
Zwei Versionen zur aktuellen Park-Verschonung:
A. Stuttgarter Nachrichten „Die Deutsche Bahn stellt die geplante Fällung von Bäumen am Rande des Rosensteinparks bis zum Herbst zurück. Die Zeit soll genutzt werden, damit Experten sich mit dem Thema Artenschutz ausführlich auseinander setzen können.“
B. Stuttgarter Zeitung „Man werde sich Zeit nehmen, die Fragen zu prüfen. Bahnchef Grube war davon ausgegangen, bei einer „Sondersitzung“ in den nächsten Wochen die Mehrausgaben von 1,1 Milliarden Euro und den Weiterbau abgesegnet zu bekommen. Daraus wird nichts. Bisher steht nur die nächste reguläre DB-Aufsichtsratssitzung am 19. März fest.“
Nachtrag neuer Termin bei Südwestpresse: Der Aufsichtsrat der Bahn behandelt S 21 nach derzeitigen Planungen spätestens am 20. Februar.
(Am 1. März beginnt die neue Vegetationsperiode, Baumfällungen sind nicht mehr erlaubt.)
faustdicke Lüge!
Freitag 18. Januar 19:59
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Herr Grube wiederholte bei Phönix diese kühne Behauptung von Bahnsprecher Dietrich (Zitat oben aus dem Brief bei Zum Blog aktuell). Nicht gesagt wird
dass große Teile der „mehr als 100 Hektar“ bereits frei sind (Banken- und „Europa“-Viertel und Innerer Nordbahnhof
dass die Hauptfläche Abstellbahnhof weit von der „Innenstadt“ entfernt ist (mehr als 2 Kilometer)
dass der „Straßburger Platz“ (Tiefbahnhof) alte „Innenstadtfläche“ im Park belegt
Fazit: Eine typisch großsprecherische, irreführende und grob falsche Behauptung! Oder schlicht gelogen.

Deutliche Worte
Donnerstag 17. Januar 12:16
Eugen Hopfenzitz an den Aufsichtsrat:
"Stuttgart besitzt einen in seiner Gesamtheit denkmalgeschützten
Kopfbahnhof mit 17 Bahnsteiggleisen und einer nachgewiesenen
Leistungsfähigkeit von bis zu 56 Zügen pro Stunde. Der geplante
Tiefbahnhof leistet mit 8 Bahnsteiggleisen stündlich nur 32 Züge und
nicht die behaupteten 49 Züge. Für diesen Rückbau der Bahninfrastruktur
sollen nunmehr 6,8 Mrd. € aufgewendet werden. Eine unsinnige und
unwirtschaftliche Investition".
Ganzer Brief hier.
Dichtung und Wahrheit...
Mittwoch 16. Januar 12:31
…oder Schönreden und Realität
In einem langen Brief beantwortet Bahnsprecher Dietrich ein zugesandtes Schreiben an den Aufsichtsratsvorsitzenden (zum Blog aktuell) der Bahn AG.
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Die darin befindlichen Behauptungen sind allerdings sehr stark bezweifelt worden oder längst widerlegt und erweisen sich als Schönreden:
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Beim Wort „verlässlich“ sträuben sich die Haare im Blick auf den ganz unzuverlässigen Bahnverkehr durch Stuttgart 21. Vom pünktlichsten Bahnhof Deutschlands zum Bahnchaos heute. Es steht zu befürchten, dass sich durch S 21 dieser Zustand während der Bauzeit noch verschlimmert und schließlich durch das enge Tunnelkorsett zementiert wird.
irgendwann gesehen
Dienstag 15. Januar 20:59

Dummheit bitte löschen, ersetzen zum Beispiel durch
- Gier,
- Prestigedenken,
- Starrsinn,
- Machterhalt,
- Schilda
Zahlen frisieren, darin ist die Bahn-AG Meister
Montag 14. Januar 15:21

Inzwischen Herzinfarkt
Sonntag 13. Januar 18:11

Das Turmforum wirbt noch immer mit Herz – den Infarkt will man nicht wahrhaben… Die „guten Argumente“ sind dahin geschmolzen.
„Nach über zehn Jahren Betrieb wird die Ausstellung zum Bahnprojekt Stuttgart–Ulm im Bahnhofsturm grundlegend modernisiert und umgebaut.“ Das ist auch dringend nötig, denn am 1. Oktober 2012 (Blog www.metropolis21.de) war noch zu lesen:

Wann steigt die Stadt mit dem neuen OB Kuhn aus diesem hanebüchenen Ausstellungs-Gesülze aus?
Es naht die Stunde der Wahrheit.
Samstag 12. Januar 18:52
Aus einer E-Mail von Werner Sauerborn heute: „Es naht die Stunde der Wahrheit. Die Zahlen müssen auf den Tisch und sie dürften genauso manipuliert und zurechtgebogen sein wie die Leistungszahlen beim Stresstest (s. sehr informativen Bericht von Thomas Wüpper in StZ heute). Wie bei der Bahn werden bei allen S 21-Verantwortlichen jetzt die Telefone glühen…“
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Leider ist die „Stunde der Wahrheit“ wohl von der Wahrheit so weit entfernt wie der sogenannte Stresstest (Leistungslüge) und die seitherigen Zahlen über die Kosten. Die Rede vom „best gerechneten Projekt“ hat sich als Werbegeschwätz erwiesen. So wird es weiter gehen, wenn die Politik sich nicht endlich den Realitäten stellt.
Liebe Genossinnen und Genossen
Freitag 11. Januar 15:44
Der Genosse Jürgen Schmid, Mitglied im SPD Kreisvorstand Stuttgart, schreibt einen offenen Brief an seine SPD am 03.01.2012:
„Das Projekt S 21 befindet sich in einer mehrfachen Sackgasse. Die Kosten steigen erheblich, Planungen in wichtigen Bauabschnitten sind nicht abgeschlossen, es offenbaren sich technische Probleme, die derzeit nicht gelöst werden können oder weitere erhebliche Kostensteigerungen zur Folge haben. Eine Fortführung des Projekts wird zunehmend unkalkulierbar. Daher müssen jetzt Alternativen einschließlich des Ausstiegs aus dem Projekt geprüft werden.“
(Ganzes Schreiben bei Zum Blog aktuell)
die Richtung stimmt hoffentlich
Donnerstag 10. Januar 20:35

121 Risiken, die „Azer-Liste“ (6)
Mittwoch 09. Januar 16:06
Kann es sein, dass dem Verkehrsministerium die vollständige Azer-Liste (die ein Mehrfaches an Länge hat wie die schon öffentlich bekannte) von der Bahn bisher vorenthalten wurde? Natürlich! Sonst hätte Minister W. Hermann sie nicht ausdrücklich angefordert!
Sind die dort zu addierenden Summen bei allen Risiken in TEUR (Tausend Euro) aufgeführt und vor dem „Kostendeckel“ eingerechnet worden?
121 Risiken, die „Azer-Liste“ (5)
Dienstag 08. Januar 23:28
„In Clusters "B" findet sich exemplarisch ein Risiko zum Brandschutz ohne Preisabschätzung: "Bahnhofshalle, Brandschutzqualität Stegkonstruktion". In der gezeigten tabellarischen Einzelübersicht findet man in der Begründung die Brisanz dieses Postens: "Abweichend vom Entwurf wird vom fachtechnischen Dienst der DB St&S anstatt Brandschutzklasse F0 Brandschutzklasse F30 gefordert. Diese Forderung hat Auswirkungen auf die Planung und Bauausführung der Konstruktion." Das ist natürlich eine Bombe für den Bahnhof…“ Weitere Anmerkungen von Wolfgang Kuebart von ingenieure22 für den Kopfbahnhof bei Zum Blog aktuell.
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S.B.: Die „Bombe“ heißt nicht nur Milliarden an zusätzlichen Kosten, sondern die Umplanung des Ingenhoven-Bahnhofs durch „Einhausungen“ von Treppen, weiteren Fluchtwegen, Änderung der Dachkonstruktion, die auf dem „Straßburger Platz“ sichtbar wird usw.
121 Risiken, die „Azer-Liste“ (4)
Montag 07. Januar 10:38
Wolfgang Kuebart von Ingenieure22 für den Kopfbahnhof:
„Die Risiken des Clusters "A" hatte man offensichtlich in einem Schriftwechsel vom 3.3./11.3.2011 (bahnintern?) benannt, in dem Briefwechsel muss man wohl von einer Eintrittswahrscheinlichkeit von > 50% gesprochen haben, in den Tabellenansichten steht aber überall nur 49%. Von diesen 23 Risiken werden dann im Foliensatz exemplarisch 9 mit je einer tabellarischen Übersicht gezeigt, mit jeweils einer kurzen Begründung und weiteren Angaben. 8 der Risiken haben einen Gesamtumfang von 409 Millionen Euro (409000TEUR), eins hat keine Kostenschätzung. Das Projekt hatte also schon im März 2011 den Kostendeckel der Volksabstimmung gesprengt.“
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Die Bahn hat demnach die Kosten vor der Volksabstimmung verschleiert bzw. nicht genannt. LGPCK
121 Risiken, die „Azer-Liste“ (3)
Sonntag 06. Januar 21:36
Wolfgang Kuebart von Ingenieure22 für den Kopfbahnhof hat die (unvollständige!) Azer-Liste kritisch angesehen. Detail:
„In der Übersicht der 23 Risiken des Cluster "A" sind aber auch so kritische und inzwischen mit praktisch 100% Eintrittswahrscheinlichkeit eintreffende Risiken genannt wie " Verschiebung der Inbetriebnahme um ein Jahr". Man wüsste ja schon gerne, wie teuer so eine Verschiebung wird, denn die muss ja noch obendrein aufgebracht werden. Doch da dieser Posten nur in der Übersicht ohne Einzeltabelle gezeigt ist, bleibt das im Unklaren.“
121 Risiken, die „Azer-Liste“ (2)
Samstag 05. Januar 16:42
Leider nichts Neues: die Liste im Blog von gestern war schon identisch im STERN erschienenen, Juli 2012.
Die großen Risiken (> 50%) sind nicht mit Geldsummen bewertet, nur die kleineren (<49%), warum wohl? Ob die komplette Liste ( es sind zur Zeit vermutlich schon mehr als 121 Risiken!) mit realistischen Bewertungen dem Lenkungskreis vorgelegt wird? Wer die Informationsbräuche der Bahn kennt, wird das nicht glauben können.
Kommentar eines Interessierten: „ Nur leider ist es eben nur ein Bruchteil der Wahrheit. Ich hätte gern mal die volle Liste.“
121 Risiken, die „Azer-Liste“ (1)
Freitag 04. Januar 23:15
Verkehrsminister Hermann hat in seinem Schreiben an die Bahn bei den Unterlagen auch die „Risikoliste des ehemaligen Projektleiters Hany Azer aus 2010“ angefordert
Diese Liste hat ein Whistleblower (anonymer Informant zur Aufdeckung von Missständen) heute statt eines Leserkommentars in der Stuttgarter Zeitung öffentlich gemacht.
Hier ist diese Liste: Hany-Azer-Risiken1.pdf
Das stimmt!?
Donnerstag 03. Januar 22:13
Aktuelles Plakat im Stuttgarter Bahnhof.

Aber es stimmt nur, wenn falsche Vorgaben über Kosten und Leistungsfähigkeit von S21 und wenn Blockabstimmungen mit Fraktionszwang zu einer Demokratie gehören. Das Gewissen und der Sachverstand der einzelnen Volksvertreter wurde demokratisch an die Parteispitzen von CDU, SPD und FDP delegiert und „juristische Bestätigung“ nachweislich durch parteiische und fehlerhafte Gutachten erschwindelt.
das massakrierte Meisterwerk
Mittwoch 02. Januar 12:28
Tafel an der Außenmauer Bonatz-Bahnhof

Das „Meisterwerk aus verschiedenen Natursteinarten“ wurde von der Bahn schlimm zerstört und verhunzt. Der neue Bahnhof aus dem Allerweltsmaterial Beton ist in der Umplanung wegen Brandschutz und verliert so seine optische Attraktivität noch vor dem hoffentlich nie realisierten Bau.
Zehn kleine Negerlein
Dienstag 01. Januar 20:01
Großprojekte geplant und in Betrieb, aus einer Mail-Zuschrift von heute aus Potsdam im Hinblick auf Großprojekte, hier Atomkraftwerke:
Seinerzeit entlang der Elbe fertig gewesen, im Bau befindlich und geplant:
Stade, Krümmel, Brunsbüttel, Brokdorf, Jork und Otterndorf = 6
In die Tat umgesetzt:
Stade, Krümmel, Brunsbüttel und Brokdorf = 4
zurzeit am Netz und nicht durch anderes als geplant ersetzt:
Brunsbüttel und Brokdorf = 2
Soweit ich weiß in zwei oder drei Jahren noch am Netz:
Brokdorf = 1

Abschaltung vorgesehen. (Daten nicht nachgeprüft)
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„21er“-Bahn- und Städtebauprojekte
Frankfurt 21 | Lindau 21 | Magdeburg 21 | Mannheim 21 | München 21 | Neu-Ulm 21 | Saarbrücken 21 | Stuttgart 21
Von diesen Großprojekten blieb Stuttgart 21 übrig, dessen Realisation zwar begonnen wurde, aufgrund von immensen Finanzproblemen Schwierigkeiten und Risiken aber in den Sternen steht.
Schönredner Oettinger
Montag 31. Dezember 16:57, Sylvester 2012
Kommissar Oettinger im Welt-Interview:
„Stuttgart 21 ist die einzige Möglichkeit, die baden-württembergische Landeshauptstadt in den nächsten 20 bis 30 Jahren in das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz zu integrieren.“
Weiß er‘s nicht besser und glaubt womöglich seinem Politik-Sprech? Oettinger ist als Ministerpräsident einer der Motoren am Desaster Stuttgart 21 gewesen, sein Schönreden ist längst entlarvt.
armen Geistes Kinder
Sonntag 30. Dezember 13:27
„Claus Schmiedel behauptet, dass der jetzige Ausstieg aus Stuttgart 21 3 Milliarden Euro kosten würde.“
Was Steffen Siegel zu dieser absurden Behauptung gesagt hat, steht in seinem Leserbrief vom Dezember 2012
FDP-Rülke überbietet diesen politisch motivierten Unsinn noch auf bis zu 5 Milliarden. Wie tief müssen diese Politiker in das Projekt Stuttgart 21 verstrickt sein? In seinen Argumenten für S21 liest man aktuell:
„Die im Dezember 2009 fortgeschriebene Kostenberechnung ergab einen Gesamtfinanzbedarf von 4,088 Mrd. €. ... Mit den ermittelten Gesamtkosten ist der in der Finanzierungsvereinbarung vom April 2009 vereinbarte Kostenrahmen klar gewahrt.“
Herr Rülke, sind Sie eigentlich nicht mehr lernfähig? Aktualisieren Sie wenigstens die vielen zweifelhaften und längst widerlegten Behauptungen bei Ihren Argumenten, voran die geplatzte Finanzierung!
Haltlose Propaganda!
Samstag 29. Dezember 21:52
Gestern auf einem Plakat in der Kopfbahnsteighalle gesehen:

Zu 2.: Die Kapazitätsgrenze des Kopfbahnhofes ist noch lange nicht erreicht, der Durchgangsbahnhof lässt im Gegenteil weniger Bahnverkehr zu, die Mobilität wird eingeschränkt.
Zu 3.: Das Umsteigen wird mühevoller und nur über Treppen und Aufzüge möglich sein, erfahrungsgemäß gibt es häufig Barrieren, insbesondere für Reisende mit Kinderwägen, Rollstühlen, Krücken und schwerem Gepäck. Ein Chaos bei Gleisänderung und knappen Anschlüssen ist unvermeidlich. Der Kopfbahnhof ist übersichtlich und unschlagbar im Reisekomfort beim Umsteigen.
einfach Lügen
Freitag 28. Dezember 15:12
Aus der WELT: „Häufig würden die Projektplaner zu optimistisch an die Projekte herangehen, Kosten werden zu niedrig angesetzt, und Risiken werden heruntergespielt.
"Wir nennen dieses Verhalten strategische falsche Darstellung", sagt der Wissenschaftler Flyvbjerg. "Aber natürlich sind es einfach Lügen."
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Ist es so, dass Stuttgart 21 auf Lügen aufgebaut ist? Auf „strategisch falscher Darstellung“? Bis zum heutigen Tag wird geschönt und gefälscht, Kosten und Risiken heruntergespielt.
„juristisch in trockenen Tüchern“
Donnerstag 27. Dezember 22:05
Nach PFB1.5 S. 346 über „Die Errichtung des Tunnelportals in offener Bauweise über eine Länge von 60 m am östlichen Rand des Rosensteinparks... sind Eingriffe in das Landschaftsschutzgebiet „Rosensteinpark“ und damit Handlungen, die dem Schutzzweck des Gebiets zuwiderlaufen… Jedoch kann gem. § 7 der Verordnung eine Befreiung nach § 78 NatSchG erteilt werden, wenn überwiegende öffentliche Belange die Befreiung erfordern. Dies ist hier der Fall…. Insbesondere spricht aber die überragende Verkehrsbedeutung des Vorhabens als überwiegender öffentlicher Belang hier für eine Befreiung….“
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Die Abholzung im Rosensteinpark ist legal? Juristisch nach §7 und §76? Auch wenn sich die Begründung der Notwendigkeit inzwischen wegen nachgewiesenem Rückbau drastisch geändert hat? Titanic 21 nimmt Kurs auf den Eisberg, weil dieser juristisch nicht vorhanden ist?
Ramsauers unerträgliches Blabla
Mittwoch 26. Dezember 23:32
Heute mal wieder augsburger-allgemeine/Ramsauer-lehnt-Baustopp-von-Bahnprojekt-Stuttgart-21-ab
„Der Minister forderte überdies mehr Ehrlichkeit gegenüber den Bürgern bei Kostenvorgaben zu öffentlichen Großprojekten: «Der Steuerzahler darf nicht an der Nase herum geführt werden.» Künftig müsse es noch stärker von Anfang an «Klarheit und Wahrheit» bei den Kosten geben. Die Projekte dürften «auf keinen Fall vor Baubeginn unrealistisch runtergerechnet werden».“
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Herr Minister Ramsauer, Sie könnten jetzt schon ehrlich sein, stattdessen führen Sie den Steuerzahler an der Nase herum, denn Sie wissen ganz genau, dass Stuttgart 21 viele Milliarden mehr kosten wird in Richtung 10 Milliarden und darüber hinaus, einfach gemessen an seitherigen Projekten. Sie gebärden sich äußerst unrealistisch und von „Klarheit und Wahrheit“ keine Spur!
Ein anderer Bahnhof ist unnötig!
Dienstag 25. Dezember 21:04
Leserzuschrift: In seinem Leitartikel „Menetekel in Stuttgart“ (F.A.Z. vom 13. Dezember) schreibt Günther Nonnenmacher am Schluss, die Bahn müsse einen Plan vorlegen, wie sich ein anderer Bahnhof „mit weniger Geld bauen“ lasse. Warum muss überhaupt „ein anderer Bahnhof“ gebaut werden? Trotz der Abbruch- und Ausschachtungsarbeiten der Bahn zur Vorbereitung der Bauarbeiten für das Immobilienprojekt Stuttgart 21 ist der jetzige Bahnhof voll funktionsfähig. Bevor die Bahn mit vorbereitenden Arbeiten für ihr Immobilienprojekt begann, lagen der Stuttgarter Hauptbahnhof und der Leipziger Hauptbahnhof an der Spitze der Pünktlichkeitsstatistik deutscher Großstadtbahnhöfe. ______________________________________________________________
Diese alte Erkenntnis geht den S21-Machern schon lang am Ohr vorbei. Wider alle Vernunft versuchen sie Murks 21 weiter zu bauen.
Frohe Weihnachtsgrüße
Montag 24. Dezember
Gemälde von Frank Walka, Stuttgart

Liebe Blogleserschaft,
es gab so viele mutmachende Nachrichten gegen Stuttgart 21. Hoffen wir auf das baldige Ende des Stuttgarter Wahnsinns.
An alle Menschen guten Willens die schönsten Weihnachtsgrüße!
Wo ist der Nutzen-Kosten-Nachweis der Bahn für Stuttgart 21?
Sonntag 23. Dezember 15:58
Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer, Leserstimme in der Stuttgarter Zeitung:
„Ich halte es für dringend nötig, dass dieser Nachweis ALSBALD öffentlich gemacht und vom Bundesrechnungshof geprüft wird. Ohne geprüfte Nutzen-Kostenrechnung muss der Weiterbau sofort gestoppt werden.“
(ganzer Artikel hier)
nur ein Raunen?
Samstag 22. Dezember 20:36
Hoffnung bei den Parkschützern:
„Man kann ja nun tatsächlich davon ausgehen, dass in den nächsten Monaten S21 irgendwie abgebogen wird, dies zumindest die Sicht im Verkehrsministerium und bei Teilen des Staatsministeriums.“
Das Ende naht
Freitag 21. Dezember 23:09
Heute war der Weltuntergang. Zumindest kündigt sich der Untergang von Stuttgart 21 in den Schlagzeilen an:
“Stoppt endlich den Unsinn!”
In den Endzügen
Stuttgart 21 - Das Spiel ist aus
Bahn zweifelt selbst an Stuttgart 21
Ausstieg aus Stuttgart 21 rückt in greifbare Nähe
»Lieber ein Ende mit Schrecken«
Allerdings: Totgesagte leben länger. S 21 dürfte aber das Jahr 2013 nicht überleben.
"Seine Leistungsgrenze ist erreicht."
Donnerstag 20. Dezember 21:11
So heißt es vom „heutigen Kopfbahnhof“ bei „21 guten Gründe für Stuttgart 21“ im 2. Grund „Mehr Züge im Durchgangsbahnhof“, immer noch im Internet auf der Projektseite der Bahn abrufbar. Natürlich wird dann dem Durchgangsbahnhof „eine höhere Leistungsfähigkeit“ attestiert. Daneben das haarsträubend verfälschende Bild vom „Engpass“, siehe hier. Wie lang können sich diese unqualifizierten Falschbehauptungen noch halten?
Stuttgart 21, das Loser-Projekt des Jahrtausends
Mittwoch 19. Dezember 20:25
„Positiv wird dagegen die Arbeit des Abgeordneten Harald Ebner gewertet, der als Stellvertreter dem Verkehrsausschuss des Bundestags angehört. Für den Grünen aus dem Wahlkreis Schwäbisch Hall/Hohenlohe ist Stuttgart 21 noch vor der Berliner Flughafen "das Loser- Projekt des Jahrtausends". Er fordert, das Megaprojekt aufzugeben. "Wenn man die Risiken und Folgen abwägt, kann man zu keiner anderen Auffassung kommen, als sich von Stuttgart 21 zu verabschieden." Aus Kontext:Wochenzeitung von heute
heimlich still und leise
Dienstag 18. Dezember 20:38
"Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen"
Stuttgart 21 ist nicht wie jahrlang behauptet „das best geplante“ Projekt, gewiss aber das „best beobachtete“ Projekt der Bahn. So ist nicht nur der EU-Subventionsbetrug erwiesen (Blog am 8.12.2012), sondern auch die neuerlichen Änderungen im Text der UE-Kommision, die das verschleiern sollen. Es gibt aber einen Schirmschuss (screenshot) der ursprünglichen Fassung, Grundlage der EU-Beihife für Stuttgart 21 als Bestätigung der Manipulation. Welche kriminellen Kräfte bei der EU leisten dem offensichtlichen Betrug Vorschub? (Nachweise bei zum Blog aktuell)
Ingenieurskunst
Montag 17. Dezember 23:03
Leserbrief S.B. zum Artikel "Auf die Finger schauen" im Schwäbischen Tagblatt Tübingen vom 13.12 Seite 21
Der Reutlinger Wirtschaftslobbyist Wolfgang Epp hält den Ausbau bei Stuttgart 21 für erforderlich, damit die Wirtschaft nicht abgehängt wird. Meint er damit den nachgewiesenen Rückbau des Stuttgarter Bahnknotens zur Stärkung unserer Autoindustrie? Was den angestrebten Nachweis deutscher Ingenieurskunst angeht: es ist bereits bewiesen, zum Beispiel durch drei Entgleisungen an derselben neu gebauten Stelle, dass die Bahn mit S21 deutlich überfordert ist. Auch andernorts misslingt dieser Nachweis, augenfällig am Dach der Elbphilharmonie mit den Kostensteigerungen von 77 auf 575 Millionen, Tendenz steigend. Stuttgart 21 dürfte die hamburger Ingenieurskunst noch stark übertreffen. Die von Epp beschworene Volksabstimmung ist sehr brüchig geworden wegen bewusst falscher Vorgaben und den davon galoppierten (hinterher erst bekannt gegebenen) Kosten. Stuttgart 21 ist am Ende, da helfen die haltlosen Eppschen Parolen und die Ausreden der Bahn nicht mehr. Kein "Wurmbau zu Babel", oben bleiben!
Der Dichter spricht (15)
Sonntag 16. Dezember 10:47
Rom und Stuttgart: alles schon da gewesen!
„Hier in Rom kann man das recht fühlen, wo so manche Willkürlichkeit gewütet hat, wo so mancher Unsinn durch Macht und Geld verewigt worden.“ (J.W.v. Goethe, Tagebuch „Italienische Reise“ am 13.Dez.1786 in Rom.)
In Stuttgart sind es außer „Macht und Geld“ noch die Schwindeleien „LGPCK“:

Stimmt nicht!
Samstag 15. Dezember 23:36
In der SPD rumort es (Artikel in der Stuttgarter Zeitung)
Endlich trauen sich SPD-Ortsvereine, gegen den „Segen Gottes“ a la Schmiedel zu rebellieren. Es wird auch höchste Zeit! Denn was die SPD zur Volksabstimmung aufgetischt hat „STIMMT NICHT“ oder ist geschönt, zusammengestellt von Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer.
"Von der Vernunft längst verabschiedet"
Freitag 14. Dezember 09:33
Arno Luik im STERN „Aufs Abstellgleis!“:
„Bei S21 scheint die Vernunft keine Rolle mehr zu spielen. Im September 2011 hatte die Kanzlerin Angela Merkel das Projekt zur Chefsache gemacht, indem sie erklärte, an S21 "entscheide sich die Zukunftsfähigkeit Deutschlands". Es sei eine Frage auch des Prestiges, diesen Bahnhof zu bauen.
Wie bitte? Was hat denn die Zukunftsfähigkeit eines Landes damit zu tun, dass man einen perfekt funktionierenden Kopfbahnhof mit 17 Gleisen zerschlägt, ihn auf acht Gleise reduziert, ihn in die Tiefe legt und zu einer Art ICE-U-Bahnhöfle macht? Was hat das mit Prestige zu tun?“
Matthias Richling schon Anfang 2010: „Bei Stuttgart 21 steht die Vernunft ganz hinten in der Warteschlange.“
Volksabstimmung hinfällig!!
Donnerstag 13. Dezember 12:33
Der Verfassungsrechtler Prof. Wieland im ARD: „Für die Volksabstimmung bedeutet diese Kostensteigerung, dass sie heute keine verbindliche Wirkung mehr hat.“
Viel brisanter ist die widerlegte Behauptung der Leistungssteigerung. Der Bahnverkehr wird schlechter! Aber die Sinnhaftigkeit des Projekts ist offenbar kein Thema mehr. Aus dem „bestgeplanten“ Projekt ist das schlampig und fahrlässig geplante und als betrügerisch erwiesene Projekt Stuttgart 21 geworden. Jetzt muss eine verantwortliche Regierung (Stadt, Land, Bund) handeln; der Ausstieg ist das Gebot der Stunde!
Die Bahn zahlt 1,1 Mrd. Euro? Erpressung!
Mittwoch 12. Dezember 23:58
Mit weiteren Zerstörungen (Baugrube des Tiefbahnhofs, Abbruch des dazu gehörenden Gleisvorfelds samt Dächern) wird der Ausstieg immer teurer und schwieriger. Geht das Geld aus, wird Land und Stadt erpressbar.
Aus der heutigen Pressemitteilung der Rathaus-Grünen: „Die Bahnspitze hält uneinsichtig weiter an ihrem Fehlprojekt Stuttgart 21 fest, trotz der Kostenüberschreitung und der Unwirtschaftlichkeit, die sich inzwischen eingestellt hat. Das geht nur, wenn auf die Finanzierungshilfe der Steuerzahler gehofft werden kann – die freie Wirtschaft wäre längst ausgestiegen.“
Aus der Stellungnahme des Aktionsbündnis’: „Während Bahnvorstand Kefer die Gesamtkosten noch durch Aufteilung in verschiedene Pakete zu verharmlosen sucht, spricht das dem Aufsichtsrat heute vorgelegte Gutachten der Unternehmensberatung McKinsey Klartext: Stuttgart 21 wird nicht 1.1, nicht 1.5, sondern 2.3rd € teurer und würde demnach 6.8 Mrd € kosten. Das sind unglaubliche 127% mehr als von der Bahn noch Anfang 2009 geschworen wurde.“
Ob der Aufsichtsrat der Bahn wider alle Vernunft den planerischen Amoklauf Stuttgart 21 weiter geschehen lässt?
Wenig Hoffnung
Dienstag 11. Dezember 18:41
Fakten zu Stuttgart 21 und Schlussfolgerungen, deutliche Worte vom Aktionsbündnis an den Aufsichtsrat der DB nach Berlin.
Trotzdem besteht wenig Hoffnung auf Einsicht:
„Wappnen wir uns also mental, dass S21 zumindest morgen nicht beendet wird. Auch wenn die objektive Situation bei S21 wirklich hoffnungslos ist, und S21 NIEMALS fertiggestellt werden kann, wird wohl der kriminelle Wahnsinn noch unbestimmte Zeit weitergehen, weil man ja nicht zugeben kann, was nicht sein darf, nämlich dass S21 eben gescheitert ist. Da verbrennt man lieber weiterhin die Milliarden…“ (aus deiner E-Mail von heute).
Tripel-Blog
Dienstag 11. Dezember 18:21
Wegen Computer-Ausfalls gab es drei Tage eine unfreiwillige Blogpause, obwohl sich die Meldungen zur Stuttgart-21-Malaise überschlagen. Deshalb hier ein Nachtrag:
für Sonntag, 8.12.2012
er habe nichts gewusst“
Stuttgart-21-Gegner sehen Ausstiegskosten bei 400 Millionen Euro: „Die Gegner sehen das Bahnprojekt wegen der Kostensteigerungen in Milliardenhöhe vor dem Aus.Die Bahn müsse an diesem Mittwoch die Notbremse ziehen. Berlin/Stuttgart (dpa)
SPD-Schmiedel polemisiert mit 3 Milliarden Aussltiegskosten „für nichts“. Bescheidene Frage: Wer hat denn ständig gegen jede Vernunft Fakten geschaffen, die Kosten verursacht haben? Diese Politik ist eindeutig gescheitert. Die Ausstiegskosten-Lüge hatten wir bereits zur Volksabstimmung von der SPD präsentiert bekommen.
für Montag, 9.12. 2012

Demoplakat am Montag, 9.12.2012
- für Dienstag, 10. 12. 2012

Der Kopfbahnhof funktioniert auch noch bei Ausfall von drei (3) Gleisen. Allerdings gibt es Einschränkungen wie umgekehrte Wagenreihung, Gleisänderungen und Verspätungen. Aber Verspätungen gehören schon lange wie auch überfüllte Züge zum System Bahn.
high speed line between Stuttgart and Wendlingen
Samstag 08. Dezember 22:34
Subventionsbetrug? Als ein „Hauptziel“ und eine „Bedingung“ für den Zuschuss wurde in dem EU-Projekt „Aus- und Neubaustrecke Stuttgart-Wendlingen einschl. Stuttgart 21” - 2007-DE-17200-P - (TEN) die Verdoppelung der Leistungsfähigkeit des Stuttgarter Hauptbahnhofs in den verbindlichen Anhang der Entscheidung zur Förderung des Projekts aufgenommen. Die geförderten Arbeiten werden überdies ausdrücklich als maßgeblich für die Kapazitätsverdopplung bezeichnet. Kann die Förderung weiter gewährt werden, wenn die Kapazität statt des zugesagten Ausbaus um +100 % dagegen vielmehr um –30 % reduziert wird und auf der europäischen Magistrale ein heute nicht vorhandener Engpass geschaffen wird? Quelle: Dr. Engelhardt
(Train) not running today...
Freitag 07. Dezember 23:22
Anzeigetafel am Nordbahnhof, Giftpfeil heute:

Zug fällt heute aus. Ursache: „Schlamperei, Hemmschuh vergessen“ (so heute ein ehemaliger Bahner im Güterbahnhof Kornwestheim, von wo die drei Güterwagen losgerollt waren, die das Chaos im S-Bahnverkehr ausgelöst haben). Die Bahn ist krank.
CDU-Thesen: längst überholt und falsch!
Donnerstag 06. Dezember 10:42
Diese Partei segelt mit ihrer Faktenblindheit weiter abwärts. Aufwachen, die Zerstörung der Stadt und den kläglichen Bahnbetrieb zur Kenntnis nehmen!
Aus einem aktuellen Schreiben der Gemeinderats-CDU:

zum aktuellen Foto
Mittwoch 05. Dezember 12:02

Schöne Gegenwart zeigen die modernen Beton/Glasfassaden in warmen Grautönen auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs, zuvor lange Jahre eine hässliche Brachfläche. Stuttgart ist schöner geworden! Ganz hinten die originellen Großbauten der „Pariser Höfe“ - Pariser Charme mitten in Stuttgart!

Die wunderbare Zukunft liegt im Vordergrund: bist zu den Markierungen werden die alten Bahnsteigdächer abgebrochen für die Baugrube; auf Stegen werden dann die Reisenden 120 Meter weiter nach vorne geleitet, eine gute Gelegenheit, sich in attraktiver Umgebung zu bewegen um fit zu bleiben. Zehn Jahre (plus x) können Bahnreisende dieses besondere Stuttgart21-Erlebnis genießen. Zugleich entsteht der „Straßburger Garten“ (so der Architekt Ingenhoven für diesen Teil des „Straßburger Platzes“.
Die großen Glasaugen ragen dann aus dem Garten heraus und bilden mit ihren runden und schlanken Formen den gelungen Kontrapunkt zur rechteckigen Großstadtarchitektur. Schöne neue Stadt!
Vom Trauerspiel der Stuttgarter Presse
Dienstag 04. Dezember 16:35
Aus Kontext:Wochenzeitung:
„Dass es in einer solchen Gemengelage eine nicht eben beruhigende Wirkung hat, wenn in der eigenen Stadt dann auch noch ein Konflikt von der Größenordnung des Streits um das Bahnprojekt Stuttgart 21 ausbricht, versteht sich von selber. Nicht, dass Richard Rebmann auch dafür noch was könnte, dass sich so wie die ganze Stadt auch die Leserschaften von StZ und StN in Befürworter und Gegner spalteten und fortan von ihren jeweiligen Zeitungen erwarteten, dass sie so oder so zu berichten hätten. Aber er hat als Chef des Ganzen auch nicht erkannt, welche Gefahr dieser Schwelbrand gerade für die Lokalzeitungen am Ort in sich birgt. Und so hat eben niemand die "Stuttgarter Zeitung" davor bewahrt, den größten Fehler ihrer Geschichte zu begehen. Anfang September 2010, als die Zahl der Demonstrationsteilnehmer Woche für Woche um ein paar Tausend wuchs, bekannte sich die Redaktion in einem Leitartikel, den noch nicht einmal der Chefredakteur selber schrieb (!), zu dem Bahnprojekt - mit nicht viel mehr an Argumenten unterfüttert als demjenigen, dass man "schon immer" dafür gewesen sei. Spätestens drei Wochen später, nach dem "Schwarzen Donnerstag" im Stuttgarter Schlossgarten, hatte die StZ dadurch ein ganz gewaltiges Problem am Hals.“
Demozug heute
Montag 03. Dezember 22:07

kritische Töne sogar bei der WELT!
Sonntag 02. Dezember 20:46
Leserkommentar zum Artikel „Stuttgart 21 ist ein Fass ohne Boden“
„Auch das war abzusehen: dass es, wenn die unangenehmen Wahrheiten ans Licht kommen, heißen wird, es gäbe jetzt kein Zurück mehr. Das ist objektiver Zynismus! - Billig wird der Ausstieg nicht, aber bauen lässt sich S21 jetzt erst recht nicht mehr!“
Doppel-Blog
Samstag 01. Dezember 22:25
Für gestern, Freitag:
Das Kommunikatiosbüro hat erstmals auf eine Anfrage (Schr./Blog vom 13.11.) geantwortet. Besten Dank!
Sehr geehrter Herr Siegfried Busch,
der Beitrag "Stuttgart 21: Nur für 32 Züge in der Spitzenstunde geplant? Der größte Betrugsfall?" wurde beantwortet.
Klicken Sie bitte auf folgenden Link, um die Antwort zu lesen:
http://direktzu.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/stuttgart21/messages/stuttgart-21-nur-fuer-32-zuege-in-der-spitzenstunde-geplant-der-groesste-betrugsfall-43212
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Moderations-Team
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Für heute, Samstag:
Bahnsprecher W. Dietrich am Beginn seiner Antwort:
„Die Deutsche Bahn hat im Rahmen des Stresstests den Nachweis erbracht, dass der neue Stuttgarter Hauptbahnhof zur Spitzenstunde über 30 Prozent mehr ankommende Züge verarbeiten kann als der heutige Kopfbahnhof.“
Ist es nicht so, dass dieser Nachweis von „der Bahn“ erbracht wurde, nach ihren übernommenen Vorgaben von der SMA überprüft (ein „Audit“) und das Bahnprojekt Stuttgart 21 nebenbei als „Murks“ von SMA-Chef Stohler abschätzig bedacht wurde? Dass statt 30% Mehrleistung 30% Minderleistung schlüssig nachgewiesen wurde?
Das Schreiben der Bahn wird demnächst in diesem Blog noch genauer unter die Lupe genommen.
Vorgeschmack auf Baugrube
Donnerstag 29. November 11:42
Hoffentlich bleibt uns das erspart!
FotoS.B.
Gleis 1 ist mit Dach-Hilfskonstruktionen zugebaut. Ganz hinten hält der Tübinger Zug, so weit müssten künftig alle Reisenden auf allen Bahnsteigen gehen, 120 Meter zusätzlich.
Ein Pendler, der täglich auf dem Hauptbahnhof ankommt und abfährt, braucht für die beiden Wege deutlich mehr als 2 Minuten, mal 300 Arbeitstage gibt 10 Stunden im Jahr zusätzlichen Zeitaufwand am Bahnsteig... Bauzeit 10 Jahre plus = mehr als 4 Tage zusätzliche Wegezeit!
Leserkommentar Versuch Nr. 2
Mittwoch 28. November 15:36
Mein Leserkommentar in StZ und StN zum Artikel „Akzeptanz für Stuttgart 21 deutlich gestiegen“ war wohl zu drastisch...
Siegfried Busch
Auftraggeber: Deutsche Bahn
Was und wie wurde gefragt? Vom Kommunikatiosverhinderungsbüro mit seiner raffiniert- verlogenen Werbung - Nachweis bei www.metropolis21.de - kann man kein anderes Ergebnis erwarten. Und die Presse übernimmt kritiklos "wie die Deutsche Bahn mitteilte"... "sagte Dietrich", das sagt alles!
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Obiger Kommentar wurde nicht abgedruckt. Neuer Versuch mit milderem Text:
Die Bahn teilt mit, Dietrich sagt
Was und wie wurde gefragt? Von der Bahn mit ihrer raffiniert-gefälschten Projektwerbung - Nachweise bei www.metropolis21.de - kann man kein anderes Ergebnis erwarten. Und die Presse übernimmt wieder einmal kritiklos "wie die Deutsche Bahn mitteilte"... "sagte Dietrich", das sagt alles!
Pannenjahr
Dienstag 27. November 17:30
Stuttgart 21 - Unseren täglichen Wahnsinn gib uns heute!

Jahr der Pannen seit der Volksabstimmung.
ohne weiteren Kommentar
Montag 26. November 22:04


Fotos: S.B.
wirtschaftlich optimal oder katastrophal?
Sonntag 25. November 12:38
StuttgarterZeitung aus Bahn-Vorstand Kefers Schwarzer Liste:
„4. Die Bauvorhaben laufen aus dem Ruder. „Die Kosten- und Terminstabilität insbesondere bei Großprojekten ist unbefriedigend“, heißt es. Die Folge sei ein „höherer Eigenmittelbedarf“. Die Bahn muss also mehr aus eigener Kasse zuschießen und damit stärker ins Risiko gehen – zum Beispiel bei Stuttgart 21.“
Hilferuf
Samstag 24. November 23:19
Eine mutige Aktion, die meine ganze Zustimmung findet, auch wenn sie vielleicht „politisch“ falsch war.

Werbung verschwunden
Freitag 23. November 19:13
Bahnwerbung seit 2008:
„Der Kopfbahnhof ist an seine Kapazitätsgrenze gelangt. Die neue Station lässt als Durchgangsbahnhof deutlich mehr Bahnverkehr zu.
„Im heutigen Gleisvorfeld kreuzen sich die Gleise vielfach, die Züge behindern sich daher gegenseitig bei der Ein- und Ausfahrt.“
„Die Beibehaltung des jetzigen Kopfbahnhofes könnte die bestehenden Kapazitätsengpässe nicht beheben.“
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Bis vor Kurzem waren die „21 guten Gründe für Stuttgart 21“ noch im Stuttgarter Rathaus ausgelegt, jetzt nicht mehr (persönlicher Augenschein). Und auf der Projektseite der Bahn heißt es: „Die von Ihnen angeforderten Inhalte stehen unter dieser Adresse nicht (mehr) zur Verfügung.“
Sind die haarsträubenden Falschbehauptungen nach dem Erweis des „Rückbaus“ zurück genommen und berichtigt worden? Wo bitte?
Pfui!
Donnerstag 22. November 22:52
Die Bahn hat einen Milliardengewinn angekündigt. „Die Geschäfte laufen prächtig.“
Dazu die Stimme eines Bahnnutzers:
„Heute ärgerte ich mich über defekten Aufzug Haltestelle Universität (ungefähr zweimal pro Woche kaputt, der Techniker sagte mir, dass die Steuerung zu alt sei und die DB keine Neue kaufen möchte) und über Pfeifgeräusche in der S-Bahn, vermutlich defekte Türdichtung, die anscheinend niemand interessiert, da es ein häufiger Fehler ist, (und der Fahrer versteht mich nicht richtig durch die Sprechanlage). Milliardengewinn auf Kosten der Fahrgäste! Pfui.“
Herr MP Kretschmann und das Projekt S21
Mittwoch 21. November 09:56
„Politisch gewollt“: was dahinter steckt, nämlich politisches Handeln gegen das vorgeschützte „öffentliche Interesse“ und gegen nachprüfbare Realität, beschreibt Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer (hier lesen).
Eine grotesk falsche Projektrechtfertigung hat Prof. Fischer nicht erwähnt: Die angeblich „überragende Verkehrsbedeutung“ von Stuttgart 21, mit dem in der Planfeststellung der Naturschutz im Rosensteinpark ausgehebelt wurde (Nachweis/Quelle zum Blog aktuell).
Oben leben!
Dienstag 20. November 21:18
(Blogpause beendet)
Die Parole „ Oben leben!“ der S21-Befürworter ist gut. Täglich
330 000 Bahnkunden wollen lieber oben fahren und damit oben leben und wohl kaum im Rattensystem der Tunnels. Oben bleiben!
Blogpause
Mittwoch 14. November 21:23
wg. Hand-Operation
Oben bleiben!
An das "Kommunikationsbüro"
Dienstag 13. November 23:46
Sehr geehrter Herr Dietrich, sehr geehrte Mitarbeiter im Bereich Werbung für Stuttgart 21,
heute habe ich gezählt, wie oft am Bauzaun das Werbebild „Großposter Lichtauge“ (Blog vom 04.11.12 „Frechheit“ und vom 5.11. „Verlogene Vision“) am Bauzaun zu sehen ist: zehn (10) mal. Wer verantwortet dieses unerhörte Lügenbild, diese zehnfache Verhöhnung der Stuttgarter und vor allem Parkschützer? Da ich nie eine Rückmeldung vom „Kommunikationsbüro“ bekommen habe, werde ich bald persönlich dort erscheinen und im Blog www.metropolis21.de darüber berichten. Oder Ihre Antwort auf diese Mail.
Mit freundlichen Grüßen
Siegfried Busch www.metropolis21.de
mal wieder entgleist
Sonntag 11. November 15:07
Bahn: Trotz Kostendebatte versichert Bahn: Stuttgart 21 kommt
Berlin (dpa) - Trotz anhaltender Debatten über die Mehrkosten für das Milliardenprojekt Stuttgart 21 versichert die Bahn: Es wird in jedem Fall gebaut. Beteilige sich das Land nicht an möglichen millionenschweren Mehrkosten für Nachbesserungen etwa am geplanten Flughafenbahnhof, werde eben so gebaut wie bisher geplant, sagte Bahn-Technikvorstand Volker Kefer der Nachrichtenagentur dpa. Kefer bestätigte Mehrkosten für Stuttgart 21 von bislang insgesamt rund 327 Millionen Euro.
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Diese Meldung kommt heute überall, von der Süddeutschen Zeitung bis zu den Radio-Nachrichten im SWR. Was Kefer verschweigt: die bisherige Planung ist Obermurks, nicht genehmigungsfähig (wenn das Eisenbahnbundesamt auf höchste Ramsauer-Weisung nicht zum Umschwenken genötigt wird wie früher geschehen). Die „Nachbesserungen“ für das „best geplante -Bahnprojekt“ wird es auch künftig an allen Ecken und Enden geben und die Politik wird damit immer wieder erpresst, die Kosten steigen ins Unermessliche. Für die Bahn gilt dabei die Formel „Je teurer desto Profit“, der dumme Michel zahlt‘s. BER und die Elbphilharmonie lassen grüßen. Die Konsequenz wäre der Ausstieg aus dem „dümmsten Bahnprojekt der Welt“. Oben bleiben!
Rückbau bekannt machen!
Samstag 10. November 22:19
Beim heutigen „Großen Ratschlag“ im Stuttgarter Rathaus gab es eine von mir initiierte Arbeitsgruppe „Rückbau bekannt machen“. Grundlage war die Analyse von Dr. Christoph Engelhardt in gedruckter Form, 8 Seiten, geklammert. Es wird sehr deutlich: Statt der propagierten Leistungssteigerung von Stuttgart 21 mit der „überragenden Verkehrsbedeutung“ und „im öffentlichen Interesse“ gibt es künftig eine Minderleistung von etwa 30% im Vergleich zum Kopfbahnhof. Damit ist die Planrechtfertigung für S 21 dahin. Aber wie wird dies in Öffentlichkeit und Politik bekannt und gewürdigt?
2012-10-25 Stuttgart 21 - Leistungsfähigkeit lag nie vor, V 1.3
Man kann ein oder mehrere Exemplare davon bei mir bestellen: post@siegfried-busch.de. Einfache Drucke gibt es vorläufig noch bei der Mahnwache und bei der Demo am Montag.
Schmiedel auf der Titanic21
Freitag 09. November 18:42
Leserkommentar S.B.:Die SPD lässt eine Gelegenheit nach der andern aus, die Titanic21 vor dem langsamen Untergang zu bewahren. SPD-Kapitän Schmiedel will an Bord bleiben, auch wenn er schon lange die Bordkapelle allzu schräge Weisen spielen hört. Kann er noch an das Projekt glauben, wenn ein Zug innerhalb von zwei Monaten dreimal an derselben für Stuttgart 21 neugebauten Weiche entgleist? Der Untergang der SPD in Stuttgart und im Land geht wohl weiter. www.metropolis21.de
äußerst mangelhaft geplant oder "best geplant"?
Donnerstag 08. November 22:05
FAZ aktuell: „Dieser Bahnhof (Filderbahnhof) ist aufgrund des Kostendrucks und mittlerweile überholter technischer Gegebenheiten äußerst mangelhaft geplant worden.“
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Werbung für Stuttgart 21 „Best geplantes Bahnprojekt“. Zu Stuttgart 21 gehört auch der Filderbahnhof.
DOCH KEIN FAKE!!
Mittwoch 07. November 10:15
Stuttgarter Zeitung von heute:
„Daraufhin meldete sich (der) Ministerpräsident erneut, diesmal ebenfalls per Pressemitteilung, zu Wort – in der Überschrift gleichlautend zur Verlautbarung Sitzmanns: „Der Kostendeckel gilt.“ Es sei gar nicht daran zu denken, „dass wir uns an den von der Bahn prognostizierten Mehrkosten für den Filderbahnhof beteiligen“. Nichts anderes, so Kretschmann, hätten auch die Stadt, die Region und der Flughafen erklärt. Mit den Projektpartnern ist er sich also einig. Mit der SPD eher nicht.“
www.stm.baden-wuerttemberg.de
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Die SPD lässt eine Gelegenheit nach der andern aus, die Titanic21 vor dem langsamen Untergang zu bewahren. SPD-Kapitän Schmiedel will an Bord bleiben, auch wenn er schon lange die Bordkapelle allzu schräge Weisen spielen hört. Kann er noch an das Projekt glauben, wenn ein Zug innerhalb von zwei Monaten dreimal an derselben für Stuttgart 21 neugebauten Weiche entgleist? Der Untergang der SPD in Stuttgart und im Land geht wohl weiter.
Verlogene Vision
Montag 05. November 23:43
Unsere Vision? Im Mittelpunkt der Stadt ist jetzt und künftig viel weniger grün! Vielleicht 10 Hektar für Baugrube und Umfeld sind bereits entgrünt (Schuttpflanzen gibt es allerdings).

Dieses Großposter auf teurer Folie garniert gleich mehrfach den Bauzaun. Heute war bereits ein ganz neues Poster dabei, denn der Werbeetat beträgt 30 Millionen Euro. Wer genau guckt, sieht den Distanzhaltungs-Ring ohne Halterung frei schweben wie ein Saturn-Ring oder Heiligenschein. Das Lichtauge liegt flach im noch intakten ehemaligen Park. Alles jenseits des Erträglichen, Ihr Werbe-Schwindler!
Frechheit
Sonntag 04. November 23:09
Großposter am Bauzaun bei der neuen Aussichtsplattform:

Foto 04.11.2012
Das ist der reine Hohn: das „Lichtauge“ des Tiefbahnhofs S21 liegt in der Ebene des ehemaligen Schlossgartens, in Wirklichkeit aber auf einem meterhohen Wall. Die alten Großbäume im Hintergrund (blühende Kastanie, Blutbuche) sind längst gefällt! LGPCK!
Glosse
Samstag 03. November 18:01
Heute die Rückfahrt mit dem „Entgleis-IC“ aus Richtung Hamburg nach Stuttgart. Auf der Zugtoilette war das WC-Papier schon in Düsseldorf ausgegangen, Papiertaschentücher meine Retter. Seife: Fehlanzeige, immerhin funktionierte das Wasser. Reisende erzählten aus gegebenem Anlass, dass alle Toiletten der 1. Klasse defekt wären, die erste offene Toilette - ohne Papier - war in Wagen 8. Erst in Wagen 9 dann ein WC mit Papier, Seife, Wasser und Handgebläse.
Ab Köln konnte ich im Speisewagen kein Bier mehr bestellen. Die Fenster waren auch putzbedürftig und die Aussicht auf der Rheinstrecke deshalb etwas getrübt… Ist das alles unfaires Gemecker? Muss das akzeptiert werden? Hallo Bahn, die Fahrpreise sind gesalzen und bei diesem Gütestandard nicht berechtigt. Bahnvorstand abtreten!
Wer sind die Vandalen?
Freitag 02. November 23:05
stuttgart-21-vandalen-zerstoeren-s21-informationsplattform-im-mittleren-schlossgarten.
Wie ich gesehen habe, war die „Informationsplattform“ voller Beschönigungen mit den bekannten falschen Behauptungen und den verqueren, unstimmigen Visualisierungen, besser Lügenbilder genannt. Der Schaden ist marginal im Vergleich mit dem gesetzlich genehmigten Vandalismus im Schlossgarten und dem Bonatzbahnhof, für mich ein unverzeihliches Vergehen gegen Natur- und Denkmalsschutz.
Bahnerlebnis heute in Stuttgart
Donnerstag 01. November 23:37
Abfahrt fahrplanmäßig mit dem berüchtigten Entgleis-IC nach Hamburg; weil Gleis 10 noch gesperrt ist diesmal Gleis 6. Eine Durchsage: der Zug aus… hat 130 Minuten Verspätung wegen Feuerwehreinsatz. Neue Massen an Fahrgästen gehen durch die vollen Wagen. Ein erboster Reisender möchte noch in den anfahrenden Zug, wird vom Zugführer zurück gewiesen, der Fahrgast zieht diesen, weil er den Eingang versperrt, aus dem Zug, er stürzt… Polizei…Verspätung („Fahrplanabweichung“) 27 Minuten.
Im Speisewagen gibt es außer kalten Getränken aus Pappbechern nur verpackten Kuchen. Küche defekt, kein heißes Wasser. Ankunft in Dortmund mit 32 Min. Verspätung. Die Bahn meistert ihr Kerngeschäft nicht mehr gut - viele Reisende singen Klagelieder.
Flugblatt, ENTWURF, Rückseite
Mittwoch 31. Oktober 22:24
Aus der Mängelliste von Stuttgart 21 in Bezug auf die Leistungsfähigkeit:
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Wieviel Leistung darf‘s denn sein: 39, 44, 49, 51, 60, 70, oder 100 Züge?
In der Planfeststellung (Szenario A) fahren nachts mehr Züge als mittags!
Durchbindungen sind sinnlos: fahren denn Pendler gleich weiter?
Die Leistungversprechungen sind rechtlich unverbindlich.
Der „Stresstest“ ist ein Meisterwerk der Manipulation.
Die Bahn hat kein einziges Sachargument gegen die neuen Enthüllungen.
Diese Mängelliste ist der Website www.wikireal.org entnommen. Weggelassen sind Gefahren wie Brandschutz, Schädigung der Mineralquellen, Hangrutschungen und die Kostenexplosion mit unklarer Finanzierung.
Flugblatt, Vorderseite, Entwurf
Dienstag 30. Oktober 14:22
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Das war vor der Volksabstimmung noch nicht bekannt:
Stuttgart 21 ist ein Rückbau,
Planrechtfertigung war nie gegeben
STERN, Oktober 2012
„S21 ist der größte technisch-wissenschaftliche Betrugsfall der deutschen Industriegeschichte“
STERN
„20 Milliarden Euro Mehrkosten? Experten stellen Stuttgart 21 vernichtendes Urteil aus.“ Focus
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Beeindruckende Ausweglosigkeit
Montag 29. Oktober 15:01
Leserkommentar zu .stuttgart-21-freier-blick-auf-das-baufeld
„Abrissorgie, Kulturbanausentum, Stadtzerstörung, Menschengefährdung, Naturschändung und technisch-planerische Bau-Unfähigkeit der Bahn AG - ALLES auf einen Blick !“ (Leserkommentar zur Aussichtsplattform im Schlossgarten „freier -Blick auf das Baufeld“)
S21 entgleist, "menschliches Versagen"
Sonntag 28. Oktober 10:07

Die Bahn wälzt bei der ersten von drei Entgleisungen die Schuld auf den Lokführer ab, „menschliches Versagen“.
Neuigkeiten zu den Entgleisungen: Der Lokführer im Steuerwagen der bei geschobenen Zug und Rangierfahrten bis 40 km/h eine Druckkraft von 150 kN nicht überschreiten soll hat gar nicht die Möglichkeit das auf dem Führerstand abzulesen ! Eine Führerraumanzeige zeigt den Druckkraftbereich in Kilo Ampere an von 1-4... ! Wenn dem Lokführer zu große Druckkräfte nachgewiesen werden sollten , dann muss der Bahn vorgeworfen werden das dies nicht eindeutig angezeigt wird. Mehr Infos hier.
Geschäftsgrundlagen von Fakten überrollt!
Samstag 27. Oktober 20:08
Die Bahn prescht vor und schafft Zeichen wie die Zuschauertribühne am Schandplatz und Pressemeldungen zum Fortschritt des Projekts. Es bedarf mutiger Stimmen, Einhalt zu gebieten. Bundesweit ist S21 wieder ins Gerede gekommen durch die neueren Skandale wie Brandschutz, Kosten und Rückbau.
Aus einer E-Mail von heute:
„Aber je mehr selbst bahninterne Unterlagen unsere Argumentation bestätigten, je offenkundiger die Geschäftsgrundlagen der Volksabstimmung von den Fakten überrollt wurden, desto fadenscheiniger, ja verlogener die Berufung auf Volkes Wille. Wer der Bahn jetzt noch irgendwas durchgehen lässt, im Bahnhof oder im Rosensteinpark, dem werden nicht nur die Ausreden ausgehen, der wird zum Mittäter - und wird das eines Tages vor Gerichten und Untersuchungsausschüssen rechtfertigen müssen.“
Titanic21 auf Kurs
Freitag 26. Oktober 12:00
„Wir haben aus sicheren Quellen erfahren, dass die Polizei ab/am 1. November 2012 im Rosensteinpark einen Einsatz haben wird. Es wird mit bis zu 2000 Beamten im „Aktiven“ Einsatz und bis zu 3000 Beamten im „Bereitschaftseinsatz“ gerechnet.“
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Das Fällen von Bäumen im Rosenstein wurde zum Baurecht der Bahn mit einer grotesk falschen Begründung :
„...insbesondere spricht aber die überragende Verkehrsbedeutung des Vorhabens als überwiegender öffentlicher Belang hier für eine Befreiung.
Gegenüber dieser überragenden Verkehrsbedeutung haben die Schutzinteressen, die mit dem Landschaftsschutzgebiet verfolgt werden, zurückzutreten.“ (PFB1.5 Seite 346)
Begleitmusik zum STERN von heute
Donnerstag 25. Oktober 20:10
Der aktuelle STERN bringt einen groß aufgemachten Artikel „Das falsche Versprechen“. Im Zentrum neben Kosten und Brandschutz steht das Thema „Rückbau“, fußend auf den Untersuchungen von Dr. Engelhardt.
Dr. Engelhardt hat seine Erkenntnisse unter dem Titel „Stuttgart 21: Rückbau, Planrechtfertigung war nie gegeben“ aktuell in einem 8-seitigen Papier niedergelegt, das jetzt eine große Verbreitung im Netz und im Druck finden wird.
Ab Dienstag hier eingefügt. 2012-10-25 Stuttgart 21 - Leistungsfähigkeit lag nie vor, V 1.3
Stuttgart 21 stark angezählt, bald k.o.?
Mittwoch 24. Oktober 11:20
Aus einer E-Mail von heute:
"Stuttgart 21 ist der größte technisch-wissenschaftliche Betrugsfall
der deutschen Industriegeschichte.“
.
Wissenschaftler Christoph Engelhardt nach der Auswertung
der dem stern vorliegenden Dokumente ...
.
... und: "S21 ist kein Aus-, es ist ein Rückbau!"
.
Ist das Projekt kurz vor dem Aus?
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Dazu ein Foto von Klaus Gebhard aus dem Turmforum im Bahnhof von letzter Woche (17.10.2012) mit faustdicken Lügen, mitfinanziert von der Stadt Stuttgart:

Bodack zu den Kosten
Dienstag 23. Oktober 15:21
zum aktuellen Thema Kostensteigerung, Stuttgarter Zeitung am 22. 09. 2012:
„Elf Jahre lang hat die DB AG die Flughafen-Bahnanlagen geplant, mit einem Konzept, das nach Ansicht von Bahnexperten nie genehmigungsfähig war, das einzig dem Ziel geschuldet war, der Öffentlichkeit unrealistisch niedrige Baukosten vorzutäuschen. Nun, nachdem des Eba die Genehmigung, ja sogar die Annahme dieser Pläne verweigert, sieht sich die DB AG -- nach zehn Jahren täuschendem Agierens! - veranlasst, realistisch zu planen, mit der Absicht, dass das Argument "Verbesserungen" nun Politiker veranlasst, weitere hunderte Millionen unserer Steuern hier zu versenken.…“ (Bodack)
Prof. Bodack ist Eisenbahnexperte, „Vater“ des sehr erfolgreichen „Interregio“ (Vorgänger des IC) und war jahrelang Chefberater des Bahnvorstands.
Er hat immer die Schwächen des Projekts Stuttgart 21 angeprangert und sich engagiert am Widerstand beteiligt. Schriftsätze/Memoranden hier
ausgebrezelt und LGPCK
Montag 22. Oktober 10:54

„Rund 3000 Stuttgarter versammelten sich heute auf dem Marktplatz und bejubelten die Reden von Bundeskanzlerin Merkel und OB-Kandidat Sebastian Turner.“ (Wahlkampf-Mitteilung des OB-Kandidaten Turner). Dazu hier ein vielsagendes Video.
stimmt im Gegenteil
Sonntag 21. Oktober 08:52
Quelle (aus PFB1.5) mit der Rechtfertigung für die großen Eingriffe in den Rosensteinpark Seite 346, Befreiung vom Naturschutz Rosensteinpark:
„...insbesondere spricht aber die überragende Verkehrsbedeutung des Vorhabens als überwiegender öffentlicher Belang hier für eine Befreiung.
Gegenüber dieser überragenden Verkehrsbedeutung haben die Schutzinteressen, die mit dem Landschaftsschutzgebiet verfolgt werden, zurückzutreten.“
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Wie lang dauert es noch, bis dieses Lügengebäude zusammen bricht? Welcher unparteiische Entscheidungsträger kann Stuttgart 21 noch decken? Es tauchen bereits Bemerkungen auf, das Projekt sei schon soweit fortgeschritten, dass man es nicht mehr stoppen könne. So der Bundespräsident auf seiner Website zu Stuttgart 21: „Ganz nach dem Motto „wer A sagt muss auch B sagen“ fordert Joachim Gauck im September 2010 den Weiterbau von Stuttgart 21. Das Bauvorhaben ist schon viel zu weit fortgeschritten, ein Stopp entzieht sich jeglicher Vernunft. Joachim Gauck vertritt die Meinung, jeder Politiker der seine Arbeit und sich selbst ernst nimmt, kann nicht für einen Baustopp sein.“
Ist es denn vernünftig, auf der Titanic21 Kurs auf den Niedergang des Bahnverkehrs zu nehmen? Die Augen vor dem Rückbau der Schiene zu verschließen? Herr Gauck, Sie haben sich von den Ohrenbläsern von Bahn und Politik falsch informieren lassen!
Strafanzeige wg. Rückbau der Schiene
Samstag 20. Oktober 17:51
Jens Loewe, OB-Kandidat auch in der letzten Runde, hat eine öffentliche Strafanzeige und Strafantrag wegen Rückbau der Schienenkapazität in Stuttgart gestellt. Sie kann von Dritten unterzeichnet werden. Hier kann man unterzeichnen.
Mail-Zitat von heute
Freitag 19. Oktober 21:27
„Es ist ein abgrundböses und infames Spiel, das die Regierung mit ihren Bürgern, mit deren Steuergeldern und mit dem Wunsch nach besserer Schiene seit Jahren treibt.“
(Regierung = Aufsichtsrat der DB = VM Ramsauer)
Lügenpost pariert
Der gestern übermittelte Bürgerbrief der „IG Bürger“ ist bereits in einigen Bezirken verteilt worden. Es gibt schon Gegenreaktionen:
Richtigstellung einer versuchten Wählertäuschung
Der Lügenbrief
Mittwoch 17. Oktober 14:57
Eine „IG Bürger“ lässt an „Liebe Stuttgarterinnen, liebe Stuttgarter“ einen Brief zur OB-Wahl verteilen, der an Dreistigkeit kaum zu übertreffen ist. Die drei Zugentgleisungen an derselben Stelle im neugebauten Gleisteil für Stuttgart 21 werden dem „maroden Gleisvorfeld“ zugeordnet und damit die Tatsachen völlig verdreht.
Hier das Original lesen:Lügen-Brief Bürger AG
Heute Blockade der Badener
Dienstag 16. Oktober 18:23
Ab 6:30 Uhr blockierten Badener (hier Badenfahne-Schwinger aus Bretten) die Baustellenzufahrt am Nordflügel. Kaum Polizei, keine Lastwagen. Stuttgart 21 betrifft auch Baden sehr stark. Danke engagierte Badenser!

Ab 9:00 Uhr Verhandlung gegen den Parkschützer Dominik Blacha, der sich bei der Parkräumung einbetoniert hatte. Sie endete mit einem skandalösen Urteil, denn er wurde zu 70 Tagessätzen à 40 Euro verurteilt. Nach endlosen Zeugenvernehmungen (zwei Polizeibeamte aus Biberach, ein Polizeiarzt aus Karlsruhe), Verlesen von Schriftsätzen, Anhören von Polizeidurchsagen, Ansehen von Videos - die Zuhörer hatten dabei keinen Einblick auf den Laptop - habe ich den Saal verlassen, es war gegen 11:30 Uhr. Die Verhandlung empfand ich als abschreckendes Affentheater zur Wahrung eines Scheins von „Recht“ - als Staatsanwalt amtete der in S21-Widerstandskreisen berüchtigte Herr Häußler. (Siehe Presseerklärung der Parkschützer).
DB=Deutsche Betriebsstörung
Montag 15. Oktober 10:51

Karikatur von Friederike Groß in der Stuttgarter Zeitung
so wird's kommen!
Sonntag 14. Oktober 09:42
Alles schon da gewesen! Eine realistische Szenerie (Offener Brief von Dübbers an Ingenhoven) als Entscheidungshilfe für den Star-Architekten. Schlussbemerkungen:
„Sehr geehrter Herr Ingenhoven, die Parallelen zu Ihrem Entwurf sind unverkennbar, und man kann sich schwerlich vorstellen, dass Herr Ramsauer auch diesmal das Problem mit Sondergenehmigungen - wie schon so oft - vom Tisch wischt.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Umarbeitung Ihrer Pläne - besser wäre es allerdings, die Gelegenheit zum Ausstieg aus dem totgeborenen Projekt zu nutzen!“
per Einschreiben mit Rückschein
Samstag 13. Oktober 08:11
Aus einem Brief an die Presse/Eisenbahnbundesamt von Jobst Knoblauch von gestern, 12. 10. 2012, mit Schreiben an die Bahn-AG als Anlage:
„Das Projekt Stuttgart 21 wird von beratungsresistenten und informations- unwilligen Politikern ebenso begünstigt wie von einer Presse, die S21- unangenehme Informationen nicht veröffentlicht.
Da passt es dazu, dass die Deutsche Bahn AG 25 Millionen € (!) für Propaganda ausgeben wird, damit die Akzeptanz des Projektes in der Bevölkerung erhöht wird.
Ich fordere die Herren Bahnvorstände auf, das Projekt Stuttgart 21 für gescheitert zu erklären, sonst werden es andere für sie tun.“
Ganzer Brief bei “Zum Blog aktuell“
Werbespruch OB-Kandidat Turner
Freitag 12. Oktober 23:25
„Stuttgart 21 sicher bauen.“
Das kann kein OB, müsste die Bahn machen. Und die kann’s nicht.
"schlimmer als Kaprun"
Donnerstag 11. Oktober 10:51
Der Aufreger des Tages (SWR-Nachrichten an erster Stelle um 7.00 Uhr) ist die Problematik Brandschutz im Tiefbahnhof S21.
Dazu ein aktueller Stern-Artikel:
(Auszug)
„Unfassbar, absolut unverantwortlich, verbrecherisch": Das ist das Urteil des Fachmanns Hans-Joachim Keim über eine aktuelle, bahninterne Sicherheitsstudie zum Brandschutzkonzept von Stuttgart 21. Keim ist international renommierter Brandschutzexperte. Er war der deutsche Gutachter nach der Tunnelkatastrophe in Kaprun. "Ich kann nur den Kopf schütteln. Das ist schlimmer als Kaprun."…
Variante A, eine absurde Vorstellung: Die Bahn rüstet alle Züge, die S21 anfahren werden "im Stile von Flugzeugen" um. "Kurz vor Stuttgart", so Keim, "müssten dann die Reisenden von Hostessen darauf hingewiesen werden, wie sie sich im 'unwahrscheinlichen Falle von Brand und Rauchentwicklung' zu verhalten hätten, wie sie nach den aus der Decke fallenden Atemschutzmasken zu greifen haben".
Variante B: Der Tiefbahnhof mit dem dazu gehörenden weitverzweigten Tunnelsystem wird, sagt Keim, "so optimiert, dass er den heute gültigen internationalen Sicherheitsstandards" genügt. Dies würde allerdings, so Keims Schätzungen, "die Gesamtkosten von S21 auf 15 bis 20 Milliarden Euro treiben".
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S.B.: Die Beantwortung meines Schreibens an die Stuttgarter Feuerwehr ist damit nicht mehr notwendig:
An die Feuerwehr Stuttgart
Sehr geehrte Damen und Herren,
es wäre sehr freundlich von Ihnen, mir folgende Frage zu beantworten:
Ich sehe in S-Bahn-Stationen Einbauten, die die Treppenhäuser "einhausen". Foto Hbf:
Nun die Frage: entspricht der geplante Ingenhoven-Tiefbahnhof den Feuerschutz-Richtlinien oder muss da auch ähnlich den S-Bahn-Stationen "eingehaust" werden bei den Treppenaufgängen und der Verteilerebene? Gibt es bereits Überlegungen dazu?
Mit freundlichen Grüßen und Dank für Ihre Antwort
Siegfried Busch www.metropolis21.de
Wetterleuchten
Mittwoch 10. Oktober 11:45
Gerüchte, dass die Bahn „einen eleganten Ausstieg“ aus Stuttgart 21 sucht, sind besser als nichts. Sind Gedanken an eine gewaltige Ausstiegsparty statt einer Montagsdemo verzeihlich?
"Volkszertreter"
Dienstag 09. Oktober 22:33
„Es ist ein sich dahinschleppendes Trauerspiel mit tragischen Zügen (Fern- und Nahverkehrs-Zügen): Wie lange können sich die Reiter auf dem unter ihnen zusammenbrechenden Gaul noch im Sattel halten? Wie lange müssen wir gegen die mit guten Argumenten noch nicht überwindbaren Mauern anstürmen, hinter denen sich auch viele Politiker verschanzt haben, die sich für intelligent und für gute Demokraten halten? Die dort hockenden Volksvertreter haben sich leider zu Volkszertretern entwickelt, die die Interessen der Bürger mit Füßen treten.“
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Dieser Ausschnitt aus der Demo-Rede Dr. Norbert Bongartz von gestern passt genau
- zur dritten (3.) Entgleisung heute im Hauptbahnhof
- an derselben Weiche (zweimal repariert/erneuert)
- innerhalb von 10 Wochen
BADEN-Blockade
Montag 08. Oktober 22:16

Zugentgleisung fahrlässig?
Sonntag 07. Oktober 19:23
E-mail / Gastblog von Heiko Frischmann:
"Allem Anschein nach hat die Bahn beim Umgestalten ihres Gleisvorfelds in Stuttgart eine so genannte "Zwischengerade" vergessen, bzw. es war einfach kein Platz mehr da. Normalerweise wird eine solche zwischen enge gegenläufige Bögen gesetzt damit der Zug nicht überpuffert. Die beiden Weichen die von IC 2312 befahren wurden hatten nur 190 Meter Radius und waren gegenläufig. Ein Lokführer meinte einige Tage vor dem Unfall, die Weiche sei "laut".

Nun im zugehörigen Plan sieht es so aus als ob die Bögen direkt ineinander übergehen. Der Punkt ist nur der Weichenmittelpunkt, aber die Weiche geht bis zum Strich. Diese Schreibweise auf dem Plan täuscht auf den ersten Blick.
Es erscheint mir doch ziemlich fahrlässig vom Eisenbahnbundesamt dass dieser Umbau überhaupt so genehmigt wurde. So etwas hätte nie genehmigt werden dürfen! Total fahrlässig!“
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Heiko Frischmann hatte auch den Fehler in der Stresstest-Software entdeckt und gehört zu den hellen Köpfen, die fachfremd in den Bahn-AG-Revieren wildern. Die Fahrlässigkeit ist durch zwei Entgleisungen in kurzem Zeitabstand an derselben Weiche erwiesen, auch wenn die Bahn angeblich ca. 1 Jahr braucht, um die Ursachen festzustellen.
Auf zum Volksfest!
Samstag 06. Oktober 22:50
Madeln im Dirndl und Buam in Sepplhosen haben ein unvergessliches Erlebnis auf dem Weg zum Cannstatter Volksfest.


Fotos: www.7aktuell.de/Eyb Artikel Stuttgarter Zeitung von heute „Zeiten der Unsicherheit“
irrationale Realitätsverweigerung
Freitag 05. Oktober 12:02
Aus der Zusammenfassung von Dr. Engelhardt:
„Dem Großprojekt Stuttgart 21 ist die Grundlage entzogen,... Der alte Kopfbahnhof fertigt heute wie schon 1996 rund 38 Züge in der Spitzenstunde ab und hat eine bestätigte Kapazität von 50 Zügen. Damit ist S21 ein genehmigungspflichtiger Rückbau, die Planrechtfertigung ist entfallen!“
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Ausschnitt aus der Sendung Kopf-an-Kopf-Rennen bei der OB-Wahl
vom Donnerstag, 4.10. | 17.05 Uhr | SWR2. Es diskutieren: Roman Deininger, Baden-Württemberg Korrespondent, Süddeutsche Zeitung Arno Luik, Journalist, "Der Stern", Hamburg Jürgen Waibel, SWR Redaktion "Radio Stuttgart" Gesprächsleitung: Matthias Heger
Dazu Dr. Engelhardt: „Bemerkenswert erscheint mir die irrationale Realitätsverweigerung, mit der Waibel (Min. 1:52, 4:47) und Deininger (2:33) die unbeantworteten Fragen zur Leistungsfähigkeit von S21 mit der Volksabstimmung als erledigt ansehen, selbst die, die erst später aufkamen. Wie MP Kretschmann sind beide wohl davon überzeugt, dass per Abstimmung festgelegt werden kann: 2 + 2 = 5“
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Stuttgart 21+ (plus) hat sich mit der Volksabstimmung auch erledigt?
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Stuttgart 21 ist schon lange tot!
Donnerstag 04. Oktober 22:38
Beginn der Rede von Dr. Engelhardt am 1. Oktober auf dem Stuttgarter Marktplatz: „Stuttgart 21 ist schon lange tot - und keiner hat’s gemerkt.“
Am Schluss der Rede steht „…- es wird Zeit, dass es jemand merkt!“ Die unglaubliche Leistungsmanipulation bei Stuttgart 21 wird drastisch und zwingend aufgedeckt.
Ganze Rede mit sprechenden Grafiken und genauem Quellenverzeichnis hier lesen.
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Demoplakat 29.9.12
Mittwoch 03. Oktober 22:19
Poster im Demozug am Schlossplatz:

Nach langer Wartezeit (90 Minuten!) im havarierten IC mussten die Reisenden über eine Böschung evakuiert werden.
Aus der Frankfurter Rundschau in-stuttgart-entgleisung-wegen-bauarbeiten-an-s21 vom 1.10.12:
Für das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 ist der Fall klar: Die Bahn hat die Umbauarbeiten in Stuttgart nicht im Griff. So schreibt etwa Siegfried Busch, Blogger des Aktionsbündnisses K21: "Das Gleisfeld, auf dem die Entgleisung (bereits zum zweiten Mal!) passiert ist, wurde im Zusammenhang mit Stuttgart 21 neu gebaut, um für die Baugrube Platz zu schaffen."
Die Stuttgarter Zeitung zitiert einen Sprecher der S21-Gegner, der ähnlich argumentiert: Wegen der derzeitigen Umbauarbeiten bliebe für die Schienenstränge weniger Platz, die Gleiskurven seien "gestaucht" und hätten einen engeren Radius. Und auch zwei unabhängige Bahn-Experten glauben an Zusammenhänge mit den Bauarbeiten: „Dadurch sind in einigen Bereichen durch sehr enge Kurven und kurz aufeinanderfolgende Weichen die Grenzen der Trassierung erreicht“, sagte ein Experte den Stuttgarter Nachrichten.
Ein Sprecher der Deutschen Bahn wies den Zusammenhang mit den Umbauarbeiten für Stuttgart 21 zurück und bezeichnete ihn in der Stuttgarter Zeitung zufolge als reine Spekulation. Die beiden Unglücke sollen "offenbar bahntechnische Ursachen" gehabt haben.
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Foto vom 1.Oktober 2012
Dienstag 02. Oktober 15:53
Gestern im Turmforum Kopfbahnhof, der Werbeausstellung zu Stuttgart 21

Detail, Textanfang:

Unverzeihliche Trägheit, Schlamperei oder LGPCK = absichtliche Falschbehauptung?
Dr. Engelhardt gestern auf der Demo Stuttgarter Marktplatz: statt der versprochenen Mehrleistung im Vergleich zum Kopfbahnhof gibt es bei Stuttgart 21 „ein Kapazitätsminus von 30 Prozent!“ Rede hier, Zitat bei Minute 9:30
"Eisenbahnbetriebsanalytik"
Montag 01. Oktober 00:03
Der Bahnsprecher am 28.06.2011 als Antwort auf einen Offenen Brief zur Leistungsfähigkeit des Bahnknotens Stuttgart 21:
(Ausschnitt) „Wir zweifeln Ihre Berechnungen zur Leistungsfähigkeit des Durchgangsbahnhofs von Stuttgart 21 keinesfalls an. Aus Sicht der Eisenbahnbetriebsanalytik ist es aber nicht zulässig, daraus Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit von Eisenbahnbetriebsanlagen zu ziehen. Dass Sie auf dem Gebiet der Eisenbahnwissenschaft nicht namhaft sind, werden Sie, Herr Dr. Engelhardt, selbst nicht in Abrede stellen.“
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Wer kann das verstehen? Es gibt zudem genügend „namhafte“ Bahnexperten, die die geringe Leistung von S21 festgestellt haben wie Bahnhofsleiter a.D. Hopfenzitz, Prof. Bodack und andere.
Dr. Engelhardt spricht heute, Montag 1.Oktober auf der Demo zum aktuellen Stand: "Stuttgart 21 ist schon lange tot - und keiner hat’s gemerkt!"
Zum Demoposter von gestern
Sonntag 30. September 09:12

Nähere Informationen:stuttgarter-zeitung
Das Gleisfeld, auf dem die Entgleisung (bereits zum zweiten Mal!) passiert ist, wurde im Zusammenhang mit Stuttgart 21 neu gebaut, um für die Baugrube Platz zu schaffen. Es soll nach Fertigstellung von Stuttgart 21 wieder entfernt werden für die „städtebauliche Jahrhundertchance“.
Kommentar von Dr. Gottfried Knapp in der Südd. Zeitung Nov. 2011:
„Schon die Baustelle… dürfte Varianten des kollektiven Albtraums bieten, die alles übertreffen, was Bahnkunden bislang erlebt haben.“
Demoposter
Samstag 29. September 23:41

Empört Euch!
Freitag 28. September 09:28
Neues Buch zum SchwarzenDonnerstag.

Morgen beginnt das lange Protest-Wochenende am 29. und 30. September. Auftakt Samstag, 29.9.2012 um 13 Uhr am HBF Stuttgart
OB-Kandidat Rockenbauch zu Stuttgart 21
Donnerstag 27. September 10:44
„Stuttgart 21 kannibalisiert viele Mittel, wird das 2 bis 3-fache kosten und die Finanzenn in eine Fasche Richtung lenken…
Mit S 21 hat der Ärger angefangen und wird weitergehen:
15 Jahre Staus
weiterer Straßenbau
Gefährdung der Mineralquellen
jeden Tag neue Ungewissheiten mit dem Untergrund
mehr Feinstaub
fehlende Mittel im Bildungs- und Sozialbereich
Nicht aufgeführt ist die Missachtung des Denkmals- und Naturschutzes, der Rückbau des Bahnknotens und noch mehr...
Stuttgart 21 ist minus Null
Mittwoch 26. September 16:33
(Mein) Kommentar zum Artikel in der Stuttgarter Zeitung über die kommende Abholzung im Rosensteinpark:
„… Nachdem die Verkehrsbedeutung von Stuttgart 21 im Vergleich zum Kopfbahnhof auf minus Null geschrumpft ist, sollte die Genehmigung schleunigst entzogen werden….“
Hier ist der zugehörige Nachweis mit der von Dr. Engelhardt aktuell überarbeiteten Übersichtsgrafik zum Leistungsrückbau:

Im Laufe des Projekts Stuttgart 21 wurden von offizieller Seite Leistungsfähigkeiten mit einer enormen und unwissenschaftlichen Bandbreite genannt, sie widersprechen sich gegenseitig. Noch heute steht im Turmforum das unhaltbare Versprechen von der doppelten Leistung gegenüber dem Kopfbahnhof zu lesen und die EU-Förderung basiert auf einem noch höheren Versprechen einer doppelten Kapazität. Die Gutachten von 1997 und 2005, die dem VGH-Urteil von 2006 zugrunde liegen, liefern überhöhte Leistungswerte aufgrund zu optimistischer Annahmen und widersprechen sich gegenseitig. Demgegenüber liegen alle unabhängigen Plausibilitätsabschätzungen (Vergleich mit den deutschen Großbahnhöfen, Vergleich mit dem gleich groß gebauten aber nur auf rund 30 Züge ausgelegten neuen Wiener Hauptbahnhof, Abschätzung über die grundlegende Kennzahl Belegungsgrad) wie auch die möglichen Fehlerkorrekturen ("Szenario E" und Stresstest) bei rund 32 Zügen pro Stunde. Dem Wert, auf den der Bahnhof 1997 tatsächlich in "Szenario A" ausgelegt worden war, der aber über alle Jahre verschleiert wurde. Die Auslegung wird auch dadurch bestätigt, dass selbst die Dimensionierung der Zugänge des Bahnhofs nur auf die Fahrgäste aus 32 Zügen pro Stunde ausgelegt wurde (Personenstromanalyse).
Hallo he, ihr Tatsachenverdreher!
Dienstag 25. September 10:23
Quelle (aus PFB1.5) mit der Rechtfertigung für die großen Eingriffe in den Rosensteinpark Seite 346, Befreiung vom Naturschutz Rosensteinpark:
„...insbesondere spricht aber die überragende Verkehrsbedeutung des Vorhabens als überwiegender öffentlicher Belang hier für eine Befreiung.
Gegenüber dieser überragenden Verkehrsbedeutung haben die Schutzinteressen, die mit dem Landschaftsschutzgebiet verfolgt werden, zurückzutreten.“
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Hallo he, Sie da, Sie Tatsachenverdreher:
Die „überragende Verkehrsbedeutung“ hat sich ja ganz ins Gegenteil verkehrt! Stuttgart 21 schadet dem Verkehr in mehrerer Hinsicht. Schleunigst zurückrudern, denn Ihre angeblichen Erkenntnisse von gestern haben sich im Heute als völlig falsch herausgestellt.
Sie haben den „öffentlichen Belang“ erfunden für nichtöffentliche Geld- und Machtinteressen. Ihr Projekt muss und wird deshalb scheitern.
Die Gretchenfrage an die OB-Kandidaten
Montag 24. September 13:21
Wikipedia: „ Die Gretchenfrage bezeichnet eine direkte, an den Kern eines Problems gehende Frage, die die wahren Absichten des Gefragten entlarven soll.“
Blog vom 28.2.2012 „Die nicht gestellte Gretchenfrage“:
Bekannte Bahnexperten und auch der ehemalige Bahnhofsleiter E. Hopfenzitz haben nachgewiesen, dass Stuttgart 21 einen „Rückbau der Schiene" bedeutet. Zuletzt hat dies der Physiker Dr. Engelhardt in einer ausführlichen Studie bestätigt.
„Wenn durch Stuttgart 21 der Bahnknoten Stuttgart nicht verbessert sondern geschwächt würde, wären Sie dann trotzdem für das Bahnprojekt Stuttgart 21?“
Aktuell wurde die Gretchenfrage den OB-Kandidaten öffentlich gestellt und von ihnen beantwortet (siehe unten „Schilda 21“).
Originalvideo stutttgarter-ob-kanditaten-zum-thema-ruckbau-des-bahnknoten-durch-stuttgart-21
Kuhn beschwört Schilda, Turner will trotzdem „Stuttgart 21 nicht stoppen“, Wilhelm vertritt die Kuhn-Linie. Nur Rockenbauch macht keine Vorbehalte („wenn“), sondern spricht eindeutige Worte. Ganzer Wortlaut siehe „Zum Blog aktuell“.
Wie antwortet das Verkehrsministerium und MP Kretschmann?
Walter Sittler: S21 wird scheitern
Sonntag 23. September 21:17
Walter Sittler aktuell (20.9.2012) in der SWR-Landesschau
„...bis heute ist es so, dass mir nie jemand erklären konnte, was an dem Projekt wirklich gut ist.“ (Minute 6:30)
„Es ist ein politisch gewolltes Projekt, deshalb darf es nicht falsch sein, auch wenn sehr Vieles dagegen spricht. Ich glaube es wird an technischen Problemen scheitern.“ (Minute 8:15 )
Ergänzung zu Schilda 21 von gestern
Samstag 22. September 13:07
Der Fragesteller (M.J.) schreibt mir zum gestrigen Blogeintrag:
„…Sinngemäß war meine Frage so gestellt, wie Sie es schreiben. Allerdings hatte ich es anders formuliert, und zwar so: Wenn sich zweifelsfrei herausstellen sollte (was eigentlich schon der Fall ist), dass es sich bei Stuttgart21 um einen Schienenrückbau (mit entsprechender geringerer Kapazität) handelt, würden Sie sich dafür einsetzen, dass das Projekt gestoppt wird, ja oder nein?
Bei der Beantwortung der Fragen gab es von allen, bis auf von Herrn Turner bejahende Antworten. Bemerkenswert dabei ist, dass Frau Wilhelm damit im Gegensatz zu der sie unterstützenden Partei steht, die in Nibelungentreue und wider alle Vernunft an dem Projekt festhält. Ob Frau Wilhelm sich bei all dem Gegendruck, den unsere Bewegung erlebt (hat), dann tatsächlich mit Feuer und Überzeugung gegen den Weiterbau stemmen wird, wage ich zu bezweifeln.“
Schilda 21
Freitag 21. September 18:48
„Würden Sie als Oberbürgermeister Stuttgart S21 auch positv begleiten, wenn es sich eindeutig erweisen würde, dass der Bahnhof dadurch zurück gebaut wird?“
Diese Frage wurde vom CDU/SPD/FDP-KandidatenTurner gestern im Theaterhaus bei der taz-Veranstaltung mit JA beantwortet.
Vor der Hacke ist es dunkel!
Donnerstag 20. September 12:40
Quelle: Münchener Merkur vom 19.9.2012
„Der Bau eines Straßentunnels zur Umfahrung von Garmisch-Partenkirchen wurde inzwischen wegen tunnelbau-technisch nicht beherrschbaren geologischen Problemen im Karst unter dem Kalkmassiv des Berges Kramer abgebrochen, nachdem bereits 2,5 km an Tunnelstrecke vorgetrieben worden waren. Experten hatten zuvor zwar vor derartigen Problemen gewarnt, aber waren von den Projekt-Befürwortern ignoriert worden - wie bei S 21 und der NBS Wendlingen - Ulm.“
Die Laichinger Tiefenhöhle liegt nicht weit von der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm entfernt. Es ist blauäuig und fahrlässig anzunehmen, dass das Höhlensystem der Alb die Neubaustrecke ausklammert! Völlig unnötige Risiken!

Stuttgart 21 und der „Stresstest“-Betrug
Mittwoch 19. September 14:45
Die Deutsche Bahn ist ein skandalös falsch geführtes Unternehmen zum Schaden des Reiseverkehrs und der Bahnkunden. Der „Alternative Geschäftsbericht der DB AG 2011“ vom Bündnis „Bahn für Alle“ setzt das „Brisanteste“ vorweg:
„Der „Stresstest“, der angeblich die Leistungsfähigkeit des geplanten Tiefbahnhofs Stuttgart 21 beweisen sollte, weist eine Vielzahl von Fehlern auf, die in dieser Menge wohl kaum einfach „passiert“ sein können. Es muss daher von einem Betrug von Seiten der DB AG ausgegangen werden, um das Projekt wie geplant bauen zu können. Die tatsächliche Leistungsfähigkeit des Bahnhofs beträgt statt der behaupteten 49 Züge real kaum mehr als 32 Züge pro Stunde, was sich mit einem kürzlich aufgetauchten internen Dokument der DB AG deckt. Damit ist endgültig bewiesen: Stuttgart 21 ist deutlich weniger leistungsfähig als der existierende Bahnhof und stellt einen starken Rückbau der Bahnhofskapazität in Stuttgart dar.“
Fernabliegende Eventualitäten
Dienstag 18. September 17:52
Die Bahn hält ein von der Stadt Stuttgart gefordertes geotechnisches Gutachten für unnötig, es seien „fernabliegende Eventualitäten“. Gehört der Rückbau des Stuttgarter Bahnknotens auch dazu? Und welche der „121 Risiken“ vom hochgelobten Projektleiter Azer? Höchstes Misstrauen ist am Platz.
Bankster+Bahnditen
Montag 17. September 23:35
Demo heute: gibt es in Banken und bei der Bahn tatsächlich Gauner mit weißen Kragen zum Schaden der Bevölkerung? Viel spricht dafür!

Aus der BILD, Post an Fritz Kuhn, OB-Kandidat
Sonntag 16. September 11:30
Post an Herrn Kuhn kontakt@fritz-kuhn-ins-rathaus.de:
Fritz Kuhn: „Ich bin immer noch nicht überzeugt, ob es bei S21 richtig ist, für 5 bis 10 Mrd. einen Bahnhof unter die Erde zu legen, dessen Kapazität zu klein ist. Im Volksentscheid hat der Ausstieg des Landes aber keine Mehrheit gefunden. Daran kann niemand vorbei. Als OB werde ich die Bahn zu Transparenz zwingen. Bürgerbeteiligung wird künftig stattfinden, ehe die Entscheidungen getroffen sind.“
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Sehr geehrter Herr Kuhn,
können Sie daran vorbei, dass die „Kapazität zu klein ist“? Das war vor dem Volksentscheid nicht bekannt geworden, das Gegenteil wurde behauptet.
Können Sie daran vorbei, dass durch das Grundwasser (Unwort „Grundwassermanagement“) irreversible Schäden am Mineralwasser entstehen können? Die doppelte Menge war vor dem Volksentscheid von der Bahn nicht gesagt worden.
Können Sie daran vorbei, dass der Kostendeckel jetzt schon gesprengt ist, er ohnehin nur durch unglaubwürdige Berechnungen kommuniziert worden ist, denn vergleichbare Projekte waren sehr viel teurer. Sie selbst sprechen ja von 5 bis 10 Milliarden!
Warum haben Sie die Bahn nicht schon jetzt, in den Monaten Ihrer Kandidatur, zur „Transparenz“ gezwungen, zum Beispiel in der Frage der Leistungsfähigkeit? Allein der Rückbau der Schiene hätte das Ende von Stuttgart 21 bedeuten müssen.
Mit freundlichen Grüßen
Siegfried Busch
Entschleunigung
Samstag 15. September 10:43
Scheinbar kürzere Reisezeiten durch Stuttgart 21:
- längst widerlegt
- Durchgangsbahnhof allein: im Minutenbereich (ICE-Halte heute schon 3 oder 4 Minuten!)
- der Preis ist Hektik und Unpünktlichkeit mit überlangen Tunnelfahrten
Extremes Gegenbeispiel zum S-21 Minutenpoker ist das längste Musikstück der Welt „As SLow aS Possible“ von John Cages Organ2/ASLSP, Dauer 639 Jahre, ständig zu hören in Halberstadt und im Internet: aktueller Ton hier.
Ein Anlass, sich auf die Zeit und ihre Bedeutung für das Leben zu besinnen. Eine kleine Einführung in einem Artikel der ZEIT von 2008.

Rechnung an die Stadt oder Bahn
Freitag 14. September 21:59
Aus heutiger Rundmail von Werner Sauerborn:
„10 000 € - so hoch sind mindestens die Kosten, die wir der Stadt, wahlweise der Bahn, in Rechnung stellen sollten, weil wir ihren Job gemacht haben. An der Bahn bzw. der Stadt wäre es gewesen, die Bürger so über die Risiken und Nebenwirkungen ihres Projekts zu informieren, dass sie eine Vorstellung haben, was konkret auf sie, auf jeden einzelnen zukommt. Das haben sie wohlwissend nicht getan. Kurz vor der Volksabstimmung eine nicht nachvollziehbare Karte irgendwo in den Tiefen des Internets einzustellen, das reicht nicht mal für die Ausrede, man habe die BürgerInnen informiert.
Stattdessen hat sich unser viel beschworener Sachverstand, allen voran Ingenieur Kaus Gebhardt, auf den Weg gemacht und in wochenlanger (auch nächtelanger) Kleinarbeit gegen den hinhaltenden (Informations-)Widerstand von Stadt und Bahn die Fakten zusammen gekratzt und nachvollziehbar aufbereitet. Zu Marktpreisen würde sich dieser ehrenamtliche Einsatz locker auf 10.000 € summieren, hinzu kämen Material- und Sachkosten. Und hinzukommen, besonders ärgerlich, Kosten von 700 € für den Ankauf der BISS-Basiskarten und eine Rechnung der Stadt über 1 000 € für die Anmietung der Rathaussaals zur Präsentation der Ergebnisse für die BürgerInnen, die BürgerInnen dieser Stadt!
Es geht um 62 km Tunnelstrecke allein auf Stuttgarter Gemarkung, um eine Risikofläche in der Größe von 200 Fußballfeldern und um abenteuerliche Planungen wie die Idee, die Neckartunnel mit Schleusentoren zu versehen, um sie aus statischen Gründen bei Hochwasser fluten zu können.“
Sehr erhellender Informations-Vortrag von Klaus Gebhard bei fluegel.tv
Ingenieure22
Donnerstag 13. September 15:45
- Es wurde nachgewiesen und von Gutachtern bestätigt,
die Leistungsfähigkeit des aktuellen Kopfbahnhofs ist höher als die von S21 ( Untersuchungsbericht des NVBW vom 21.11.2011 ).
keine kürzeren Reisezeiten,
keine besseren Verbindungen,
kein attraktiverer Schienenverkehr,
keine Vermeidung / Verringerung von Flugverkehr,
keine enorme Entwicklungsmöglichkeiten für das Land,
keine verbesserten verkehrlichen Rahmenbedingungen gibt.
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aus: http://www.ingenieure22.de/
Die Deutsche Bahn investiert auch im Osten
Mittwoch 12. September 22:15
Heute begann meine Bahnreise nach Dresden in Demitz-Thumitz (Oberlausitz/Sachsen). Der alte Bahnhof mit seiner kurzen Unterführung ist zugenagelt.

Die Bahn hat (mit Hilfe des Bundes und Landes) in einen neuen Zugang investiert.

Ganz ideal für alte Menschen mit Koffer, Mütter mit Kinderwägen, Rollstuhlfahrer und Fahrräder. Im Hintergrund der alte Dorfbahnhof.
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Eines der krassen Beispiele für fragwürdige Investitionen, aber weit übertroffen von Stuttgart 21.
Einschreiben an DB-Vorstände
Dienstag 11. September 10:40
Unter dem Betreff „Lug und Trug in der DB Vorstandsetage“ gab es deutliche Post an die Bahn-Vorstände. Natürlich wie üblich ohne Antwort. Mit der Dimension des gigantischen Betrugs am Volke wächst das Unrecht, oder hoffen die S21-Macher:
„Es ist schimpflich, eine Börse zu leeren - es ist frech, eine Million zu veruntreuen - aber es ist namenlos groß, eine Krone zu stehlen. Die Schande nimmt ab mit der wachsenden Sünde.“ (Hervorhebung original)
(Friedrich Schiller, Die Verschwörung des Fiesco zu Genua, dritter Aufzug, zweiter Auftritt)
Auszug (ganzes Einschreiben als Memory 31):
„2) Willkürlich bezifferte Baukosten
Das Unternehmen DB AG hat auch in einem zweiten Feld die Öffentlichkeit und sogar die Parlamente angelogen und betrogen, indem es die Kosten für das Projekt Stuttgart 21 zu dem Zeitpunkt nieder hält, wenn parlamentarische Entscheidungen anstehen.“
Bahnbetrieb im Alltag
Montag 10. September 23:52
Innerhalb einer Stunde Bahnreise gestern:
Fahrkartenautomat zeigt den nächsten Zug Regionalbahn nicht an, deswegen erhöhter Fahrpreis (IC)
Fahrstuhl defekt
WC im Zug außer Betrieb
Ansage: 7 Minuten Verspätung „wegen einer Schrankenstörung“
Zielbahnhof: Fahrstuhl und Rolltreppe nicht vorhanden
Fazit: Die Bahn hat ihren Betrieb nicht im Griff, die Wartung und Investition ist ungenügend. Dagegen werden bei Stuttgart 21 Milliarden unnötig ausgegeben.
Bauzaun (14): Deutsche (Tali)Bahn
Sonntag 09. September 18:10

Hochglanzsimulation S21-Bahnhof ade?
Samstag 08. September 09:26
Fotomontage. Der Anlass ist die "Einhausung" der Aufgänge in den Stuttgarter S-Bahn-Stationen, bei der die Verglasung die Verrauchung der Fluchtwege im Brandfall verhindern soll. Die dortigen Umbauten sind im Gange oder bereits fertig.

Das Schlechte ist das Rentable!
Freitag 07. September 22:40
In George Orwells Roman "1984" verkündet die Partei:
"Krieg ist Frieden.
Freiheit ist Sklaverei.
Unwissenheit ist Stärke."
Heute könnte man behaupten:
"Das Unnütze ist das Rentable!"
Und im Gegensatz zu Orwells Thesen hat es einen realen Hintergrund: Die Sinnhaftigkeit des Projekts, der verkehrliche Nutzen, einst mit „überragende Verkehrsbedeutung“ beworben, hat sich als Unsinn erwiesen.
Doch je teurer Stuttgart 21 wird, umso mehr profitieren Bahn und Bauwirtschaft.
Das Verkehrte ist das Rentable!
Schuster: ...ein Projekt der Bahn
Donnerstag 06. September 18:14
Zu seinem Abgang nicht vergessen! (Aus dem Blog vom September 2010)
OB Schuster betonte immer "Stuttgart 21 ist ein Projekt der Bahn."
Die Bayern sagen dazu hinterfotzig:
"...Im Spätsommer 1999 sollte das Projekt, neben anderen, höchstwahrscheinlich den Sparzwängen des Bundes zum Opfer fallen. Die Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern übten dabei 1999 zunehmenden Druck auf die Bundesregierung aus, das Projekt zu realisieren...
Am 3. Dezember drohte der Stuttgarter Oberbürgermeister Wolfgang Schuster mit einer Schadenersatzklage gegen die Deutsche Bahn, sollte der Aufsichtsrat nicht bis zum 1. März 2000 dem Projekt zustimmen."Quelle
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Inzwischen wird immer öfter zugegeben, dass S21 in erster Linie ein Immobilienprojekt ist. Darin ist die Stadt mit OB Schuster intensiv verstrickt!
noch aktuell
Mittwoch 05. September 23:46
Die Wochenzeitung Kontext
„Sehr segensreich war sicher nicht, was die Befürworter bislang an Tricks, an Tarnen und Täuschen für dieses Projekt aufgeboten haben:
- falsche Zahlen bis zum Überdruss,
- fragwürdige Gutachten,
- mangelnde Transparenz,
- Verharmlosung gewaltiger Risiken,
- eine haarsträubende Wirtschaftlichkeitsrechnung,
- undurchsichtige Verträge
- und am Ende gar noch brutale Gewalt.“
(Formatierung S.B.)
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Das war im September 2011. Hat sich was geändert?
kreativer Protest
Dienstag 04. September 13:16
126. Montagsdemo gestern


Brezelgate
Montag 03. September 17:17
Mappus ist kein Ausrutscher der CDU – das ist die CDU! Mappus, Notheis, Turners Brezelgate – Lobbyismus und Vetterleswirtschaft prägen die Politik. Soll man da resignieren?
Mappus, Schmiedel, Schuster: die „Mächtigen“ und ihr Gefolge, deren Mitgliedschaft in Parteien und Aufsichtsgremien erzeugt Kritiklosigkeit und Wohlverhalten. Die lieber sehenden Auges auf das Unheil zugeht als die nachweislich falschen Entscheidungen zu korrigieren. Gegen diese geballte „demokratische“ Politik könnte man verzweifeln, wenn das Projekt Stuttgart 21 nicht so schlecht und gefährlich wäre, dass das Volk sich aufzumucken erfrecht. (Unter Verwendung von Nach-Denk-Zettel Nr.4 von Hannes Rockenbauch.)
NachDenkZettel_No_4
Alles gesagt
Sonntag 02. September 22:35
Demoplakat letzte Demo

Kleine Auswahl aus dem Lügenkatalog:
doppelt Leistungsfähigkeit
überragende Verkehrsbedeutung
Jahrhundertchance
bequemer
Gleise kreuzen, Züge behindern sich
Gäubahn bleibt erhalten
Wohl einmalig in Europa
Samstag 01. September 22:33
Leserbrief aus der Süddeutschen Zeitung vom29.5.2011, Artikel „Stuttgart 21 - das dümmste Großprojekt“
Die Realität widerlegt den Stresstest
1969 schrieb der Eisenbahnarchitekt Alan A. Jackson: »Imposante Bahnhöfe wie Köln, Frankfurt/M., München Leipzig prägen majestätischdasStadtbild. Von anderer Art ist Stuttgart. Auf drei Ebenen wird ein Zugverkehr abgewickelt: Pünktlich und stets unauffällig kann er mühelos rund 70 Zugfahrten bewältigen – (…) wohl einmalig in Europa.« Noch im Jahr 1981 schrieb Christian Roche, der Chefingenieur der französischen Staatsbahn SNCF: »Unsere Pariser Bahnhöfe sind zu recht weltberühmt. Doch mehr als 70 Züge pro Stunde pünktlich abzufertigen, scheint nur in drei Bahnhöfen Europas möglich zu sein: London Waterloo, Zürich und Stuttgart.«
Auch die Schweiz hat Experten!
Freitag 31. August 11:38
Geschäftsführer des Deponie-Rückbaus der Sondermülldeponie Kölliken: "Man hat die Natur vollständig überschätzt".
Die Deponie entspreche "in hydrologischer und technischer Hinsicht praktisch vollständig" seinen Vorstellungen "für die gefahrlose Lagerung von Industrieabfällen", hielt der zuständige Gewässerschutz-Beamte der Eidgenossenschaft damals fest.
Die Natur hat nicht gehalten, was prognostiziert wurde, allein der Rückbau wurde 2010 auf 670 Millionen Franken taxiert, es ist ein_Dreckfass_ohne_Boden.
Aber müsste es dann nicht heißen „Man hat die Natur vollständig unterschätzt“?
Das „Querdenken“ bei Stuttgart 21 ist auch quer zur Natur (Fließrichtung Nesenbach, Grundwasser, Gipskeuper, Tieflage und Gefälle im Bahnhof, übersteiler Anstieg) und ein späterer Rückbau viel schwerer als in Kölliken. Bau und Unterhalt des Tunnelsystems S21 machen ein Kostenfass ohne Boden vorhersehbar.
Peinliche Fehlplanung als Modell für Stuttgart 21
Donnerstag 30. August 20:13
Presseinformation des Landesrechnungshofs zur Landesmesse Stuttgart
Beteiligung an Messegesellschaften wird für das Land teuer
Finanzierungskonzept des Landes war teilweise unrealistisch
Kongresszentrum und Parkhaus sind zu groß dimensioniert
Weiterer Ausbau der Landesmesse wirtschaftlich nicht vertretbar
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Kommentar: Die Neue Messe Stuttgart ist nicht ausgelastet (zu viele und zu große Hallen, die Parkhäuser sind nur zu 10% belegt) und wird von Politik und Messegesellschaft schön geredet. Sie soll zeigen, dass ein umstrittenes Projekt sich nach der Fertigstellung als richtig erweist. Stimmiges Modell für die Stuttgart 21-Werbung?
Panikmache?
Mittwoch 29. August 15:18
Demoposter vom 27.08.2012

Wie gut, dass es in den Tunneln unter Stuttgart nie zu einem Brand kommt. Darauf hoffen wir. Noch mehr darauf, dass der Unsinn/Wahnsinn/Blödsinn Stuttgart 21 mit seinen Gefahren und (121!) Risiken gestoppt wird. Oben bleiben!
"überragende Verkehrsbedeutung"??
Dienstag 28. August 23:04
Hier ist die amtliche Quelle (aus PFB1.5) mit der Rechtfertigung für die großen Eingriffe in den Rosensteinpark:
(S. 346) „Die Errichtung des Tunnelportals in offener Bauweise über eine Länge von 60 m am östlichen Rand des Rosensteinparks,
- die Herstellung des Rettungsschachtes im Rosensteinpark,
- die bauzeitliche Verlegung der Ehmannstraße in den Rosensteinpark,
- die Errichtung von Baustelleneinrichtungen und Baustraßen
- und die Rodung von Bäumen
sind Eingriffe in das Landschaftsschutzgebiet „Rosensteinpark“ und damit Handlungen, die dem Schutzzweck des Gebiets zuwiderlaufen. Jedoch kann gem. § 7 der Verordnung eine Befreiung nach § 78 NatSchG erteilt werden, wenn überwiegende öffentliche Belange die Befreiung erfordern. Dies ist hier der Fall. Zum einen wird durch die vorgesehenen Gestaltungs-, Schutz- und Ersatzmaßnahmen zumindest nachträglich der Eingriff in Natur und Landschaft insgesamt wieder ausgeglichen. Insbesondere spricht aber die überragende Verkehrsbedeutung des Vorhabens als überwiegender öffentlicher Belang hier für eine Befreiung. Als Teil der Neubaustrecke Stuttgart - Ulm - Augsburg dient dieser Streckenabschnitt auch der Schaffung einer leistungsfähigen Bahnverbindung zur Einbindung der Region Stuttgart in das innerdeutsche und internationale Schienennetz. Gegenüber dieser überragenden Verkehrsbedeutung haben die Schutzinteressen, die mit dem Landschaftsschutzgebiet verfolgt werden, zurückzutreten.“ (Zitat aus der Rede von Klaus Gebhard gestern auf der Demobühne.)
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Frage: Wenn sich nun erwiesen hat, dass die Verkehrsbedeutung marginal, sogar negativ ist (Rückbau der Schiene), womit lassen sich dann die starken Eingriffe in das Landschaftsschutzgebiet Rosensteinpark rechtfertigen? Politik aufwachen, Notbremse ziehen und die fundamentalen Fehler des Projekts nicht länger decken!
Montagsdemo heute
Montag 27. August 22:15

Schluss vor dem Neuen Schloss, Schranke zu vor dem Wirtschaftsministerium

Gart=Garten=Rosensteinpark (98 Großbäume stehen im Tunnel-Weg)
Aus einem Flyer: Viel Lüge, wenig Züge!
Stuttgart 21 - ein Riss geht durch die Stadt
Sonntag 26. August 20:30
Der kurze Videobericht von euronews vom 28.10.2010 dokumentiert den Widerstand vom Herbst 2010: stuttgart-21-ein-riss-geht-durch-die-stadt

Die Familie Busch-Walka kommt in Bild und Wort. Siegfried Busch sagt: “Ich bin aus der CDU ausgetreten, sobald der erste Stein von der Nordfassade gefallen ist. (…) Ich möchte unbedingt den Volksentscheid, ich kann mir keine andere Lösung denken, denn;der Riss in der Bevölkerung ist so groß – weit über Stuttgart hinaus. Und die Politik ist am Ende ihres Lateins angelangt.” Die Volksabstimmung brachte keinen Frieden, der Riss ist immer noch da.
Die Geigerin, Musikprofessorin und Mutter Christine Busch hat auch ganz persônliche Argumente: “Wir sind sehr viel unterwegs gewesen mit dem Kinderwagen und Gepäck als die Kinder noch ganz klein waren – mit der Bahn. Und da ist so ein Kopfbahnhof einfach unschlagbar. Alle Durchgangsbahnhöfe, wo man auf Rolltreppen und Aufzüge angewiesen ist, da muss man warten, es funktioniert nicht, man kommt in Hektik. Also ich glaube einfach nicht, dass es besser wird: es werden nur noch halb soviele Gleise sein, es gibt so viele Kritiker, ich habe einen ganzen Katalog von Gründen gegen Stuttgart 21.”
Bahnsprecher Dietrich: “Ein Teil der Vorteile von Stuttgart 21 zeigt sich am Modell, nämlich die Erschließung von 100 Hektar neuer Flächen für Park, für Wohnen und für Arbeiten. Und zwar alles Flächen, wo heute eine Gleiswüste besteht. Da entsteht dann einerseits ein Park, andererseits ökologisches Wohnen für etwa 24 000 Menschen und darüber hinaus für etwa 15.000 Büroangestellte, Arbeitsplätze in Büroräumen.” Dietrich verschweigt dabei die Parkvernichtung und die 80 Hektar Gleisfläche, die auch ohne Stuttgart 21 frei werden könnten. Die behaupteten Arbeitsplätze gehören zu den üblichen Totschlagargumenten bei Großprojekten, sie werden sehr in Frage gestellt, auch weil sie meist nur umgelagert werden und nicht neu entstehen. Büroflächen stehen derzeit in Stuttgart massenhaft leer!
Das wurde am 10.01.2011 von mir gechrieben:
Samstag 25. August 21:25
„Unsinn stoppen
Stuttgart 21 wird immer mehr als Unsinn deutlich: Keineswegs "best geplant" (Werbung), als Magistrale bedeutungslos (Kefer), schlechte ökologische Bilanz (BUND), Denkmalsschändung (für Jedermann sichtbar), ein Engpass (VCD und hochrangige Bahnexperten), Verschlechterung der Reisequalität (pro Bahn), Stadt- und Parkzerstörung, hohe Risiken bei Bau und Betrieb und so weiter. Es geht nur noch um die Macht und RECHT-haberei. Augen zu und durch: am Ende droht ein Desaster. Sofort aufhören, Oben bleiben! Widerstand bleibt weiterhin das Mittel der Wahl…“
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Es fehlen in dieser Aufstellung der Rückbau des Bahnknotens und die Gefährdung der Mineralquellen. Bei Stuttgart 21 bleiben als Positivum die „städtebaulichen Chancen“, das Immobilienprojekt, das gerade mit den „Pariser Höfen“ und den ECE-Bauten im Zentrum Stuttgarts seine Betongestalt annimmt. Aber diese Baufläche war auch ohne S 21 frei.
an erster Stelle der Profit
Freitag 24. August 00:01
Inzwischen sind bei Niveauunterschieden an deutschen Bahnhöfen Aufzüge und Rolltreppen die Regel - an jedem Bahnsteig, in Heidelberg, Oldenburg, Koblenz und so weiter. Ausgerechnet im Stuttgarter Hauptbahnhof sind keine Aufzüge, in der großen Schalterhalle dagegen Verkaufsbuden (links) und Geschäfte (hinter den Werbebannern) zu beiden Seiten der großen Treppe.
Massenhaft Platz für Aufzüge, aber die Bahn-AG stellt ihren Profit vor den Reisekomfort. Der Bahnhof als Goldesel, die Gelder für den Bahnhof werden woanders verwendet, die Kontrollfunktion der Politik hat versagt.

Jesus im Tempel
Donnerstag 23. August 09:32

ca Jahr 30: Als Jesus im Jerusalemer Tempel die Händler und die Geldwechsler sitzen sah, trieb er sie mit einer Geißel aus dem Tempel. Dabei stieß er Tische um und verschüttete das Geld der Wechsler mit den Worten: „Macht meines Vaters Haus nicht zum Kaufhaus!“ und „Steht nicht geschrieben: ‚Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker‘? Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht.“

2012: Der noble Stuttgarter Bonatz-Bahnhof ist in die Hände der Bahn-AG gefallen, die einen „Einkaufsbahnhof“ daraus gemacht hat und ihn überall mit Werbung und Läden zustellt und vollhängt. Nach den störenden Buden in der Haupthalle sind neuerdings sogar auf den Bahnsteigen Hindernisse in Form von Werbetafeln mit Wechselleuchtbildern aufgestellt.
Frei nach der Bibel: „Der Bahnhof soll dem Verkehr dienen. Ihr aber missachtet Architektur und Reisende zugunsten von Geschäftemacherei.“
Wer macht diesem stillosen und verkehrsschädlichen Treiben ein Ende? Himmel hilf!
Propaganda geklotzt
Mittwoch 22. August 14:48
stuttgarter-nachrichten - stuttgart-21:
werbung-und-information-fuer-25-millionen-euro.
Die meist geschönten und großsprecherischen Informationen aus dem Sprecherbüro sind vielfach als reine Propaganda entlarvt worden, z.B. bei „21 gute Gründe für Stuttgart 21“ als „Luftblasen ohne jeden Wahrheitsgehalt“. Hier lesen.
„Propaganda bezeichnet einen absichtlichen und systematischen Versuch, Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zu steuern, zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten erwünschten Reaktion.“
Kleiner Mann was nun?
Dienstag 21. August 13:40

„Sie sind hier: Startseite / Presse / Pressemitteilungen aktuell / Stuttgart 21: Planfeststellung für Talquerung mit neuem Hauptbahnhof hat Bestand; Eilantrag erfolglos“
„Aufgrund des VGH-Urteils vom 06.04.2006 ….. Die Rechtskraft dieses Urteils verbiete, über denselben Streitgegenstand ein zweites Mal zu entscheiden.“
„ Auch die Frage, ob ein planerischer Missgriff vorliege, sei bereits Gegenstand des Urteils vom 06.04.2006 gewesen und verneint worden.“
„Zweifel daran bestünden deshalb, weil der Antragsteller seine Einwände gegen die Rechtmäßigkeit der Planung schon vor Jahren hätte erheben können.“
Fragen: Hat sich der Streitgegenstand („Sach- oder Rechtslage“) tatsächlich nicht entscheidend geändert? War 2006 bereits bekannt und berücksichtigt worden, dass Stuttgart 21 ein Rückbau des Bahnknotens bedeutet? Ist der „Rückbau“ nicht erst seit wenigen Monaten nachgewiesen und öffentlich gemacht worden? Ist somit die Planrechtfertigung nicht entfallen?
Bahnsprech
Montag 20. August 08:33
Die Bahn beschönigt ihre katastrophalen Mängel durch eine „sprachliche Märchenwelt“ (Rede Hugger am 13.8.):
Der über fünfmal längere Weg zum Verlassen des Bahnhofs zu ebener Erde am Nordausgang wird als „kleiner Umweg“ verniedlicht,
das Grundwassermodell bei über doppelter Abpumpmenge wird als „Verfeinerung“ ins Positive geredet. Zur schlimmen Unpünktlichkeit im Bahnverkehr sagt Bahnchef Grube „Die Bahn ist pünktlich wie selten in ihrer Geschichte“ (ZEIT). Die angeblichen Reiseverbesserungen durch Stuttgart 21 wie „einfacher, bequemer, schneller, direkter“ sind nur schönfärbende Behauptungen oder irreführende Teilwahrheiten.
Demoplakat August 2012
Sonntag 19. August 21:30

Demoplakat
Samstag 18. August 17:43

Schwarze Liste- S 21 hat Bau-Un recht
Schwarze_Liste_Nr_01-03
Polizeiaktion gestern
Freitag 17. August 09:31
Gastblog Wolfgang Rüter:
„Die Polizei „Dein Freund und Helfer“ … auch beim Zaunaufbau?

Hieß es nicht neulich erst von Seiten der GdP, die angeklagten Einsatzkräfte der Wasserwerfer vom 30. 09.2010 seien von der Politik missbraucht worden? Und was war das heute wieder für eine Aktion beim Umzäunen des Landespavillons? War das eine Hilfeleistung, ein Hilfsangebot? War das eine Beschäftigungstherapie? War das überhaupt nötig 200 Polizisten heute Nacht ins Flutlicht zu schicken? Hat die Polizei nichts Besseres zu tun haben sich viele gefragt, und bezahlt die Abbruchfirma oder die Bahn denn solchen Einsatz?“
BLOGPAUSE beendet!
„Schmorbrand mit starker Rauchentwicklung“
Donnerstag 16. August 06:47
Stuttgarter Zeitung am 15.8.2012: „Kurz vor dem Fahrziel in Stuttgart hatte der Triebkopf des Schnellzugs am Mittwoch gegen 14.30 Uhr Feuer gefangen.“ Weniger Probleme auf freier Strecke mit Übergang in den Ersatzzug auf ebenen Brücken mit Geländer. Rettungsfahrzeuge auf Schiene und Straße und Hubschrauber können agieren.
StZ-Foto
Und im Filderaufstiegstunnel? Dort, wo die ICE-Motoren Höchstleistung bringen müssen im übersteilen Anstieg aus dem Stand? Überhaupt in allen Tunnelsystemen bei Stuttgart 21 und der Neubaustrecke, über 60 Doppelkilometer? Kommentar aus einer E-Mail: „Stuttgarts leistungsfähigstes Krematorium.“
BLOGPAUSE wg. Urlaub
Aus dem Blog aktuell (Auswahl):
Der Schnee ist schwarz.
Sonntag 05. August 07:36
Einer sagt: "Der Schnee ist weiß."
Sagt der andere, sein Gegenüber: "Da bin ich aber ganz anderer Meinung."
Sagt der Erste, er ist kleiner Angestellter im Stadtreinigungsamt: "Aber schauen Sie nur, wie schön weiß der Schnee auf diesem Dach ist."
Sagt der andere, er ist Dachdeckermeister und Vorsitzender der Dachdeckerinnung, hat mit der Dachdeckerei viel Geld gemacht, sitzt als Abgeordneter im Parlament: "Das sehe ich ganz anders. Da bin ich völlig anderer Meinung als Sie. Der Schnee auf diesem Dach ist grau. Eigentlich ist er ziemlich schwarz."
Wie der Meinungsvirus in Sachen Stuttgart 21 und speziell bei den „121 Risiken wirkt“, davon in der Kontext Wochenzeitung der-schnee-ist-schwarz.
Bauzaun (13): keine Hoffnung mehr?
Samstag 04. August 15:45

Mit den unglaublichen Wendungen wie neue Planfeststellungen ohne Planrechtfertigung wg. Rückbau und anderen Hemmnissen (Kostenentwicklung, Filderbahnhof) wird neue Hoffnung gut begründet trotz Bahnhofs- und Parkzerstörungung.
Ruhe im S21-Karton
Freitag 03. August 12:25
Gangolf Stocker im neuen Stadtplan:
„Das Planfeststellungsverfahren auf den Fildern steht in den Sternen, ist so gut wie aussichtslos, denn es gibt keine Planrechtfertigung für eine Planung, die einen blendend funktionierenden Bahnhof mit über fünfzig Zügen pro Stunde durch einen Bahnhof mit 30 Zügen pro Stunde ersetzen soll. Ganz abgesehen davon, dass das Ding nicht funktionieren wird. Aber es wird ja auch nicht gebaut werden. Jetzt ist sowieso Ruhe für dieses Jahr und nächstes Jahr. Ein völlig neues Planfeststellungsverfahren neben dem seit Jahren anhängenden auf den Fildern erzwingt Ruhe im S21-Karton. Wenn Bahnkommunikator Schönbeck im Umwelt- und Technikausschuss verkündet, im Januar 2013 wolle man weiterbauen, man sei zuversichtlich, dann redet er Blech. Alle betroffenen Hausbesitzer sind bei diesem Planfeststellungsverfahren wieder mit im Boot, die Umweltverbände und alle Träger öffentlicher Belange auch, wenn es um die mehr als doppelte Menge Grundwasserentnahme geht. Auslegungen, Einwendungen, Anhörungsverfahren und Feststellungsbeschluss – das dauert. Was macht die Bahn bis dahin? Sie kann noch den Landespavillon zerstören, aber dann? Gruben ausheben bis zum Grundwasser? Eine exzellente MarketingIdee, finden Sie nicht?“
die Allgemeinheit zahlt
Donnerstag 02. August 20:07
Aus einem Leserbrief von B.St. an die StZ:
(CDU, SPD, FDP): „Alle sind sie wild entschlossen, das unsinnige Projekt voranzutreiben. Sie mauscheln, verschleiern, täuschen und zerstören gnadenlos weiter. Sie ignorieren längst belegbare Fakten, Unwägbarkeiten und Gefahren, - und die Allgemeinheit darf für den Schwindel zahlen.“
(Ganzer Leserbrief bei www.durch-sicht21.de)
"keinerlei Beweise?"
Mittwoch 01. August 19:30
Staatsanwaltschaft Stuttgart: „Es konnten keinerlei Anhaltspunkte dafür gefunden werden, dass die Polizei am 30.09.2010 unverhältnismässig vorgegangen wäre oder versucht habe, mit den Wasserwerfern Schüler und Demonstranten gezielt und direkt anzugreifen…“
16 Videobeweise für das „unverhältnismäßige Vorgehen“ der Polizei bei zum Blog aktuell.
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Die Polizei sollte die Strategie/Weisung „von oben“ (ganz oben MP Mappus Beweis hier) in aller Härte umsetzen und ist dabei - im Eifer des Gefechts - auch zu weit gegangen. Verantwortlich sind meiner Meinung aber in erster Linie „die da oben“, die vermutlich ohne gerichtliche Strafe davon kommen. Wieder ein krasses Beispiel von „die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen.“ Die Polizei als „Bauernopfer“. Wie gut, dass „die Großen“ intensiv wieder ins Blickfeld der Öffentlichkeit geraten.
ECE
Mittwoch 01. August 11:07
„Die Stadt wird schöner“ mit ECE-Architektur, die genau so gut nach Recklinghausen, Pasing, Manchester oder Lyon passt.

Juli 2012

Modell im Rathaus-Foyer
Tour de Ländle
Dienstag 31. Juli 22:54
Gestern bei meiner Etappe Bruchsal-Nagold. Ich konnte bei keinem von ca. 2000 Radlern einen S21-Aufkleber entdecken. Für den Meinigen wurde ich dumm angequatscht, z.B. ich soll ihn wegmachen. Zugegeben, die Tour de Ländle ist unpolitisch, aber gerade Radfahrer haben unter einem engen Tiefbahnhof besonders zu leiden. Die Landespresse hat durch ihre pro-S21-Haltung offenbar „gute Arbeit“ geleistet.
Blogpause
Samstag 28. Juli 08:08
Reisen, Radtour, Klinik…. alles Blogger-Hindernisse.
Empfehlung www.durch-sicht21.de

Ungeschützter Verkehr
Freitag 27. Juli 12:25
Das System Südwest-CDU: Notheis-Mehdorn-Mappus.
Wie diese Herrschaften in der Bahnpolitik verstrickt waren:
Der Dichter spricht (13)
Donnerstag 26. Juli 11:32
Wagner zu Faust in der Volksmenge vor dem Stadttor:
„Welch ein Gefühl musst du, o großer Mann,
Bei der Verehrung dieser Menge haben!
O glücklich, wer von seinen Gaben
Solch einen Vorteil ziehen kann!“
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OB Dr. Schuster erntete gestern beim Pausengespräch mit Harald Schmid vor der Stuttgarter Oper /www.swr.de/faszination-musik/ lautstarke Pfiffe und Hohngelächter aus dem zahlreichen Publikum am Eckensee (Großbildleinwand, weltweite Direktübertragung von Mozarts Don Giovanni).
Peinlich, peinlich, Herr Dr. Schuster, „welch ein Gefühl“ mussten Sie bei der „Verehrung“ dieser Menge haben? Sie haben der Stadt- und Parkzerstörung zugestimmt… noch könnten Sie das Schlimmste verhindern und Ihr angeschlagenes Image aufbessern, ich bitte Sie darum.
Sommerliche Ente oder richtiger Hammer?
Mittwoch 25. Juli 23:52
Mündliches Interview mit einer Bahningenieur-Koryphäe
Kernaussagen:
1. Kostenschätzung bahnintern Herbst 2010: 12,5 Mrd.
2. Bauzeitschätzung bahnintern: 25 Jahre.
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Zeugen vorhanden!
Kopfbahnhof schlecht reden
Mittwoch 25. Juli 09:45
Gestern Technik-Ausschuss im Rathaus. Der Tiefbahnhof wird positiv beurteilt und der Kopfbahnhof schlecht gemacht. Der Bahnvertreter: Kopfbahnhof hätte eine Qualitätsstufe von nur „D“. Dabei hat es die Bahn allein zu verantworten, dass es keine Aufzüge gibt. Die Bahnkunden werden mit Gedankenlosigkeit, Lieblosigkeit und mit schikanösen Zuständen abgefertigt.
Schwarze Liste
Dienstag 24. Juli 22:56
S C H W A R Z E L I S T E
S.B.: So ticken die S-21-Gegner. Kann man diese Thesen/Fakten entkräften? Ich würde es in meinem Blog kundtun!
Lang her
Montag 23. Juli 09:49
Wolkenbruch im Heslacher Tal, Stadtmauer eingerissen, auf dem Marktplatz stand das Wasser fast 2,30 Meter hoch. Das war am 31.7.1508.
Das Gleisfeld des Kopfbahnhofs ist vor einer Überschwemmung sicher!
kollektiver Albtraum
Sonntag 22. Juli 22:23
„Schon die Baustelle… mit den endlosen Behelfsstegen… dürften Varianten des kollektiven Albtraums bieten, die alles übertreffen, was Bahnkunden bislang erlebt haben.“ Kommentar von Dr. Gottfried Knapp in der Südd. Zeitung Nov. 2011
auf Hochdeutsch "wir betrügen"
Freitag 20. Juli 11:43

Demo am 16.7.2012
verlässlich unzuverlässig: die Bahn
Donnerstag 19. Juli 23:46
Aus einem Leserkommentar zum Bericht in der Stuttgart Zeitung stuttgart-21-neue-zweifel-an-kapazitaet-des-tiefbahnhofs:
"Aus Stuttgart wurde SCHUTTGART und aus der Bahn ein verlässlich unzuverlässiges Schienengemurkse!“
"Die Erde ist eine Scheibe...
Mittwoch 18. Juli 16:35
...Stuttgart 21 ist kein Betrug“
(Text auf den gelben Ballons von Baden gegen Stuttgart 21)

Montagsdemo am 16. Juli 2012
die Bahn kommt in Erklärungsnot
Dienstag 17. Juli 22:37
Aus der Einladung zur morgigen Pressekonferenz mit Dr. Engelhardt in Stuttgart:
„Aus den analysierten Gutachten ergibt sich endgültig, dass es sich bei dem Bahnprojekt Stuttgart 21 um einen als Fortschritt getarnten Rückbau des bestehenden Bahnknotens handelt. Ein solcher Rückbau wurde nicht genehmigt.“
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S. B.: Wie schon immer wird die Bahn durch den Projektsprecher vermutlich alles zurückweisen. Aber das Verwaltungsgericht und das Verkehrsministerium? Werden sie sich eine abweichende Meinung erlauben und die erdrückenden Beweise des Rückbaus ernst nehmen?
Kontrolle verloren
Montag 16. Juli 11:52
Zeit online von gestern: „Strobl sagte der Welt, der vor kurzem veröffentlichte Mail-Wechsel zwischen der Bank und Mappus habe den Eindruck erweckt, "dass die Kontrolle über eines der bedeutendsten Geschäfte in der Geschichte des Landes aus der Hand gegeben wurde“.
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Das gilt wohl nicht nur für den EnBW-Deal, sondern auch für S 21, oder? Die CDU ist Mappus auch hier „geschlossen“ gefolgt, was sie jetzt in Bedrängnis gebracht hat. Ist die Kontrolle durch die Parlamente und Regierung nicht auch teilweise „aus der Hand gegeben“? Es geht hier immerhin um das bedeutendste Bauprojekt in Baden-Württemberg und um die völlig unnötige Verwüstung der Stadt Stuttgart und den Rückbau des Bahnknotens! Stuttgart 21 gerät immer mehr in den Verdacht der Mauschelei und Vorteilsnahme.
FAZ aktuell
Sonntag 15. Juli 11:46
Schlagzeile: „Die ewige Baustelle“
Zitat eines Demoplakats: „Stuttgart 21 ist im Brandfall leistungsfähiger als jedes Krematorium.“
Ist es so oder so?
Samstag 14. Juli 09:48
Frau Erlers Schlusswort gestern Abend gegen 22.10 Uhr in der Filderhalle:
„Es war nun so und es ist so…“
Frei nach Brecht ist es aber so:
„Ach mach nur eine Trass,
sei nur ein kluger Wicht
und mach dann eine zweite Trass,
gehn tun se beide nicht.“
"Und vielleicht ist es auch so"
Freitag 13. Juli 11:55
Die Waiblinger Kreiszeitung sinniert über „Rechthaber“: „In der Verkehrspolitik im Land, bei Stuttgart 21, sind die ewigen Rufer und Mahner und Warner wieder einen Schritt weiter. Sie meinen jetzt sicherer denn je, im Nachhinein sagen zu können, dass sie recht hatten. Und vielleicht ist es auch so.“
Aus einem angehängten Kommentar: „In Sachen S21 bemühen sich viele, viele Menschen - meistens ehrenamtlich - mit guten Argumenten deutlich zu machen, wie unsinnig das Projekt ist, wie großspurig beworben und schlecht geplant, wie mehr als fragwürdig die Verheißungen einer schönen neuen Bahnhofswelt und Stadtgestaltung.“
STERN von heute: „Der Krampf geht weiter“
Donnerstag 12. Juli 22:54
STERN
Untertitel: „Frust beim Milliardenprojekt Stuttgart 21: Der Bau kommt nicht voran, das Geld wird knapp, und eine Studie zeigt, dass die großen Versprechen nicht zu halten sind. Von Arno Luik“
Zusammenfassung des Artikels:
„Im Klartext: S 21 dient nicht einer Verbesserung des Bahnverkehrs. S 21 dient nicht dazu, mehr Verkehr auf die Schiene zu bringen - im Gegenteil. Es verkleinert einen der wichtigsten deutschen Bahnknoten.“
"Desaster mit Stuttgart 21"
Mittwoch 11. Juli 22:42
Deutschlandradio Kultur 9.Juli:
„Was ist denn da im Schwabenland los? Nimmt man dort kollektiv von den schwäbischen Tugenden Abschied? Sparsamkeit, Tüftelei, Aufrichtigkeit? Erst das Desaster mit Stuttgart 21, dann fegt sich ein CDU-Ministerpräsident aus dem Chefsessel, nun das Theater um die staatlichen Bühnen. ...Und die Geschichte mit der Bestuhlung war, wie sich herausstellte, nur der offensichtlichste von einer langen Liste von Mängeln, die nach und nach ans Rampenlicht kamen!“
(Bei Stuttgart 21 gibt es eine große Mängelliste schon vor Baubeginn!)
Gastblog zu "eingebunkert"
Dienstag 10. Juli 15:11
Stimme aus Belgien zum gestrigen Blogeintrag:
„Es ist ja schon ein seltsames psychologisches Phänomen, dass diejenigen, welche täglich hunderttausende von Reisenden in kilometerlange Betonröhren und unterirdische Bahnhöfe nötigen wollen, diejenigen, die OBEN an der frischen Luft und dem Licht des Tages (und nachts der Sterne und des Mondes) bleiben wollen, als „eingebunkert“ bezeichnen! Was versteckt sich hinter dieser Denkweise?“
„eingebunkerte S-21-Kontrahenten“
Montag 09. Juli 12:05
Aus dem heutigen Kommentar der Südwestpresse Ulm zum Filderdialog:
„Auf der einen Seite zeigten viele Bürger kein Interesse am Mitreden - auf der anderen Seite nutzten seit langem eingebunkerte S-21-Kontrahenten den Dialog als Plattform für politische Störfeuer.“
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Anmerkung S.B.: Wer erkannt hat, dass Stuttgart 21 auf falschen Versprechungen und Prognosen beruht mit ganz schlimmen Folgen, wird seine Position nicht aufgeben und das Projekt nach Kräften bekämpfen.
"Die Blamage scheint unausweichlich."
Sonntag 08. Juli 10:47
germann-architects Prognose 2008: “Die Blamage scheint unausweichlich. Irrtum ist nicht gar so schlimm, wenn Einsicht aus ihm folgt. Auf die wartet man in Stuttgart. Ein neues Projekt, das dem Erkenntnisstand aus 16 Jahren Planungszeit, einer völlig veränderten Stadtentwicklungsproblematik in Europa und der Energie- und Ressourcenkalamität weltweit Rechnung trägt, ist dringend geboten. Es mag bereits viel Geld in die Planung geflossen sein, aber erweist sie sich als Fehlplanung, wird ein stringentes, neues Konzept immer noch billiger. Aber wie kann es einer trägen, schwerfälligen, verkrusteten und in weiten Teilen verfilzten Gesellschaft wie der unserigen gelingen, ein Dinosaurierprojekt zu bremsen?“
Stroh für Gold
Samstag 07. Juli 22:27
Märchen verkehrt: Stroh für Gold
Dieses Weblogbuch = Blog mit täglichen Einträgen startete am 1. Januar 2009, also vor 3 1/2 Jahren. Der Eintrag „Stroh für Gold“ ist vom 17. Januar 2009. Inzwischen ist das „Gold“ stark zerstört, seine Funktion ist beeinträchtigt, das „Stroh“ erweist sich zunehmend als muffig und unbrauchbar. Aufhören! Oben bleiben!
Alter Leserkommentar...
Freitag 06. Juli 17:29
…in den Stuttgarter Nachrichten:
01.04.2009 11:42
Autor: Siegfried Busch
Die Bahn sei, sagte Mehdorn, gut aufgestellt. Die guten Zahlen in der Bilanz könnten auch aus den unglaublichen Staatsgeschenken herrühren wie die Überlassung von großen Flächen ehemaliger Güterbahnhöfe in besten Großstadtlagen zur optimalen Vermarktung bei gleichzeitiger Vernachlässigung der Erhaltung und Ertüchtigung des Schienennetzes und der Infrastruktur (wer denkt da nicht an Stuttgart?). Die horrenden Ticketpreise (Normalpreis 2. Klasse Stuttgart nach Berlin für eine Rückfahrkarte 252.-Euro) bei guter Auslastung bis Überlastung der ICEs unterstützen die Bilanz auf Kosten der Bahnfahrer.
Darf man den sterbenden Löwen noch treten und fragen wie denn das rollende Material „aufgestellt“ ist? Auf welche Achsen und Räder die ICEs gestellt waren und teilweise noch sind? Warum noch so verlotterte Kisten durchs Ländle rütteln, z.B. Silberlinge der Baujahre ab 1961 (inzwischen rot umgespritzt aber dadurch auch nicht jünger geworden) oder die Regionalzüge nach Schwäbisch Hall - Hessental (mit WCs für Gleisdüngung). Wie steht es mit der Pünktlichkeit der Bahn, Stichwort Verspätungen und Anschlüsse? Wie sind die Bahnhöfe im Land inzwischen „aufgestellt“?
Warum wollte Mehdorn den genialen Stuttgarter Hauptbahnhof samt Gleisvorfeld mit den Überwerfungsbauwerken ersetzen, obwohl dieser sogar in seinem jetzigen verlotterten Zustand der zweitpünktlichste Großstadtbahnhof (Stiftung Warentest) ist? Wollte er die notwendigen Erneuerungen und Verbesserungen - auf Kosten von Bund und Land - durch den Tiefbahnhof sparen? Warum versuchte er sich und seinem Vorstand Millionen "Möhrchen" als Prämie für die Privatisierung zuzuschieben? Mehdorn ade, Scheiden tut nicht weh!
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Die Archive der Stuttgarter Presse StZ und StN sind das Gedächtnis der Geschichte von Stuttgart 21.
Aktuell: Inzwischen kostet die Rückfahrkarte ICE Stuttgart-Berlin ohne Umsteigen 270 Euro, die Pünktlichkeit ist nicht besser geworden, die „Siberlinge“ fahren noch immer, auf der Gäubahnstrecke fährt kein ICE mehr, sondern Schweizer IC-Züge und der Stuttgarter Bahnhof ist unbequemer durch fünffach langen Umweg am Nordausgang.
Wenn das stimmt...
Donnerstag 05. Juli 21:44
Aus geologie21:
Im Bereich zwischen den Stadtbahnhaltestellen Staatsgalerie und Arnulf-Klett-Platz gab es beim Bau der U-Bahn bereits Probleme mit aufdringendem Mineralwasser und einem deutlichen Mineralwasserrückgang bei den Berger Quellen.
Die Basis des Nesenbachdükers liegt mit 218 m über NN deutlich tiefer als die S-Bahn, in einem aus geologischer Sicht viel komplizierterem Bereich!

schwarze Pfeile = Verwerfungen
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Wenn das stimmt, ist der Bau von Stuttgart 21 ein hohes Risiko und unverantwortlich!
Der Dichter spricht (12)
Dienstag 03. Juli 09:27
Hermann Hesse:
„Heute liegt die politische Vernunft nicht mehr dort, wo die politische Macht liegt. Es muß ein Zustrom von Intelligenz und Intuition aus nicht-offiziellen Kreisen stattfinden, wenn Katastrophen verhütet oder gemildert werden sollen. Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.“
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„Die Sache schien längst erledigt. Nur die Unentwegten, so der allgemeine Eindruck, demonstrierten noch jeden Montag gegen den neuen Stuttgarter Tiefbahnhof. Dass sie noch Chancen hätten, das Projekt Stuttgart 21 aufzuhalten, glaubte so gut wie niemand.“ Frankfurter Rundschau - online von heute 3. Juli
Gestern versuchten wieder fünf „Unentwegte“ aus dem Mössinger Aktionsbündnis das „Unmögliche“ bei der 129. (!) Montagsdemo.

Leistungsfähigkeit kein Thema mehr?
Montag 02. Juli 15:42
Stuttgarter Nachrichten zur Entkräftung der Klage eines Bürgers gegen dessen drohende Enteignung wegen Stuttgart 21:
„Über die Leistungsfähigkeit von S 21 hatte der Verwaltungsgerichtshof bereits im April 2006 positiv geurteilt.“
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Seitdem ist so viel bekannt geworden (Wikireal), dass diese Feststellung keine Grundlage mehr hat. Der Rückbau der Schiene ist offensichtlich, Stuttgart 21 hat seine Rechtfertigung verloren.
Demo letzten Montag
Sonntag 01. Juli 22:41

…und die Rückseite

Satire-Lyrik
Samstag 30. Juni 22:59
Leserkommentar zum „Fiasko“-Kommentar in der Stuttgarter Zeitung
ICH BIN RÜDIGER THE MASTER OF DISASTER
Schon in Sachen Fokker
War ich ein mieser Zocker.
Bei Mitsubishi, Chrysler gar
Bracht’ ich den Daimler in Gefahr
Und jetzt kriegt ihr die volle Dröhnung
Mit meines Lebenswerkes Krönung.
Ich will und kann nicht drauf verzichten
Das schöne Stuttgart zu vernichten.
Den Park, die Quellen, Denkmalschutz.
Ich tret’ es alles in den Schmutz.
Das Volk, das acqua minerale
Das ist mir doch komplett egale.
Mit Bäumen, illegal gefällt
Bau ich mir meine eig'ne Welt.
Für mich zählt nicht der Nahverkehr.
Mich interessiert nur mein Salär
UND GANZ EGAL WAS ICH VERBRECHE
AM ENDE ZAHLT SIE IHR, DIE ZECHE.
"Hallo
Freitag 29. Juni 18:12
doch schneller als erwartet erscheint nun der Begriff "Fiasko" im Zusammenhang mit dem Irrsinnsprojekt in der Stuttgarter Zeitung.“
(Mailnotiz von heute)
Die große Überraschung
Donnerstag 28. Juni 22:48
„Nachdem der Südflügel abgerissen ist und der Schlossgarten zerstört, 177 wertvolle Bäume gefällt worden sind, stellt sich die Situation des Grundwassers nun ganz anders dar. Die Bahn hält es für unumgänglich, 6,8 Millionen Kubikmeter abzupumpen (+125%), allein im Talkessel.“
Viele weiter Informationen unter der Überschrift „Größte anzunehmene Panne“ hier.
Wo wird der größte Engpass sein?
Mittwoch 27. Juni 22:31
Stuttgarter Zeitung vom 26.6.12: „ Die Hochgeschwindigkeitszüge dürfen zudem nur mit Tempo 80 bis 100 durch die Stadt zuckeln.“
Die Geislinger Steige ist 5,6 km lang, der ICE darf max. 70 km/h fahren.
Filder-Antragstrasse, ICE 80 - 100 km/h. Es wird von der Länge dieser Trasse abhängen, wo der größte Engpass zwischen Mannheim und Ulm sein wird. Durch die Gleisteilung mit der S-Bahn wird der Filder-Engpass noch sinnfälliger.
Alle sprechen von Tricks, Lügen und Betrug. Wir auch!
Dienstag 26. Juni 11:14
stuttgarter-zeitung /stuttgart-21-feuerwehr-kritisiert-konzept-der-bahn.
Kommentar von Eberhard Frasch bei www.durch-sicht21.de

Hohn und Spott
Montag 25. Juni 23:50
(Blog-Nachtrag für gestern)
Sicht aus Belgien auf Stuttgart: „...eine ganze Blase von Leuten mit großem Krattel, Visionäre, Weltwirtschaftshelden, Finanzgenies und jetzt auch noch Energiewender ohne irgendwelche Anwandlungen von intellektueller Ethik. Für diese herrschenden Kreise stellt ihr Nabel das Zentrum der Welt dar, ihre Nasenspitze markiert den Zukunftshorizont, ihr Verhältnis zu Sachverhalten welche in Widerspruch zu ihrer Vision stehen könnten, ist das der Ignoranz. Und der Inhalt der Vision ist einfach „wir sind ganz toll, weg mit dem alten Kram, wir sind die Zukunft, so was wie uns gibt’s nirgends mehr“. Und mit letzterem haben sie nicht ganz Unrecht.“
Projektsprecher ist kein Erstklässler
Montag 25. Juni 23:37
Mail aus Belgien:
„Gleich hinter dem Bhf Lütttich, Richtung Brüssel beginnt der „plan incliné“. Dort wurden zunächst die Wagons mit der Seilwinde auf die Hochebene gezogen bzw ins Maastal hinuntergelassen… Die Steigung ist übrigens steiler als bei der Geislinger Steige und der Höhenunterschied ist ziemlich vergleichbar, nur hat die Geislinger Steige mehr Kurven. Zu behaupten, die Geislinger Steige stelle den „grössten Engpass des europäischen Schienennetzes“ dar, kann man einem schwäbischen Erstklässler wohlwollend verzeihen, darf aber einem Projektsprecher nicht nachgesehen werden.“
Heute in Lüttich/Belgien
Samstag 23. Juni 20:59

Das ist eine Standardsituation im geplanten Tiefbahnhof S21: eine Türe ist neben dem Engpass Rolltreppe und davon gibt es sechs. „Es geht doch!“ kann man mit Recht sagen. Aber es geht eben schlechter und beengter im Vergleich mit dem heutigen Bahnhof ohne Engpässe. Stuttgart 21 ist eine Verschlechterung der Reisequalität trotz aller gegenteiliger Beteuerungen aus dem Sprecherbüro „bequemer“.
Nachtrag der "Pfeilspitze"
Samstag 23. Juni 20:49
„Täglich eine Pfeilspitze gegen Stuttgart 21“, stand in der Aargauer Zeitung über meinen Blog siegfried-busch.de. Wir sagen „ein Nadelstich“ - und das ist ausnahmsweise nicht täglich möglich, zum Beispiel gestern, als in Belgien kein Internetzugang war. Deshalb dieser Nachtrag für Freitag, 22. Juni 2012:
Eine Meinung von Werner Sauerborn, die sich auch in vielen Zeitungskommentaren findet: „Am Donnerstag brannte es in einem der S-Bahntunnel. Tausende Reisende mussten fast eine Stunde warten. Kein Problem für die Zurechtbieger der Bahn. Erstattungen gebe es nicht, da die Wartezeit ja unter einer Stunde gelegen habe. Der Notfallplan habe ja funktioniert, weil die S-Bahnen oberirdisch umgeleitet werden konnten. Stgt. Zeitung, Bericht Wer aus Schaden lernen wollte müsste schlussfolgern: deswegen kein S 21, denn dort wird es die für den S-Bahnverkehr zentrale oberirdische Ausweichroute nicht mehr geben.“
Gegendarstellung
Donnerstag 21. Juni 15:22

Aktueller Kommentar von Siegfried Busch zu Bahnsprech(er) „verkehrlich, vertraglich und wirtschaftlich“ bei www.durch-sicht21.de
...vom April 2010!
Mittwoch 20. Juni 15:23

...und montäglich grüßt das Anti-Murmeltier!
Dienstag 19. Juni 00:03
Foto Eberhard Rapp von der 127. Montagsdemo gestern

125. Montagsdemo
Sonntag 17. Juni 18:15

Panoramafoto Manfred Grohe
Irrweg des Schneller-Höher-Weiter-Größer
Samstag 16. Juni 00:13
„Ein permanentes Wirtschaftswachstum, ein Schneller-Höher-Weiter-Größer führt zu gravierender Ungerechtigkeit, Armut, Umweltzerstörung und astronomischer Überschuldung und treibt die Staaten und damit letztlich auch die Kommunen in den Ruin. Im Zuge dieser Entwicklung werden öffentliches Eigentum, Demokratie, kulturelle Errungenschaften und Naturressourcen geopfert, um den grenzenlosen Hunger von Banken und Märkten zu bedienen. Stuttgart21, Cross-Border-Leasing-Geschäfte, der Verkauf der städtischen Energie- und Wasserversorgung und die Geheimhaltung von Verträgen legen ein lokales Zeugnis davon ab.“
Jens Loewe, OB-Kandidat in Stuttgart.
Autoren gesucht - wer schreibt?
Freitag 15. Juni 23:55
Neu im Team von www.durch-sicht21.de ist Karl Martell. Wir suchen noch Frauen und Männer zum Mitmachen beim medienkritischen Blog. (Hinweise für Interessierte beitrage-zum-blog-artikel-und-kommentare/)

Post für die GRÜNEN
Donnerstag 14. Juni 21:23
„In wiefern gibt Euch das Ergebnis der Volksabstimmung das Recht, seither jeden Schwachsinn, jede Lüge und jede Trickserei und Sauerei bei Stuttgart 21 für "demokratisch legitimiert" zu erklären und uns engagierten Demokraten nach Lust und Laune zu maßregeln? Wer so argumentiert, zerstört jede Demokratie in ihren Ansätzen…“
Tag der Wahrheit
Mittwoch 13. Juni 22:13
Aus einer E-Mail von heute:„ S21 ist bereits an sich selbst gescheitert, an der Undurchfühbarkeit des GWM (Grundwassermanagement). Die S21 Betreiber rechnen noch immer nicht damit, dass sich die Natur mit ihren Gesetzen weder bestechen noch belügen lässt. Dieser Tag der Wahrheit für die S21 Betreiber rückt unaufhaltsam näher. Es wird der Tag unseres grossen Sieges sein!“
Wer kann mithelfen?
Dienstag 12. Juni 12:28
„Da leider angenommen werden muss, dass die nun eingereichten Gehörsrügen von einem teils hochgradig befangenen Staatsgerichtshof ebenfalls abgebügelt werden, hat das Team der AnfechterInnen inzwischen den Gang zum Bundesverfassungsgericht (BVerfG) vorbereitet...
... wir müssen binnen weniger Tage in einem einmaligen Kraftakt mindestens 10.000 EUR zusammen bekommen.“
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Während die Projektbetreiber21 schier unbegrenzte Mittel für Werbung und Gerichte haben, müssen die kundigen Bürger selbst solidarisch für Rechtsmittel zusammenlegen. Ganzer Spendenaufruf hier.
Bahnsprech in der Wirklichkeit
Montag 11. Juni 10:55
Foto und dazu mein Kommentar in der Stuttgart Zeitung heute

Neues Großtransparent am versperrten Nordausgang für die Reisenden, die zu ebener Erde den Bahnhof verlassen wollen: „Bei unseren Bauarbeiten bleibt Ihnen ein kleiner Umweg leider nicht erspart.“ (Foto im Blog siegfried-busch.de)
Der „kleine Umweg“ ist über fünfmal länger (350 Meter statt 65 Meter) als der seitherige Weg durch den Nordausgang! Statt direkt von Stuttgart nach Frankfurt zu fahren, könnte man auch einen kurzen Umweg über München, Freiburg und Köln machen. Das wäre nach Bahnsprech dann ein „kleiner Umweg". Selbst informieren und denken und der Bahn gründlich misstrauen ist notwendig. Oben bleiben!
(siehe auch Skizze des Umwegs im Blog vom 2. Mai)
Pannenprojekt Stuttgart 21
Sonntag 10. Juni 12:30
Titel und Untertitel der CDU-nahen Welt Online:
„Die spektakulären Pannen deutscher Großprojekte
Stuttgart 21, die Elbphilharmonie, der Hauptstadtflughafen: Die Liste der großen Pannenprojekte in Deutschland ist lang.“
Aus den Kommentaren: “Diese Labertaschen (Ramsauer und Grube) haben uns schon genug Mist erzählt, mit S21 steht uns die größte Lachnummer noch bevor…“
S21 medial noch nicht abgeräumt!
Freitag 08. Juni 11:29
Aus einer E-Mail von heute:
„Der angestrengte Versuch, das Thema S21 unter Berufung auf die Volksabstimmung medial abzuräumen, scheint zu scheitern.“
Heute in der taz: „ Das Allgemeine Eisenbahngesetz lässt den drastischen Rückbau der Verkehrsinfrastruktur nicht zu, als der sich S 21 erwiesen hat.
Was der gesunde Menschenverstand schon lange wusste, ist inzwischen ebenfalls gut belegt, unwidersprochen von der Bahn, wissenschaftlich und durch bahninterne Dokumente: Ein achtgleisiger Tiefbahnhof kann nicht die Kapazität eines sechzehngleisigen Kopfbahnhofs bieten und erst recht keine Leistungssteigerung um 30 Prozent in der Spitzenstunde, wie sie von den Projektbefürwortern versprochen und wie es Grundlage der Volksabstimmung im November 2011 war.“ (Zitat Eisenhart von Loeper)
Lügenbaron?
Donnerstag 07. Juni 23:28
Projektsprecher Dietrich: „Die komfortable Nutzung des neuen Stuttgarter Hauptbahnhofs wurde generell nachgewiesen.“
Stimmt das tatsächlich oder ist es eine dreiste Lüge?
Für den S21-Hauptbahnhof wurde im September 2009 eine aktualisierte Untersuchung der Bahnhofsqualität im Hinblick auf den Bewegungskomfort der Resisenden gemacht: Abschlussbericht_Personenstromanalyse
Zusammenfassung:
- selbst bei einem Passagieraufkommen von nur max. 29 Zügen (heute 37) sind im Bahnhof schon zahlreiche Engstellen an Durchgängen, Ausgängen und Treppen zu erwarten,
- konkret wird für den Bewegungskomfort der Reisenden in den Spitzenzeiten an all diesen Punkten die miserable Qualitätsstufe D („deutlich eingeschränkte Bewegungswahl“) vergeben,
- für den Rest des Bahnhofs wird die immer noch die schlechte Qualitätsstufe C ("eingeschränkte freie Bewegungswahl") angestrebt.
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Ist das etwa eine „komfortable Nutzung? Zum Vergleich: Der Kopfbahnhof Stuttgart ist ein Premiumbahnhof mit der Qualitätsstufe A. Will die Landesregierung und die Stadt tatsächlich den Rückbau des Verkehrsknotens Stuttgart auf 29 Züge und eine drastischen Rückgang des Bewegungskomforts der Reisenden? Oder sind das keine Argumente mehr nach der Volksabstimmung?
Gegessen - aber noch nicht gekotzt!
Mittwoch 06. Juni 20:39
Bericht zum Filterdialog in den Stuttgarter Nachrichten: bahn-will-reden-beharrt-aber-auf-ihrem-s-21-konzept.
StN: „Es darf auf den Fildern nichts Neues geplant werden, das das verkehrliche Gesamtkonzept von Stuttgart 21 infrage stellt“, sagte S-21-Sprecher Wolfgang Dietrich am Montag.“
Dazu aus den Kommentaren:
A. „Seit der Volksabstimmung ist die Sache gegessen. Und fertig.“
B. „Die Sache ist gegessen - wohl wahr! Aber gekotzt ist sie noch nicht!“
Absurdistan
Dienstag 05. Juni 21:35
Steffen Siegel, aus der Montagsrede am 4. Juni zm „Filderdialog“, Marktplatz Stuttgart:
„Fakten und Argumente sind eher störend. Nachfragen oder gar eine Diskussion vor dem ganzen Plenum sind ausdrücklich nicht vorgesehen!“
„Das Spiel heißt: Fakten verstecken statt Fakten checken.“
„Das Spiel heißt außerdem: Verwirren und Verunsicherung stiften.
Die CDU plakatierte ganz groß im Landtagswahlkampf: "Ja zum Schlichterspruch". Dort forderte Geissler den leistungsfähigen Erhalt der Gäubahn von Vaihingen über die Panoramastrecke nach Stuttgart. Einerseits heißt es jetzt wörtlich: "Der Dialog berücksichtigt das Ergebnis der Schlichtung", andererseits sagen sie, wieder wörtlich: "Eine wesentliche Prämisse ist die Führung der Gäubahnzüge über den Flughafen. Absurdistan pur an vielen Stellen.“
„Was hier abläuft ist keine Bürgerbeteiligung, es ist eine "Bürgerbeleidigung“.“
(Ganze Rede hier lesen.)
Multible Choise
Montag 28. Mai 07:21
Schlagzeile Interview mit Bahnchef Rüdiger Grube in Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 27. Mai 2012, Nr.21, Wirtschaft Seite 31:
„Die Bahn ist pünktlich wie selten in ihrer Geschichte“
Meint Grube unpünktlich wie selten?
Ist es eine pure Werbeblase ohne jeden Wahrheitsgehalt?
Grube muss es als Bahnchef am besten wissen.
Prof. Bodack auf der Filderdemo
Sonntag 27. Mai 16:49
Prof. Bodack vorgestern bei der Demo auf den Fildern:
„Daher mein Vorschlag an alle Befürworter einer besseren Bahn: Fordern Sie keine Verbesserungen, konzentrieren Sie sich darauf, darzustellen, dass die DB Pläne gesetzeswidrig sind, weniger Züge zulassen, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit verschlechtern – dann haben Sie Chancen, dass das EBA oder schließlich ein Gericht die Pläne verbietet und wirklich bessere Lösungen auf den Tisch kommen, besser auch für die Bürger auf den Fildern!“
__________________________________________________
S.B.: Die „besseren Lösungen“: spielt Bodack auf den Erhalt der Gäubahn und des Kopfbahnhofs an (ganze Rede hier)?
Selbstläufer
Samstag 26. Mai 03:40
Die Idee des medienkritischen Blogs www.durch-sicht.de entstand beim letzten „Großen Ratschlag“ im März 2012 und wurde konsequent verfolgt. Aktuell gefördert durch die Parkschützer siehe hier und einen Flyer, der bald bei der Mahnwache ausliegt.
Versprechen und Realität
Mittwoch 23. Mai 23:08
Koalitionsvertrag vor der Volksabstimmung:
„Die Landesregierung wird für vollständige Transparenz über Prämissen und Ergebnisse des Stresstests sorgen.“
Erboster Kommentar von Engelbert Rolli: „Anstatt wie versprochen für vollständige Transparenz über Prämissen und Ergebnisse des Stresstests zu sorgen, hat die Landesregierung in Gestalt des Ministerpräsidenten Kretschmann den von der Bahn gelieferten faustdicken Stresstestbetrug augenblicklich – ja geradezu vorauseilend- anerkannt. Gefordert war der Nachweis einer um 30% höheren Kapazität. Tatsächlich schafft der alte Bahnhof über 50 Züge, der geplante aber nur etwa 32 Züge. Und da entblödete sich diese Regierung nicht, uns amtlich zu bestätigen, dass ein Kapazitätsabbau von über 50 auf nur noch 32 Züge einen Kapazitätszuwachs von 30% bedeuten!“
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„Das ist keine Frage des Rechts, sondern der Politik.“ So heute in einem Radiokommentar, nicht zu Stuttgart 21. Zum Stresstestbetrug kann man sagen: „Das ist keine Frage der Realität, sondern der Politik.“
Filderdialüg
Dienstag 22. Mai 20:48
„Man braucht über keine prophetischen Gaben zu verfügen, um schon jetzt feststellen zu können: Der „Filderdialog“ ist nach der „Schlichtung“ ein weiterer Akt in der Tragödie mit dem Titel „Dialügprojekt“ – zum Schaden unserer Stadt, unserer Region, unseres Landes, kurz gesagt: zum Schaden unserer Heimat.“
(Aus dem nächsten „Tunnelblick“ („Neues vom dümmsten Bahnprojekt der Welt“) in 2 Tagen, 24. Mai 2012) http://www.tunnelblick.es/press/
Stuttgart 21: Viel zerstört – nichts gewonnen !
Freitag 18. Mai 08:11
Motto der Demo am 26. 08.2011. Rede von Karl Martell
• Nordflügel abgerissen – nichts gebaut. • Bäume ausgerissen – nichts erschaffen. • Stadt verschandelt – nichts geschafft. • Planung verpfuscht – nichts geleistet. • Steuergeld verbrannt – nichts geliefert. • Bürger missachtet – nichts gelernt. • Parlamente belogen – nichts respektiert.
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S.B.: Ergänzung am 18.5.2012: käme hinzu Südflügel abgerissen - Bahnhof beschädigt, ansonsten ist alles noch aktuell…
Drei dumme Sprüche
Samstag 12. Mai 17:19

Baustelle Shoppingcenter „Gerber“, vom 2. Stock in der Sophienstraße aus, am 11.05.2012 aufgenommen. Es sind sage und schreibe 8 Bagger, die „schippen“!
Spruch 1: „Heute schippen, morgen shoppen.“
Spruch 2: „Everything is fine. Keep shopping.“
Spruch 3: „Hier wächst Stuttgart zusammen.“ (OB Schuster bei der Grundsteinlegung Anfang Mai 2012, Foto im Blog vom 4. Mai)
Ein Kniff, auch die Gäubahn?
Mittwoch 09. Mai 08:40
Aus dem Offenen Brief von Steffen Siegel an Bahn-Konzernbevollmächtigen Eckart Fricke vom 8.Mai:
„Dazu hin wurde in den Finanzierungsvereinbarungen von 2009 noch davon ausgegangen, dass S 21 nur 3,1 Milliarden Euro kosten und bis 2019 fertig gestellt sein würde. Beides hat sich inzwischen als nicht haltbar und als Kniff der Projektpartner erwiesen.
Sollte eine Variante wie der Erhalt der Gäubahn als unzulässiger Vorschlag disqualifiziert werden, würde der von Bahn und Politik voll akzeptierte Geisslersche Schlichterspruch missachtet. Geissler forderte darin den leistungsfähigen Erhalt der Gäubahn.“
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Die Gäubahn ist das krasse Gegenteil der Schnellstrecke, ein Höhepunkt bei Bahnreisen im Gegensatz zu 250 km/h im Tunnel. Die Schlichtung erweist sich im Nachhinein als „Kniff“ (Trick, Finesse, Pfiff, Finte, Ränke, Hinterlist, Manöver…) der Projektbetreiber, die das Ergebnis schlussendlich missachten mit Begründungen wie zu teuer oder nicht machbar. Der Anschluss an den Querbahnhof ist äußerst schwierig und aufwendig. Das genügt.
Bauzaun 8: falsche Behauptungen
Dienstag 08. Mai 22:22

Immogart
Freitag 04. Mai 23:05





Tunnel der Neubaustrecke
Donnerstag 03. Mai 23:02
Länge: 59,6 km, davon 30,4 km Tunnelstrecke in insgesamt rund 60 km (!) eingleisigen Tunnelröhren durch das Karstgebirge der Schwäbischen Alb. (Quelle: „Tunnelblick“ von heute 3. Mai)
Eines der großen Probleme sind die unbekannten Höhlen und der Wasserdruck im Karstwasser. Aber natürlich ist auch das „beherrschbar“, fragt sich nur zu welchem Preis.

Text auf einer heute gesehenen Infotafel an der Arbachquelle an der Lindenhofsteige bei Reutlingen: “Abhängig von der Niederschlagsmenge schwankt die Schüttung der Arbachquelle zwischen 0 und mehreren hundert Litern pro Sekunde. Entsprechend kann dabei der Karstwasserspiegel in der Alb bis zu 30 Metern ansteigen.“
fünfmal so lang wie bisher!
Mittwoch 02. Mai 10:18

Grafik Klaus Gebhard
Der „kurze Umweg“ (Bahn-Flyer, siehe Blog vom 24./25 April) ist über fünfmal länger (350 Meter statt 65 Meter) als der seitherige Weg durch den Nordausgang! Zur Stunde ist eine Demo gegen diese Zumutung der Bahn.
S21: Synonym des Scheiterns
Dienstag 01. Mai 20:03
Der Verkehrsminister von Nordrhein-Westfalen Voigtsberger:
„Stuttgart 21 ist zum Synonym des Scheiterns traditioneller Politik geworden. Bei dem Milliardenprojekt haben die Verantwortlichen vor allem eines missachtet: dass die Bürgerinnen und Bürger über ihren Bahnhof mitentscheiden wollen - auch abseits eingeübter Planungsverfahren. Sie wollen einen Dialog auf Augenhöhe mit der Politik und mischen sich ein.“ (Quelle: Handelsblatt)
Inhaltslos und ziemlich konfus
Sonntag 29. April 20:43
Die Bürgermeisterwahl wird die nächsten Monate pressemäßig im Vordergrund stehen. Befürworter von Stuttgart 21 und auch von Kopfbahnhof 21 werden aufmerksam verfolgen, was die Kandidatinnen und Kandidaten zur Bahnhofsfrage verlautbaren. Zum Interview von Frau Wilhelm in der Stuttgarter Zeitung „Die Bürger sind Experten ihrer eigenen Situation“ macht sich Helga Stöhr-Strauch Gedanken:
„Wieso tritt sie jetzt ausgerechnet in der Stadt an, deren Bürger ihr so viele Jahre offensichtlich egal waren?“ Ausführlicher Kommentar bei www.durch-sicht21.de.
Pariser Höfe
Samstag 28. April 21:56
Sie stehen schon, die „Pariser Höfe“. Klingt gut! Aber wie sehen sie aus: dicht an dicht, acht Stockwerke, maximale Flächen für erhofften Profit. Öde Hochhäuser, Immogart in Reinkultur.

Von der Bahn-Seite, aus dem Zug fotografiert

Am Pariser Platz in Nachbarschaft der Stadtbibliothek
heute eröffnet!
Donnerstag 26. April 15:27
Mit zwei Beiträgen ist der neue Blog http://www.durch-sicht21.de/ gestartet. Jedefrau und jedermann ist eingeladen, die/der sich über einen parteiischen Pro-S21-Presseartikel ärgert, mitzumachen. Näheres zum Blog hier.
Wenn Sie dieses neue Medium gut finden sagen/mailen Sie es bitte weiter!
Fragen zur Auflösung des gestrigen Rätsels
Mittwoch 25. April 15:29
Auflösung des Rätsels, wie weit der angeblich „kurze Umweg“ ist. Je nachdem, ob der Abzweig der Wege am Bahnsteig 2 oder in der Haupthalle beginnt, hat Parkschützer Klaus Gebhardt berechnet:
Beginn am Bahnsteig jetzt 105 Meter, künftig 310 Meter, Umweg 205 Meter, also das Dreifache
Beginn in der Haupthalle jetzt 65 Meter, künftig 350 Meter, Umweg 285 Meter, also das über Vierfache

Eigene Bearbeitung der Originalgrafik (siehe gestern) des Flyers der Bahn-AG
Fragen an das Kommunikationsbüro:
- finden Sie das tatsächlich einen „kurzen Umweg“?
- ist das „selbstverständlich behindertengerecht“?
Ihre Antwort werde ich an dieser Stelle veröffentlichen und aktuell im Blog darauf hinweisen.
"...mit einem kurzen Umweg"
Dienstag 24. April 16:47
Seit gestern werden im Bahnhof Flyer verteilt:
Verlegung des Nordzugangs
neue Wege für Reisende…
„…ist die Schließung des Nordeingangs leider unumgänglich. Dennoch können Sie - selbstverständlich behindertengerecht - mit einem kurzen Umweg weiterhin die Bahnhofshalle von Norden her erreichen.“

Weitere Informationen auf der Bahn-Website hier.
Preisfrage: wie groß ist der „kurze Umweg“? (Die seitherige Wegführung durch den Nordausgang wurde wohlweislich nicht eingezeichnet.)
Beträgt der Umweg 50 Meter, 100 Meter, 150 Meter, 200 Meter, 250 Meter, 300 Meter oder mehr? Auflösung morgen!
120.Montagsdemo
Montag 23. April 23:53


Valentin Dübbers
Sonntag 22. April 13:04
In einem Offenen Brief
Offener Brief Valentin Dübbers
an die Grünen-Politiker Kretschmann, Hermann und Palmer wird die Möglichkeit es Scheiterns von Stuttgart 21 angesprochen:
„Schon die jetzige Baubrache im Schlossgarten und das zerstörte Baudenkmal des Bahnhofs werden im Falle des Scheiterns ein Mahnmal für die sträflichen Unterlassungen sein. Aber noch kann weiteres Unheil abgewendet werden!“
Oben bleiben!
Samstag 21. April 08:42
Im Schlossgarten Zuruf an den musizierenden Hochradfahrer: „Oben bleiben!“

Vor der Landtagswahl in Gammertingen auf der Alb. Kanzlerin Merkel schwebt im Hubschrauber als Hauptrednerin ein. Die Demo gegen S21 am Eingang zur Riesenhalle: „O - b e n - b l e i - b e n !“
Wunschdenken
Montag 16. April 09:38
Das Projekt „Stuttgart 21“ wird realisiert, nach der Volksabstimmung ist wieder Ruhe in der Stadt eingekehrt und nur noch vereinzelte Proteste sind auszumachen. (ImmobilienScout24)
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So hätte es die Immobilienwirtschaft gern. Aber die Demonstrationen immer montags auf dem Marktplatz mit langem Zug durch die Stadt zum Bahnhof sind ungebrochen. Heute auch wieder als Auftakt die Radler-Demo ab Feuersee. Neben der scheinbaren „Ruhe in der Stadt“ brodelt es weiter, unübersehbar .
Statement aus Belgien (7)
Sonntag 15. April 09:17
„Schön, dass sich das Projekt der Vervollständigung der Darstellungs-und Sichtweisen durch ein eigenes Organ der Oben-Bleiber konkretisiert (neue Website www.durch-sicht21.de). Ich bin natürlich geografisch weit ab vom Schuss, und ich kann so in konkreten Dingen wenig beitragen. Aber mir tut das arme Stuttgart leid, und man kann schon manchmal versucht sein, eine Verschwörung zu vermuten, wenn man sieht, mit welcher Beharrlichkeit von den mächtigen Entscheidern schon seit Langem am Wesentlichen vorbei entschieden und geplant wird, wie nicht genehme Wirklichkeiten einfach exkommuniziert werden, wie legitime Erwartungen und fundierte Forderungen mit Missachtung erwidert werden. Aber eine Geisteshaltung ist noch keine Verschwörung, da diese Qualifizierung noch andere Tatbestände erfordern würde.
_______________________________
Anmerkung: statt „besondere Art von Kulturrevolution“ könnte es unbeschönigt benannt werden als „Kulturbarbarei“; die unselige Kulturrevolution unter Mao tse Tung in China ist noch nicht vergessen.
Anfechtung Volksabstimmung
Dienstag 10. April 19:31
Stellungnahme des Ministerpräsidenten zur Anfechtung und die Kommentierung hier
FAZIT:
„Der Vortrag der Staatsrätin ERLER ist mithin nicht geeignet, den Vorwurf massiver amtlicher Fehlinformation im Vorfeld der Volksabstimmung in irgend einer Weise zu entkräften.“
"betrügerisch verfälschte Animation"
Montag 09. April 10:35
Eine (Zitat) „betrügerisch verfälschte Animation des S 21 Bahnhofs für die englischsprachige Welt“.
Screenshot:

Wiederholt Schlossgarten-Bildchen auf Betonflächen
fehlender, 8 Meter hoher Bahnhofswall entlang der Schillerstraße
überall Bäume, Rasen
sechsspurige Autostraße mit breitem Fußgängerübergang aus Richtung Königstraße
im Hintergrund statt der typischen Halbhöhe eine Megapolis
Licht und Helligkeit, wo realistisch genau das Gegenteil kommen wird
sehr wenig Reisende im Bahnhof
und natürlich die falschen Versprechungen über den Bahnverkehr.
Das große Halleluja
Sonntag 08. April 20:45
Irgendwo, vermutlich in Alaska, wird das Große Halleluja von Händel szenisch gestaltet, alt und jung stimmt in aufwendiger und witziger Form ein. www.youtube.com/watch_popup?v=LyviyF-N23A Ich finde es lustig!
37.474.631 Menschen sahen das Video Christmas Food Court Flash Mob, Hallelujah Chorus - Must See!
Ob der fertige Tiefbahnhof in Stuttgart auch ein Halleluja auslösen wird? Der hochgelobte Berliner Hauptbahnhof jedenfalls war kein Grund zum Jubilieren: In der FAZ kam zum 5. Geburtstag des Berliner Bahnhofs eine vernichtende Bilanz. „Zum Geburtstag mal die Wahrheit“.
Eher werden die vielen Menschen aus der Bürgerschaft von Stuttgart und aus dem Land ein Halleluja anstimmen, wenn das Projekt wegen Undurchführbarkeit abgebrochen wird.
Bauzaun 6: Werbemaschinerie
Samstag 07. April (Nachtrag)

Fast alle Versprechungen sind inzwischen obsolet. Deshalb ist der Widerstand so hartnäckig und bohrend.
Projektwerbung = Bürgertäuschung
Mittwoch 04. April 23:12


"einige Demonstranten"
Dienstag 03. April 16:41
Der Widerstand wird von der Presse marginalisiert; die SWP Ulm spricht von „einigen Demonstranten“, die StZ begnügt sich mit einer Notiz von 5 Sätzen.
Die Wirklichkeit gestern auf dem Marktplatz:

Immer noch das Lügenbild...
Montag 02. April 21:03
…im Rathaus und bei den Pressekonferenzen. Hier der Beginn der PK vom 5.3.12

Dass an diesem Bild nur die Fassade des Rosensteinschlosses im Hintergrund stimmt, ist für die Werbung nicht wichtig. Entlarvung der Ungereimtheiten und Fehler im Bild bei Schöne Stadt??.
Bauzaun 5: Stuttgarter Appell
Sonntag 01. April 19:20

Aus dem stuttgarterappell
„Sowohl Gegner wie Befürworter glauben die Mehrheit hinter sich. Nur ein Volksentscheid bringt die Wahrheit an den Tag, die jeder akzeptieren wird. In guter demokratischer Tradition.“
__________________________________________________
S.B. NEIN! Ich akzeptiere den Volksentscheid nicht, weil die vorausgehenden Informationen grob falsch waren wie die 1,5-Milliarden-Lüge, die Kostenlüge, die Leistungslüge usw. Zusammengestellt von Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer hier.
Werbegeschwätz
Samstag 31. März 23:22
Werbung für das Bahnprojekt Stuttgart 21: „Vor rund 100 Jahren…. Die Grünanlagen und Parks mussten Bahnanlagen weichen.“
___________________________________________________
Das stimmt nur zum kleinsten Teil. Der ehemalige Güterbahnhof (A1), der Abstellbahnhof und der Innere Nordbahnhof waren mitnichten Grünanlagen und Parks, sondern z.B. die Zuckerfabrik, eine Kaserne und die Pragäcker. Schamlos wird die Bevölkerung hinters Licht geführt.
abschreckende „Attraktion“
Freitag 30. März 23:48
Stuttgarter Zeitung heute: stuttgart-21-bahn-schreibt-filstalbruecke-aus
„Bei der Bahnfahrt im Hochgeschwindigkeitszug von Stuttgart nach Ulm wird es künftig die Attraktion sein. Minutenlang geht es durch dunkle Tunnelröhren, bei Mühlhausen aber erblicken die Bahnreisenden für exakt 7,8 Sekunden das Tageslicht. So lange dauert bei Tempo 250 die Überfahrt über die Filstalbrücke.“

Diese „Attraktion“ ist sehr negativ, denn bevor man in den nächsten Tunnel donnert (Albaufstiegstunnel 5.940 m, 5.45 Minuten) mit wieder verstärkten Geräuschpegel, wird man (bei Sonne) geblendet, ohne vom Filstal etwas sehen zu können wegen der Lärmschutzwände. Bahnfahren als abschreckendes Erlebnis! Sensible Menschen, die reisen wollen statt rasen, werden diese Strecke meiden.
Stuttgarter Wappen, revidiert
Donnerstag 29. März 11:55
Letzte Demo auf dem Marktplatz

Konkurriert mit Maulwurf...
Vernunft siegt?
Dienstag 27. März 22:08
Werbung 2009
4. Vernunft siegt – deutlich mehr Züge auf halb so vielen Gleisen (21 gute Gründe, hier lesen)
Stand 2012:
Unvernunft! - deutlich weniger Züge auf halb so vielen Gleisen
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Matthias Richling: „Bei Stuttgart 21 steht die Vernunft ganz hinten in der Warteschlange.“
Torso Bonatz-Bahnhof
Montag 26. März 23:50
Der schändlich zerstörte Bahnhof heute nach der Demo.

Ohne Worte...

Siehe Memory Nr.2 „Der Bock als Gärtner“
Wegducken geht nicht mehr, meine Herren!
Sonntag 25. März 21:31
Pressekonferenz nach dem Lenkungskreis
Die e i n z i g e n Fragen zum Thema "Softwarefehler beim Stresstest" und "DB ging von 30 Zügen/Stunde aus" kamen vom Vertreter von FERPRESS, Roland Kimmich. Niemand sonst schien diese Themen für wichtig zu erachten...
.
"Meine Frage an Minister Hermann und Zusatzfrage an Herrn Kefer:
Ich gehe davon aus, dass die beiden Themen : "Softwarefehler beim Stresstest“ und "DB ging früher von 30 Zügen/Stunde aus", also von einem Rückbau des alten Bahnhofs ausging, heute im Lenkungskreis von Ihnen angesprochen wurden. - Ihre Haltung dazu? Zusatzfrage gerichtet an Herrn Kefer (DB) "... und, falls nicht, was für eine Haltung die Bahn zu diesen aktuellen Themen hat?"
.
Antwort Minister Hermann (Grüne):
."Diese Themen wurden heute im Lenkungskreis nicht behandelt." Die Vorwürfe würden aber ernst genommen und auf Arbeitsebene überprüft. Man müsse selbstverständlich die Vorwürfe nachprüfen und ernst nehmen (Wiederholung!) und falls am Ende etwas davon übrig bleiben sollte, müsse darüber geredet werden. Wörtlich: "Bislang gibt es aber keine Bestätigung der Vorwürfe".
Zusatzantwort Kefer (DB-Vorstand): "Dem stimme ich zu und bisherige Vorwürfe haben sich auch nicht bestätigt" und "Ich gehe davon aus, dass dies auch in dieser Sache so geht."
Statement aus Belgien
Freitag 23. März 22:24
"Mir scheint, dass Stuttgart unter der Plage der ruchlosen Geistlosigkeit und Unwahrhaftigkeit leidet, welche sich in solchen Glanzleistungen manifestiert “Westlich von Paris gibt es nur Atlantik und Kühe”, “schwer kommunizierbar”, “Dialog”, “Parkerweiterung, Blickachse”, “Geburtsfehler [Topographie Stuttgarts]”, “Seitenflügel funktionslos, da zur Abhaltung von Lärm und Rauch der Dampfloks bestimmt...”, “seinen Vorgarten verteidigen “ (J. Gauck).
Den Sonderehrenpreis hat Herr Kretschmann verdient: nachdem das Volk gesagt hat, es sei bereit sehr viel Geld für S21 auszugeben, hat er beschlossen, die Politik müsse jetzt schweigen und alles für wahr und richtig nehmen, was sich die DB bescheinigt…“
Zeitung Durch-Sicht (2)
Donnerstag 22. März 22:51
Informationen dazu hier
Interessiert? Melden Sie sich bitte bei Durch-Sicht@gmx.de (erst später aktiviert, vorläufig bei post@siegfried-busch.de)
Memory für Leiter Personenbahnhöfe
Mittwoch 21. März 23:26
Reaktion auf das letzte Werbeblatt „Dialog 21“, Offener Brief an Herrn Sven Hantel, Leiter Personenbahnhöfe in Bad.-Württemberg
Zitat Hantel: „Heute führt nur ein barrierefreier Zugang am Nordausgang in den Kopfbahnhof und die Wege zu den Zügen sind lang.“
Memory: „Warum, Herr Leiter Personenbahnhöfe, hat die Haupthalle nicht längst Aufzüge? Irgendwelche Profit bringende Shops oder Mietwagencenter wären für die Bahnkunden leichter entbehrlich! Die Wege im Tiefbahnhof bei Doppelbelegung der Gleise und treppauf treppab werden sehnsüchtig an die „langen Wege“ des wirklich barrierefreien Nordzugangs zurück denken lassen.“
(ganzes Memory Nr. 27 hier)
Mit Kanonen auf Spatzen - nicht vergessen!
Dienstag 20. März 10:12
Der nicht gehörte Zeuge Alfred Müller-Kattenstroth (65) an den Untersuchungsausschuss:
…“Eine zweite Reihe des Räumkommandos (Polizisten) drückte sich hinter die erste und griff grob die auf dem Boden sitzenden 4 Schüler. Diese Polizisten warfen die Schüler zwischen den Polizisten der ersten Reihe hindurch vor meine Füße (wie Wackersteine). Die Schüler torkelten dann den leichten Abhang hinab.“…
…“Am Tag nach dem Einsatz gegen 11:00 sprach ich mit einer jungen Polizistin im Park über mein Erlebtes und teilte ihr mit, dass ich mich eben auch für die Einsatzkräfte eingesetzt habe… Sie weinte bitterlich darüber, dass Sie genötigt worden war, auf Schüler loszugehen, die nur wenig jünger als sie selbst waren…“
____________________________________________________
S.B.: Im Buch „Mit Kanonen auf Spatzen“ sind diese Zitate auf den Seiten 103/104 zu lesen. Eindrucksvolle Protokolle und Kommentare wie der von Dr. Gerhard Raff für die Stuttgarter Zeitung (Veröffentlichung von der Zeitung abgelehnt!) und die kritisch kommentierte Beweisaufnahme machen das Buch zu einem Real-Krimi (Loeper Literaturverlag). Heute noch ist, vor allem montags, sehr viel Polizei sichtbar, überall Polizeifahrzeuge vor allem um den Bahnhof. Stuttgart ist eine Polizeistadt geworden.
verheerend
Montag 19. März 22:19
Aus Mail von heute:
„In der Öffentlichkeit sind eine kritische Begleitung des Projekts und wirksame Einschränkungen bisher nicht angekommen. Das ist verheerend im Blick auf die Wähler/innen der GRÜNEN, es ist verheerend im Blick auf die Menschen, die sich mit guten Argumenten Hoffnung auf die Wirksamkeit derselben gemacht haben, es ist verheerend, wie sich die enttäuschten Menschen flüchten in Resignation, innere Wut und z.T. bizarre Protestformen. Und sie müssen sich für ihre Verzweiflung manchmal auch noch verspotten lassen.“
Demo Marktplatz heute:
Kosten-Nutzen-Desaster
Sonntag 18. März 23:07
1,2 - 0,3 - 0,16
Zusammenfassung: „Bei der Nutzen-Kosten-Analyse des Projekts Stuttgart-Augsburg wurde ein Nutzen -Kosten-Verhältnis von 1.2 ermittelt. Wenn man den eindeutig beweisbaren Fehler bei der Bewertung des verlagerten Verkehrs berücksichtigt, kommt man zu einem Nutzen-Kosten-Verhältnis von 0,3. Berücksichtigt man zusätzlich die geschätzten Fehler bei den Baukosten und den Zinsen, dann kommt man zu einem geschätzten Nutzen-Kosten-Verhältnis von 0,16. Die Nutzen-Kosten-Abschätzung kommt also zu dem eindeutigen Ergebnis, dass sich das Projekt Stuttgart Augsburg volkswirtschaftlich nicht rechtfertigen lässt.“
Prof. Dr.-Ing. Gert Marte 12.3.2012
Zeitung Durch-Sicht
Samstag 17. März 20:52
Großer Ratschlag am 17. März im Rathaus Stuttgart
Thema: Gegenöffentlichkeit im Internet
Es ging unserer kleinen Gruppe um die Möglichkeiten des Internets im Hinblick auf Websites und Blogs.
Da die Stuttgarter Presse und auch die Landespresse wie Südwestpresse Ulm über Stuttgart 21 selektiv und oft parteiisch berichten, ist es wichtig, Informationen auf anderem Weg unter die Leute zu bringen wie z.B. mit Flugblättern, Zeitungen wie Kontext, Einundzwanzig oder Stadtplan.
Das Problem ist, dass die Websites und Blogs gegen Stuttgart 21 wenig über die eigenen Widerstandskreise hinaus wirksam sind, sie „kochen im eigenen Saft“, drehen sich im Hamsterrad.
Unsere Idee ist, eine neue Website zu machen als eine Gegenöffentlichkeit zu den normalen Stuttgarter Medien wie StZ, Amtsblatt, aber auch der SWR.
Weitere Informationen siehe Zeitung Durch-Sicht
Zurück zur Wahrheit
Freitag 16. März 19:28
„Das Aktionsbündnis fordert vom Verkehrsminister und der Landesregierung, nicht länger der Wahrheitsfindung im Wege zu stehen.“
Ganze Presseerklärung hier.
"Stuttgart 21 wäre erledigt"
Donnerstag 15. März 11:53

Aus dem Interview mit Dr. Engelhardt von wikireal.org:
„Was wäre, wenn Sie mit Ihren Annahmen Recht behielten?“
„Dann brächte der Tiefbahnhof statt des versprochenen Kapazitätszuwachses eine deutlich verringerte Leistung. Das Projekt wäre ein Rückbau der Eisenbahninfrastruktur, die Planrechtfertigung würde entfallen, »Stuttgart 21« wäre erledigt. Ich bin überzeugt, dass das Projekt in den noch offenen Planfeststellungsverfahren, wo dessen Nutzen noch einmal neu zu verhandeln ist, zu Fall kommen wird“ (ganzes Interview hier).
unwahr?
Dienstag 13. März 09:00
Bericht in der Stuttgarter Zeitung:
„Durchgeführt hat die Simulation das Schweizer Betriebsplanerbüro SMA. (Stimmt nicht: die Bahn hat es gemacht, SMA lieferte ein „Audit“.) Dieses hat auf Anfrage des Verkehrsministeriums bereits Stellung genommen und wie die Bahn die Vorwürfe als unwahr zurückgewiesen.
...In Auftrag gegeben werden müsste eine solche gutachterliche Untersuchung vom baden-württembergischen Verkehrsministerium, das sich aktuell um eine Aufklärung des Sachverhalts bemüht, . ...Man suche momentan noch nach einem geeigneten Verfahren, um eine fundierte Bewertung der Vorwürfe vornehmen zu können.“
__________________________________________
S.B. Was nicht in der StZ stand: der Kopfbahnhof ist viel leistungsfähiger, S21 also ein Rückbau.
Das ist aber entscheidend für die Sinnhaftigkeit und Gültigkeit des Projekts. Das Verkehrsministerium „sucht“ seit 4 Monaten nach einer Bewertung. Wie lang noch?
"Die Stadt wird schöner" (3)
Sonntag 11. März 14:48
Das Bankenviertel wird aktuell mit den „Pariser Höfen“ fortgesetzt, Kommentar überflüssig.

Foto S.B. von gestern, 10.März 2012. Ansicht Ende Nordbahnhofstraße Einmündung Wolframstraße.
sunk costs
Donnerstag 08. März 09:33
Zur aktuellen Lage schreibt Werner Sauerborn von den Gewerkschaftern gegen S21:
„… Dass die Kosten längst die gläserne Decke durchbrochen haben, lässt Grün-Rot einfach zu. Dass der Stresstest mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von der Bahn gefälscht wurde, wissen Kretschmann und Schmid und versuchen es in alter Politikermanier auszusitzen. Und jetzt kommt ein 21-jähriger Student aus Mainz daher und weist den Herrschaften einen Fehler in der Software Railsys der Firma RMcon nach, als deren Folge S 21 den Stresstest auch explizit nicht bestanden hat. Die Firma soll den Fehler schon eingeräumt haben. Und Rot-Grün? Weiter aussitzen? Das könnte lange dauern. Denn wenn sich erwiesen hat, dass S 21 einen Rückbau darstellt, ist der bestehende Bahnhof bis zum Schluss, vielleicht bis 2025, die bessere Alternative, und alle Kosten für S 21, seien sie noch so hoch, wären "sunk costs" …“ (das ganze Zitat hier)
Die Bringschuld und "Steter Tropfen höhlt den Stein"
Dienstag 06. März 21:57
Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer in seinem Offenen Brief:
„Es ist aber nicht so, wie mancher auf der Befürworterseite glauben machen will, dass viele der Projektgegner um ihrer selbst willen den Widerstand nicht aufgeben wollen. Auch viele von uns würden gerne ihre Zeit für andere Interessen nützen. Da aber die Weichen noch nicht auf „unumkehrbar“ bei Stuttgart 21 gestellt sind und wir die hier beschrieben Mängel nicht unter den Teppich kehren dürfen, müssen wir jetzt verstärkt darauf bestehen, dass die Regierung von ihrem „laissez faire“ Kurs abgeht, und die anstehende Bringschuld rasch einlöst. An die Regierung gerichtet heißt dies: „Schaffen Sie endlich Klarheit bei den Fakten, machen Sie die Ergebnisse öffentlich und ziehen Sie daraus die notwendigen Schlussfolgerungen und verlangen Sie die erforderlichen Korrekturen an diesem Bauprojekt.“
Twitter, Web, Links, Blogs
Montag 05. März 10:53
Die Website www.siegfried-busch.de mit Blog seit 01.01.2009 ist inzwischen vielfach verlinkt und zitiert. Beispiele:
Twitter tilman36 RT @AntiUnrecht Apropos Geologie, Gefahr wie in Staufen>> das Bohrloch 203, Haußmannstr., Jugendherberge !!!! siegfried-busch.de/page28/page28
Architekten für K21 Startseite Metropolis 21 Siegfried Busch stellt seinem fast unerschöpflichen Blog folgende Worte voran: >>Aus einem Leserbrief an die Stuttgarter Zeitung: „Wenn Stuttgart 21 kommt, erinnert das fatal an METROPOLIS: oben das Kapital und Reichtum, unterirdisch täglich etwa 300 000 Bahnreisende.“<<
Seniorentraff.de 1) Altersgruppe "50 plus" Stuttgart 21 für Befürworter und Gegner Private Website eines Stuttgarters mit Blog, Fotos, Offenen Briefen, interessanten Dokumenten und Links. Für Projekt-Befürworter und Gegner interessant als Materialsammlung.
Das Bohrloch 203 | Schwabenstreich Calw das-bohrloch-203 1. Dez. 2010 – Fotodoku von Siegfried Busch und Presseartikel dazu hier: http://www.siegfried-busch.de/page28/page28.html.
Auch in der Presse (SZ, SWP, Bad.Ztg. u.a.) sowie bei wiss. Erhebungen und Umfragen zum Widerstand gegen S21 ist die Website erwähnt worden.
Schuttgart
Sonntag 04. März 17:34

aktuelles Foto vom Südflügel Bonatz-Bahnhof: S.B.
Bauzaun 4 "Parkerweiterung"
Samstag 03. März 18:06

Parkerweiterung „im Musenbachtal auf Stuttgarter Gemarkung an der Grenze zu Kornwestheim und Aldingen“ PFA1,1 „Auf den Gleisanlagen in Richtung Bad Cannstatt“: darunter auch die Schotter-Ausgleichsflächen ((3,69 Hektar).
Siehe „Mehr grün“.
Reaktion auf Blog von gestern
Freitag 02. März 10:58
Mail aus Belgien:
„Die These der Überlastung des Kopfbahnhofes im Jahre 2010 hat sich als nachweislich falsch erwiesen, das ist eine Tatsache. Mir sind auch keine Klagen von Reisenden im Sinne einer strukturellen Überlastung des Hbf. aus den letzten Jahren bekannt. Die Bahn selber rechnet auch nicht mit einer strukturellen Überlastung innerhalb der nächsten acht Jahre, denn wenn dem so wäre, müsste sie für die Zeit des Betriebs während der Bauarbeiten Gegenmaßnahmen vorsehen, um eine ausreichend Kapazität des Torso Bahnhofs zu gewährleisten.
Damit entfällt eine der wichtigsten, ja sogar vielleicht die einzige Begründung der Notwendigkeit, eine große Infrastrukturmaßnahme zur Kapazitätserweiterung einzuleiten. Und selbst wenn dem so wäre, ist dadurch nicht begründet, den alten Bahnhof de facto zu vernichten. Der Gutachter von SMA Herr Stohler und Herr Geissler halten eine Kombilösung für die geeignetere Option und haben eine Empfehlung in diesem Sine ausgesprochen. Falls es zu einer großen Steigerung des Bedarfs an Bahnverkehr kommen sollte, wäre der achtgleisige U-Bahnhof übrigens ebenfalls überlastet.“
Nicht vergessen: wichtige Prognosen waren falsch!
Donnerstag 01. März 18:28
Aus dem Projektmagazin / Herbst 1997 Herausgeber: DB ProjektGmbH S21
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80 Prozent mehr Züge im Nahverkehr, 50 Prozent mehr im Fernverkehr.
solide Kalkulation: 60 Prozent der Kosten trägt die Bahn, 40 Prozent werden über öffentliche Mittel finanziert
Denn Stuttgart braucht in jedem Fall eine grundlegende Verbesserung seiner Bahnverkehrsanbindung. Der jetzige Hauptbahnhof kann das Fahrgastaufkommen des Jahres 2010 in keiner Weise mehr bewältigen.(Markierung S.B.) „Stuttgart 21“ ist daher kein Prestigeprojekt, sondern die logische Konsequenz sachlicher Überlegungen und klarer Fakten. Nur der neue Bahnknoten bietet die Kapazitäten für ein attraktives Leistungsangebot der Bahn.
Die Fachleute weisen nach, dass der Schienenverkehr vom vorgesehenen Durchgangsbahnhof weit mehr profitiert, als von einem noch so aufwendigen Umbau oder einer Erneuerung des Kopfbahnhofs.
Damit bekommt Stuttgart Vorbildcharakter für andere deutsche Großstädte, die im Rahmen der „21-er-Projekte“ der Bahn ebenfalls mit dem Umbau ihrer Bahnhöfe beginnen werden.
(Hier noch mehr Fehlprognosen, mit denen Politiker und Öffentlichkeit fehlinformiert wurden.)
Die nicht gestellte Gretchenfrage
Dienstag 28. Februar 14:26
Eine ausführliche Umfrage im Auftrag der Landesregierung wurde von Prof. Dr. Faas durchgeführt, sie ist in der Presse bekannt gegeben worden als breite Zustimmung der Bevölkerung zu Stuttgart 12. ( Eine Zusammenstellung der Fragen steht hier. )
Allerdings gab es nicht gestellte Fragen, die vermutlich zu einem ganz anderen Ergebnis der Volksabstimmung geführt hätten.
Die Gretchenfrage:
Bekannte Bahnexperten und auch der ehemalige Bahnhofsleiter E. Hopfenzitz haben nachgewiesen, dass Stuttgart 21 einen „Rückbau der Schiene" bedeutet. Zuletzt hat dies der Physiker Dr. Engelhardt in einer ausführlichen Studie bestätigt.
„Wenn durch Stuttgart 21 der Bahnknoten Stuttgart nicht verbessert sondern geschwächt würde, wären Sie dann trotzdem für das Bahnprojekt Stuttgart 21?“
Bauzaun 3 Hoffnung
Montag 27. Februar 22:26

Jetzt keine Hoffnung mehr?
Zuspruch aus Belgien
Sonntag 26. Februar 22:56
„Ich habe volle Achtung vor den Sprechern des Bündnisses und all denen, die trotz der herrschenden Ablehnung scharfsinnige und meistens treffende Beiträge leisten, Eingaben verfassen, Montagsdemos organisieren und besuchen, Blogs unterhalten und vieles mehr.
Vielleicht muss man Hegel so interpretieren: auf der einen Seite die Abrissbagger, Kettensägen, Tunnelbohrmaschinen um die bahnreisenden Menschen unter die Erde zu verbannen, so dass sie aus dem Blickfeld verschwinden, und nicht weiter als bis zur nächsten Wand blicken können, und auf der anderen Seite die Maulwürfe des Geistes, die „oben bleiben“ wollen, und deshalb nicht aufgeben, weder ihre Persönlichkeit noch ihre Werte.
Noch ist nicht aller Tage Abend….“
Bauzaun 2 Alexandre Dumas
Dienstag 21. Februar 20:57

Wie war das mit dem gefälschten Stresstest und dem Software-Fehler? MVI bitte melden.
"Die Stadt wird schöner"
Montag 20. Februar 16:24

Fotos: Manfred Grohe
Bauzaun 1 Metropoli S21
Sonntag 19. Februar 13:09
Die Bauzaun-Ausstellung im Haus der Geschichte (bis April 2012) ist aufwendig gemacht und lohnt sich, der Eintritt zu dieser Abteilung im Untergeschoss ist frei.
Metropoli S21 ist auch im Katalog (19,80) zu finden.


Stimmt nicht ganz: Metropoli S21 steht vor allem für die Welt der Reichen oben und die der Bahnfahrer/Normalbürger unten.
Eine zweite Gedichtvorlage ist „Hälfte des Lebens“, 2. Strophe.
"nicht abreißende Hiobsbotschaften"
Donnerstag 16. Februar 09:59
MP Kretschmann im Interview heute in der Stuttgarter Zeitung:
„In der Demokratie entscheiden Mehrheiten, keine Wahrheiten.“
„Wenn sich nun aber diese grundsätzlichen Fragen nicht mehr stellen, dann ist jetzt die Bahn am Zug. Sie ist die Bauherrin und Trägerin des Projekts. Sie ist für das Projekt verantwortlich. Wir sind ja nur an der Finanzierung beteiligt.“
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Herr MP Kretschmann, was ist, wenn die Wahrheit der Naturgesetze sich um die Demokratie nicht kümmert, der Quellgips quillt, das Mineralwasser am Düker aufsteigt? Wenn „Hiobsbotschaften“ (Leserkommentar W. Eistermeier) über Kostensteigerungen und technisches Versagen an der Tagesordnung sein werden? Wenn die Manipulationen des Stresstests sich als Wahrheit heraus stellen? Werden Sie dann nochmals über „grundsätzliche Fragen“ reden? Oder werden Sie ein „törichter Steuermann“ (Blog vom 28.12.2011) sein?
törichter Steuermann
Mittwoch 28. Dezember 21:17
Opernabend in der Staatsoper Stuttgart am 27. 12. 2011
(G.F. Händel „Il Trionfo del Tempo...“)
Deutsche Übersetzung des italienischen Textes von 1706 als Obertitel:
„Sehr töricht ist der Steuermann,
der seinen Kurs nicht ändern will
und dem launischen Wind begegnet.
O Schiff, auch wenn du gut gerüstet bist,
kehre um, kehre um,
solange du Zeit hast, kehre ans Ufer zurück.“
Mail aus dem VMI, Antwort auf Nachfrage
Mittwoch 15. Februar 11:50
„Ob es sich bei dem Stresstest bzw. bei dem Ergebnis des Stresstests um Manipulation handelt ist bis dato nicht bewiesen. Allerdings kann das MVI zu den von Dr. Engelhard erhobenen Vorwürfen, dass der vorliegende Stresstest in seinem Ergebnis nicht haltbar sei, derzeit leider noch keine Stellungnahme abgeben. Das MVI wird den Vorwürfen nachgehen und sich nach Abschluss der Untersuchungen dazu äußern. Gleiches gilt für den angeblichen Softwarefehler in der von der DB für den Stresstest verwandten Software „Railsys“.
erheblicher Kapazitätsabbau
Dienstag 14. Februar 18:29
„Auch wir sind der Überzeugung, dass der Stresstest verfehlt wurde und dass der Tiefbahnhof einen erheblichen Kapazitätsabbau gegenüber dem bestehenden Kopfbahnhof bringen wird.“
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Offener Brief von Prof. Bodack an MP Kretschmann von heute, dem Tag der Absperrung zur Schlossgartenräumung.
Sinn oder Unsinn, das ist die aktuelle Frage
Donnerstag 09. Februar 18:32
Der gute Herr MP Kretschmann beantwortete Fragen zu Stuttgart 21. Die Frage nach der Sinnhaftigkeit und damit der Begründung für das Projekt wurde nicht gestellt und damit auch nicht beantwortet. Warum nur? Wenn Stuttgart 21 weniger leistet als selbst der bestehende Kopfbahnhof (wie die landeseigene Nahverkehrsgesellschaft bestätigt hat), dann ist doch die Geschäftsgrundlage entfallen! Und ein verbesserter Kopfbahnhof ist noch viel leistungsfähiger und kostengünstiger als Stuttgart 21. Herr Kretschmann und Herr Hermann, das versteht niemand von den Kopfbahnhof-Befürwortern. Bitte antworten Sie auf diese Frage nach dem Sinn des Tunnelprojekts, wie er sich heute darstellt.
zwei Erinnerungen an MP Kretschmann
Mittwoch 08. Februar 15:56
Die Bahn schafft aktuell Fakten, die Stuttgart verwüsten. Dabei ist die Grundlage für das Projekt Stuttgart 21 entfallen: Rückbau der Schiene statt doppelter Leistungsfähigkeit, wie ursprünglich behauptet. Dazu zwei Schriftsätze, die in aller Deutlichkeit anmahnen, dass ein Weiterbau vor Klärung der Verzerrungen im Stresstest unverantwortlich ist.
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Eilantrag RA v. Loeper finden Sie HIER
Offener Brief von Prof. Dr.-Ing. Fischer steht HIER
Naturwissenschaft
Montag 06. Februar 12:32
„Über Recht und Vernunft kann man sich hinwegsetzen, aber die Naturwissenschaft holt Stuttgart ein.“
Aus dem Offenen Brief von Dr. Engelhardt an MP Kretschmann vom 2.2.2012
Anfrage und Antwort des MVI
Samstag 04. Februar 00:13
Anfrage an das Verkehrsministerium (Blog vom 18.1.12):
Stuttgarter Erklärung
Mittwoch 18. Januar 09:16
„Nehmen Sie die Kritik von Dr. Christoph Engelhardt und den Ingenieuren22 am „Stresstest“ auf, und gewährleisten Sie einen fairen Leistungsvergleich von Kopf- und Tiefbahnhof. Eine Kapazitätsminderung darf nicht bezuschusst werden!
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S.B.: Wer kann verstehen, dass das Verkehrsministerium bis heute nicht zum manipulierten Stresstest Stellung genommen hat? Wenn die Kritik stimmt, fällt doch die hauptsächliche Begründung (siehe Blog vom 15. Januar) für Stuttgart 21 weg! Notbremse ziehen und Oben bleiben!
Antwort mit Mail vom 3.2.12:
Die Problematiken bezüglich des Stresstests sind dem MVI bekannt und noch nicht abschließend bewertet. Bei den anderen Projektpartnern besteht derzeit kein Interesse sich mit der Leistungsfähigkeit des Tiefbahnhofs auseinander zu setzen. Die Bahn hält den Stresstest für abgeschlossen und erfolgreich bestanden.
Was nun andere Inhalte der Stuttgarter Erklärung betrifft, insbesondere den Bauablaufplan, so möchten wir auf den Brief des Staatssekretärs Klaus-Peter Murawski an Volker Kefer vom 2. Februar 2012 hinweisen. Er ist auf der Internetseite des Staatsministeriums veröffentlicht.
http://www.stm.baden-wuerttemberg.de/de/Meldungen/272201.html?referer=103587&template=min_meldung_html&_min=_stm
Bürger schaut auf Eure Stadt!
Mittwoch 25. Januar 11:37
Eine Großanzeige am Wochenende „Stuttgart 21 ante portas. Wollen wir das tatsächlich?“
Mein Anliegen METROPOLI S21 aus der Hölderlin-Parodie vom Januar 2009:
„Weh mir, wo nehm ich, wenn
Es unten ist, die Aussicht, und wo
Den Sonnenschein?
Betonwände stehn
Sprachlos und kalt.
Mein Stuttgart - wohin denn du?“
Und es wird deutlich hervor gehoben:
„Wollen wir, dass die Ankunft in Stuttgart mit dem großartigen Blick auf Stadt, Park und Weinberge zugunsten einer Ankunft nach kilometerlanger Tunnelfahrt im Keller aufgegeben werden soll? Stuttgart als vergrößerte S-Bahnstation sich nur noch durch Beschriftung zu erkennen gibt?“
Man kann sich an dieser Großanzeige noch beteiligen mit Spende und Unterschrift. Textentwurf hier.
BW Bank DieAnstifter Konto Nr. 2292342, BLZ 60050101, Kennwort „Anzeige“
kann das wahr sein?
Dienstag 17. Januar 14:05
Angeblich soll MP Kretschmann gesagt haben: "...es gibt in der Demokratie kein Gesetz, das verbietet, für einen schlechten Bahnhof zu sein“.
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S.B.: Aber es sollte doch eine Regierung geben, die einen schlechten Bahnhof nicht zulässt.
verlogene Bahnwerbung für S 21
Sonntag 15. Januar 23:13
„Der Umbau des Bahnhofs und seiner Gleisanlagen in notwendig, da der Bahnhof, das marode Gleisvorfeld, die Tunnelanlagen und die Brücken dringend saniert werden müssen. Der Bahnhof hat seine Leistungsgrenze erreicht. Die in der Zukunft erwarteten Verkehre können im alten Kopfbahnhof nicht mehr gefahren werden, da die lediglich fünf Zu- und Abfahrtsgleise sich kreuzen und so die Züge bei der Ein- und Abfahrt sich gegenseitig blockieren.“
(Textausschnitt aus dem Werbefilm, mit dem die Bevölkerung für dumm verkauft wird.)
Poesie des Betons
Samstag 14. Januar 11:28
In einem Artikel aus der Welt stimmt immerhin die Schlagzeile „Stuttgart 21 ist kein Bahnprojekt“. Ganz im Gegenteil zur offiziellen Werbung, die „das neue Herz Europas“ vor allem mit den Verbesserungen des Bahnverkehrs begründet: schneller, bequemer, leistungsfähiger.
Der ganze Artikel zeugt von ziemlicher Unkenntnis und übernimmt die Preisungen und Zahlen der offiziellen Werbung, die vielfach als falsch erkannt und entlarvt wurden.
Die neue Stadtbibliothek wird hymnisch besungen: „Das ist absolute Architektur in reinster Gestalt. Schiere Schönheit. Poesie des Betons.“
Die Rede ist speziell vom Raum der Stille: „…im Kern des kubischen Gebäudes herrscht das Nichts: ein völlig leerer, funktionsloser Raum erhebt sich über vier Stockwerke.“ Dieser Raum ist weder still noch hat er eine Aufenthaltsqualität und schon gar keine „schiere Schönheit“. Ich wenigstens habe sie bei meinen bisher drei Besuchen nicht entdecken können.
Freitag, 13.
Freitag 13. Januar 12:00
Heute Nacht: Denkmalschützer gegen Staatsmacht

Quelle: www.7aktuell.de
4 x 8 = 49
Samstag 07. Januar 11:17
Bahn-Arithmetik, nachgewiesen von Dr. Engelhardt mit dem Ergebnis „Rückbau der Schiene“
Letzter Gruß?
Donnerstag 05. Januar 20:42
Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung vor der Massakrierung. Vandalismus 21.
wichtige Einsicht
Samstag 24. Dezember 15:53
Bundespräsident Wulff in seiner Erklärung:
„Das war nicht gradlinig, und das tut mir leid. Ich sehe ein:
Nicht alles, was juristisch rechtens ist, ist auch richtig.“
(Goldne Worte zum Baurecht der Bahn und zu OB Schuster)
Stresstest "in allen Details manipuliert"
Donnerstag 22. Dezember 16:51
Sarkastisch-bitterer Kommentar in der Südd. Zeitung von Dr. Gottfried Knapp
Tempo 250
Mittwoch 21. Dezember 14:22
„Immer größere Beschleunigung (auf Tempo 250) fast um jeden Preis braucht unsere Zeit nicht (das Desaster Concorde ist noch nicht ganz vergessen), sondern ein Qualitätsdenken, wo eine Zeitersparnis von drei Minuten weniger wiegt. Nach einer Erhebung von Stiftung Warentest sind die pünktlichsten Bahnhöfe Leipzig, gefolgt vonStuttgart. Hat hier die Praxis die Theorie widerlegt? Pünktlichkeit ist neben Bequemlichkeit beim Umsteigen der wichtigste Faktor für die Reisequalität.“ Memory (3) an Prof. Heimerl vom 7. April 2008
Nach dem Wiener Bahnexperten Prof. H. Knoflacher hat die Verkehrswissenschaft „die Ideologie der hohen Geschwindigkeiten zu Grabe getragen.“ Was die Bahn bräuchte, wäre vor allem Verlässlichkeit, die mit sehr hohen Geschwindigkeiten jedoch abnimmt.
ZDFmediathek/Das-war-kein-Stresstest
Negativ-Vision
Donnerstag 08. Dezember 14:12
„Park statt Gleise!“
So Werbeplakate für Stuttgart 21.

Hinten links ist Parkvernichtung als Tiefbahnhoffläche deutlich zu sehen. Auf den Gleisflächen Hochbebauung in Fortsetzung des Bankenviertels.
kompetent, glaubwürdig, glasklar gegen Stuttgart 21
Donnerstag 24. November 11:19
Der Wiener Verkehrsexperte Professor Hermann Knoflacher hält eine sachliche Bewertung der Leistungsfähigkeit des neuen Tiefbahnhofs Stuttgart 21 aufgrund des vorliegenden Stresstests für unmöglich.
Stuttgart 21 sollte „auf keinen Fall“ gebaut werden.
zdf.de / heute.de vom 22.11.2011
wikireal.org
Samstag 19. November 18:19
Darüber berichtet die Stuttgarter Zeitung gestern. Alles nachzulesen bei wikireal.org und als Video anzusehen.
Das Ergebnis zusammengefasst:
Der Stresstest zu Stuttgart 21 erscheint aus mehreren
Gründen, mind. 46-fach, gescheitert (Stand 19.10.2011).
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– schwerer Mangel oder Nachteil
– KO-Kriterium
– KO-Kriterium im öffentlichen Fokus
Falsche Werbung
Donnerstag 17. November 10:58
Auch ein geschöntes Bild sagt mehr als Worte: der Werbefilm des Sprecherbüros vom 8. 11. 2011 ist voller Fehler und falscher Versprechungen wie „vollständig barrierefrei“. Hier ein Bild von Minute 4:32: der große Baum steht direkt auf dem Betondach, Typ „Betonflachwurzler“. Desgleichen die Baumreihe am Bahnhof. Die Aura über dem Bahnhof erinnert an die Stadtbibliothek. Eher realistisch ist die steile Böschung zum Park hin, die in anderen Bildern fast eben erscheint. Im Film fällt der spärliche Publikumsverkehr im Bahnhof auf, der in starkem Kontrast zur heutigen Realität steht. Ein entsprechender Film vom Kopfbahnhof wäre ungleich attraktiver und vor allem nicht so gefälscht.

Streit um Neubaustrecke
Samstag 12. November 11:06
Südwestpresse Ulm vom 12.11.2011:
„Neuer Krach zwischen Rot und Grün: Minister Winfried Hermann hat die Neubaustrecke nach Ulm indirekt in Frage gestellt…Sie sei „viel zu riskant, viel zu teuer“, sagte er.“
Beurteilung von Prof. Dr. Rohrhirsch in seiner Broschüre S.62 unten: „…für absurd viel Geld grotesk wenig Leistung…“
Prof. Bodack (Memorandum Mai 2010): „Die geplante Strecke wird geradezu Unsinn, wenn man feststellt, dass sie von 180 m Höhe im Neckartal auf eine Hochebene von 750 Meter führt, die 200 Meter höher ist als die der jetzigen Strecke. Das kostet erhebliche und vermeidbare Energie, denn nach wenigen Minuten Fahrt müssen die Züge wieder ins Tal der Donau (auf 480 m Höhe) herunter gebremst werden. Statt einer 5 km langen „Geislinger Steige“ mit 2,4% Steigung sollen die Züge gemäß den DB-Plänen 17 km steigen, mit 2,7 und auf kurzem Abschnitt mit 3,3% Steigungen!“
Siegfried Busch: Überlange Tunnelfahrten mit Eliminierung der Sicht auf die Alblandschaft bei geplanten 250 km Geschwindigkeit sind ein Horror und das Gegenteil von angenehmem Reisen. Die Tiefenhöhle in Münsingen ist so weit nicht weg und lässt auf die Erschwernisse und Risiken beim Bau der Strecke schließen.
Falsche Werbung (4)
Freitag 04. November 21:45

„Weiß, weiß, weiß sind alle meine Gleise…und Züge und Treppen, Bahnsteige und Decken
und sehr wenig Betrieb...
Barrièrefreiheit definiert die Bahn.
„Bei aktuell 16 Gleisen und acht Bahnsteigen mit teilweise über 400 Meter Länge zeigt sich der Kopfbahnhof wenig komfortabel.“ Bahnreisende sind anderer Meinung.
„21 gute Gründe für Stuttgart 21“ , 3. Einfaches Umsteigen.
Nach dem Gang durchs Bankenviertel...
Montag 24. Oktober 23:38
...erstmals in der neuen Stadtbibliothek.
„So ging es fort; mir wurde immer bänger.
Jetzt sprang ich auf: zum Wein!
Der war denn auch mein Retter.“

SMA_Reisezeitenvergleich S21-K21
Sehnsucht 21
Freitag 08. April 14:45
... „Doch in dieser enormen Emotionalität des Protestes, einer rationalen Emotionalität, in diesen Brüchen und Aufbrüchen drückt sich offensichtlich noch mehr aus. Etwas, was Machtmanagern zutiefst fremd und suspekt sein muss, etwas, was nicht wegargumentiert, weginszeniert, gegenkalkuliert und schon gar nicht mit beißenden Wasserfontänen aus den Köpfen geätzt werden kann: Sehnsucht.“... (aus Pulsschlag)
Zum Foto: Kerzen sind Zeichen für Gefühl, Sehnsucht nach Geborgenheit und Stille, sie kontrastieren zu kalter Intellektualität und lärmender Betriebsamkeit aufs Stärkste. Auch bei der letzten, „stillen“ Montagsdemo in Leipzig 1989 bin ich mit einer Kerze dabei gewesen. Dass jetzt ein Stimmungsfoto mit mir auf der Titelseite und im Pulsschlag-Artikel Sehnsucht 21 der neuen KONTEXT:Wochenzeitung erschienen ist, bedeutet mir viel und bestärkt mich in meinem Anliegen Metropoli S21 und „Oben bleiben“.
Alle Blogeinträge hier lesen
Vormonate rechts in der Navigation
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Vortrag Siegfried Busch im Stuttgarter Rathaus
über einen kapitalen Verdummungsversuch
oder die Unfähigkeit der Verantwortlichen
Aufnahme Fluegel-TV Beginn Musik bei Minute 9:00, Vortrag bei Minute 13:00
Aufnahme Walter Steiger für die K21-Seite
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Zwei Fotos mit Kommentaren von „hypnotisiris“ (Klaus Gebhard)
Auf der obersten Ebene fährt gerade der ICE nach Mannheim via Feuerbach-Zuffenhausen aus. Ganz unten kommt gerade der IC aus Nürnberg via Bad Cannstatt an, und auf der mittleren Ebene wird ein IC aus dem Bahnbetriebswerk Rosenstein in den von hier aus noch ca. 1 Kilometer entfernten Stuttgarter Kopfbahnhof zur Abfahrt bereit gestellt.
Das ist das Einmalige am Stuttgarter Gleisvorfeld (OB Schuster "Gleisgewurschtel"), um das uns die meisten anderen Großstädte beneiden: Aus allen Richtungen kann in und aus dem Kopfbahnhof kreuzungsfrei ein- und ausgefahren werden! Deshalb hat unser 80 Jahre alter Bahnhof in einem Vergleichstest vor einem Jahr auch zusammen mit Leipzig (auch ein Kopfbahnhof!) als einer der zwei pünktlichsten Bahnhöfe Deutschlands abgeschnitten.
Die aus den Anfangstagen des Werkstoffs Beton stammende Meisterleistung der württembergischen Eisenbahningenieure, eben das dreistöckige sog. "Stuttgarter Tunnelgebirge", das kreuzungsfreie Ein- und Ausfahrten aus allen Stuttgarter Streckenrichtungen ermöglicht, würde dabei für die Abrissfirmen eine besondere Herausforderung werden. Denn aufgrund fehlender Erfahrungen mit dem Werkstoff Beton hat man das rund einen Kilometer lange Riesenbauwerk damals lieber etwas zu dick denn zu dünn gegossen. (Heute wäre dies wohl eher umgekehrt - siehe Köln!)
Mehr bei http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/1104686/display/21645370
Die Propaganda für Stuttgart 21 macht aus dem genialen Tunnelgebirge einen Engpass; hier wird bewusst die Wahrheit verdreht:
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Nicht vergessen: eine der Todsünden von Stuttgart 21: Züge und Stadtansichten verschwinden.
Aussicht auf Züge, Aussicht aus Zügen
Unterführung Wolframstraße, aus der Bildergalerie 2008
Aus dem Zugfenster, Gäubahntrasse Bildergalerie 2008
Aus dem Zugfenster Stuttgart 21
Bildergalerie 2008
Weh mir, wo nehm ich, wenn
Es unten ist, die Aussicht, und wo
Den Sonnenschein?
Betonwände stehn
Sprachlos und kalt.
Mein Stuttgart - wohin denn du?
(aus METROPOLIS, Gedichtparodie nach Hölderlin)
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Liebe Besucherinnen und Besucher dieser Website (im Netz seit 1. Januar 2009),
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Aktuell ist ergänzt:
21 gute Gründe für Stuttgart 21. Ständig aktualisiert!
Neu revidiert sind die „27 gute Gründe für den Kopfbahnhof 21“, sie heißen jetzt
21 (und noch mehr) gute Gründe
für die Alternative Kopfbahnhof 21.
Wichtige Informationsschriften sind:
3. Auflage „K 21 - die Alternative zu „Stuttgart 21“ K21-Altern zu S21 3.#3BE696
und „12 Mythen zu Stuttgart 21“ mythen
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Stuttgarts prominenter und weltweit bekannter Architekt Prof. Dr. h.c. Günter Behnisch:
„Lasst ja die Finger von den Anlagen und dem Hauptbahnhof. Damit würdet ihr das Grundgesetz der Stadt infrage stellen.”
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Stuttgart 21 darf nicht kommen.
von Prof. Max Bächer und Prof. Roland Ostertag
Es scheint den verantwortlichen Politikern und Planern noch gar nicht klar geworden zu sein, welche verheerenden Folgen dieses Projekt für die Zukunft unserer Stadt haben würde. Die Stuttgarter wurden auch nicht gefragt. Weiterlesen
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Die Hälfte der Fassade des denkmalgeschützten Hauptbahnhofes
ist vom Abriss bedroht (hier gelb). Aus Web-Seite zum Bonatz-Bau.
Vergleich
Dienstag 19. Januar 11:40
Fläche für die
Stadtentwicklung.........100%...................................................ca 75%
Streckenführung............ganz unterirdisch...............................meist oberirdisch
Sicht auf Stuttgart..........nein.......................................................ja
Akzeptanz......................Minderheit............................................Mehrheit
Lügenbilder überregional
Mittwoch 20. Januar 09:55
Bild 1 von vier Bildern aus dem Hamburger Abendblatt „Projekte der Streichliste“
Untertitel: Beim Projekt Stuttgart 21 soll der Stuttgarter Hauptbahnhof in einen unterirdischen Durchgangsbahnhof verwandelt werden.
Die größten Fehler dieses Architekturbildes:
- Großbäume auf dem Dach
- Halle links zum Park hin offen
- Lichtverhältnisse (Schatten) sehr verworren
- Züge zu niedrig: links reicht der Zug bis höchstens zur Mitte der Treppe
- Treppen zu schmal (wo sollen die Fußgänger gehen?)
- vor der Treppe am Bahnsteig viel zu viel Platz, halblinks mit vielen Reisenden davor.
- (mindestens) fünf Reihen der „Lichtaugen“ - statt vier bzw. abgespeckt drei
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Seit Jahren wird dieses Bild als falsch gebrandmarkt und trotzdem ist es bundesweit noch im Umlauf.
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Ich freue mich über Zuschriften und Kritik.
Sie sind herzlich eingeladen, einen Gastbeitrag oder Kommentar für den Blog Stuttgart 21 schreiben.
Fehler und Irrtümer möchte ich umgehend berichtigen und danke für Hinweise!
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...mit einem Gruß aus Hamburg

Wer den Witz nicht bemerkt: bitte englisch aussprechen...
Rückseite Demo-Transparent METROPOLI S21
Der Wurmbau zu Babel
S 21 = 33 km Tunnel
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Die Bürgerschaft steht auf!
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Blog seit 1.1.2009 in der Navigation Blog Stuttgart 21
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