Aus dem Blog aktuell (Auswahl):
Stuttgart 21: Viel zerstört – nichts gewonnen !
Freitag 18. Mai 08:11
Motto der Demo am 26. 08.2011. Rede von Karl Martell
• Nordflügel abgerissen – nichts gebaut. • Bäume ausgerissen – nichts erschaffen. • Stadt verschandelt – nichts geschafft. • Planung verpfuscht – nichts geleistet. • Steuergeld verbrannt – nichts geliefert. • Bürger missachtet – nichts gelernt. • Parlamente belogen – nichts respektiert.
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S.B.: Ergänzung am 18.5.2012: käme hinzu Südflügel abgerissen - Bahnhof beschädigt, ansonsten ist alles noch aktuell…
Bauzaun 9: städtebauliche Chance bereits vertan!
Donnerstag 17. Mai 18:46

Propaganda mit 8 Minuten
Mittwoch 16. Mai 23:09
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.filderdialog-flughafen-soll-bahn-drehscheibe-werden.f0a891ef-37b9-4cca-8244-c849e24b87f9.html
„Wenn Stuttgart 21 in Betrieb ist könnten die rund 250.000 Bewohner der Filder vom Flughafen aus mit Fernzügen in acht Minuten zum Hauptbahnhof flitzen. Die S-Bahn bietet heute nur Bummeltempo, braucht über die Filder und die alte Gäubahnstrecke 27 Minuten in die Stadtmitte.“
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S.B.: Meint der Redakteur Konstantin Schwarz etwa die ICE-Züge, die alle 2 Stunden am Flughafen halten? Oder die ICs aus Zürich, die nach Geißler auf der Gäubahnstrecke bleiben sollen? Das „Bummeltempo“ der S--Bahn hat den Vorteil des VVS-Tarifs - wer wird das Mehrfache für einen Fernzug zahlen wollen von den 250.000 Filderbewohnern?
Die zeit- und kostengünstige Alternative zu einem ICE-Flughafenanschluss wäre schon heute über die Gäubahn-“Panorama“-Trasse mit einer Express-S-Bahn einzurichten mit sensationellen 15, maximal 17 Minuten.
Hier sichtbar: Profit vor Kundenfreundlichkeit
Dienstag 15. Mai 14:31
Rechts und links von der großen Treppe in der großen Eingangshalle des Stuttgarter Bahnhofs wäre genügend Platz für je zwei große Aufzüge, noch mehr nötig nach dem 5-fachen Umweg am Nordausgang. Aber für ihre Kunden hat die Bahn wenig Herz, der Profit aus den Ladenmieten geht vor. Was machen die Körperbehinderten und Alten mit Gepäck, wenn wieder einmal eine Rolltreppe stundenlang ausfällt?


Wenigstens zwei Aufzüge sind überfällig.
Heute, Demo-Ende
Montag 14. Mai 21:44

Möge….
medienkritischer Blog ist angelaufen
Sonntag 13. Mai 22:23
http://www.durch-sicht21.de/uber-durch-sicht-21-2/
Mitarbeit erwünscht!
Drei dumme Sprüche
Samstag 12. Mai 17:19

Baustelle Shoppingcenter „Gerber“, vom 2. Stock in der Sophienstraße aus, am 11.05.2012 aufgenommen. Es sind sage und schreibe 8 Bagger, die „schippen“!
Spruch 1: „Heute schippen, morgen shoppen.“
Spruch 2: „Everything is fine. Keep shopping.“
Spruch 3: „Hier wächst Stuttgart zusammen.“ (OB Schuster bei der Grundsteinlegung Anfang Mai 2012, Foto im Blog vom 4. Mai)
Terror der Finanzwelt
Freitag 11. Mai 09:48
SWR II-Feature vom 2.5.12 Die Professorin für Volkswirtschaft am Lateinamerikainstitut Berlin Barbara Fritz.
Zuspiel 5: „Börsen und Finanzmärkte haben ein zerstörerisches Potential, ein wirklich zerstörerisches, und wenn da die Politik nicht Einhalt bietet, auf die eine oder andere Art, haben eine sehr hohe zerstörerische Macht.“
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S.B.: Gehört dazu „unsere“ LBBW, die von Stuttgart 21 und damit von der unübersehbaren Stadtzerstörung sehr stark profitieren wird? Ist sie eine „kriminelle Vereinigung“ wie BM-Kandidat Rockenbauch laut verkündet hatte?
haarsträubend
Donnerstag 10. Mai 23:20

Ein Kniff, auch die Gäubahn?
Mittwoch 09. Mai 08:40
Aus dem Offenen Brief von Steffen Siegel an Bahn-Konzernbevollmächtigen Eckart Fricke vom 8.Mai:
„Dazu hin wurde in den Finanzierungsvereinbarungen von 2009 noch davon ausgegangen, dass S 21 nur 3,1 Milliarden Euro kosten und bis 2019 fertig gestellt sein würde. Beides hat sich inzwischen als nicht haltbar und als Kniff der Projektpartner erwiesen.
Sollte eine Variante wie der Erhalt der Gäubahn als unzulässiger Vorschlag disqualifiziert werden, würde der von Bahn und Politik voll akzeptierte Geisslersche Schlichterspruch missachtet. Geissler forderte darin den leistungsfähigen Erhalt der Gäubahn.“
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Die Gäubahn ist das krasse Gegenteil der Schnellstrecke, ein Höhepunkt bei Bahnreisen im Gegensatz zu 250 km/h im Tunnel. Die Schlichtung erweist sich im Nachhinein als „Kniff“ (Trick, Finesse, Pfiff, Finte, Ränke, Hinterlist, Manöver…) der Projektbetreiber, die das Ergebnis schlussendlich missachten mit Begründungen wie zu teuer oder nicht machbar. Der Anschluss an den Querbahnhof ist äußerst schwierig und aufwendig. Das genügt.
Bauzaun 8: falsche Behauptungen
Dienstag 08. Mai 22:22

Bauzaun 7: Der Schrei
Montag 07. Mai 19:15
Die Versteigerung des Munch-Werks "Der Schrei" hat alle Erwartungen übertroffen: Das Gemälde wurde für fast 120 Millionen Dollar versteigert. Es ist das teuerste je bei einer Auktion verkaufte Bild. (Letzte Woche Mittwoch.)

Was kostet der Wiederaufbau der Seitenflügel des Bonatz-Bahnhofs? Vermutlich weniger.
arrogante Inkompetenz
Sonntag 06. Mai 15:30
Werner Sauerborn zu Politik und Stuttgart 21
„Volksabstimmung. Klappe zu. Affe tot. So hatten sie es sich gedacht, die alten und neuen Proler (S21-Befürworter), und setzten das Horror-Projekt einfach ab von der politischen Tagesordnung… Dass die Bahn inzwischen alle Prämissen der Volksabstimmung überrollt hat – auch für Kretschmann kein Thema mehr. Aber diese Rechnung wird nicht auf gehen. Dafür sorgt schon die Bahn mit ihrer arroganten Inkompetenz – und dafür wird auch der Stuttgarter OB-Wahlkampf sorgen.“
Es gibt ein Leben neben Stuttgart 21...
Samstag 05. Mai 20:43

…aber Stuttgart 21 ist keine Nebensache!
Immogart
Freitag 04. Mai 23:05





Tunnel der Neubaustrecke
Donnerstag 03. Mai 23:02
Länge: 59,6 km, davon 30,4 km Tunnelstrecke in insgesamt rund 60 km (!) eingleisigen Tunnelröhren durch das Karstgebirge der Schwäbischen Alb. (Quelle: „Tunnelblick“ von heute 3. Mai)
Eines der großen Probleme sind die unbekannten Höhlen und der Wasserdruck im Karstwasser. Aber natürlich ist auch das „beherrschbar“, fragt sich nur zu welchem Preis.

Text auf einer heute gesehenen Infotafel an der Arbachquelle an der Lindenhofsteige bei Reutlingen: “Abhängig von der Niederschlagsmenge schwankt die Schüttung der Arbachquelle zwischen 0 und mehreren hundert Litern pro Sekunde. Entsprechend kann dabei der Karstwasserspiegel in der Alb bis zu 30 Metern ansteigen.“
fünfmal so lang wie bisher!
Mittwoch 02. Mai 10:18

Grafik Klaus Gebhard
Der „kurze Umweg“ (Bahn-Flyer, siehe Blog vom 24./25 April) ist über fünfmal länger (350 Meter statt 65 Meter) als der seitherige Weg durch den Nordausgang! Zur Stunde ist eine Demo gegen diese Zumutung der Bahn.
S21: Synonym des Scheiterns
Dienstag 01. Mai 20:03
Der Verkehrsminister von Nordrhein-Westfalen Voigtsberger:
„Stuttgart 21 ist zum Synonym des Scheiterns traditioneller Politik geworden. Bei dem Milliardenprojekt haben die Verantwortlichen vor allem eines missachtet: dass die Bürgerinnen und Bürger über ihren Bahnhof mitentscheiden wollen - auch abseits eingeübter Planungsverfahren. Sie wollen einen Dialog auf Augenhöhe mit der Politik und mischen sich ein.“ (Quelle: Handelsblatt)
Inhaltslos und ziemlich konfus
Sonntag 29. April 20:43
Die Bürgermeisterwahl wird die nächsten Monate pressemäßig im Vordergrund stehen. Befürworter von Stuttgart 21 und auch von Kopfbahnhof 21 werden aufmerksam verfolgen, was die Kandidatinnen und Kandidaten zur Bahnhofsfrage verlautbaren. Zum Interview von Frau Wilhelm in der Stuttgarter Zeitung „Die Bürger sind Experten ihrer eigenen Situation“ macht sich Helga Stöhr-Strauch Gedanken:
„Wieso tritt sie jetzt ausgerechnet in der Stadt an, deren Bürger ihr so viele Jahre offensichtlich egal waren?“ Ausführlicher Kommentar bei www.durch-sicht21.de.
Pariser Höfe
Samstag 28. April 21:56
Sie stehen schon, die „Pariser Höfe“. Klingt gut! Aber wie sehen sie aus: dicht an dicht, acht Stockwerke, maximale Flächen für erhofften Profit. Öde Hochhäuser, Immogart in Reinkultur.

Von der Bahn-Seite, aus dem Zug fotografiert

Am Pariser Platz in Nachbarschaft der Stadtbibliothek
Es wird spannend...
Freitag 27. April 23:47
...wie und ob die Reisenden die Sperrung des Nordausgangs hinnehmen. Heute waren am Eingang mehrere Bahnmitarbeiter postiert, die die Faltblätter (siehe Blog unten 24./25. April) verteilt haben. Ein junger Bahn-Mann auf Nachfrage: das sei „unvermeidlich“...
heute eröffnet!
Donnerstag 26. April 15:27
Mit zwei Beiträgen ist der neue Blog http://www.durch-sicht21.de/ gestartet. Jedefrau und jedermann ist eingeladen, die/der sich über einen parteiischen Pro-S21-Presseartikel ärgert, mitzumachen. Näheres zum Blog hier.
Wenn Sie dieses neue Medium gut finden sagen/mailen Sie es bitte weiter!
Fragen zur Auflösung des gestrigen Rätsels
Mittwoch 25. April 15:29
Auflösung des Rätsels, wie weit der angeblich „kurze Umweg“ ist. Je nachdem, ob der Abzweig der Wege am Bahnsteig 2 oder in der Haupthalle beginnt, hat Parkschützer Klaus Gebhardt berechnet:
Beginn am Bahnsteig jetzt 105 Meter, künftig 310 Meter, Umweg 205 Meter, also das Dreifache
Beginn in der Haupthalle jetzt 65 Meter, künftig 350 Meter, Umweg 285 Meter, also das über Vierfache

Eigene Bearbeitung der Originalgrafik (siehe gestern) des Flyers der Bahn-AG
Fragen an das Kommunikationsbüro:
- finden Sie das tatsächlich einen „kurzen Umweg“?
- ist das „selbstverständlich behindertengerecht“?
Ihre Antwort werde ich an dieser Stelle veröffentlichen und aktuell im Blog darauf hinweisen.
"...mit einem kurzen Umweg"
Dienstag 24. April 16:47
Seit gestern werden im Bahnhof Flyer verteilt:
Verlegung des Nordzugangs
neue Wege für Reisende…
„…ist die Schließung des Nordeingangs leider unumgänglich. Dennoch können Sie - selbstverständlich behindertengerecht - mit einem kurzen Umweg weiterhin die Bahnhofshalle von Norden her erreichen.“

Weitere Informationen auf der Bahn-Website hier.
Preisfrage: wie groß ist der „kurze Umweg“? (Die seitherige Wegführung durch den Nordausgang wurde wohlweislich nicht eingezeichnet.)
Beträgt der Umweg 50 Meter, 100 Meter, 150 Meter, 200 Meter, 250 Meter, 300 Meter oder mehr? Auflösung morgen!
120.Montagsdemo
Montag 23. April 23:53


Valentin Dübbers
Sonntag 22. April 13:04
In einem Offenen Brief
Offener Brief Valentin Dübbers
an die Grünen-Politiker Kretschmann, Hermann und Palmer wird die Möglichkeit es Scheiterns von Stuttgart 21 angesprochen:
„Schon die jetzige Baubrache im Schlossgarten und das zerstörte Baudenkmal des Bahnhofs werden im Falle des Scheiterns ein Mahnmal für die sträflichen Unterlassungen sein. Aber noch kann weiteres Unheil abgewendet werden!“
Oben bleiben!
Samstag 21. April 08:42
Im Schlossgarten Zuruf an den musizierenden Hochradfahrer: „Oben bleiben!“

Vor der Landtagswahl in Gammertingen auf der Alb. Kanzlerin Merkel schwebt im Hubschrauber als Hauptrednerin ein. Die Demo gegen S21 am Eingang zur Riesenhalle: „O - b e n - b l e i - b e n !“
Wunschdenken
Montag 16. April 09:38
Das Projekt „Stuttgart 21“ wird realisiert, nach der Volksabstimmung ist wieder Ruhe in der Stadt eingekehrt und nur noch vereinzelte Proteste sind auszumachen. (ImmobilienScout24)
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So hätte es die Immobilienwirtschaft gern. Aber die Demonstrationen immer montags auf dem Marktplatz mit langem Zug durch die Stadt zum Bahnhof sind ungebrochen. Heute auch wieder als Auftakt die Radler-Demo ab Feuersee. Neben der scheinbaren „Ruhe in der Stadt“ brodelt es weiter, unübersehbar .
Statement aus Belgien (7)
Sonntag 15. April 09:17
„Schön, dass sich das Projekt der Vervollständigung der Darstellungs-und Sichtweisen durch ein eigenes Organ der Oben-Bleiber konkretisiert (neue Website www.durch-sicht21.de). Ich bin natürlich geografisch weit ab vom Schuss, und ich kann so in konkreten Dingen wenig beitragen. Aber mir tut das arme Stuttgart leid, und man kann schon manchmal versucht sein, eine Verschwörung zu vermuten, wenn man sieht, mit welcher Beharrlichkeit von den mächtigen Entscheidern schon seit Langem am Wesentlichen vorbei entschieden und geplant wird, wie nicht genehme Wirklichkeiten einfach exkommuniziert werden, wie legitime Erwartungen und fundierte Forderungen mit Missachtung erwidert werden. Aber eine Geisteshaltung ist noch keine Verschwörung, da diese Qualifizierung noch andere Tatbestände erfordern würde.
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Anmerkung: statt „besondere Art von Kulturrevolution“ könnte es unbeschönigt benannt werden als „Kulturbarbarei“; die unselige Kulturrevolution unter Mao tse Tung in China ist noch nicht vergessen.
Anfechtung Volksabstimmung
Dienstag 10. April 19:31
Stellungnahme des Ministerpräsidenten zur Anfechtung und die Kommentierung hier
FAZIT:
„Der Vortrag der Staatsrätin ERLER ist mithin nicht geeignet, den Vorwurf massiver amtlicher Fehlinformation im Vorfeld der Volksabstimmung in irgend einer Weise zu entkräften.“
"betrügerisch verfälschte Animation"
Montag 09. April 10:35
Eine (Zitat) „betrügerisch verfälschte Animation des S 21 Bahnhofs für die englischsprachige Welt“.
Screenshot:

Wiederholt Schlossgarten-Bildchen auf Betonflächen
fehlender, 8 Meter hoher Bahnhofswall entlang der Schillerstraße
überall Bäume, Rasen
sechsspurige Autostraße mit breitem Fußgängerübergang aus Richtung Königstraße
im Hintergrund statt der typischen Halbhöhe eine Megapolis
Licht und Helligkeit, wo realistisch genau das Gegenteil kommen wird
sehr wenig Reisende im Bahnhof
und natürlich die falschen Versprechungen über den Bahnverkehr.
Das große Halleluja
Sonntag 08. April 20:45
Irgendwo, vermutlich in Alaska, wird das Große Halleluja von Händel szenisch gestaltet, alt und jung stimmt in aufwendiger und witziger Form ein. www.youtube.com/watch_popup?v=LyviyF-N23A Ich finde es lustig!
37.474.631 Menschen sahen das Video Christmas Food Court Flash Mob, Hallelujah Chorus - Must See!
Ob der fertige Tiefbahnhof in Stuttgart auch ein Halleluja auslösen wird? Der hochgelobte Berliner Hauptbahnhof jedenfalls war kein Grund zum Jubilieren: In der FAZ kam zum 5. Geburtstag des Berliner Bahnhofs eine vernichtende Bilanz. „Zum Geburtstag mal die Wahrheit“.
Eher werden die vielen Menschen aus der Bürgerschaft von Stuttgart und aus dem Land ein Halleluja anstimmen, wenn das Projekt wegen Undurchführbarkeit abgebrochen wird.
Bauzaun 6: Werbemaschinerie
Samstag 07. April (Nachtrag)

Fast alle Versprechungen sind inzwischen obsolet. Deshalb ist der Widerstand so hartnäckig und bohrend.
Projektwerbung = Bürgertäuschung
Mittwoch 04. April 23:12


"einige Demonstranten"
Dienstag 03. April 16:41
Der Widerstand wird von der Presse marginalisiert; die SWP Ulm spricht von „einigen Demonstranten“, die StZ begnügt sich mit einer Notiz von 5 Sätzen.
Die Wirklichkeit gestern auf dem Marktplatz:

Immer noch das Lügenbild...
Montag 02. April 21:03
…im Rathaus und bei den Pressekonferenzen. Hier der Beginn der PK vom 5.3.12

Dass an diesem Bild nur die Fassade des Rosensteinschlosses im Hintergrund stimmt, ist für die Werbung nicht wichtig. Entlarvung der Ungereimtheiten und Fehler im Bild bei Schöne Stadt??.
Bauzaun 5: Stuttgarter Appell
Sonntag 01. April 19:20

Aus dem stuttgarterappell
„Sowohl Gegner wie Befürworter glauben die Mehrheit hinter sich. Nur ein Volksentscheid bringt die Wahrheit an den Tag, die jeder akzeptieren wird. In guter demokratischer Tradition.“
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S.B. NEIN! Ich akzeptiere den Volksentscheid nicht, weil die vorausgehenden Informationen grob falsch waren wie die 1,5-Milliarden-Lüge, die Kostenlüge, die Leistungslüge usw. Zusammengestellt von Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer hier.
Werbegeschwätz
Samstag 31. März 23:22
Werbung für das Bahnprojekt Stuttgart 21: „Vor rund 100 Jahren…. Die Grünanlagen und Parks mussten Bahnanlagen weichen.“
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Das stimmt nur zum kleinsten Teil. Der ehemalige Güterbahnhof (A1), der Abstellbahnhof und der Innere Nordbahnhof waren mitnichten Grünanlagen und Parks, sondern z.B. die Zuckerfabrik, eine Kaserne und die Pragäcker. Schamlos wird die Bevölkerung hinters Licht geführt.
abschreckende „Attraktion“
Freitag 30. März 23:48
Stuttgarter Zeitung heute: stuttgart-21-bahn-schreibt-filstalbruecke-aus
„Bei der Bahnfahrt im Hochgeschwindigkeitszug von Stuttgart nach Ulm wird es künftig die Attraktion sein. Minutenlang geht es durch dunkle Tunnelröhren, bei Mühlhausen aber erblicken die Bahnreisenden für exakt 7,8 Sekunden das Tageslicht. So lange dauert bei Tempo 250 die Überfahrt über die Filstalbrücke.“

Diese „Attraktion“ ist sehr negativ, denn bevor man in den nächsten Tunnel donnert (Albaufstiegstunnel 5.940 m, 5.45 Minuten) mit wieder verstärkten Geräuschpegel, wird man (bei Sonne) geblendet, ohne vom Filstal etwas sehen zu können wegen der Lärmschutzwände. Bahnfahren als abschreckendes Erlebnis! Sensible Menschen, die reisen wollen statt rasen, werden diese Strecke meiden.
Stuttgarter Wappen, revidiert
Donnerstag 29. März 11:55
Letzte Demo auf dem Marktplatz

Konkurriert mit Maulwurf...
Vernunft siegt?
Dienstag 27. März 22:08
Werbung 2009
4. Vernunft siegt – deutlich mehr Züge auf halb so vielen Gleisen (21 gute Gründe, hier lesen)
Stand 2012:
Unvernunft! - deutlich weniger Züge auf halb so vielen Gleisen
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Matthias Richling: „Bei Stuttgart 21 steht die Vernunft ganz hinten in der Warteschlange.“
Torso Bonatz-Bahnhof
Montag 26. März 23:50
Der schändlich zerstörte Bahnhof heute nach der Demo.

Ohne Worte...

Siehe Memory Nr.2 „Der Bock als Gärtner“
Wegducken geht nicht mehr, meine Herren!
Sonntag 25. März 21:31
Pressekonferenz nach dem Lenkungskreis
Die e i n z i g e n Fragen zum Thema "Softwarefehler beim Stresstest" und "DB ging von 30 Zügen/Stunde aus" kamen vom Vertreter von FERPRESS, Roland Kimmich. Niemand sonst schien diese Themen für wichtig zu erachten...
.
"Meine Frage an Minister Hermann und Zusatzfrage an Herrn Kefer:
Ich gehe davon aus, dass die beiden Themen : "Softwarefehler beim Stresstest“ und "DB ging früher von 30 Zügen/Stunde aus", also von einem Rückbau des alten Bahnhofs ausging, heute im Lenkungskreis von Ihnen angesprochen wurden. - Ihre Haltung dazu? Zusatzfrage gerichtet an Herrn Kefer (DB) "... und, falls nicht, was für eine Haltung die Bahn zu diesen aktuellen Themen hat?"
.
Antwort Minister Hermann (Grüne):
."Diese Themen wurden heute im Lenkungskreis nicht behandelt." Die Vorwürfe würden aber ernst genommen und auf Arbeitsebene überprüft. Man müsse selbstverständlich die Vorwürfe nachprüfen und ernst nehmen (Wiederholung!) und falls am Ende etwas davon übrig bleiben sollte, müsse darüber geredet werden. Wörtlich: "Bislang gibt es aber keine Bestätigung der Vorwürfe".
Zusatzantwort Kefer (DB-Vorstand): "Dem stimme ich zu und bisherige Vorwürfe haben sich auch nicht bestätigt" und "Ich gehe davon aus, dass dies auch in dieser Sache so geht."
Statement aus Belgien
Freitag 23. März 22:24
"Mir scheint, dass Stuttgart unter der Plage der ruchlosen Geistlosigkeit und Unwahrhaftigkeit leidet, welche sich in solchen Glanzleistungen manifestiert “Westlich von Paris gibt es nur Atlantik und Kühe”, “schwer kommunizierbar”, “Dialog”, “Parkerweiterung, Blickachse”, “Geburtsfehler [Topographie Stuttgarts]”, “Seitenflügel funktionslos, da zur Abhaltung von Lärm und Rauch der Dampfloks bestimmt...”, “seinen Vorgarten verteidigen “ (J. Gauck).
Den Sonderehrenpreis hat Herr Kretschmann verdient: nachdem das Volk gesagt hat, es sei bereit sehr viel Geld für S21 auszugeben, hat er beschlossen, die Politik müsse jetzt schweigen und alles für wahr und richtig nehmen, was sich die DB bescheinigt…“
Zeitung Durch-Sicht (2)
Donnerstag 22. März 22:51
Informationen dazu hier
Interessiert? Melden Sie sich bitte bei Durch-Sicht@gmx.de (erst später aktiviert, vorläufig bei post@siegfried-busch.de)
Memory für Leiter Personenbahnhöfe
Mittwoch 21. März 23:26
Reaktion auf das letzte Werbeblatt „Dialog 21“, Offener Brief an Herrn Sven Hantel, Leiter Personenbahnhöfe in Bad.-Württemberg
Zitat Hantel: „Heute führt nur ein barrierefreier Zugang am Nordausgang in den Kopfbahnhof und die Wege zu den Zügen sind lang.“
Memory: „Warum, Herr Leiter Personenbahnhöfe, hat die Haupthalle nicht längst Aufzüge? Irgendwelche Profit bringende Shops oder Mietwagencenter wären für die Bahnkunden leichter entbehrlich! Die Wege im Tiefbahnhof bei Doppelbelegung der Gleise und treppauf treppab werden sehnsüchtig an die „langen Wege“ des wirklich barrierefreien Nordzugangs zurück denken lassen.“
(ganzes Memory Nr. 27 hier)
Mit Kanonen auf Spatzen - nicht vergessen!
Dienstag 20. März 10:12
Der nicht gehörte Zeuge Alfred Müller-Kattenstroth (65) an den Untersuchungsausschuss:
…“Eine zweite Reihe des Räumkommandos (Polizisten) drückte sich hinter die erste und griff grob die auf dem Boden sitzenden 4 Schüler. Diese Polizisten warfen die Schüler zwischen den Polizisten der ersten Reihe hindurch vor meine Füße (wie Wackersteine). Die Schüler torkelten dann den leichten Abhang hinab.“…
…“Am Tag nach dem Einsatz gegen 11:00 sprach ich mit einer jungen Polizistin im Park über mein Erlebtes und teilte ihr mit, dass ich mich eben auch für die Einsatzkräfte eingesetzt habe… Sie weinte bitterlich darüber, dass Sie genötigt worden war, auf Schüler loszugehen, die nur wenig jünger als sie selbst waren…“
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S.B.: Im Buch „Mit Kanonen auf Spatzen“ sind diese Zitate auf den Seiten 103/104 zu lesen. Eindrucksvolle Protokolle und Kommentare wie der von Dr. Gerhard Raff für die Stuttgarter Zeitung (Veröffentlichung von der Zeitung abgelehnt!) und die kritisch kommentierte Beweisaufnahme machen das Buch zu einem Real-Krimi (Loeper Literaturverlag). Heute noch ist, vor allem montags, sehr viel Polizei sichtbar, überall Polizeifahrzeuge vor allem um den Bahnhof. Stuttgart ist eine Polizeistadt geworden.
verheerend
Montag 19. März 22:19
Aus Mail von heute:
„In der Öffentlichkeit sind eine kritische Begleitung des Projekts und wirksame Einschränkungen bisher nicht angekommen. Das ist verheerend im Blick auf die Wähler/innen der GRÜNEN, es ist verheerend im Blick auf die Menschen, die sich mit guten Argumenten Hoffnung auf die Wirksamkeit derselben gemacht haben, es ist verheerend, wie sich die enttäuschten Menschen flüchten in Resignation, innere Wut und z.T. bizarre Protestformen. Und sie müssen sich für ihre Verzweiflung manchmal auch noch verspotten lassen.“
Demo Marktplatz heute:
Kosten-Nutzen-Desaster
Sonntag 18. März 23:07
1,2 - 0,3 - 0,16
Zusammenfassung: „Bei der Nutzen-Kosten-Analyse des Projekts Stuttgart-Augsburg wurde ein Nutzen -Kosten-Verhältnis von 1.2 ermittelt. Wenn man den eindeutig beweisbaren Fehler bei der Bewertung des verlagerten Verkehrs berücksichtigt, kommt man zu einem Nutzen-Kosten-Verhältnis von 0,3. Berücksichtigt man zusätzlich die geschätzten Fehler bei den Baukosten und den Zinsen, dann kommt man zu einem geschätzten Nutzen-Kosten-Verhältnis von 0,16. Die Nutzen-Kosten-Abschätzung kommt also zu dem eindeutigen Ergebnis, dass sich das Projekt Stuttgart Augsburg volkswirtschaftlich nicht rechtfertigen lässt.“
Prof. Dr.-Ing. Gert Marte 12.3.2012
Zeitung Durch-Sicht
Samstag 17. März 20:52
Großer Ratschlag am 17. März im Rathaus Stuttgart
Thema: Gegenöffentlichkeit im Internet
Es ging unserer kleinen Gruppe um die Möglichkeiten des Internets im Hinblick auf Websites und Blogs.
Da die Stuttgarter Presse und auch die Landespresse wie Südwestpresse Ulm über Stuttgart 21 selektiv und oft parteiisch berichten, ist es wichtig, Informationen auf anderem Weg unter die Leute zu bringen wie z.B. mit Flugblättern, Zeitungen wie Kontext, Einundzwanzig oder Stadtplan.
Das Problem ist, dass die Websites und Blogs gegen Stuttgart 21 wenig über die eigenen Widerstandskreise hinaus wirksam sind, sie „kochen im eigenen Saft“, drehen sich im Hamsterrad.
Unsere Idee ist, eine neue Website zu machen als eine Gegenöffentlichkeit zu den normalen Stuttgarter Medien wie StZ, Amtsblatt, aber auch der SWR.
Weitere Informationen siehe Zeitung Durch-Sicht
Zurück zur Wahrheit
Freitag 16. März 19:28
„Das Aktionsbündnis fordert vom Verkehrsminister und der Landesregierung, nicht länger der Wahrheitsfindung im Wege zu stehen.“
Ganze Presseerklärung hier.
"Stuttgart 21 wäre erledigt"
Donnerstag 15. März 11:53

Aus dem Interview mit Dr. Engelhardt von wikireal.org:
„Was wäre, wenn Sie mit Ihren Annahmen Recht behielten?“
„Dann brächte der Tiefbahnhof statt des versprochenen Kapazitätszuwachses eine deutlich verringerte Leistung. Das Projekt wäre ein Rückbau der Eisenbahninfrastruktur, die Planrechtfertigung würde entfallen, »Stuttgart 21« wäre erledigt. Ich bin überzeugt, dass das Projekt in den noch offenen Planfeststellungsverfahren, wo dessen Nutzen noch einmal neu zu verhandeln ist, zu Fall kommen wird“ (ganzes Interview hier).
unwahr?
Dienstag 13. März 09:00
Bericht in der Stuttgarter Zeitung:
„Durchgeführt hat die Simulation das Schweizer Betriebsplanerbüro SMA. (Stimmt nicht: die Bahn hat es gemacht, SMA lieferte ein „Audit“.) Dieses hat auf Anfrage des Verkehrsministeriums bereits Stellung genommen und wie die Bahn die Vorwürfe als unwahr zurückgewiesen.
...In Auftrag gegeben werden müsste eine solche gutachterliche Untersuchung vom baden-württembergischen Verkehrsministerium, das sich aktuell um eine Aufklärung des Sachverhalts bemüht, . ...Man suche momentan noch nach einem geeigneten Verfahren, um eine fundierte Bewertung der Vorwürfe vornehmen zu können.“
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S.B. Was nicht in der StZ stand: der Kopfbahnhof ist viel leistungsfähiger, S21 also ein Rückbau.
Das ist aber entscheidend für die Sinnhaftigkeit und Gültigkeit des Projekts. Das Verkehrsministerium „sucht“ seit 4 Monaten nach einer Bewertung. Wie lang noch?
"Die Stadt wird schöner" (3)
Sonntag 11. März 14:48
Das Bankenviertel wird aktuell mit den „Pariser Höfen“ fortgesetzt, Kommentar überflüssig.

Foto S.B. von gestern, 10.März 2012. Ansicht Ende Nordbahnhofstraße Einmündung Wolframstraße.
sunk costs
Donnerstag 08. März 09:33
Zur aktuellen Lage schreibt Werner Sauerborn von den Gewerkschaftern gegen S21:
„… Dass die Kosten längst die gläserne Decke durchbrochen haben, lässt Grün-Rot einfach zu. Dass der Stresstest mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von der Bahn gefälscht wurde, wissen Kretschmann und Schmid und versuchen es in alter Politikermanier auszusitzen. Und jetzt kommt ein 21-jähriger Student aus Mainz daher und weist den Herrschaften einen Fehler in der Software Railsys der Firma RMcon nach, als deren Folge S 21 den Stresstest auch explizit nicht bestanden hat. Die Firma soll den Fehler schon eingeräumt haben. Und Rot-Grün? Weiter aussitzen? Das könnte lange dauern. Denn wenn sich erwiesen hat, dass S 21 einen Rückbau darstellt, ist der bestehende Bahnhof bis zum Schluss, vielleicht bis 2025, die bessere Alternative, und alle Kosten für S 21, seien sie noch so hoch, wären "sunk costs" …“ (das ganze Zitat hier)
Die Bringschuld und "Steter Tropfen höhlt den Stein"
Dienstag 06. März 21:57
Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer in seinem Offenen Brief:
„Es ist aber nicht so, wie mancher auf der Befürworterseite glauben machen will, dass viele der Projektgegner um ihrer selbst willen den Widerstand nicht aufgeben wollen. Auch viele von uns würden gerne ihre Zeit für andere Interessen nützen. Da aber die Weichen noch nicht auf „unumkehrbar“ bei Stuttgart 21 gestellt sind und wir die hier beschrieben Mängel nicht unter den Teppich kehren dürfen, müssen wir jetzt verstärkt darauf bestehen, dass die Regierung von ihrem „laissez faire“ Kurs abgeht, und die anstehende Bringschuld rasch einlöst. An die Regierung gerichtet heißt dies: „Schaffen Sie endlich Klarheit bei den Fakten, machen Sie die Ergebnisse öffentlich und ziehen Sie daraus die notwendigen Schlussfolgerungen und verlangen Sie die erforderlichen Korrekturen an diesem Bauprojekt.“
Twitter, Web, Links, Blogs
Montag 05. März 10:53
Die Website www.siegfried-busch.de mit Blog seit 01.01.2009 ist inzwischen vielfach verlinkt und zitiert. Beispiele:
Twitter tilman36 RT @AntiUnrecht Apropos Geologie, Gefahr wie in Staufen>> das Bohrloch 203, Haußmannstr., Jugendherberge !!!! siegfried-busch.de/page28/page28
Architekten für K21 Startseite Metropolis 21 Siegfried Busch stellt seinem fast unerschöpflichen Blog folgende Worte voran: >>Aus einem Leserbrief an die Stuttgarter Zeitung: „Wenn Stuttgart 21 kommt, erinnert das fatal an METROPOLIS: oben das Kapital und Reichtum, unterirdisch täglich etwa 300 000 Bahnreisende.“<<
Seniorentraff.de 1) Altersgruppe "50 plus" Stuttgart 21 für Befürworter und Gegner Private Website eines Stuttgarters mit Blog, Fotos, Offenen Briefen, interessanten Dokumenten und Links. Für Projekt-Befürworter und Gegner interessant als Materialsammlung.
Das Bohrloch 203 | Schwabenstreich Calw das-bohrloch-203 1. Dez. 2010 – Fotodoku von Siegfried Busch und Presseartikel dazu hier: http://www.siegfried-busch.de/page28/page28.html.
Auch in der Presse (SZ, SWP, Bad.Ztg. u.a.) sowie bei wiss. Erhebungen und Umfragen zum Widerstand gegen S21 ist die Website erwähnt worden.
Schuttgart
Sonntag 04. März 17:34

aktuelles Foto vom Südflügel Bonatz-Bahnhof: S.B.
Bauzaun 4 "Parkerweiterung"
Samstag 03. März 18:06

Parkerweiterung „im Musenbachtal auf Stuttgarter Gemarkung an der Grenze zu Kornwestheim und Aldingen“ PFA1,1 „Auf den Gleisanlagen in Richtung Bad Cannstatt“: darunter auch die Schotter-Ausgleichsflächen ((3,69 Hektar).
Siehe „Mehr grün“.
Reaktion auf Blog von gestern
Freitag 02. März 10:58
Mail aus Belgien:
„Die These der Überlastung des Kopfbahnhofes im Jahre 2010 hat sich als nachweislich falsch erwiesen, das ist eine Tatsache. Mir sind auch keine Klagen von Reisenden im Sinne einer strukturellen Überlastung des Hbf. aus den letzten Jahren bekannt. Die Bahn selber rechnet auch nicht mit einer strukturellen Überlastung innerhalb der nächsten acht Jahre, denn wenn dem so wäre, müsste sie für die Zeit des Betriebs während der Bauarbeiten Gegenmaßnahmen vorsehen, um eine ausreichend Kapazität des Torso Bahnhofs zu gewährleisten.
Damit entfällt eine der wichtigsten, ja sogar vielleicht die einzige Begründung der Notwendigkeit, eine große Infrastrukturmaßnahme zur Kapazitätserweiterung einzuleiten. Und selbst wenn dem so wäre, ist dadurch nicht begründet, den alten Bahnhof de facto zu vernichten. Der Gutachter von SMA Herr Stohler und Herr Geissler halten eine Kombilösung für die geeignetere Option und haben eine Empfehlung in diesem Sine ausgesprochen. Falls es zu einer großen Steigerung des Bedarfs an Bahnverkehr kommen sollte, wäre der achtgleisige U-Bahnhof übrigens ebenfalls überlastet.“
Nicht vergessen: wichtige Prognosen waren falsch!
Donnerstag 01. März 18:28
Aus dem Projektmagazin / Herbst 1997 Herausgeber: DB ProjektGmbH S21
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80 Prozent mehr Züge im Nahverkehr, 50 Prozent mehr im Fernverkehr.
solide Kalkulation: 60 Prozent der Kosten trägt die Bahn, 40 Prozent werden über öffentliche Mittel finanziert
Denn Stuttgart braucht in jedem Fall eine grundlegende Verbesserung seiner Bahnverkehrsanbindung. Der jetzige Hauptbahnhof kann das Fahrgastaufkommen des Jahres 2010 in keiner Weise mehr bewältigen.(Markierung S.B.) „Stuttgart 21“ ist daher kein Prestigeprojekt, sondern die logische Konsequenz sachlicher Überlegungen und klarer Fakten. Nur der neue Bahnknoten bietet die Kapazitäten für ein attraktives Leistungsangebot der Bahn.
Die Fachleute weisen nach, dass der Schienenverkehr vom vorgesehenen Durchgangsbahnhof weit mehr profitiert, als von einem noch so aufwendigen Umbau oder einer Erneuerung des Kopfbahnhofs.
Damit bekommt Stuttgart Vorbildcharakter für andere deutsche Großstädte, die im Rahmen der „21-er-Projekte“ der Bahn ebenfalls mit dem Umbau ihrer Bahnhöfe beginnen werden.
(Hier noch mehr Fehlprognosen, mit denen Politiker und Öffentlichkeit fehlinformiert wurden.)
Die nicht gestellte Gretchenfrage
Dienstag 28. Februar 14:26
Eine ausführliche Umfrage im Auftrag der Landesregierung wurde von Prof. Dr. Faas durchgeführt, sie ist in der Presse bekannt gegeben worden als breite Zustimmung der Bevölkerung zu Stuttgart 12. ( Eine Zusammenstellung der Fragen steht hier. )
Allerdings gab es nicht gestellte Fragen, die vermutlich zu einem ganz anderen Ergebnis der Volksabstimmung geführt hätten.
Die Gretchenfrage:
Bekannte Bahnexperten und auch der ehemalige Bahnhofsleiter E. Hopfenzitz haben nachgewiesen, dass Stuttgart 21 einen „Rückbau der Schiene" bedeutet. Zuletzt hat dies der Physiker Dr. Engelhardt in einer ausführlichen Studie bestätigt.
„Wenn durch Stuttgart 21 der Bahnknoten Stuttgart nicht verbessert sondern geschwächt würde, wären Sie dann trotzdem für das Bahnprojekt Stuttgart 21?“
Bauzaun 3 Hoffnung
Montag 27. Februar 22:26

Jetzt keine Hoffnung mehr?
Zuspruch aus Belgien
Sonntag 26. Februar 22:56
„Ich habe volle Achtung vor den Sprechern des Bündnisses und all denen, die trotz der herrschenden Ablehnung scharfsinnige und meistens treffende Beiträge leisten, Eingaben verfassen, Montagsdemos organisieren und besuchen, Blogs unterhalten und vieles mehr.
Vielleicht muss man Hegel so interpretieren: auf der einen Seite die Abrissbagger, Kettensägen, Tunnelbohrmaschinen um die bahnreisenden Menschen unter die Erde zu verbannen, so dass sie aus dem Blickfeld verschwinden, und nicht weiter als bis zur nächsten Wand blicken können, und auf der anderen Seite die Maulwürfe des Geistes, die „oben bleiben“ wollen, und deshalb nicht aufgeben, weder ihre Persönlichkeit noch ihre Werte.
Noch ist nicht aller Tage Abend….“
Bauzaun 2 Alexandre Dumas
Dienstag 21. Februar 20:57

Wie war das mit dem gefälschten Stresstest und dem Software-Fehler? MVI bitte melden.
"Die Stadt wird schöner"
Montag 20. Februar 16:24

Fotos: Manfred Grohe
Bauzaun 1 Metropoli S21
Sonntag 19. Februar 13:09
Die Bauzaun-Ausstellung im Haus der Geschichte (bis April 2012) ist aufwendig gemacht und lohnt sich, der Eintritt zu dieser Abteilung im Untergeschoss ist frei.
Metropoli S21 ist auch im Katalog (19,80) zu finden.


Stimmt nicht ganz: Metropoli S21 steht vor allem für die Welt der Reichen oben und die der Bahnfahrer/Normalbürger unten.
Eine zweite Gedichtvorlage ist „Hälfte des Lebens“, 2. Strophe.
"nicht abreißende Hiobsbotschaften"
Donnerstag 16. Februar 09:59
MP Kretschmann im Interview heute in der Stuttgarter Zeitung:
„In der Demokratie entscheiden Mehrheiten, keine Wahrheiten.“
„Wenn sich nun aber diese grundsätzlichen Fragen nicht mehr stellen, dann ist jetzt die Bahn am Zug. Sie ist die Bauherrin und Trägerin des Projekts. Sie ist für das Projekt verantwortlich. Wir sind ja nur an der Finanzierung beteiligt.“
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Herr MP Kretschmann, was ist, wenn die Wahrheit der Naturgesetze sich um die Demokratie nicht kümmert, der Quellgips quillt, das Mineralwasser am Düker aufsteigt? Wenn „Hiobsbotschaften“ (Leserkommentar W. Eistermeier) über Kostensteigerungen und technisches Versagen an der Tagesordnung sein werden? Wenn die Manipulationen des Stresstests sich als Wahrheit heraus stellen? Werden Sie dann nochmals über „grundsätzliche Fragen“ reden? Oder werden Sie ein „törichter Steuermann“ (Blog vom 28.12.2011) sein?
törichter Steuermann
Mittwoch 28. Dezember 21:17
Opernabend in der Staatsoper Stuttgart am 27. 12. 2011
(G.F. Händel „Il Trionfo del Tempo...“)
Deutsche Übersetzung des italienischen Textes von 1706 als Obertitel:
„Sehr töricht ist der Steuermann,
der seinen Kurs nicht ändern will
und dem launischen Wind begegnet.
O Schiff, auch wenn du gut gerüstet bist,
kehre um, kehre um,
solange du Zeit hast, kehre ans Ufer zurück.“
Mail aus dem VMI, Antwort auf Nachfrage
Mittwoch 15. Februar 11:50
„Ob es sich bei dem Stresstest bzw. bei dem Ergebnis des Stresstests um Manipulation handelt ist bis dato nicht bewiesen. Allerdings kann das MVI zu den von Dr. Engelhard erhobenen Vorwürfen, dass der vorliegende Stresstest in seinem Ergebnis nicht haltbar sei, derzeit leider noch keine Stellungnahme abgeben. Das MVI wird den Vorwürfen nachgehen und sich nach Abschluss der Untersuchungen dazu äußern. Gleiches gilt für den angeblichen Softwarefehler in der von der DB für den Stresstest verwandten Software „Railsys“.
erheblicher Kapazitätsabbau
Dienstag 14. Februar 18:29
„Auch wir sind der Überzeugung, dass der Stresstest verfehlt wurde und dass der Tiefbahnhof einen erheblichen Kapazitätsabbau gegenüber dem bestehenden Kopfbahnhof bringen wird.“
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Offener Brief von Prof. Bodack an MP Kretschmann von heute, dem Tag der Absperrung zur Schlossgartenräumung.
Sinn oder Unsinn, das ist die aktuelle Frage
Donnerstag 09. Februar 18:32
Der gute Herr MP Kretschmann beantwortete Fragen zu Stuttgart 21. Die Frage nach der Sinnhaftigkeit und damit der Begründung für das Projekt wurde nicht gestellt und damit auch nicht beantwortet. Warum nur? Wenn Stuttgart 21 weniger leistet als selbst der bestehende Kopfbahnhof (wie die landeseigene Nahverkehrsgesellschaft bestätigt hat), dann ist doch die Geschäftsgrundlage entfallen! Und ein verbesserter Kopfbahnhof ist noch viel leistungsfähiger und kostengünstiger als Stuttgart 21. Herr Kretschmann und Herr Hermann, das versteht niemand von den Kopfbahnhof-Befürwortern. Bitte antworten Sie auf diese Frage nach dem Sinn des Tunnelprojekts, wie er sich heute darstellt.
zwei Erinnerungen an MP Kretschmann
Mittwoch 08. Februar 15:56
Die Bahn schafft aktuell Fakten, die Stuttgart verwüsten. Dabei ist die Grundlage für das Projekt Stuttgart 21 entfallen: Rückbau der Schiene statt doppelter Leistungsfähigkeit, wie ursprünglich behauptet. Dazu zwei Schriftsätze, die in aller Deutlichkeit anmahnen, dass ein Weiterbau vor Klärung der Verzerrungen im Stresstest unverantwortlich ist.
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Eilantrag RA v. Loeper finden Sie HIER
Offener Brief von Prof. Dr.-Ing. Fischer steht HIER
Naturwissenschaft
Montag 06. Februar 12:32
„Über Recht und Vernunft kann man sich hinwegsetzen, aber die Naturwissenschaft holt Stuttgart ein.“
Aus dem Offenen Brief von Dr. Engelhardt an MP Kretschmann vom 2.2.2012
Anfrage und Antwort des MVI
Samstag 04. Februar 00:13
Anfrage an das Verkehrsministerium (Blog vom 18.1.12):
Stuttgarter Erklärung
Mittwoch 18. Januar 09:16
„Nehmen Sie die Kritik von Dr. Christoph Engelhardt und den Ingenieuren22 am „Stresstest“ auf, und gewährleisten Sie einen fairen Leistungsvergleich von Kopf- und Tiefbahnhof. Eine Kapazitätsminderung darf nicht bezuschusst werden!
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S.B.: Wer kann verstehen, dass das Verkehrsministerium bis heute nicht zum manipulierten Stresstest Stellung genommen hat? Wenn die Kritik stimmt, fällt doch die hauptsächliche Begründung (siehe Blog vom 15. Januar) für Stuttgart 21 weg! Notbremse ziehen und Oben bleiben!
Antwort mit Mail vom 3.2.12:
Die Problematiken bezüglich des Stresstests sind dem MVI bekannt und noch nicht abschließend bewertet. Bei den anderen Projektpartnern besteht derzeit kein Interesse sich mit der Leistungsfähigkeit des Tiefbahnhofs auseinander zu setzen. Die Bahn hält den Stresstest für abgeschlossen und erfolgreich bestanden.
Was nun andere Inhalte der Stuttgarter Erklärung betrifft, insbesondere den Bauablaufplan, so möchten wir auf den Brief des Staatssekretärs Klaus-Peter Murawski an Volker Kefer vom 2. Februar 2012 hinweisen. Er ist auf der Internetseite des Staatsministeriums veröffentlicht.
http://www.stm.baden-wuerttemberg.de/de/Meldungen/272201.html?referer=103587&template=min_meldung_html&_min=_stm
Bürger schaut auf Eure Stadt!
Mittwoch 25. Januar 11:37
Eine Großanzeige am Wochenende „Stuttgart 21 ante portas. Wollen wir das tatsächlich?“
Mein Anliegen METROPOLI S21 aus der Hölderlin-Parodie vom Januar 2009:
„Weh mir, wo nehm ich, wenn
Es unten ist, die Aussicht, und wo
Den Sonnenschein?
Betonwände stehn
Sprachlos und kalt.
Mein Stuttgart - wohin denn du?“
Und es wird deutlich hervor gehoben:
„Wollen wir, dass die Ankunft in Stuttgart mit dem großartigen Blick auf Stadt, Park und Weinberge zugunsten einer Ankunft nach kilometerlanger Tunnelfahrt im Keller aufgegeben werden soll? Stuttgart als vergrößerte S-Bahnstation sich nur noch durch Beschriftung zu erkennen gibt?“
Man kann sich an dieser Großanzeige noch beteiligen mit Spende und Unterschrift. Textentwurf hier.
BW Bank DieAnstifter Konto Nr. 2292342, BLZ 60050101, Kennwort „Anzeige“
kann das wahr sein?
Dienstag 17. Januar 14:05
Angeblich soll MP Kretschmann gesagt haben: "...es gibt in der Demokratie kein Gesetz, das verbietet, für einen schlechten Bahnhof zu sein“.
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S.B.: Aber es sollte doch eine Regierung geben, die einen schlechten Bahnhof nicht zulässt.
verlogene Bahnwerbung für S 21
Sonntag 15. Januar 23:13
„Der Umbau des Bahnhofs und seiner Gleisanlagen in notwendig, da der Bahnhof, das marode Gleisvorfeld, die Tunnelanlagen und die Brücken dringend saniert werden müssen. Der Bahnhof hat seine Leistungsgrenze erreicht. Die in der Zukunft erwarteten Verkehre können im alten Kopfbahnhof nicht mehr gefahren werden, da die lediglich fünf Zu- und Abfahrtsgleise sich kreuzen und so die Züge bei der Ein- und Abfahrt sich gegenseitig blockieren.“
(Textausschnitt aus dem Werbefilm, mit dem die Bevölkerung für dumm verkauft wird.)
Poesie des Betons
Samstag 14. Januar 11:28
In einem Artikel aus der Welt stimmt immerhin die Schlagzeile „Stuttgart 21 ist kein Bahnprojekt“. Ganz im Gegenteil zur offiziellen Werbung, die „das neue Herz Europas“ vor allem mit den Verbesserungen des Bahnverkehrs begründet: schneller, bequemer, leistungsfähiger.
Der ganze Artikel zeugt von ziemlicher Unkenntnis und übernimmt die Preisungen und Zahlen der offiziellen Werbung, die vielfach als falsch erkannt und entlarvt wurden.
Die neue Stadtbibliothek wird hymnisch besungen: „Das ist absolute Architektur in reinster Gestalt. Schiere Schönheit. Poesie des Betons.“
Die Rede ist speziell vom Raum der Stille: „…im Kern des kubischen Gebäudes herrscht das Nichts: ein völlig leerer, funktionsloser Raum erhebt sich über vier Stockwerke.“ Dieser Raum ist weder still noch hat er eine Aufenthaltsqualität und schon gar keine „schiere Schönheit“. Ich wenigstens habe sie bei meinen bisher drei Besuchen nicht entdecken können.
Freitag, 13.
Freitag 13. Januar 12:00
Heute Nacht: Denkmalschützer gegen Staatsmacht

Quelle: www.7aktuell.de
4 x 8 = 49
Samstag 07. Januar 11:17
Bahn-Arithmetik, nachgewiesen von Dr. Engelhardt mit dem Ergebnis „Rückbau der Schiene“
Letzter Gruß?
Donnerstag 05. Januar 20:42
Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung vor der Massakrierung. Vandalismus 21.
wichtige Einsicht
Samstag 24. Dezember 15:53
Bundespräsident Wulff in seiner Erklärung:
„Das war nicht gradlinig, und das tut mir leid. Ich sehe ein:
Nicht alles, was juristisch rechtens ist, ist auch richtig.“
(Goldne Worte zum Baurecht der Bahn und zu OB Schuster)
Stresstest "in allen Details manipuliert"
Donnerstag 22. Dezember 16:51
Sarkastisch-bitterer Kommentar in der Südd. Zeitung von Dr. Gottfried Knapp
Tempo 250
Mittwoch 21. Dezember 14:22
„Immer größere Beschleunigung (auf Tempo 250) fast um jeden Preis braucht unsere Zeit nicht (das Desaster Concorde ist noch nicht ganz vergessen), sondern ein Qualitätsdenken, wo eine Zeitersparnis von drei Minuten weniger wiegt. Nach einer Erhebung von Stiftung Warentest sind die pünktlichsten Bahnhöfe Leipzig, gefolgt vonStuttgart. Hat hier die Praxis die Theorie widerlegt? Pünktlichkeit ist neben Bequemlichkeit beim Umsteigen der wichtigste Faktor für die Reisequalität.“ Memory (3) an Prof. Heimerl vom 7. April 2008
Nach dem Wiener Bahnexperten Prof. H. Knoflacher hat die Verkehrswissenschaft „die Ideologie der hohen Geschwindigkeiten zu Grabe getragen.“ Was die Bahn bräuchte, wäre vor allem Verlässlichkeit, die mit sehr hohen Geschwindigkeiten jedoch abnimmt.
ZDFmediathek/Das-war-kein-Stresstest
Negativ-Vision
Donnerstag 08. Dezember 14:12
„Park statt Gleise!“
So Werbeplakate für Stuttgart 21.

Hinten links ist Parkvernichtung als Tiefbahnhoffläche deutlich zu sehen. Auf den Gleisflächen Hochbebauung in Fortsetzung des Bankenviertels.
kompetent, glaubwürdig, glasklar gegen Stuttgart 21
Donnerstag 24. November 11:19
Der Wiener Verkehrsexperte Professor Hermann Knoflacher hält eine sachliche Bewertung der Leistungsfähigkeit des neuen Tiefbahnhofs Stuttgart 21 aufgrund des vorliegenden Stresstests für unmöglich.
Stuttgart 21 sollte „auf keinen Fall“ gebaut werden.
zdf.de / heute.de vom 22.11.2011
wikireal.org
Samstag 19. November 18:19
Darüber berichtet die Stuttgarter Zeitung gestern. Alles nachzulesen bei wikireal.org und als Video anzusehen.
Das Ergebnis zusammengefasst:
Der Stresstest zu Stuttgart 21 erscheint aus mehreren
Gründen, mind. 46-fach, gescheitert (Stand 19.10.2011).
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– schwerer Mangel oder Nachteil
– KO-Kriterium
– KO-Kriterium im öffentlichen Fokus
Falsche Werbung
Donnerstag 17. November 10:58
Auch ein geschöntes Bild sagt mehr als Worte: der Werbefilm des Sprecherbüros vom 8. 11. 2011 ist voller Fehler und falscher Versprechungen wie „vollständig barrierefrei“. Hier ein Bild von Minute 4:32: der große Baum steht direkt auf dem Betondach, Typ „Betonflachwurzler“. Desgleichen die Baumreihe am Bahnhof. Die Aura über dem Bahnhof erinnert an die Stadtbibliothek. Eher realistisch ist die steile Böschung zum Park hin, die in anderen Bildern fast eben erscheint. Im Film fällt der spärliche Publikumsverkehr im Bahnhof auf, der in starkem Kontrast zur heutigen Realität steht. Ein entsprechender Film vom Kopfbahnhof wäre ungleich attraktiver und vor allem nicht so gefälscht.

Streit um Neubaustrecke
Samstag 12. November 11:06
Südwestpresse Ulm vom 12.11.2011:
„Neuer Krach zwischen Rot und Grün: Minister Winfried Hermann hat die Neubaustrecke nach Ulm indirekt in Frage gestellt…Sie sei „viel zu riskant, viel zu teuer“, sagte er.“
Beurteilung von Prof. Dr. Rohrhirsch in seiner Broschüre S.62 unten: „…für absurd viel Geld grotesk wenig Leistung…“
Prof. Bodack (Memorandum Mai 2010): „Die geplante Strecke wird geradezu Unsinn, wenn man feststellt, dass sie von 180 m Höhe im Neckartal auf eine Hochebene von 750 Meter führt, die 200 Meter höher ist als die der jetzigen Strecke. Das kostet erhebliche und vermeidbare Energie, denn nach wenigen Minuten Fahrt müssen die Züge wieder ins Tal der Donau (auf 480 m Höhe) herunter gebremst werden. Statt einer 5 km langen „Geislinger Steige“ mit 2,4% Steigung sollen die Züge gemäß den DB-Plänen 17 km steigen, mit 2,7 und auf kurzem Abschnitt mit 3,3% Steigungen!“
Siegfried Busch: Überlange Tunnelfahrten mit Eliminierung der Sicht auf die Alblandschaft bei geplanten 250 km Geschwindigkeit sind ein Horror und das Gegenteil von angenehmem Reisen. Die Tiefenhöhle in Münsingen ist so weit nicht weg und lässt auf die Erschwernisse und Risiken beim Bau der Strecke schließen.
Falsche Werbung (4)
Freitag 04. November 21:45

„Weiß, weiß, weiß sind alle meine Gleise…und Züge und Treppen, Bahnsteige und Decken
und sehr wenig Betrieb...
Barrièrefreiheit definiert die Bahn.
„Bei aktuell 16 Gleisen und acht Bahnsteigen mit teilweise über 400 Meter Länge zeigt sich der Kopfbahnhof wenig komfortabel.“ Bahnreisende sind anderer Meinung.
„21 gute Gründe für Stuttgart 21“ , 3. Einfaches Umsteigen.
Nach dem Gang durchs Bankenviertel...
Montag 24. Oktober 23:38
...erstmals in der neuen Stadtbibliothek.
„So ging es fort; mir wurde immer bänger.
Jetzt sprang ich auf: zum Wein!
Der war denn auch mein Retter.“

SMA_Reisezeitenvergleich S21-K21
Sehnsucht 21
Freitag 08. April 14:45
... „Doch in dieser enormen Emotionalität des Protestes, einer rationalen Emotionalität, in diesen Brüchen und Aufbrüchen drückt sich offensichtlich noch mehr aus. Etwas, was Machtmanagern zutiefst fremd und suspekt sein muss, etwas, was nicht wegargumentiert, weginszeniert, gegenkalkuliert und schon gar nicht mit beißenden Wasserfontänen aus den Köpfen geätzt werden kann: Sehnsucht.“... (aus Pulsschlag)
Zum Foto: Kerzen sind Zeichen für Gefühl, Sehnsucht nach Geborgenheit und Stille, sie kontrastieren zu kalter Intellektualität und lärmender Betriebsamkeit aufs Stärkste. Auch bei der letzten, „stillen“ Montagsdemo in Leipzig 1989 bin ich mit einer Kerze dabei gewesen. Dass jetzt ein Stimmungsfoto mit mir auf der Titelseite und im Pulsschlag-Artikel Sehnsucht 21 der neuen KONTEXT:Wochenzeitung erschienen ist, bedeutet mir viel und bestärkt mich in meinem Anliegen Metropoli S21 und „Oben bleiben“.
Alle Blogeinträge hier lesen
Vormonate rechts in der Navigation
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Vortrag Siegfried Busch im Stuttgarter Rathaus
über einen kapitalen Verdummungsversuch
oder die Unfähigkeit der Verantwortlichen
Aufnahme Fluegel-TV Beginn Musik bei Minute 9:00, Vortrag bei Minute 13:00
Aufnahme Walter Steiger für die K21-Seite
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Zwei Fotos mit Kommentaren von „hypnotisiris“ (Klaus Gebhard)
Auf der obersten Ebene fährt gerade der ICE nach Mannheim via Feuerbach-Zuffenhausen aus. Ganz unten kommt gerade der IC aus Nürnberg via Bad Cannstatt an, und auf der mittleren Ebene wird ein IC aus dem Bahnbetriebswerk Rosenstein in den von hier aus noch ca. 1 Kilometer entfernten Stuttgarter Kopfbahnhof zur Abfahrt bereit gestellt.
Das ist das Einmalige am Stuttgarter Gleisvorfeld (OB Schuster "Gleisgewurschtel"), um das uns die meisten anderen Großstädte beneiden: Aus allen Richtungen kann in und aus dem Kopfbahnhof kreuzungsfrei ein- und ausgefahren werden! Deshalb hat unser 80 Jahre alter Bahnhof in einem Vergleichstest vor einem Jahr auch zusammen mit Leipzig (auch ein Kopfbahnhof!) als einer der zwei pünktlichsten Bahnhöfe Deutschlands abgeschnitten.
Die aus den Anfangstagen des Werkstoffs Beton stammende Meisterleistung der württembergischen Eisenbahningenieure, eben das dreistöckige sog. "Stuttgarter Tunnelgebirge", das kreuzungsfreie Ein- und Ausfahrten aus allen Stuttgarter Streckenrichtungen ermöglicht, würde dabei für die Abrissfirmen eine besondere Herausforderung werden. Denn aufgrund fehlender Erfahrungen mit dem Werkstoff Beton hat man das rund einen Kilometer lange Riesenbauwerk damals lieber etwas zu dick denn zu dünn gegossen. (Heute wäre dies wohl eher umgekehrt - siehe Köln!)
Mehr bei http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/1104686/display/21645370
Die Propaganda für Stuttgart 21 macht aus dem genialen Tunnelgebirge einen Engpass; hier wird bewusst die Wahrheit verdreht:
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Nicht vergessen: eine der Todsünden von Stuttgart 21: Züge und Stadtansichten verschwinden.
Aussicht auf Züge, Aussicht aus Zügen
Unterführung Wolframstraße, aus der Bildergalerie 2008
Aus dem Zugfenster, Gäubahntrasse Bildergalerie 2008
Aus dem Zugfenster Stuttgart 21
Bildergalerie 2008
Weh mir, wo nehm ich, wenn
Es unten ist, die Aussicht, und wo
Den Sonnenschein?
Betonwände stehn
Sprachlos und kalt.
Mein Stuttgart - wohin denn du?
(aus METROPOLIS, Gedichtparodie nach Hölderlin)
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Liebe Besucherinnen und Besucher dieser Website (im Netz seit 1. Januar 2009),
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Aktuell ist ergänzt:
21 gute Gründe für Stuttgart 21. Ständig aktualisiert!
Neu revidiert sind die „27 gute Gründe für den Kopfbahnhof 21“, sie heißen jetzt
21 (und noch mehr) gute Gründe
für die Alternative Kopfbahnhof 21.
Wichtige Informationsschriften sind:
3. Auflage „K 21 - die Alternative zu „Stuttgart 21“ K21-Altern zu S21 3.#3BE696
und „12 Mythen zu Stuttgart 21“ mythen
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Stuttgarts prominenter und weltweit bekannter Architekt Prof. Dr. h.c. Günter Behnisch:
„Lasst ja die Finger von den Anlagen und dem Hauptbahnhof. Damit würdet ihr das Grundgesetz der Stadt infrage stellen.”
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Stuttgart 21 darf nicht kommen.
von Prof. Max Bächer und Prof. Roland Ostertag
Es scheint den verantwortlichen Politikern und Planern noch gar nicht klar geworden zu sein, welche verheerenden Folgen dieses Projekt für die Zukunft unserer Stadt haben würde. Die Stuttgarter wurden auch nicht gefragt. Weiterlesen
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Die Hälfte der Fassade des denkmalgeschützten Hauptbahnhofes
ist vom Abriss bedroht (hier gelb). Aus Web-Seite zum Bonatz-Bau.
Vergleich
Dienstag 19. Januar 11:40
Fläche für die
Stadtentwicklung.........100%...................................................ca 75%
Streckenführung............ganz unterirdisch...............................meist oberirdisch
Sicht auf Stuttgart..........nein.......................................................ja
Akzeptanz......................Minderheit............................................Mehrheit
Lügenbilder überregional
Mittwoch 20. Januar 09:55
Bild 1 von vier Bildern aus dem Hamburger Abendblatt „Projekte der Streichliste“
Untertitel: Beim Projekt Stuttgart 21 soll der Stuttgarter Hauptbahnhof in einen unterirdischen Durchgangsbahnhof verwandelt werden.
Die größten Fehler dieses Architekturbildes:
- Großbäume auf dem Dach
- Halle links zum Park hin offen
- Lichtverhältnisse (Schatten) sehr verworren
- Züge zu niedrig: links reicht der Zug bis höchstens zur Mitte der Treppe
- Treppen zu schmal (wo sollen die Fußgänger gehen?)
- vor der Treppe am Bahnsteig viel zu viel Platz, halblinks mit vielen Reisenden davor.
- (mindestens) fünf Reihen der „Lichtaugen“ - statt vier bzw. abgespeckt drei
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Seit Jahren wird dieses Bild als falsch gebrandmarkt und trotzdem ist es bundesweit noch im Umlauf.
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Ich freue mich über Zuschriften und Kritik.
Sie sind herzlich eingeladen, einen Gastbeitrag oder Kommentar für den Blog Stuttgart 21 schreiben.
Fehler und Irrtümer möchte ich umgehend berichtigen und danke für Hinweise!
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...mit einem Gruß aus Hamburg

Wer den Witz nicht bemerkt: bitte englisch aussprechen...
Rückseite Demo-Transparent METROPOLI S21
Der Wurmbau zu Babel
S 21 = 33 km Tunnel
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Die Bürgerschaft steht auf!
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FlyerS21