Demo-Transparent METROPOLIS21
Parodie nach Hölderlin (2008 / 2013)
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„Keine Stadt der Welt hat es verdient, mit einem Projekt wie Stuttgart 21 gestraft zu werden.“

Rede von Dipl.-Ing. Jürgen Lauber auf der 238. Montagsdemo 15.9.2014
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Weblogbuch = Internet-Tagebuch = „Blog
Im Blog steht täglich eine Information, Glosse, Satire, Karikatur, Foto oder Zitat als Kritik zu Stuttgart 21 oder Argument für den Erhalt des Kopfbahnhofs.

Alle Blogeinträge ab 01.01.2009 hier lesen.

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Blog-Motto:
Stuttgart 21 ist ein
Wurmbau zu Babel
und wird scheitern.
Das Projekt ist einfach zu schlecht
und hat Natur und Vernunft gegen sich.

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Bild: Pieter Brueghel d. Ä. - Der Turmbau zu Babel
Unwahrscheinlich, das Stuttgart 21 jemals so weit kommen wird.
Bis 2015 wird an Grundmauern und Erdgeschoss gearbeitet...


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Murksplanung
Samstag 25. Oktober 16:40

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RA Kirchberg für die Bahn („Vorhabensträger“) bei der Filder-Anhörung, gerichtet an Frank Distel Dipl.-Ing., Baubürgermeister i.R. (Schutzgemeinschaft Filder):

„Wir planen keinen Murks.“

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Hallo Herr RA Kichberg, das glaube ich Ihnen gern. Entscheidend ist aber, dass bei den Planungen der Bahn Murks herausgekommen ist! Und zwar ein Murks, der unheilbar ist.



Gaza-Streifen am Bahnhof

Freitag 24. Oktober 23:00
„Kommt man als Münchner am Stuttgarter Hauptbahnhof an, so ist man erstmal froh, dass das auch für München geplante Konzept des Tiefbahnhofs schon im Vorfeld wegen Geldmangels abgeblasen wurde. Denn was man derzeit von Stuttgart21 sieht, erinnert eher an Bilder vom Gaza-Streifen als an den Bahnhof einer Landeshauptstadt.“
(Stuttgarter Zeitung in einem
Artikel vom 4.10.14)„



einzig richtig
Donnerstag 23. Oktober 10:05
Wir müssen nach Ihrer fragwürdigen politischen Einflussnahme im Anschluss an die Sprengung des Kostendeckels für Stuttgart 21 Ende 2012 leider zur Kenntnis zu nehmen, dass Sie sich  – wider bessere fachliche Erkenntnisse – nicht dazu entschließen können (wollen!), Stuttgart 21 gänzlich aufzugeben, was die einzig richtige Entscheidung wäre.“
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Schutzgemeinschaft Filter an Merkel und Dobrindt.
Ganzer Brief.


Rohrgelächter
Mittwoch 22. Oktober 10:49
"In blauen Rohren: Wasser marsch,
S 21, leck mich am Arsch
"!  
(Eckart Schäffer)


Schwindel-Plakat "Zahlen und Fakten" (3)
Dienstag 21. Oktober 21:07

Fragwürdige Werbung mit „Zahlen und Fakten“:

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Die Fahrzeitverkürzungen sind - neben dem Flächengewinn - das Hauptargument der S-21-Planer. Beim Vergleich mit der Alternative K 21 hingegen ergeben sich jedoch keine entscheidenden Vorteile, teils sind die Fahrzeiten sogar länger. „Vergessen“ wurden die kürzeren und häufigeren Fahrzeiten mit Regionalbussen zum Flughafen. Vergessen wurde auch, dass die Verbindung Stuttgart Hbf - Flughafen mit den 8 Minuten nur alle 2 Stunden geplant ist und noch ein langer Fußweg hinzu kommt. Der Fahrzeitvorteil Stuttgart-Ulm resultiert nicht aus Stuttgart 21, sondern allein aus der Neubaustrecke usw.

K21 (Kopfbahnhofkonzept) schneidet bei den Reisezeiten gut ab: „Auf Abschnitten mit hohem Passagieraufkommen liegt die durchschnittliche Reisezeitverkürzung bei Stuttgart 21 bei 30 Sekunden pro Stunde. Bei Realisierung des Konzepts K21 würden die Fahrgäste im Schnitt dagegen 90 Sekunden pro Stunde schneller ans Ziel kommen.“ (
Brisante Studie der SMA: K21 schneidet bei den Reisezeiten gut ab: Stuttgarter Zeitung)
Die Werbung „schneller“ ist also sehr zweifelhaft und eher eine „Luftnummer“.


Ich weiß nicht, was soll das bedeuten...
Montag 20. Oktober 19:18
Foto Peter Gierhardt auf der Rückfahrt vorgestern aus Bonn

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Hickhack um „lex 21“ = Wir machen mit dem Eisenbahngesetz, was wir wollen...


politikhörige Ämter in Bonn
Sonntag 19. Oktober 21:09

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Mit ihrer Aktion beteiligen sich die Aktiven von ROBIN WOOD an der Demonstration der Bewegung gegen S 21, die heute mit einem historischen Sonderzug aus „Silberlingen“, gezogen von einem „Deutschen Krokodil“, anreist. Unter dem Motto „Die Schiene ist das Ziel“ fordern die Bürgerinnen und Bürger vom Bundesrechnungshof, die wahren Kosten und vom Eisenbahnbundesamt die großen Risiken für den Bahnbetrieb durch S 21 offen zulegen. Ganzer Text von ROBIN WOOD.


Bonnfahrt heute
Samstag 18. Oktober 22:14

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„Capella Rebella“ (Blech) und „Lokomotive Stuttgart“ (Schlagwerk) vor der Abfahrt aus Bonn mit dem Nostalgiezug („Silberlinge“) und „Krokodil“-Lok. Zuvor Demozug durch die Stadt und Demo auf dem Marktplatz. Der Widerstand gegen Stuttgart 21 lebt und der Bau von S 21 auf den Fildern stottert (siehe auch Blog von gestern und vorgestern).


Jahrhundertfehlprojekt!
Freitag 17. Oktober 21:59
Aus der Presseerklärung der Schutzgemeinschaft Fildern von heute:

„Auf den Fildern erweist sich Stuttgart 21 als ein Jahrhundertfehlprojekt.
In ihrer Not wollen Stuttgart-21-Verfechter den Teufel mit dem Beelzebub austreiben!“

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Die Nachteile der Lösung „Filderbahnhof plus“ werden einzeln aufgelistet.


den Teufel mit Beelzebub austreiben
Donnerstag 16. Oktober 09:52

Die Bahn hat allenthalben überall versagt und nun wollen andere, z.B. die Region finanziell einspringen, um auf den Fildern einen anderen Bahnhof zu bauen, der in Wirklichkeit noch schlechter ist.“
(Steffen Siegel in seiner Bilanz von der Erörterung Flughafenbahnhof)


Grabrede auf Stuttgart 21
Mittwoch 15. Oktober 17:55
(Prof. Hermann Knoflacher – Frontal 21, ZDF, 22.11.2011)

Frontal 21: „Sollte man Ihrer Ansicht nach Stuttgart 21 überhaupt bauen?“

„Also auf keinen Fall meiner Ansicht nach. Es dürfte überhaupt nicht zu dieser Diskussion kommen – unabhängig davon, ob diese Bürgerwiderstände entstanden sind oder nicht. Es zeigt sich, dass das Projekt – ich würde sagen: Im guten Glauben – vorbereitet worden ist, aber im Zuge der Überprüfung festgestellt wurde, dass es nicht mehr haltbar ist. Das heißt, man sollte das Projekt so schnell wie möglich vergessen um nicht noch zusätzlich Energie und Geld zu vergeuden, um sich meiner Ansicht nach der Verbesserung und Adaptierung des Kopfbahnhofes zuwenden, was besser für die Stadt und auch die Zukunft der DB wäre.“
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„Totgesagte leben länger“, aber das Projekt Stuttgart 21 hängt nur noch am Tropf der Verträge und der Politik; seine Sinnhaftigkeit ist längst dahin mit den 120 Risiken des Hany Azer als Damoklesschwert. Diese Risiken werden totgeschwiegen und die „21 guten Gründe für Stuttgart 21“ sind weg...



"weiche" Gründe
Dienstag 14. Oktober 22:27

Weh mir, wo nehm ich, wenn
Es unten ist, die Aussicht, und wo
Den Sonnenschein?
Betonwände stehn
Sprachlos und kalt.
Mein Stuttgart - wohin denn du?
(aus der Erstfassung der Hölderlin-Parodie)


Lug und Trug
Montag 13. Oktober 10:47
Doppelblog wg. Abwesenheit am 12. Oktober mit den Themen „gelogen“ und „Zwei Lesarten“.

„Das ist natürlich gelogen“, so die Südd. Zeitung zum Statement des Projektsprechers Dietrich. Der posierte immer vor dem „Schwindelbild“ wie schon sein Vorgänger Drexler. Diese verlogene und abschreckende Zukunftsvision hatte ich schon 2011 in meinem
Vortrag „Schöne neue Stadt?“ entlarvt („Die Stadt wird schöner“, zum Hauptwerbebild der Stadt Stuttgart).

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Zwei Lesarten:
Projektsprecher Dietrich: "Bereits länger schon geht es nicht mehr um das "Ob", sondern um das "Wie". Es geht um den Bau und nicht mehr um die Grundfesten des Projektes. In allen Abschnitten, in denen die Bahn einen Planfeststellungsbeschluss hat, sind die Hauptbaumaßnahmen im Gang. Bei Stuttgart 21 ist die Tunnelbohrmaschine auf den Fildern im Berg…“

Kommentar Siegfried Busch: In der Filderanhörung vor wenigen Tagen ging es bei der „Planrechtfertigung“ noch sehr heftig um das „Ob“ des Gesamtprojekts, weil das „Wie“ unlösbar schien. Die „Grundfesten des Projekts“ wackeln auch aktuell gewaltig (Schiefbahnhof, Brandschutz, Nesenbach, Finanzierung u.a.). Die „Hauptbaumaßnahmen“ sind bescheiden und die feierlichen Tunnelanstiche waren vor allem Propagandaveranstaltungen. Die Tunnelbohrmaschine auf den Fildern ist im Wartestand.


verludertes Stadtbild
Samstag 11. Oktober 08:48
Prof. Roland Ostertag in seiner Rede bei der letzten Montags-Demo „Die vierte Zerstörung der Stadt“:
„Mit Stuttgart 21, der Zerstörung des Schlossgartens, der Parks, des Bahnhofs, des Stadtgrundrisses, mit den neuen Riesen-Kaufhäusern, wird uns ein „verludertes Stadtbild“ präsentiert. Das „Erschlossene“, die Stadt, wird durch diesen Wahnsinn zerstört, nimmt den Häusern ihre Emotionalität, der Stadt ihre Individualität.“


umformatiert
Freitag 10. Oktober 23:16
Aus dem Katalog der Bahnanklagen von Steffen Siegel, Ausschnitt von insgesamt 30 Forderungen! Ganzes umformatiertes Dokument als Anhang unten.
„Die Bahn möge sich entschuldigen, dafür

  • dass sie trotz klarer Aufforderungen in der Schlichtung und im Filderdialog die Panoramastrecke nicht funktionstüchtig erhalten will und wir ihr zeigen müssen, dass und wie dies gehen könnte.


  • dass sie uns die Erhebung der Passagierströme zum Flughafen durch die Gäubahn bewusst verweigert.


  • dass sie uns eine Simulation zumutet (sma audit), die behauptet, am Terminalbahnhof würden alle Gleise (Bahnsteige) für alle Züge nutzbar sein.


  • dass sie behauptet, das umsteigefreie Ansteuern des Flughafens von Süden kommend stünde im Landesmessegesetz. Das ist eine bewusste Falschaussage.

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"Dieses Projekt ist in ganz vielen Punkten Murks"
Donnerstag 09. Oktober 21:43
Schlussbemerkungen zur Filderanhörung von Steffen Siegel, Schutzgemeinschaft Filder am 7.10.2014

„Das Verfahren ist in höchstem Maße unbefriedigend verlaufen.
Die Bahn hat hier ein denkbar schlechtes Bild abgegeben,
viele Fragen nicht beantwortet, viele Fragen falsch beantwortet, ja einige bewusst falsch beantwortet.“

(Ganze Schlussrede
hier lesen.)


Schluss meiner Einwendung
Mittwoch 08. Oktober 16:38
Ergänzung des gestrigen Blogs, der genaue Wortlaut (nach einer Audio-Aufnahme) am Ende der etwa 5-minütigen Rede (die ganze Einwendung als Tondatei nach Möglichkeit bald im Blog):

„Und jetzt noch eine Schlussbemerkung (ich bin ein bisschen zittrig), ein Beispiel aus dem Fußball: Wenn ein Verteidiger sieht, dass da ein Stürmer kommt, ein Starstürmer will zum Tor durchbrechen, dann wird er ein Foul machen, er wird ihm ein Bein stellen, das ist üblich. Und Herr Dr. Schütz, Sie haben gestern ein großes Foul begangen, indem Sie Herrn Engelhardt gegenüber das Wort „Autodidakt“ geprägt haben. Das ist Foulspiel. Und jetzt der allerletzte Schluss: Sie haben, Herr Dr. Schütz, heute gesagt
„Stuttgart 21 ist genehmigt, das wird gerade gebaut und fertig gestellt und basta“, verkürzt gesagt. Ich hab ein Blog, der nennt sich „metropolis21.de“ und der hat ein Motto, und das stelle ich Ihnen jetzt entgegen: „Stuttgart 21 ist ein Wurmbau zu Babel und wird scheitern. Das Projekt ist viel zu schlecht und hat Verstand und Natur gegen sich. Danke.“


18,70 Euro fürs Taxi

Dienstag 07. Oktober 15:17

Mein Redebeitrag am letzten Tag der Anhörung heute in der Filderhalle. (Das gesprochene Wort ist davon abgewichen.)
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Kurze Vorstellung: mein Name ist Siegfried Busch und ich spiele Schalmei (von Schalmeienklängen war in der Diskussion die Rede...)

Ich bin heute zum 6. Mal bei der Erörterung und bin beeindruckt von der fairen und geduldigen Verhandlungsführung von Frau Bühler und Herrn Trippen.

• Herr RA Dr. Peter Schütz sprach heute von einem „absehbaren Bedarf“ und von „künftigen Bedarfen“ also von Zukunftsprojektionen.  Die
Projektbau GmbH der Bahn stellte 1997 fest: „Stuttgart braucht in jedem Fall eine grundlegende Verbesserung seiner Bahnverkehrsanbindung. Der jetzige Hauptbahnhof kann das Fahrgastaufkommen des Jahres 2010 in keiner Weise mehr bewältigen.“  Im Jahr 2010 war der Hauptbahnhof dann der pünktlichste Großstadtbahnhof Deutschlands, oder zumindest der Zweitpünktlichste. Der Bahnverkehr wurde spielend bewältigt und die Prognose der Bahn war nicht nur unzutreffend, sondern erwies sich als grotesk falsch! Das bezog sich auf die „Null-Variante“.

 In derselben Schrift der Projektbau Bahn heißt es auch, Zitat: 
 „50 Prozent mehr Leistung im Fernverkehr“. Das ist wohl reines Wunschdenken, wie die Verkehrsentwicklung gezeigt hat.  Herr Dr. Schütz, Verzeihung, aber Prognosen von Seiten der Bahn kann ich nicht mehr ernst nehmen. Wenn die Prognosen zu Beginn des Projekts falsch waren, ist doch auch die Planrechtfertigung falsch, von der wir heute reden.                                                                                         
                                                                                             
• Zehn Jahre später, im Jahr 2007, muss ich mir als Stuttgarter von der Bahn anhören:  
„Wer den Schlossgarten aufwerten will - der sollte für Stuttgart 21 sein.“ Meine Herren von der Bahnseite, noch gestern sprach jemand von Ihnen von den „100 Hektar“ durch Stuttgart 21, was hinten und vorn nicht stimmt! Es sind nur etwa 1/3 von 100 Hektar die durch S21 frei werden!      
                                                                                                                                                     
• Als letztes möchte ich die
 „21 guten Gründe für Stuttgart 21 nennen, die für das Projekt werben sollten. Es gab 5 Auflagen von 2009 bis Ende 2013. Seit diesem Jahr sind sie weder im Rathaus noch am Turmforum zu finden und es gibt auch keine Nachfolgeschrift. Warum wohl?

Meine Beurteilung dieser Werbeschrift habe ich in meiner
Büttenrede am Rosenmontag auf dem Schlossplatz gezogen: "Die „21 guten Gründe für Stuttgart 21“ sind eine Sammlung von falschen Werbesprüchen, Halbwahrheiten und Luftnummern! Die Menschen aus dem Land und besonders die Stuttgarter werden zum Narren gehalten! Deshalb sind wir ja so narret!"

Mein Eindruck von den vielen hier verbrachten Stunden ist: Meine Herren von der Bahn  (ich sehe keine Frau) und speziell die Bahn-Anwälte Schütz und Kirchberg, an die Stelle der Sinnhaftigkeit, der Qualität des Projekts setzen Sie jetzt die vorhandenen Verträge, EU-Recht, Finanzierungsvereinbarung usw. und den bereits erfolgten Baufortschritt. Damit lassen wir Bürger uns aber nicht abspeisen! 
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(Ach ja, als ich um 21:25 zur S-Bahnstation Leinfelden kam, war bereits Lokführerstreik und ich nahm ein Taxi bis Degerloch, mit Trinkgeld 20 Euro, dann mit meiner Tageskarte mit der U 6 bis zur Löwentorbrücke.)



Ich bin dabei.
Montag 06. Oktober 06:51
Werner Sauerborn in der aktuellen Rundmail: Besonders in der Schlüsselfrage der Leistungsfähigkeit, wo die DB getäuscht und gelogen hat, dass sich die Balken biegen, kommt es auf maximale Transparenz an. Zu hoffen ist, dass ab Montag viele kritische Bürger den Weg in die Filderhalle in Leinfelden (ab 9h) finden, um die Argumentation von David gegen Goliath zu unterstützen.“ ______________________________________________________
Das ist HEUTE ab 09:00 Uhr. Ich möchte pünktlich da sein (hängt von der S-Bahn ab!) und M und L beobachten. Heute Abend dann mehr...
Eindruck der Erörterung von 09:00 bis 19:30 Uhr: Die Stuttgart-21-Gegner bringen die Bahn immer wieder in Bedrängnis. Mehr demnächst.



unheilbar krank!
Sonntag 05. Oktober 18:34
Aktuelles Poster von Peter Främke. Auf der Projektseite der Bahn ist das Herz-Logo nicht mehr vertreten wie z.B. 2011 in der Spiegelung der WLB.

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Morgen und übermorgen in der Filderhalle wieder dabei:
M und L (siehe Blog von vorgestern)


windige Begründung
Samstag 04. Oktober 08:27
Geschaffene Fakten als Begründung der Genehmigung Planänderung Wasserrecht Seite 98 ff:

„Mit der Umsetzung des Großprojekts Stuttgart 21 ist in vielerlei Hinsicht begonnen worden. Es wurden umfangreiche Umverlegungen von Medienträgern (Fernwärme, Wasser, Elektrizität) durchgeführt. Der Nord- und Südflügel des Empfangsgebäudes des Stuttgarter Hauptbahnhofs in Planfeststellungsabschnitt 1.1 sind abgerissen“ usw.
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Die Bau- bzw. Zerstörungsmaßnahmen wurden von der Bahn fahrlässig und zum Teil gewaltsam (Wasserwerfer und Schlagstöcke) herbeigeführt und dienen jetzt als Argument (=Erpressungspotential) zur Fortführung auch bei hochkritischen und gefährlichen Änderungen wie beim Grundwasser“management“ und vermutlich später auch beim Düker mit der Stadtbahnunterbrechung.

Der „Turmbau zu Babel“ war jedoch noch viel weiter gediehen und ist trotzdem gescheitert, und so wird es seinem heutigen Pendant „Wurmbau“ auch gehen.


M- und L-Wort
Freitag 03. Oktober 22:36
Beide Wörter schweben über der aktuellen Erörterung zur Filderanbindung:

sma-Chef Stohler sagte zu Stuttgart 21 das M-Wort.
Bei den Demos wird regelmäßig das L-Wort gerufen.
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M = MRKS
L = LGPCK


Kommentar S.B.
Donnerstag 02. Oktober 23:59
„Jeder weiß, dass die Gäubahn bei Stuttgart 21 nicht als Panoramabahn in den Durchgangsbahnhof gelangen kann und die Trasse deshalb zur "Erhöhung der städtebaulichen Handlungsoptionen" von der Stadt erworben wurde. Aber (Zitat StZ) „begründet wurde die favorisierte Trasse auch am Mittwoch mit dem Ziel, die aus Zürich und Singen anreisenden Fahrgäste ohne einen Umsteigehalt am Bahnhof in Vaihingen zum Airport zu bringen." Kein Wunder, dass sich die Bahn gegen eine Offenlegung von Fahrgastzahlen sperrt, denn die aus Zürich anreisenden Gäste wird es auch „ohne Umsteigehalt“ kaum geben.“
(Zum Artikel in der StZ
Fahrgastzahlen spielen für die Bahn keine Rolle“)


Heute geknipst
Mittwoch 01. Oktober 14:40

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Zwei Fotos von der Zuschauertribühne am Baufeld Halbtiefbahnhof.
Oben ein sogenanntes „Schwindelbild“ mit einem Großbaum auf dünner (40 cm) Betondecke über dem Schienenfeld. Eine irrationale Lichterscheinung imaginiert Sonne als Aura über dem Turm aus einer fraglichen Himmelsrichtung aus WNW. Die wirkliche Sonnenrichtung ist weit vom Turm weg aus WSW (Foto heute):

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Unten die Realität des „Grundwassermanagements“ mit insgesamt 17 km Rohrleitungen, Stadtverschandelung auf viele Jahre!

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politische Justiz
Dienstag 30. September 23:54
Ergänzung zum Blog von vorgestern „faule Fische (3)“ aus der Demorede von RA Jörg Lang am 29.9.’14, 240. Montagsdemo vor dem Hauptbahnhof:
„Wenn nun beispielsweise das Eisenbahn-Bundesamt mit seiner neuen Genehmigung zum Grundwassermanagement das
stadt-und verkehrszerstörende Projekt Stuttgart 21 mit Argumenten absegnet wie: S 21 diene „der Steigerung der Attraktivität des Schienenverkehrsangebots und zugleich der Erhöhung der städtebaulichen Handlungsoptionen der Landeshauptstadt Stuttgart“; und es liege „daher im öffentlichen Interesse ..., dass die neue Eisenbahninfrastruktur nunmehr errichtet und dann auch in Betrieb genommen werden kann.“ – so ist dies keine objektive Entscheidung einer Fachbehörde, sondern nichts anderes als politische Justiz.“


Damoklesschwert
Montag 29. September 21:15
„Pisa am Nesenbach“, aus Kontext:Wochenzeitung

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Aus Geologie21: „Interessanterweise weigert sich die Bahn AG für vergleichsweise wenig Geld Klarheit und Sicherheit zu schaffen, wie es selbst der Stuttgarter Oberbürgermeister fordert (Presseerklärung der Stadt Stuttgart).

Kuhn sagte am Montag, 19. August: "Es ist auch im Interesse der Bahn, wenn die Frage, ob der Turm auf Eichenpfählen oder auf Eisenbetonpfählen gegründet ist, abschließend beantwortet ist und nicht wie ein
Damoklesschwert über den Bauarbeiten schwebt.“

Dabei hat die Bahn AG doch nichts zu verlieren, da sie sicher von Betonpfählen ausgeht - und mittlerweile die Stadt sogar schon davon spricht, die Kosten zu übernehmen. Die Klarheit über die Gründung des Bahnhofsturms wäre letztendlich sehr projektförderlich, da sie weiter dazu führen würde Planungssicherheit zu gewinnen und viele Kritiker zu überzeugen.

Es kann eigentlich nur einen Grund geben dies Untersuchungen zu unterlassen: Die Bahn ist sich selbst nicht sicher und möchte das Projekt Stuttgart 21 nicht gefährden!“



faule Fische (3)

Sonntag 28. September 21:35
Aus der Genehmigung der Planänderung Wasserrecht:
„Das Vorhaben dient der Steigerung der Attraktivität des Schienenverkehrsangebots und zugleich der Erhöhung der städtebaulichen Handlungsoptionen der Landeshauptstadt Stuttgart. Es liegt daher im öffentlichen Interesse, dass die neue Eisenbahninfrastruktur nunmehr errichtet und dann auch in Betrieb genommen werden kann.“
(
Eisenbahn-Bundesamt Seite 99)
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Ja wenn nur der Widerstand nicht so anhaltend und sachkundig wäre! Das „öffentliche Interesse“ orientiert sich an Machtpolitik und Wirtschaft und nicht an den Bedürfnissen der Menschen und den Erfordernissen des Eisenbahnverkehrs.



zu später Stunde
Samstag 27. September 20:00
Kommentar in der Stuttgarter Zeitung von Rudolf Renz, 01:36 Uhr

„Dass der Turm auf Eichenholzpfählen steht, wurde
*(1.) vom Architekten Bonatz übermittelt,
*(2.) hat der ehemalige Bauleiter Hany Azer in einem Interview bestätigt,
*(3.) ergibt sich aus der Bauskizze von 1914, auf der angespitzte Pfähle sichtbar sind (gab es 1914 schon angespitzte Betonpfähle?),
*(4.) die Pfähle konnten bei der Turmgründung von Menschenhand angehoben werden (
http://www.diskussion21.de/_Turmfundament_und_Pfahlramme.jpg) – Eichenholz wiegt nur 670kg/m3 (https://de.wikipedia.org/wiki/Holz), Beton wiegt dagegen 2400kg/m3 und Eisen bzw. Stahl sogar 7850 kg/m3,
*(5.) ergibt sich aus der Tatsache, dass Stuttgart Sumpfgebiet ist (siehe Gründung als Stutengarten) und Eichenholz damals viel günstiger war als Eisenbeton,
*(6.) ...was sich darin ausdrückt, dass auch die Speicherstadt in Hamburg, der Reichstag in Berlin und Gebäude in Venedig auf Eichenholzpfählen fußen,
*(7.) im Buch "Stuttgart Hauptbahnhof - Geschichte eines Bahnhofs" von Michael Dostal und Thomas Estler, erschienen im GeraMond-Verlag, München, 2012, heißt es auf Seite 19: "Das Fundament des Bahnhofsturms bilden übrigens 290 Eichenpfähle, die aneinandergereiht eine Länge von drei Kilometern aufweisen",
*(8.) im Buch "65 Jahre Stuttgarter Hauptbahnhof 1922 – 1987“, herausgegeben von der Deutschen Bundesbahn (!), Bundesbahndirektion Stuttgart. 3. Band, 1987 und
*(9.) im Buch von Matthias Roser, "Der Stuttgarter Hauptbahnhof - ein vergessenes Meisterwerk der Architektur", erschienen im Silberburg-Verlag, 1987, steht das auch,
*(10.)
http://www.kontextwochenzeitung.de/fileadmin/_processed_/csm_Bhf_Turm_
historisch_73433a1434.jpg,
*(11.) der ehemalige Mitarbeiter der Stuttgarter Bahndirektion, Heinz Reich, hat in den 60er-Jahren, als das Turmhotel eingerichtet wurde, die Eichenpfähle durch eine Wandöffnung zur Pfahlgründung des Turms mit eigenen Augen gesehen (der Abgang zum Turmkeller ist heute geschlossen),
*(12.) und die Bahn selbst (!) hat auf ihrer Internetseite nochmals die 290 Eichenpfähle bestätigt:
http://web.archive.org/web/20090311022122/http:/www.das-neue-herz-europas.de/turmforum/turmforum_entdecken/geschichte/default.aspx „1916 Fertigstellung des 58 Meter hohen Bahnhofsturms. 290 Eichenpfähle stützen das massive Bauwerk.“


da fehlt doch was!
Freitag 26. September 09:37
Alternative von Klaus Gebhard:

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S-Bahn: Ankunft direkt am Flughafen (ein S-Bahn-Ringschluss über die Filderorte zum Neckartal wäre weit sinnvoller als der ICE-Halt, auch für Reisende aus Richtung Ulm!).

ICE: Ankunft in absurdem Tiefbahnhof mit Aufzügen und Treppen (sieben Stockwerke, Rolltreppen sind weggeplant), dann ein ärgerlich langer Weg zum Flughafen.
Ein Hauptargument für S21, die Anbindung an Messe und Flughafen, entpuppt sich als Scheinargument und ist höchstens für Fahrgäste aus Ulm günstig, wenn der Flieger sich nach dem ICE-Fahrplan richtet.


Schwindel-Plakat "Zahlen und Fakten" (2)
Donnerstag 25. September 22:39

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Werbesprech pur:

  • Stärkt den Regionalverkehr? Züge aus dem Oberland und aus Sigmaringen können den Tiefbahnhof nicht anfahren, weil die Strecken nicht elektrifiziert sind. Statt direkt nach Stuttgart fahren zu können, müssen die Reisenden in Ulm und Tübingen umsteigen.


  • „Umsteigefrei“ bedeutet, dass die Züge im Hauptbahnhof nicht mehr wenden können und Durchbindungen zwangsläufig sind. Es geht jedenfalls aus allen Richtungen nur bei einer (1) von sieben (7) Regional-Bahnlinien ohne Umsteigen.


  • Erweitertes Liniennetz? Die wichtige Gäubahn/Panoramabahn soll abgebaut werden. Die Linienführung über Messe/Flughafen ist ganz entbehrlich, ein S-Bahn-Ringschluss zum Neckartal ist auch ohne S21 möglich.


  • Schon heute könnte mehr Regionalverkehr sein, aber auch künftig hängt das von den Bestellungen des Landes ab.



Wasser sei brav…
Mittwoch 24. September 22:39

..und richte Dich bitte nach der Genehmigung, Du kannst auch nach oben durch die blauen Rohre fließen. Mineralwasser bleibe ruhig und lass Dich nicht irritieren. Naturgesetze macht bitte eine Ausnahme und geologische Gegebenheiten richtet Euch bitte nach der Planänderung. Simsalabim!
(Mein
Kommentar in der Stuttgarter Zeitung zum heutigen Bericht über die Genehmigung der erhöhten Grundwasserentnahme.)


Krawattengesindel?
Dienstag 23. September 07:42

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Foto Roland Hägele, bearb. S.B.

Warum nur sind in meinen Gedanken bei der aktuellen Anhörung (siehe Blog von gestern) auch noch die Worte Macht, Uniformen, Herreng’schmeiß und Lügenpack aufgetaucht? Und die indischen Kasten? Und die Berufskleidung der Militärs, der Generäle und Offiziere, die berufswegen Hunderttausende bei Verdun und Stalingrad in den Tod geschickt haben? Und „Wir sind das Volk“?
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Sehr geehrte Herren auf dem Podium, ich bin gern bereit, über diese Fragen mit Ihnen in aller Ruhe und Freundlichkeit zu sprechen. Auch über den „Wurmbau zu Babel“. Kontakt siehe Impressum.



nur rein äußerlich
Montag 22. September 20:25
Eindrücke von der Anhörung heute auf der Messe (Stuttgarter Zeitung):

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Auf dem Podium:

  • 16 Menschen, bis auf eine (1) Frau lauter Männer.

  • Krawattenträger mit Anzügen

  • alle sind dienstlich da und werden (hoch) bezahlt

  • sie parken kostenlos

  • und werden in der Mittagspause geschlossen zum (kostenlosen?) Essen geleitet



Im Saal
  • etwa 100 Menschen, darunter viele Frauen.

  • Die Männer leger gekleidet, Pulli, offene Hemden

  • sie opfern Geld und ihre Freizeit um der Sache willen

  • Parkgebühr 13 Euro für 4 Stunden

  • mitgebrachtes Vesper oder teure Kiosksnacks



Widerstand lebt
Sonntag 21. September 13:17

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Flyer August 2014


So werden die Menschen falsch informiert
Samstag 20. September 23:54
Südwestpresse Ulm, STUTTGART UND DIE REGION Samstag, 20. September 2014
Schlagzeile:
Flughafen rückt in den Fokus
Untertitel: Bedenken gegen geplanten Bahnhof auf Fildern erörtert – Vierstellige Teilnehmerzahl erwartet

Bildunterschrift: „Noch sind viele Fragen offen.
Doch Ziel ist, dass der Flughafen Stuttgart auf den Fildern vom neuen Tiefbahnhof in der Landeshauptstadt aus schneller für Reisende erreichbar ist.“
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Was nicht im Artikel steht: „Was sich derzeit auf den Fildern abspielt und am Montag mit dem Start der Anhörungen zum Planfeststellungsabschnitt 1.3 seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht (22.9.,9h Messe, Halle C) ist ein bisschen
Klein- Stuttgart 21: eine absurde Planung mit einem Supertiefbahnhof in 27m Tiefe, was einem in den Boden versenkten 7-stöckigen Hochhaus entspricht, den man kaum Flughafenanschluss nennen kann, nachdem man erst 4 Minuten Rolltreppen fahren oder 100 Stufen erklimmen und dann noch 1/4km zum Flughafen laufen muss, der per ICE nur alle 2-Stunden und für die Stuttgarter auch künftig flexibler mit der S-Bahn erreichbar sein dürfte.“ (aus Rundmail Werner Sauerborn von heute)

Die zeit- und kostengünstige Alternative zu einem ICE-Flughafenanschluss wäre schon heute über die Gäubahn-“Panorama“-Trasse mit einer Express-S-Bahn einzurichten mit sensationellen 15, maximal 17 Minuten, dafür aber direkt am Flughafen als Start/Ziel und nicht an der Messe.



Schwindel-Plakat "Zahlen und Fakten" (1)
Freitag 19. September 20:46

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1. Optimiert oder Unsinn?
Bahnexperte Prof. Bodack im Memorandum zur Neubaustrecke zu „optimiert“: „Die geplante Strecke wird geradezu Unsinn, wenn man feststellt, dass sie von 180 m Höhe im Neckartal auf eine Hochebene von 750 Meter führt, die 200 Meter höher ist als die der jetzigen Strecke.“

2. Entscheidender Lückenschluss?
Der „entscheidende Lückenschluss“ ist reines Werbesprech, denn die Strecke Ulm-Budapest enthält noch andere Strecken, die der „Hochgeschwindigkeit“ nicht standhalten.

3. „Magistrale“?
Das Werbeschlagwort „Magistrale“ wurde in der Schlichtung von der Bahn selbst als inhaltlich bedeutungslos erklärt.



Schwindel-Plakat "Zahlen und Fakten" (0)
Donnerstag 18. September 14:08

img_7107 Werbung überall, heute um 6:00 Uhr am Bahnsteig 7. Hinten Leuchtwände, auch ganz rechts. Im Vordergrund das Plakat „Stuttgart 21 - Zahlen und Fakten. Es sind die eingedampften und veränderten „21 guten Gründe für Stuttgart 21“, die seit Dezember 2013 als Druckschrift (5. Auflage) verschwunden, aber in den Spiegelungen des Landesarchivs noch vorhanden sind. In folgenden Blogs werden die 21 „Zahlen und Fakten“ kommentiert unter dem Titel „Schwindel-Plakat“.
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Schwarzbau Stuttgart 21
Mittwoch 17. September 20:52
„Keine Stadt der Welt hat es verdient, mit einem Projekt wie Stuttgart 21 gestraft zu werden.“
Rede von Dipl.-Ing. Jürgen Lauber auf der 238. Montagsdemo 15.9.2014
Resume:
Das Großprojekt S21 ist ein gesellschaftlicher Schwarzbau. Im Rahmen des deutschen BauUnwesens ist es ein unverantwortliches finanzielles und zeitliches Abenteuer. Es wird wie die anderen Großprojekte der öffentlichen Körperschaften sicher ein Mehrfaches des genehmigten Budgets kosten und einige Jahre länger dauern. Einen guten Bahnhof mitsamt Gleisanlagen zu vergraben macht wirtschaftlich nur für Immobilienmagnaten Sinn.
Forderung: Der alte Bahnhof bleibt und wird wie Zürich saniert. Neue unterirdische Schnellbahnlinien kommen bei Bedarf dazu (Halbstundentakt!).




Demo gestern
Dienstag 16. September 13:50

Demo gestern


Zitat Demorede heute
Montag 15. September 20:18
Steffen Siegel heute auf der Montagsdemo (Minute 2:05):
„Dieses Projekt ist eine Beleidigung für das aufgeklärte Menschengeschlecht.“



Angesichts der Umstände...
Sonntag 14. September 08:25
Aus einem Leserkommentar in der Stuttgarter Zeitung, Udo Cronauge, vom 12.9.:
„Angesichts der Umstände wird Stuttgart 21 von Tag zu Tag fragwürdiger.… Die Entwicklung ist über Stuttgart 21 längst hinweggegangen, es ist ein Projekt von vorgestern: überteuert, unnötig, am Markt vorbei, schädlich für die Umwelt.“


Was ist aus den Versprechungen von 2008 geworden?
Samstag 13. September 09:46

Sorry!
Dieser Blogeintrag stand schon im April 2013 in meinem Weblog. Das derzeitige Elend mit dem Projekt ist unübersehbar (gestern um 16:00 war am großen Loch kein Baggerbetrieb und LKW-Terror im Nordbahnhofviertel, aber im Loch stand das Grundwasser an, Bild ganz unten) und z.B. auch erfahrbar bei der S-Bahn, (aktuell: Heimspiel VfB Stuttgart gegen Hoffenheim: S-Bahn-Verkehr zum Stadion eingeschränkt Stuttgarter Nachrichten Der Grund sind Bauarbeiten für das Bahnprojekt Stuttgart 21 zwischen Ober- und Untertürkheim. Hier stehen statt vier nur zwei Gleise zur Verfügung).

  • Deshalb halte ich es nicht für penetrant sondern sehr angebracht, die Verantwortlichen für den Denkmalschutz und damit den Bahnhofsabriss an ihre Aussagen von 2008 immer wieder zu erinnern und alle Interessierten auch (siehe auch Memory 2 „Der Bock als Gärtner“).


Am 26.02.2008 war eine öffentliche Veranstaltung über Stuttgart 21 im Stuttgarter Rathaus. Ich habe Stichworte notiert, davon hier eine Auswahl:
OB Dr. Schuster, Begrüßung:
bessere Zugverbindungen // stimmt nicht
Anschluss an Hochgeschwindigkeitsnetz // gibt es schon heute
komfortablerer Hauptbahnhof // das Gegenteil ist richtig

Vortrag BM Hahn mit Lichtbildern:
Leistungsfähigerer Bahnhof wird benötigt // das ist der optimierte Kopfbahnhof, Stuttgart 21 hat geringere Leistung als der heutige Bahnhof!
100% mehr Leistungsfähigkeit //das ist eine dreiste Werbelüge und längst widerlegt
Verkehrliche Erreichbarkeit ... wir leben davon. // sie wird abnehmen
Wir sind mitten drin in Europa, endlich wird dieser Engpass beseitigt // Engpass wird geschaffen
Nachhaltigkeit, umweltfreundliche Mobilität // ökologisch schädlich, nicht erweiterbar
Gesamtabwägung gutes Projekt für unsere Stadt // hat sich längst ins Gegenteil verkehrt
Bürgermeister Hahn hat sich vermutlich auf die Bewerbung des Projekts durch die DB-Projektbau-AG verlassen, deren Prognosen von 1997 sind hier nachzulesen.
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Offener Brief (Memory I) an BM Hahn.

foto Baugrube gestern 16:00, kein Baggerbetrieb und keine Schwerlaster


Hilferuf zum ÖPNV
Freitag 12. September 17:41
An die Stuttgarter Zeitung, Redaktion
S -Bahnausfälle nachmittags am 1.September 2014
Sehr geehrte Redaktion,
in der heutigen Ausgabe konnte ich leider nichts über die Weichenstörung in Stuttgart -Vaihingen finden. Zwischen 13:15 und 14 Ihr versuchte ich vergeblich, von der Haltestelle Schwabstrasse zur Universität mit der S -Bahn zu fahren.
Die Informationsdurchsage am Hauptbahnhof zuvor war falsch, an der Haltestelle Schwabstrasse die Anzeigen ebenso und die VVS-App und DB-Navigator zeigten auch Züge an,  die dann nicht kamen.  Schließlich fuhr ich mit dem Bus und der Straßenbahn. Ich vermisse einen Bericht über diese doch größere Störung auf Seite 15! Bitte schreiben Sie mir zurück, helfen Sie uns Fahrgästen durch laufend kritische Mängelberichterstattungen im  ÖPNV. (Öffentlicher Personen Nahverkehr)
Mit freundlichen Grüßen,  Diethelm Busch
________________________________________________
Von der Redaktion kam weder eine Antwort noch wenigstens eine Eingangsbestätigung.



Tunnelwahnsinn 21
Donnerstag 11. September 21:57

Aus der Mängelliste der Ingenieure 22 zu Stuttgart 21

10. Tunnelkilometer im Vergleich

- Tunnelstrecken bei Stuttgart 21, zusammen mit der Neubaustrecke: 124 km
- Tunnels der gesamten TGV-Strecken in Frankreich: 43,5 km


Wir sind Ungläubige!
Mittwoch 10. September 21:27
Das wird nicht funktionieren und es funktioniert schon heute nicht!
Grafik aus Kontext:Wochenzeitung
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Auch für die Vorverlegung des Gleisvorfelds gab es einen genauen Plan. An genau derselben Stelle entgleiste dann drei mal ein Zug.


undurchschaubar - geschönt - übertrieben
Dienstag 09. September 21:55
Der Anfang des humorvollen und kompetenten Films des WDR „Der-Deutsch-Bahn-Check“ (bereits bei youtube eingestellt) von gestern beginnt mit der bekannten Standard-Ansage in den Zügen:

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Originalversion „...verzögert sich die Weiterfahrt um wenige Minuten.“


Das niederschmetternde Ergebnis der Tests:
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Ihr Bahnvorstände, macht mal zuerst die dringenden Hausaufgaben zur Reisequalität, bevor das Geld für das destruktive Projekt Stuttgart 21 verpulvert wird.


Endsieg und Warschau
Montag 08. September 23:35
Meine zwei Kommentare zum Interview mit dem Fraktionsvorsitzenden der CDU im Stuttgarter Gemeinderat Alexander Kotz in der Stuttgarter Zeitung.

7.9.14 11:50
Sinnhaftigkeit verloren
Ist Herrn Kotz noch nicht zu Ohren gekommen, dass die unter der CDU-Führung herausgegebenen "21 guten Gründe für Stuttgart 21" inzwischen verschwunden sind und im Rathaus und Turmforum nicht mehr aufliegen wie bis Ende 2013? Warum wohl? Inzwischen heißt es "Die Trostlosigkeit von Stuttgart 21"(MAIN-POST) und es wird sichtbar immer trostloser bis zum Endsieg. Der Wurmbau zu Babel wird scheitern, denn er hat Natur und Vernunft gegen sich, Gründe bei metropolis21.de. Viele kapitale Lügen über Stuttgart 21 sind entlarvt und auf der 237. (!) Montagsdemo kann man wieder etwas dazu erfahren. "Die Stadt wird schöner" - dieser von der CDU propagierte Grund Nr. 13 ist zu besichtigen bei „Milaneo“, Bahnhof und Park, aber ein Brett vor dem Kopf verhindert die freie Sicht auf die Wirklichkeit.

7.9. 14 14:40

mit Wissen und Erleben

Dr. Kotz: "Mit dem Wissen und dem Erleben der vergangenen Jahre würde man das A-1-Areal am Bahnhof so nicht mehr aufsiedeln." Frage, "würde man" dann noch Stuttgart 21 befürworten? Und wenn nein, warum kehrt "man" nicht um? Es ist noch nicht zu spät, die Truppen von S21 stehen noch nicht mal vor Warschau, um es zeitlich anzudeuten. Noch könnte man Milliarden sparen trotz der mit Brachialgewalt getätigten und teuren Vorbereitungen und Tunneltaufen. Zum Wohl des Bahnhofs und der Stadt.
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Mit voller Absicht habe ich die Worte „Endsieg“ und „Warschau“ geschrieben in Assoziation zum 2. Weltkrieg. Bahnchef Grube sprach in einem Interview kürzlich davon, dass die Bahn während der Bauzeit von Stuttgart 21 zwar viel Kritik einstecken müsse, aber nach der Fertigstellung (Endsieg) dann alle zufrieden wären. Zum einen dürfte es zu der Fertigstellung nicht kommen, zum andern wäre der geschaffene Engpass alles andere als zufriedenstellend. Als die deutsche Armee vor Warschau stand, hatte der 2. Weltkrieg gerade erst begonnen so wie auch der Bau von S 21 ganz am Anfang steht.


Null Ahnung woher
Sonntag 07. September 09:59

„Warum sollte man eigentlich ein milliardenschweres Projekt bauen, wenn es bereits eine seit Jahrzehnten funktionierende Infrastruktur gibt? Schaut man nach Leipzig, nach München oder nach Frankfurt, so hat man dort dankend auf eine Tieferlegung der dortigen Hauptbahnhöfe verzichtet. In Leipzig wurde der Hauptbahnhof für nur 950 Mio Euro komplett modernisiert – und ist heute ein Schmuckkästchen, und zu einer wichtigen Touristenattraktion geworden. +++ Aber ausgerechnet in Stuttgart, der Stadt mit den ergiebigsten Mineralwasservorkommen Europas nach Budapest, der Stadt mit den schwierigsten geologischen Verhältnissen, und der Stadt, die den Flächenverbrauch des Gleisfeldes bereits durch die einzigartige Überwerfungs-Konstruktion stark minimiert hat, sollen 66 Kilometer Tunnelröhren gegraben werden – ohne jede Not und Notwendigkeit. +++ Dafür hat man sogar gezielt den Denkmalschutz beim Bonatzbau ausgehebelt, und die bestehende Mineralwasserschutzzone um den Bahnhof gezielt außen herum verlegt, weil man sonst gar nicht hätte graben dürfen. +++ Zudem musste das denkmalgeschützte, königlich-historische Schlossgartenareal abgeholzt werden – jahrhunderte alte Bäume, die man trotz Brennholzknappheit in und nach dem Weltkrieg verschont hatte. Sowie die Bahndirektion geschliffen werden. In einer Stadt, die kaum noch über historische Bausubstanz verfügt. +++ Weiterhin müssen zwei komplette U-Bahn-Stationen samt ihrer Zuläufe, sowie die S-Bahn-Zuläufe, verlegt werden. Und trotzdem schafft man es nicht, den „Tief“bahnhof unter die Erde zu legen - er passt schlichtweg nicht in den Talkessel hinein. Resultat ist ein quer liegender Betonwall, der die Königstraße von den Grünanlagen abriegelt. +++ Auf solche wahnwitzigen Ideen würde man normalerweise nicht einmal dann kommen, wenn es noch gar keinen Bahnhof gäbe. In Stuttgart aber schafft man es sogar, den bestehenden zu zerstören und protestierende Menschen mit Wasserwerfern und Pfefferspray zu traktieren. +++ Kein Mensch, den man auf der Straße gefragt hätte, wäre jemals von selbst auf einen solchen Wahnwitz gekommen.“
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Woher dieser Text aus meinem Blogfutter-Archiv stammt, habe ich leider nicht vermerkt. Ist daran etwas falsch? Stuttgart 21 ist durch Falschaussagen vulgo Lügen bis zum heutigen Tag durchgesetzt. Heute in der Sendung
Wissen- Die Aula im SWR2:
„Die politische Lüge ist eine in der Öffentlichkeit vorgetragene bewusste Unwahrheit mit dem Ziel, daraus für sich einen politischen Vorteil zu ziehen…“ Der Lügenforscher Peter Stiegnitz meinte, wenn Menschen nicht lügen würden, dann wäre der Planet menschenleer, es gäbe Hunderte von Kriegen. Ist es also erlaubt zu lügen? Die Lügenpackrufe auf den Montagsdemos hören nicht auf!



Limericks 21
Samstag 06. September 16:37

Am Brunnen von Stuttgart Bad Cannstatt
da findet ein richtiger Run statt,
denn jeder will doch
was trinken da noch, 
bevor man das Wasser verpanscht hat. 

Man nennt diesen Ort Landeshauptstadt,
obwohl es hier hauptsächlich Staub hat.
Je lichter das Laub
desto dichter der Staub.
Was findet denn da überhaupt statt?

Thomas Felder
Musik&Wort



Zukunft schwebt ein
Freitag 05. September 15:08

stuttgart21__future


Schere im Kopf
Donnerstag 04. September 14:19
Zwichenmoderation zur Archäologie im Bereich der Baustelle im Schlossgarten von Dr. Norbert Bongartz, Oberkonservator i.R., Co-Sprecher des Aktionsbündnisses gegen S21 auf der Montagsdemo am 1.September 2014:

"Es fehlt also offensichtlich nicht nur auf Seiten der Bahn, sondern auch auf der Seite der vom Land selbst bestallten Denkmalpflegebehörden der Wille zu einer systematischen archäologischen Erforschung des Baugeländes. Haben diese Leute immer noch eine politische "Schere im Kopf"?
...Wir sagen: Schluss mit dem Gemauschel und dem Herum-Eiern hinsichtlich der stadtgeschichtlichen Forschungen - und - handeln!"
Den ganzen Redetext
hier lesen.
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Derzeit könnte ich täglich mehrere Blogs schreiben, ein Doppelblog, Tripelblog, Quadrupelblog...
Hier nur Schlagzeilen mit Links:
„Die Trostlosigkeit von Stuttgart 21“
MAIN-POST
„S21: Der Oberkommisar schweigt“
Stuttgarter Nachrichten
„GWM-Sickerbrunnen überschwemmt Keller und Straße“
BEI ABRISS AUFSTAND


Zweiter Versuch
Mittwoch 03. September 11:46
Mein erster Leserkommentar zu „Ewald Moses“ wurde von der Stuttgarter Zeitung aussortiert. Jetzt eine gefälligere Version als 2. Versuch, abgeschickt heute am 3.9., 11:45 Uhr:
„Kaum ist ein Bericht über Stuttgart 21 in der StZ oder den StN erschienen, gibt es von einem „Ewald Moses“ Positives zu S21 oder Kritik an den Projektgegnern. Auch bei diesem Artikel ist er mal wieder ganz vornedran. Wird er von einer Werbeagentur beauftragt oder von der DB Projektbau-AG? Im Internet ist Ewald Moses schon gestorben, nämlich „1979 im Alter von 80 Jahren… in Baltimore“. Immer wahrscheinlicher wird, dass es nicht sein Klarname, sondern ein Deckname ist, was die StZ eigentlich vermeiden wollte. Ist er Nachfolger von "Klartext" in Personalunion mit Paul Peter und anderen? Bitte mal nachprüfen, liebe Zeitung, sonst leidet die gemachte Flurbereinigung der Kommentarspalten.“



Gestern auf der Demo Schlossplatz
Dienstag 02. September 16:41

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Rede von Dr. Eisenhart von Loeper, Rechtsanwalt, Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21, auf der 236. Montagsdemo am 1.9.2014
Zum juristischen Status quo
„Wir kennen das Faktenschaffen der Bahn am Murks Stuttgart 21, das angesichts einer Fülle schwerer Funktionsmängel und fehlender Genehmigungen der Glaubwürdigkeit des Rechtsstaats ins Gesicht schlägt. Denn ein Rechtsstaat funktioniert dann nicht, wenn er zu spät kommt und wenn fälschlich so getan wird, als seien die Kernfragen des Projekts geklärt. Weil es daran fehlt, setzen wir alles dafür ein, gegen die Arroganz der Macht dem Recht und dem Gemeinwohl zur Geltung zu verhelfen, gerade jetzt bei Stuttgart 21...“
Video der Rede von Flügel-tv



Stadtbahnchaos verbockt
Montag 01. September 11:32

stadtbahn-kampagne_fahrrad-flyer_titelseiteHeute beginnt die Aktionswoche zur Information der SSB-Kunden. Der Technische Vorstand Dipl-Ing. Wolfgang Arnold hat gegen die drohende jahrelange Unterbrechung der Hauptschlagadern der U-Bahn in Talrichtung (noch) nicht protestiert, sondern hält sich zurück. Mit Beschönigungen wie „alle Haltestellen werden auch künftig angefahren“ gibt die SSB zu erkennen, dass sie bei diesem üblen Spiel mitzumachen gedenkt. Welche Kräfte sind da am Werke, dass der Gärtner (verantwortlich für den Betrieb) zum Bock wird, der seiner anvertrauten SSB-Kundschaft unglaubliche Beschwernisse zumutet? In seinen Werbevorträgen für Stuttgart 21 hat er sich als starker Befürworter von S 21 engagiert und jetzt kann er wohl nicht mehr zurück? Ob er bald zum Pensionistenklub S 21 gehören wird wie schon Polizeipräsident Stumpf, Oberstaatsanwalt Häußler und Oberbürgermeister Dr. Schuster?


Ewald Moses ist tot
Sonntag 31. August 14:07
Kaum ist ein Bericht über Stuttgart 21 in StZ oder StN erschienen, gibt es Lob-Kommentare für S21 oder Kritik an den Projektgegnern. Hl. St. Google sei Dank! Der nervige Kommentarschreiber Ewald Moses ist gefunden, allerdings bereits tot: STERBEURKUNDE VON EWALD MOSES Ewald Moses wurde am 9. Januar 1899 geboren und starb am August 01, 1979 im Alter von 80 Jahren Ewald letzten Wohnsitz in Baltimore, Maryland in Baltimore Stadt County.
Der heutige (Deckname Ewald Moses) ist völlig verblendet und vielleicht bei einer Werbeagentur? Hat er „Klartext“ abgelöst?


marode Brücken der DB
Samstag 30. August 22:49
Foto Peter Gierhardt

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Brückenexperte Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer: „...Und weiter ist klar, dass die Brücken, ohne Sanierungen, in der laufenden Zeit weiter maroder werden, sich also einem Zustand nähern, der zum "Ersatz" der Konstruktionen zwingt. Die DB möchte den "Neubau" natürlich dann auf den Steuerzahler abwälzen.“


für die Fortschrottsfanatiker 21
Freitag 29. August 11:31

s21-ist-total-veraltet

gesehen im Schwarzwald, gesendet von Klaus Gebhard


nur Titelseite-Artikel!
Donnerstag 28. August 21:55

unbekannt




beispiellose Frechheit
Mittwoch 27. August 17:51
„In der Stuttgarter Zeitung steht heute zu lesen (Schlagzeile „Untersuchung des Grundwassers unauffällig“), die aus den Blauen Rohren entnommenen Wasserproben seien klar und unbedenklich, kein Rost darin zu finden...Was nicht drin steht, ist die Tatsache, dass die Leitungen zuvor aufwendig "sauber" gespült werden, siehe nachfolgenden Augenzeugenbericht (Name gelöscht) sowie die angehängte Aufnahme der "Probenahme" von heute morgen, auf der deutlich und unwiderlegbar das "Sauberspülen" der Blauen Zuleitung zum Sickerbrunnen Br 201 in der Sängerstraße/Ecke Urbanstraße durch 2 Mitarbeiter der HÖLSCHER Wasserbau GmbH festgehalten ist. Diese "Probenahme" ist die bewusste und vorsätzliche Täuschung der Öffentlichkeit!“
_________________________________________________________________

Die offensichtlichen Betrugsversuche wurden beobachtet, protokolliert und fotografiert, die Presse verständigt. Ausführliche Darstellung bei den Ingenieuren 22.


eiskalt ins Abseits gestellt
Dienstag 26. August 22:28
Aus der gestrigen Rede von Dr. N. Bongartz bei der Montagsdemonstration am Kernerplatz:
In den 36 Jahren, in denen ich selbst als Denkmalpfleger im Landesdenkmalamt aktiv tätig war, hatte es keinen vergleichbaren Fall gegeben, in dem die Regierung, hier die CDU-FDP-Regierung ungerührt das Primat eines Landesinteresse an S21 behauptete und ihre eigenen Denkmalpflege-Fachleute derart eiskalt ins Abseits stellte. Mehr noch: Ihre eigenen Architekturhistoriker wurden mit einem Redeverbot zuS21 belegt, worauf ein Ministerpräsident Oettinger widerspruchslos behaupten konnte, die Architektur des Längsflügel am Hauptbahnhof seien ja nur Hüttenkruscht...“ Ganze Rede bei „Zum Blog aktuell“.


Zu einem Tag der Schande
Montag 25. August 20:31
Demoplakat heute von C. D.

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Nachdem ein Bagger sein Zerstörungswerk am Nordflügel um 14:25 begonnen hatte, , hat der damalige OB Schuster das Weindorf im Alten Schloss vor geladenen Gästen um 17:00 eröffnet. Draußen störten wütende Bürger die Feier. Die heutige Montagsdemo stand unter dem Motto „Viel zerstört, nichts gewonnen“ zur Erinnerung an den Beginn der Bahnhofszerstörung vor vier Jahren. Video-Dokumentation von Walter Steiger.


S 21 stottert
Sonntag 24. August 22:48
Es hakt derzeit an vielen Ecken und Enden und es wird immer deutlicher: „Stuttgart 21 ist ein Wurmbau zu Babel und wird scheitern. Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich.“ (Blogmotto)


"Was ist Wahrheit?"

Samstag 23. August 18:20

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Der Wahrheit auf der Spur: Die Stuttgart-21-Lügen und „21 gute Gründe für Stuttgart 21“


Der Dichter spricht (27)
Freitag 22. August 20:50

An sich selbst
Sei dennoch unverzagt! Gib dennoch unverloren!
Weich keinem Glücke nicht, steh höher als der Neid,
Vergnüge dich an dir, und acht es für kein Leid,
Hat sich gleich wider dich Glück, Ort und Zeit verschworen.

Was dich betrübt und labt, halt alles für erkoren,
Nimm dein Verhängnis an, lass alles unbereut.
Tu, was getan sein muss, und eh man dirs gebeut.
Was du noch hoffen kannst das wird noch stets geboren.


Was klagt, was lobt man doch? Sein Unglück und sein Glücke
Ist sich ein jeder selbst. Schau alle Sachen an:
Dies alles ist in dir. Lass deinen eitlen Wahn,

Und eh du fürder gehst, so geh in dich zurücke.
Wer sein selbst Meister ist, und sich beherrschen kann,
Dem ist die weite Welt und alles untertan.

Paul Fleming (Flemming) (1609 - 1640), deutscher geistlicher Dichter und Lyriker des Frühbarock, posthum 1646 Ausgabe seiner Teütschen Poemata


zehnmal mehr als geplant!
Donnerstag 21. August 21:55
10-facher Grundwasserandrang am Zwischenangriff in Stuttgart-Wangen führt bisher offenbar zu keinerlei bauaufsichtlichen Konsequenzen.
—————————————————————-
Alle Bedenken der Fachleute wurden im Vorfeld bei der Anhörung abgeschmettert, eine „kritische Begleitung“ von Seiten des Landes und der Stadt ist nicht zu bemerken. (Ausführliche Darstellung der Situation bei
„Zum Blog aktuell“)


unwahrscheinlicher Fall
Donnerstag 21. August 06:05
Der Bahnexperte Prof. Karl-Dieter Bodack schreibt: „Die Anbindung der Neubaustrecke an Plochingen und damit auch an dem Kopfbahnhof ist im unwahrscheinlichen Fall, dass der Tiefbahnhof jemals fertiggestellt wird, notwendig, damit IC-/RE-Züge Stuttgart-Plochingen-NBS-Ulm fahren können. Diese Verbindung bei Wendlingen müsste daher unbedingt jetzt geplant werden, denn die Fertigstellung der NBS wird aller Voraussicht nach gelingen.“


OB Kuhn auf der Satire-Schaukel
Mittwoch 20. August 00:35
Journalist: „Herr Oberbürgermeister, rosten die Rohren des Grundwassermanagements?
OB: „Nein. Eine optische Prüfung hat keine Anhaltspunkte für eine weitere Analyse ergeben.“
Jornalist: „Aber reichen optische Prüfungen aus?“
OB: „Klar. Das ist wie mit dem Feinstaub. Ich habe alle kritischen Stellen in der Stadt selbst angeschaut und keinen Feinstaub gesehen. Problem gelöst!“
Journalist: „Machen Sie es sich da nicht etwas zu einfach?“
OB: „Nein. Dieses Vorgehen ist international gängige Praxis. Zum Bespiel in Japan. In Fukushima ist keinerlei radioaktive Strahlung zu sehen. Die Probleme sind offensichtlich gelöst.“
Journalist: „Wie können Sie das sagen? Da sind mehrere Reaktorblöcke explodiert.“
OB: „Das waren Anfangserscheinungen. In den letzten Jahren gab es da keine Explosionen mehr.“
Journalist: „Und das nachgewiesene Rostwasser in den GWM-Rohren sind auch Anfangserscheinungen?“
OB: „Natürlich. Das erledigt sich von selbst, sobald alles Eisen aus den Rohren herausgewaschen sein wird.“
Journalist: „Aber das kann viele Jahre dauern und birgt immense Risiken für die Stadt und ihre Bürger. Wie können Sie das verantworten?“
OB: „Das habe ich gar nicht zu verantworten. Die Stadt ist in dieser Sache nur Verwaltungshelfer.“
Journalist: „Früher hieß das Schreibtischtäter.“
OB: „Das ist ein hässliches Wort. Hässliche Worte benutzen wir nicht.“
Journalist: „Aber Sie wollten S21 doch kritisch begleiten. Was wird denn aus Ihren Wahlversprechen?
OB: „Noch so ein hässliches Wort. Das Interview ist hiermit beendet. Ich danke mir für dieses Gespräch.

(Gefunden bei den Parkschützern)


monströs, desaströs und ruinös
Dienstag 19. August 11:29
Aus einer Besprechung des Buches der „Architektinnen für K21“ in Forum Stadt, der Vierteljahreszeitschrift für Stadtgeschichte, Stadtsoziologie, Denkmalpflege und Stadtentwicklung 41. Jahrgang, Heft 3/2014:

„Es gab zunächst keinen Massenprotest gegen S 21. Das Projekt erschien städtebaulich so monströs, finanziell so desaströs und denkmalpflegerisch so ruinös, dass man es vielfach schlicht nicht für möglich hielt, dass ein so aberwitziges Projekt überhaupt je eine Chance auf Verwirklichung haben würde.“

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Auf den Seiten 97 bis 100 steht mein Vortrag „Schöne neue Stadt“ Suggestion und Wirklichkeit über das Hauptwerbebild für das Städtebauprojekt. Vortrag im Stuttgarter Rathaus, Großer Saal am 25.7.2011, dokumentiert auch als Video von Flügel-TV und Walter Steiger. Noch heute wird dieses „Schwindelbild“ von der Stadt Stuttgart und der DB Bahn verwendet und immer noch hängt es als Großbild (10 auf 3 Meter!) im Foyer des Stuttgarter Rathauses! „Lügenpack“ in Reinkultur mit falschen, frei erfundenen Behauptungen.


Zitat NZZ
Montag 18. August 08:21
Im Artikel der Printausgabe der Neuen Zürcher Zeitung vom Sa, 16. August 2004 Seite 11 mit der Schlagzeile „Wie die Bahn die Straße abgehängt hat“ wird über eine Politiker-Delegation aus USA berichtet: „Sie interessieren sich für das Gesundheitswesen und für den öffentlichen Verkehr, für den die Schweiz als Vorbild gilt. Nicht nur das Ausland schaut ehrfürchtig auf das dichte und getaktete Bahn- und Busnenetz, auch die Schweizer sind stolz darauf - und nutzen es intensiv. Das Land ist Weltmeister bei den zurückgelegten Bahnkilometern.“ _________________________________________________________
Bahnchef Grube blickt nicht „ehrfürchtig“ auf die Schweiz, er behauptete, dass sie nicht mit Deutschland verglichen werden könne. Die Deutsche Bahn macht mit Stuttgart 21 einen kapitalen Fehler, weil dadurch der „getaktete Verkehr“ erschwert oder unmöglich wird. Die PR-Abteilung der Bahn (Blog gestern) wird das vermutlich wie gewohnt bestreiten.


wenigstens mit Niveau
Sonntag 17. August 22:08
Leserkommentar in der Stuttgarter Zeitung:
Wenn irgendwas bei der BAHN AG funktioniert dann ist es die PR Abteilung.....
S21 ist verkehrspolitisch in hohem Maße kontraproduktiv, ökonomisch vollkommen irrwitzig und ökologisch ebenfalls desaströs.
Diesen Wahnwitz nur halbwegs schönzureden und dem konservativen Klientel als zukunftsträchtig und alternativlos darzustellen stellt durchaus eine Leistung dar, vielleicht die einzige die wirklich eine gewisse Qualität hat. Der Bürger wurde wenigstens halbwegs mit Niveau über den Tisch gezogen.


Das wird nichts!
Samstag 16. August 17:01

Politik, Rentabilität und Plausibilität: Ein unauflösbarer Gegensatz
Kommentar in der FAZ zum Artikel Abfahrt morgen im Bunker 21“ von STEFAN SELLSCHOPP - 13.08.2014 08:50
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„Die übliche Kostensteigerungsrate bei öffentlichen Bauten unterstellt, kommen am Ende des Tages vielleicht nur 7,3 Mrd. Euronen zusammen.
Bei nur 10 Prozent Afa, Zinsen und Instandhaltungsaufwand sind das hierfür knuffige 2 Millionen Euronen am Tag.
Nutzen von den knapp 300.000 Pendlern in Stuttgart unwahrscheinliche 200.000 die Bahn, müssen diese je Nase und Tag 10 Euronen zahlen. Bei zwanzig Arbeitstagen sind das dann Euro 200,00. Die haben aber Monats- oder Jahreskarten für maximal ein Drittel der Summe!
Da haben wir eine Deckungslücke von 1,4 Millonen am Tag. Kostet jedes Zugticket für eine Fernreise stolze 50,00 Euronen, müssen jeden Tag 28.000 Tickets in dieser Größenordnung gekauft werden.
Das wird nichts!“
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S.B. Das wird auch nichts, wenn die obige Rechnung halbiert wird. Und es wird nichts, weil das Projekt zuviel Risiken und Probleme hat. Was ist eigentlich mit den
„121 Chancen (es ist eine einzige!) und Risiken (es sind 120+)“?


Bunker 21

Freitag 15. August 10:51

Mit „aus der Traum“ beschreibt die FAZ unter dem Titel „Abfahrt morgen im Bunker 21“ die Unmöglichkeit, die futuristische Ingenhoven-Bahnhof - Stuttgart 21- Architektur zu realisieren. Das ist das Ende der Versprechung „Der neue Bahnhof setzt Zeichen“ (Grund Nr. 14 der „21 guten Gründe für Stuttgart 21“):
„.… Der Tiefbahnhof mit seiner außergewöhnlichen Form und seiner mit Tageslicht durchfluteten Bahnsteighalle ist bisher einzigartig in der Architekturgeschichte.“
_____________________________________________
„Einzigartig in der Architekturgeschichte“ würde ein vermurkster Tiefbahnhof bleiben, der anstelle der
Architekturikone Bonatz-Bahnhof den Stuttgarter Hauptbahnhof verschlimmbessert.




Halbwahrheiten und Luftnummern
Donnerstag 14. August 08:24
Bahnsprecher Dietrich am 5.8. „Der Aushub über den Trog, das hatten wir bereits in unserer letzten Pressekonferenz zu den Bauzeiten (vom 2. Juli 2014) ausführlich dargestellt, wird im Rahmen der zentralen Baulogistik von der C2-Fläche überwiegend über die Schiene abtransportiert. Insgesamt fallen hier 1,85 Mio. Tonnen Aushub an.“
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Bahnsprecher Dietrich verschweigt, dass „der Aushub“ noch lange Zeit mit Lastwagen wegen der vertragswidrig nicht fertig gestellten Baulogistik-Straße mit Schwerlastwagen durch Wohngebiete im Nordviertel bis zur Verladestelle gefahren wird. Das gehört zum Bereich der „falschen Werbesprüche, Halbwahrheiten und Luftnummern“ (Fazit meiner
Büttenrede von der 212. Montagsdemo am Rosenmontag 3. März auf dem Stuttgarter Schlossplatz).


nicht reparierbar
Mittwooch 12. August 19:02
„Stuttgart 21-Betreiber und -Bauherren haben zum wiederholten Mal, zuletzt am gestrigen 5. August 2014, den Baubeginn ausgerufen, der das Projekt angeblich unumkehrbar machen soll.

Die Fraktionsgemeinschaft SÖS-LINKE-PluS sieht dagegen mit dem von Projektbüro und Bahn inszenierten Hype um die Baugrube 16 lediglich ein weiteres Potemkinsches Baufortschritts-Dorf, mit dem über die grundlegenden,
nicht reparierbaren Mängel des Tiefbahnhofprojekts hinweggetäuscht werden soll. Nicht genehmigte Erhöhung der Grundwasserentnahme, fehlendes Brandschutzkonzept, nicht genehmigter Bauabschnitt Filderbahnhof, für die Mineralquellen hochriskante Baupläne für den Nesenbachdüker sind nur einige davon.“
Ganzes Memorandum hier lesen.


Trotz ständiger Wiederholung:
Dienstag 12. August 18:59
„Stuttgart 21 ist nicht unumkehrbar, wer das vielzitierte „Wohl der Stadt“ will, muss den Ausstieg planen!“
Aus einem
Memorandum SöS-Linke Stuttgart vom 7. August 2014

Abfahrtstafel Stuttgart Hbf am Samstag, 10.8.2014, von 10 Verbindungen sind 8 = 80% nicht fahrplannmäßig!

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Die Bahn ist krank, Verantwortliche abtreten!



verschämt umgetauft
Montag 11. August 09:57

Aus der Fachzeitschrift Baunetz:
... „Augen zu und durch“ ist das Motto bei „Stuttgart 21“, das vom Bauherrn inzwischen verschämt zu „Bahnprojekt Stuttgart-Ulm“ umgetauft wurde...
Ob es verkehrstechnisch sinnvoll ist, bezweifeln immer noch Viele – und vergessen darüber, dass Stuttgart 21 in Wahrheit nie ein Verkehrsprojekt war. Es ist und bleibt ein Immobilienprojekt, bei dem Geld mit Grundstücken verdient wird, die ohne Stuttgart 21 nicht zur Verfügung gestanden hätten.“


Stephanus Mappus
Sonntag 10. August 21:00

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Werbung für die Tübinger Ausstellung zu 1514, Armer Konrad und Tübinger Vertrag

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Schwindelbild immer noch dabei!
Samstag 09. August 08:09

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Screenshot vom Mitschnitt der Pressekonferenz zum „Baustart“ Bahnhof am 5.August 2014. Hinter Bahnsprecher Dietrich und den Bahnexperten immer noch die Verhöhnung der Betrachter mit der Visualisierung „künftiger Zustand“ im Rosensteinpark. Siehe „Schöne Stadt?“


dumme Sprüche?
Freitag 08. August 11:07

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Mit fragwürdigen Parolen soll der „Wurmbau zu Babel“ fortgesetzt werden:
- es gab eine Volksabstimmung mit deutlicher Mehrheit für Stuttgart 21
- es wird gebaut, jetzt ist das Projekt umumkehrbar
- „Der Käs isch gessa!“ (Stuttgart-21-Gegner MP Kretschmann)
- Der Widerstand macht jetzt doch keinen Sinn mehr
Anfang 2014 hat die Parkschützerin Elisabeth HD dazu Kommentare geschrieben, sie finden sich bei
„Zum Blog aktuell“.


100-Hektar-Lüge aktuell serviert
Donnerstag 07. August 12:10

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Aus Stuttgarter Zeitung, August 2014. Entlarvung der 100ha-Lüge:
- A1: gehört nicht zu Stuttgart 21, ist schon seit Jahrzehnten frei und inzwischen fast bebaut
- C: ist heute schon „frei“, allerdings mit Baulogistik S21 belegt
- B: so gut wie bei S21 kann das Paketpostamt und zumindest Teile des Abstellbahnhofs frei gemacht werden.
____________________________________________________
Ergebnis: die 100 Hektar schrumpfen auf etwa ein Drittel der Fläche,
Details hier.


Retro noch aktuell
Mittwoch 06. August 08:38

Blog vom 24. Februar 2010:
Stuttgarter Zeitung vom 27. September 2009:
Geologen mahnen: „Die Bohrkerne in Staufen hatten einen Maximaldurchmesser von 15 Zentimetern. Bei Stuttgart 21 wird mit bis zu 15 Meter Durchmesser horizontal 4,3 Kilometer durch den Anhydrit gebohrt. Ein Szenario wie in Laufen ist relativ wahrscheinlich."

Aufgeschreckt durch die Vorgänge in Staufen zeigt sich auch die baden-württembergische Umweltministerin Tanja Gönner: In einem Schreiben an den Bundesverband Geothermie, das der StZ vorliegt, kommt Gönner zu der Einschätzung, die geologische Situation in Staufen unterscheide sich nicht grundsätzlich von der in anderen Landesteilen mit anhydritführendem Gipskeuper im Untergrund.

...Tanja Gönner, damalige Umweltministerin:
"Ich teile Ihre Ansicht, dass jedes Durchbohren einer wasserundurchlässigen Schicht - unabhängig vom Grund des Eingriffs - zu gleichen Phänomenen führen kann." Daher seien nicht nur an Erdwärmesondenbohrungen, "sondern an alle vergleichbaren Eingriffe in den Untergrund dieselben Anforderungen zu stellen, um die gegebenen Schutzziele einzuhalten".
_________________________________
Kommentar S.B.: Ob die jetzige Umwelt- und Verkehrsministerin und
Stuttgart-21-Zuständige Tanja Gönner noch zu ihrer Meinung vom September 2009 steht? Gründe gäbe es zum Stopp von S 21 genug und damit wäre sie (und Ihr Chef Mappus) diese schwere Hypothek los und könnte ihrer Meinung zum Bohren in Anhydrit treu bleiben. Aber sie steht unter großen Zwängen und wird sich vermutlich auf Schwäbisch herauswinden: „was goht mi mei saudomms G‘schwätz von gestern a(n)?“
__________________________________
Nachtrag heute, 6.8.’14: Während die Sinnhaftigkeit von Stuttgart 21 ziemlich dahin geschwunden ist (
„21 gute Gründe“), ist die Unsinnhaftigkeit geblieben. Gier, Macht und Eitelkeit frisst Hirn.


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Dienstag 05. August 23:14

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Banner der Fellbacher bei der heutigen Bannerparade.


Demo heute Marktplatz
Montag 04. August 21:30
Mit meinem Demotransparent Metropolis21 und Wurmbau zu Babel. Kommt auch morgen zum Einsatz bei der Menschenkette.

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“Diese 20 Demonstranten“, Blog vom 30.7.14


Augen zu, wie lang noch?
Sonntag 03. August 16:01
Aus einer E-Mail von heute (Martin Poguntke):
„Wie lange wird die Bahn und ihre Komplizen sich noch darauf verlassen können, dass an allen öffentlichen Stellen (Gerichten, Genehmigungsbehörden, Ministerien, Aufsichtsräten, Parlamenten…) alle Augen geschlossen werden, um das Projekt nicht zu gefährden? – Wir erhalten jedenfalls den öffentlichen Druck auf alle diese aufrecht, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass der Bogen an irgendeiner Stelle bricht (und früher bricht, als es bauliche Probleme ohnehin erzwingen). Dazu dient auch unsere
Banner-Demo am kommenden Dienstag. – Es komme bitte,wer immer kann!“


Widerstand aktuell
Samstag 02. August 23:09
Aus einer E-Mail mit Hinweisen auf den Aktionstag am kommenden Dienstag 5.8. zum angeblichen Baubeginn des Tiefbahnhofs mit Bannerparade, Menschenkette und Beschallung mit den falschen Tönen von Politik und Bahnmanagement:

„Stuttgart 21 ist BETRUG! Es ist ein Prinzip der falschen Versprechungen in Bezug auf Nachhaltigkeit, Bahn für alle, Kapazität, Kosten, Finanzierung, Nutzen und Risiko, demokratischer Legitimierung, Natur- und Artenschutz, … Es gilt, das bessere Projekt durchzusetzen: Oben bleiben!“



21 gute Gründe, aufgegebene Werbung
Freitag 01. August 13:35
Seit Dezember 2013 liegt die Werbebroschüre im Turmforum und im Rathausfoyer nicht mehr aus!

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Auch auf der Projekt-Website heißt es jetzt: SEITE NICHT GEFUNDEN
„Die von Ihnen angeforderten Inhalte stehen unter dieser Adresse nicht (mehr) zur Verfügung.“ Die „21 guten Gründe fürStuttgart 21“ sind abhanden gekommen, eine Nachfolgeschrift gibt es nicht.
Also offensichtlich doch wie der Schluss meiner Büttenrede: Die 21 guten Gründe für Stuttgart 21sind eine Sammlung von falschen Werbesprüchen, Halbwahrheiten und Luftnummern!“ Das ist inzwischen ans Licht der Sonnen gekommen. Nachweise hier lesen.


umkehrbar, wenn...
Donnerstag 31. Juli 09:44
Mail Aktionsbündnis von gestern:
„Die aufgeklärten Bürger dieser Stadt sind sich einig: S21 ist umkehrbar, es muss nur endlich ein Schuldiger gefunden werden, dem man das Ende von S21 in die Schuhe schieben kann.“


"Diese 20 Demonstranten..."
Mittwoch 30. Juli 16:00
Leserkommentar zum Artikel im FOCUS „Irrsinnige Protestkultur“.

„Vorletzten Montag geriet ich in eine Montagsdemo gegen Stuttgart 21. Die Straße wurde gesperrt, mehrere Mannschaftswagen fuhren herum. Motorradpolizisten sperrten die Straße. Danach überquerten Stuttgart-21-Gegner in Ruhe die Straße. Diese 20 Demonstranten hätten auch wie jeder andere die Fußgängerampel benutzen können. Seit Jahren terrorisieren diese in einer Volksabstimmung Unterlegenen die arbeitende Bevölkerung. Der Staat bietet genügend Polizei auf, dass man jeden Demonstranten von drei Polizisten tragen lassen könnte. Wir bieten den Projektgegnern zu viele Möglichkeiten im Vorfeld und vor allem während der Bauphase, das Projekt künstlich zu verschleppen und zu verteuern, um hinterher zu sagen, das hätte man vorher gewusst. Das ist wirklich zum heulen.“
_________________________________________________
Der Kommentarschreiber entlarvt sich als Lügner, denn bei dieser Demo waren wieder viele hundert Demonstranten.
Der Aufwand und die Kosten für die polizeiliche Begleitung dürfen kein Argument gegen genehmigte Demonstrationen sein. Im Fall von Whyl und Wackersdorf waren die Demos segensreich und wendeten viel Unheil ab. Das ist weiterhin das wichtige Ziel des Widerstands gegen das unselige Projekt Stuttgart 21.



unzuverlässig
Dienstag 29. Juli 09:12
Gestern auf der Bahnreise von Mössingen nach Ingolstadt:
In Stuttgart ist der IRE 5 Minuten später angekommen, aber der EC nach Augsburg hat 10 Minuten Verspätung. In Augsburg ist die Regionalbahn schon weg, Ankunft mit 1 Stunde Verspätung, Rückerstattung von 25% des Fahrpreises. Die Prozedur der Auszahlung mit Wartezeit im Reisezentrum dauerte nochmals 20 Minuten. Die zurück gezahlten 6,20 Euro sind kein Äquivalent zum Zeitverlust durch den verlotterten Bahnbetrieb.

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Von 10 Zügen auf der Abfahrtstafel im Hbf Stuttgart gibt es bei der Hälfte Änderungen, meist Verspätungen. Die Bahn ist krank. Statt für eine Verbesserung des Betriebs durch mehr Investitionen in Personal, Schiene und rollendes Material investiert die Bahn in das kropfunnötige Bahnprojekt S21, das dazu hin eine weitere Verschlechterung der Reisequalität wahrscheinlich macht.
(Dieser Blogeintrag wurde aus Versehen leider gestern nicht aktiviert.)


04:55,52 Minuten
Montag 28. Juli 13:11

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Nur knapp 5 Minuten dauerte heute die Fahrt mit dem EC die Geislinger Steige hoch vom Bahnhof Geislingen bis Bahnhof Amstetten. Das ist ein schlechtes Argument für die Neubaustrecke!


demokratischer Unsinn
Sonntag 27. Juli 14:18

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Der Wurmbau Stuttgart 21, Quelle unbekannt


das war einmal
Samstag 26. Juli 14:07
Mappus nach dem schwarzen Donnerstag, Rede im Landtag, Minute 3:35

„Baden-Württemberg braucht Stuttgart 21.“ __________________________________________________
Das wurde damals von den Befürworterparteien heftig beklatscht; es fällt diesen aber heute sehr schwer, die Sinnhaftigkeit von Stuttgart 21 zu belegen. Die
„21 guten Gründe für Stuttgart 21“ sind mehr als brüchig geworden, sie erwiesen sich als eine Sammlung von falschen Werbesprüchen, Halbwahrheiten und Luftnummern!“ (Schluss meiner Büttenrede vom Rosenmontag 2014).



konkurrenzlos günstig
Freitag 25. Juli 22:28

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Foto S.B. Stuttgart-Zuffenhausen

Die Bahn hat rückläufige Zahlen bei den Bahnkunden im Fernverkehr und gibt als Grund die Konkurrenz der Fernbusse an. Stimmt!
Im Bild der
Fernbus nach München. Die Fahrt kostet aktuell 8 Euro, fünfmal täglich ab Stuttgart Zuffenhausen! Fahrtdauer ca 1 Stunde länger, aber der ICE kostet regulär 57 €. Die Fahrt mit Nahverkehrszügen kostet regulär noch über 40€ und dauert so lang wie der Bus. In München hält der Bus zentral am Hauptbahnhof, während Stuttgart nicht in der Lage ist, einen ZOB anzubieten, wegen Stuttgart 21...
Die Wirtschaftlichkeit von Stuttgart 21 ist ohnehin nicht mehr gegeben, sie wird durch die Fernbusse nochmals kräftig absacken.



Berufsjubler
Donnerstag 24. Juli 15:03
„Entbehrungen müssen in Kauf genommen werden. Kein Neubau ohne Kompromisse die manchmal nicht so toll sind. Dafür wird das Ziel toll.“ (Stuttgarter Zeitung) ___________________________________________________________ Kommentarschreiber Ewald Moses (Deckname?) ist meist unter den Ersten, die im Sinne der S21-Befürworter ihre (bestellte?) Meinung kund tun. Ist er ein Lohnschreiber in einer Werbeagentur oder beim „Kommunikationsbüro“?



miserabel bis kriminell
Mittwoch 23. Juli 23:50
Stuttgart 21 und der Hauptstadtflughafen sind das typische Werk von Hobbybastlern.“ (Aus DIE WELT) ____________________________________________________________
S.B.: Eine gewagte These der rechtslastigen WELT, aber dass Stuttgart 21 miserabel bis kriminell (statt „best“ geplant) durchgeführt wird, davon handeln nicht weniger als 4 Artikel in der
heutigen Stuttgarter Zeitung:

Titelseite, Hauptartikel: „Kungelten Bahn und Land bei Stuttgart 21?“
Seite 5: „Zugbestellung sollte S21 retten“
Seite 17: „Pendler müssen Umwege gehen“
Seite 19: „Bauverkehr belastet Straßen“

Dass die Bahn den kommenden ICE-Fahrplan ausdünnt, weil die Prognosen falsch waren (der Fernbusverkehr lässt grüßen) und der Stuttgarter S-Bahn-Verkehr aus den Fugen geraten ist (heute Abend laufend Ansagen von Verspätungen im Hauptbahnhof tief) müsste Bahn und Politik zur Einsicht bringen, dass Stuttgart 21 ein kapitaler Fehler ist. Die Wirtschaftlichkeit, einst von Merkel gefordert, ist längst dahin. Gibt es noch gewichtige Gründe für das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm? Das Ende mit Schrecken ist die bessere Alternative!


Widerstand
Dienstag 22. Juli 10:44
Der Chefredakteur Dr. Heribert Prantl in der Süddeutschen Zeitung vom 19. Juli:

...„Widerstand in der Demokratie heißt anders: Er heißt Widerspruch, Zivilcourage, er heißt aufrechter Gang, er heißt Edward Snowden oder Kirchenalsyl oder Stuttgart 21; .... Er besteht in der Demaskierung von Übelständen. Dieser kleine Widerstand hat die Namen all derer, die nicht wegschauen, wenn sie meinen, dass in Staat und Gesellschaft etwas ganz falsch läuft. Er hat die Namen all derer, die wachrütteln, Unrecht aufdecken, Missstände benennen und dafür persönlich geradestehen.“...
Quelle: SZ, vom 19.7.2014, Seite 13


nicht vergessen
Montag 21. Juli 14:56
Die Kosten sind bei vielen anderen Bauprojekten stark gestiegen. Warum sollte ausgerechnet bei Stuttgart 21 der Kostenrahmen eingehalten werden?

Die Projektpartner: Bei Stuttgart 21 wurde eine Aktualisierung der Kalkulation auf der Basis einer weit vorangeschrittenen Planung durchgeführt. Ergebnis: Stuttgart 21 kostet – bei Preisstand 2010 – rund 4,1 Milliarden Euro. In dieser Kostenberechnungen sind bereits 328 Millionen für eventuelle Risiken und Kostensteigerungen beinhaltet. Erstmals bei einem Projekt in Deutschland wurde ein Risikofonds für eventuelle Kostensteigerungen gebildet. Entscheidend ist, dass rund 400 Millionen Euro aus diesem Risikofonds noch zur Verfügung stehen und damit die vereinbarte maximale Gesamtsumme von 4,5 Milliarden Euro noch weit weg ist.

Das Aktionsbündnis: Weil Stuttgart 21 heilig ist. Allein der noch im Bau befindliche City-Tunnel in Leipzig hat sich innerhalb weniger Jahre auf fast eine Milliarde Euro verdoppelt. In der StZ wird Stefan Mappus am 25. September 2004 wie folgt zitiert: "Eine Kostenexplosion schließe ich zu 99 Prozent aus." Das "bestgerechnete" Bahngroßprojekt kostete damals 2,8 Milliarden Euro – heute sind es offiziell 4,1 Milliarden Euro.
__________________________
Obige Frage und Antworten stammen aus
stuttgarter-zeitung.de/diskussion-um-grossprojekt-fragen-und-antworten-zu-stuttgart-21 Für die Projektpartner beantwortet deren Sprecher Udo Andriof diese Fragen. Für das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 spricht Gerhard Pfeifer vom Bund für Umwelt und Naturschutz.


heute wie gestern
Sonntag 20. Juli 20:44
HEUTE:
„Nur ein paar Dutzend Krakeeler versuchten, fernab vom abgesperrten Tunnelortal mit einer Tröte die Feier zu stören.“


Zitat aus der Südwestpresse Ulm vom 11.07.2014, „Südwestumschau“, Bericht „Startschuss für den Bau des Fildertunnels“ am 10. Juli. Der Autor ist der Hardcore-Befürworter Andreas Böhme.
_______________________________________________
S.B. Es waren (nach Polizeiangabe) etwa 150 Menschen, eine Elite aus der engagierten Bürgerschaft gegen Stuttgart 21. Es wurde ein eigens gedichteter und komponierter vierstimmiger Choral gesungen.
Dokumentation mit Kurzvideos. Die tendenziösen und fehlerhaften Berichte von A. Böhme sind seit Jahren ein Ärgernis.

GESTERN:
Zum Kommentar Stuttgart 21 von Andreas Böhme in der SWP vom 28.7.09:

Sehr geehrter Herr Böhme, Sie schreiben in Ihrem Kommentar „Ein schwieriger Job“:
„Die große Mehrheit der Stuttgarter ist zwar für das milliardenschwere Vorhaben…“

Alle Umfragen zeigen jedoch das Gegenteil, „in Meinungsumfragen sprechen sich stabile 65 Prozent der Stuttgarter gegen "Stuttgart 21" aus.“ (
Welt-Online) Repräsentative Umfrage des SWR 54% (zitiert im Deutschlandfunk vom Wahlabend in Stuttgart mit Stimmen u.a. von Wölfle Kretschmann und Busch) Deutschlandfunk ) Deshalb kann es auch keine „lautstarke Minderheit“ geben. Ganzer Leserbrief hier und Offener Brief an Böhme (Memory 38).


selbsterklärend
Samstag 19. Juli 21:56

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Start der letzten Montagsdemo an der Martinskirche am Pragfriedhof Foto: S.B.


Bahnhofsfuge
Freitag 18. Juli 16:00
„Das Lügenwesen ist ein Meister aus Stuttgart.“
(Parodie zur Todesfuge von Paul Celan)

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Turmforum Hauptbahnhof noch Ende 2013


warum nur?
Donnerstag 17. Juli 23:42
SZ von gestern: „Die Vergrabung des örtlichen Hauptbahnhofs galt als bundesweit führende Katastrophen-Baustelle, bis der neue Berliner Großflughafen doch noch knapp vorbeizog.“
______________________________
S.B.:Eine gewagte These, denn bald wird Stuttgart 21 wohl wieder die „Mutter aller Katastrophen-Baustellen“. Bahnvorstand Kefer teilte beim
„Tunnel-Tam-Tam“ mit, dass die Baufirmen Hochtief und Bilfinger & Berger sich „zurückziehen“ würden. Warum nur? Auch das kommt sicher bald ans Licht der Sonnen und wird zu einem weiteren Sargnagel für Stuttgart 21.


Grube tönt
Mittwoch 16. Juli 21:06
Bericht von der „Taufe“ Fildertunnel in der Stuttgarter Zeitung:
„Es ist die Verantwortung gegenüber der Bevölkerung, die mit breiter Mehrheit hinter dem Projekt steht“, sagte Grube.
___________________________________________

Sehr geehrter Herr Dr. Grube,

meinen Sie mit „breiter Mehrheit“ die Volksabstimmung, die mit hinterhältiger Strategie (zum Beispiel hintanhalten der bereits bekannten Kostensteigerung und völlig überzogenen Ausstiegskosten) manipuliert wurde. Es ging dabei auch nicht um Stuttgart 21, sondern um die Neubaustrecke.
Wo wäre die Mehrheit aufgrund von Tatsachen wie

  • Rückbau der Leistung

  • Unwirtschaftlichkeit

  • fehlende Lösungen beim Brandschutz und Filderbahnhof

  • fehlende Mittel zur Bestandserhaltung von Strecken und Brücken.

Eine Umfrage mit dem heutigen Stand von S 21 würde für die Ablehnung eine wirklich „breite Mehrheit“ finden.
Ihre Bahn liefert eine schlechte Leistung im Hinblick auf Pünktlichkeit und Sauberkeit und das Preis/Leistungsverhältnis. Zu Tausenden strömen die Fernreisenden in die Busse zu Lasten der Wirtschaftlichkeit der Züge. Sie, Herr Dr. Grube sind verantwortlich für die Malaise der Bahn und Ihre markigen Worte sind fehl am Platz.
Mit freundlichen Grüßen

Siegfried Busch


es tut richtig weh
Dienstag 15. Juli 15:27
Familiennachrichten von Dr. S. U. aus dem Heilbronner Raum:
„Viele liebe Grüße an alle, ich hoffe, es geht Euch gut ( wenn auch Stuttgart 21 , die große Katastrophe, nun doch gebaut wird. Ich mag gar nicht mehr nach Stuttgart fahren, es tut richtig weh), Eure S.
_________________________________________________
Liebe Kusine, Du weißt wohl nur das, was die Projektpropaganda über die Medien verbreitet...


Diese Stadt ächzt.
Montag 14. Juli 22:27
Pfarrer Romeo Edel bei der „Tunneltaufe“:
Wir sind fasziniert von dem, was Menschen möglich ist. Allein die Bohrmaschine lässt einen ehrfürchtig verharren. Und zugleich wissen wir um die gigantischen Eingriffe in Natur und Stadt. Biotope werden verändert oder ganz zerstört. Diese Stadt ächzt unter den Belastungen, die mit diesem Großprojekt auf sie zukommen, vieles davon ist schon erlebbar und sichtbar. Manche sagen es wird noch schlimmer. Und die Gesellschaft unserer Stadt ist noch immer zerstritten oder gespalten zwischen unten graben und oben bleiben.“


Bahnsinn
Sonntag 13. Juli 17:35

Dresden 14

„Ihr Einkaufsbahnhof. Gute Geschäfte. Mehr erleben.“
Hallo Bahn, Euer Profitmarketing stinkt zum Himmel. Die Bahnkunden wollen im Bahnhof Pünktlichkeit und Sauberkeit erleben, vor allem bei der Pünktlichkeit ist der Wurm drin. „Gute Geschäfte“ sind auch in Dresden vor allem Fastfood-Stationen. Die Bahn als kundenfeindlichen Zockerverein habe ich heute auch auf dem WC erlebt: 1 ganzer Euro muss bezahlt werden, der Gutschein von 50 Cent kann nur zu einem Einkauf ab 2,50 € verwendet werden. Millionenprofite aus der Bahnhofs“Verwertung“ zu Lasten der Bahnreisenden. Die Bahn ist krank, sie krankt am System.



Reiseverlust
Samstag 12. Juli 19:52

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Bautzen, 40 000 Einwohner, Bahnhofshalle geschlossen...


"hinwegpofallern"
Freitag 11. Juli 17:00
Kommentar in der Stuttgarter Zeitung: „Welche strukturellen Probleme dieses als epochal verklärten Projektes wurden seit der jüngsten Verlautbarung von Unumkehrbarkeit in 6 Artikeln gelöst und leider noch nicht freudig kundgetan? Ob sich die Naturgesetze aus Mathematik , Physik und Geologie und die begründete S 21-Kritik wohl medial "hinwegpofallern" lassen?“ __________________________________
„ Es ist daher durchaus möglich, dass das Projekt an seinen inneren und äußeren Widersprüchen scheitert und als Bauruine und Denkmal für Größenwahn in die Geschichte eingeht.“ (aktuelles Zitat)



90 Stufen
Donnerstag 10. Juli 21:35

Zuffenhausen

Heute am Aufzug Zuffenhausen. Statt Aufzug dann mit Koffer, Rucksack und Klapprad drei Treppen abwärts mit zusammen 90 Stufen zu Fuß bis auf die Ebene des Fernbus-Bahnhofs.
_________________________________________________
Blog vom 24. Juni 2014:
„Seit Januar haben wir es geschafft, die Verfügbarkeit der Aufzüge von 68 auf 90 Prozent zu erhöhen“,
berichtete Hantel.
68% verfügbar heißt: fast jeder dritte Aufzug war vor 2014 „nicht verfügbar“ (in Mössingen waren es zum Beispiel 4 Monate und 11 Tage). Neuerdings soll es „nur“ jeder zehnte Aufzug sein. Die Bahn hat allerdings ein großes Glaubwürdigkeitsproblem. Schönredner Hantel ist bereits im Juli 2011 von mir mit einem Brief bedacht worden (
Memory Nr. 27), natürlich ohne Antwort.

symbolischer Baustart
Mittwoch 09. Juli 12:09
Focus: „Der Bau des neuen Stuttgarter Hauptbahnhofs startet am 5. August…
Der Baustart gilt als Symbol dafür, dass das umstrittene Vorhaben unumkehrbar ist.

Schwarzwälder Bote zum Baustart am 2.2.2010:
„Doch am kommenden Dienstag werden Fakten geschaffen: Vertreter der Geldgeber.. werden gemeinsam symbolisch den ersten Prellbock anheben. Damit werden die Arbeiten auf der voraussichtlich größten Baustelle Deutschlands in Gang gesetzt.



jeden Tag ein bisschen besorgter
Dienstag 08. Juli 18:17
Das Rohrhirsch-Zitat im Blog gestern stammt aus einer früheren Rede. Aktuell ist aber dieses drastische Lamento zum aktuellen Bahnverkehr:
„Mathematisch-statistisch abgesicherte Modelle zu Schienen­verkehren und konkreter Bahnbetrieb sind von zweierlei Qualität. Das gilt immer, aber vor allem dann, wenn wir uns als Pendler, Reisende, S-Bahn-Nutzer, Stadtbahnfahrer begreifen, die sich doch schon heute, bevor sie aus dem Haus gehen, fragen, und jeden Tag ein bisschen besorgter, was der Tag wohl wieder bringen mag? Welche Linie ist heute dran? Wie geht heute das große DB Signal- und Weichenstörungsroulette für mich aus?“ Video Text


„die Kontinuität im Irrtum“
Montag 07. Juli 17:41
„Das schlimmste in der Politik ist, wenn ein Politiker erkennt, eine Entscheidung ist überholt, und vor lauter Angst, dass eine Änderung der Entscheidung eine Diskussion auslöst, die alte Entscheidung beibehält. Ich nenne das die Kontinuität im Irrtum.“
Horst Seehofer im Portrait, „Kontrovers“ des Bayrischen Fernsehens: Minute 17:00
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Prof. Dr. Ferdinand
Rohrhirsch: „…Was also soll ich von einem Menschen denken, der zugibt, dass er sich verrannt hat – aber nun, statt umzukehren, zu sich und anderen sagt: Leute, ich bin zwar auf dem falschen Weg, aber weil ich schon so weit in die Irre gelaufen bin, etikettiere ich den falschen Weg um und sage zu mir und zu denen die mich begleiten: Das ist ab jetzt der richtige Weg für mich und für euch. …“
Aus der Rede von Prof. Dr. Ferdinand Rohrhirsch auf der Demo vom 30. Juni 2014
Video Text


Abzocker Bahn AG
Sonntag 06. Juli 16:52
Der Monopolist Deutsche Bahn bringt die Konkurrenz an den Rand der Möglichkeiten. Video, Dauer 1 Minute.


Bild manipuliert
Samstag 05. Juli 21:11
Heiko Frischmann schaut ganz genau hin, hier die Doku seiner Untersuchung zu den drei Zugentgleisungen im neugebauten Gleisvorfeld Stuttgart Hbf. Er hat einen begründeten Verdacht...

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Seine Zusammenfassung: „Das EBA hat durch eine verzerrte Vergrößerung der Pufferüberdeckung versucht einen verfälschten geometrischen Eindruck bei den Lesern des Unfallberichts zu erzeugen. Bilder werden gewöhnlich immer dann manipuliert wenn es darum geht Tatsachen vorzuspielen die nicht vorliegen oder unplausiblen Theorien zu mehr Akzeptanz zu verhelfen.“ Dazu der Bericht in der Stuttgarter Zeitung.


„einzelne Stimme über dem Acker“?
Freitag 04. Juli 16:03
Die Bahn ließ vor Gericht mit Blick auf Engelhardt argumentieren: „Es kann doch nicht sein, dass eine einzelne Stimme über den Acker daherkommt und alles in Frage stellt, dabei hat es doch Professoren und Fachexperten gegeben.“ Dagegen wird der Nachweis des Leistungsrückbaus ausschließlich mit den Stimmen der Bahn, d.h. mit den Dokumenten und Aussagen der Planfeststellungsgutachter, geführt, die die wahre Kapazität des Bahnhofs jahrelang verschleiert hatten. Engelhardt: „Mit der Ablehnung der entsprechenden Beweisanträge verlässt den VGH leider der Mut, den größten technisch-wissenschaftlichen Betrugsfall Deutschlands aufzuklären.“
___________________________________
S.B.: Hinter
Dr. Engelhardt stehen viele kluge Köpfe und glaubwürdigere Fachleute als die von der Bahn beigebrachten. Er ist keine „einzelne Stimme“. Mein Kommentar am 04.07.16:01 zum Bericht in der Stuttgarter Zeitung:
„Mit der Kostenüberschreitung der Wirtschaftlichkeit um zwei Milliarden ist Stuttgart 21 bereits gescheitert. Das laute Halleluja der Befürworter ist verstummt, ihre "21 guten Gründe für Stuttgart 21", "Das neue Herz Europas" und "Die guten Argumente überwiegen" sind ersatzlos aus dem Verkehr gezogen. Projektleiter Hany Azers 120 Risiken stand nur eine einzige Chance gegenüber. Aber die politischen Mehrheiten sind anscheinend zu einer Umkehr nicht fähig und der Justiz fehlt der Mut. Also wird weiter gemurkst bis zum bitteren Ende des Wurmbaus zu Babel.“


Noch alle Räder auf der Schiene?
Donnerstag 03. Juli 11:52
„Die, die den Bahnbetrieb nur aus der Simulationsperspektive kennen, die werden staunen, wie bockig ein Bahnhof werden kann, wenn er mit Gleisneigungen gequält wird, die schon nicht mehr mit „abenteuerlich“, sondern nur noch mit dem Attribut „kriminell“ bezeichnet werden können.

Man darf keine Bahnhöfe bauen, in denen die Gleisneigung so groß ist, dass keine Fahrtrichtungswechsel, Verstärkungen, Schwächungen, Lokwechsel, Bremsproben, keine gegen­läufigen Doppelbelegungen mehr durchgeführt werden dürfen – also all das, was ein Eisenbahnbetrieb erfordert, wenn er aus der Perspektive der Reisenden und der Eisenbahner gedacht und gemacht werden soll.

Die, die so etwas entwerfen, planen und genehmigen, die müssen sich fragen lassen, ob sie noch alle Räder auf den Schienen haben?“
___________________________________________
Aus der Rede von Prof. Dr. Ferdinand Rohrhirsch auf der Demo vom 30. Juni 2014
Video Text


Demo 30.6.2014
Mittwoch 02. Juli 10:22

foto

Hallo K21-Verfechter, gegen die Milliarden und die in S21 verstrickte Politik-Mehrheit habt ihr schlechte Karten. Wie David gegen Goliat.


zweierlei Maß
Dienstag 01. Juli 11:01
Zum „
Wasserwerferprozess“ berichtet Prof. Dr-Ing. Manfred Fischer von seinen persönlichen Erfahrungen am Schwarzen Donnerstag (Augenverletzung) und seine Schlussfolgerungen im Hinblick auf Polizei, Justiz und Presse:

„Da wird doch offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen.“
________________________________________________________
Den ganzen Kommentar hier lesen.


Demo heute
Montag 30. Juni 22:51
„…dass stattdessen ein absurd teurer Neubau durchgedrückt werden soll, der sich dadurch auszeichnet, dass er durch obszön viel Geld grotesk wenig Leistung bietet.“
_____________________________________________________________
Aus der Rede von Prof. Dr. Rohrhirsch


Der Dichter spricht (26)
Sonntag 29. Juni 22:11
J.W.v.Goethe, Iphigenie, 2. Aufzug, 1. Auftritt, Schluss (Pylades zu Orest):
„Wohl uns, daß es ein Weib ist! denn ein Mann,
Der beste selbst, gewöhnet seinen Geist
An Grausamkeit und macht sich auch zuletzt
Aus dem, was er verabscheut, ein Gesetz,
Wird aus Gewohnheit hart und fast unkenntlich.“
________________________________
Warum habe ich bei diesem Text an unseren Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann gedacht? „
Der beste selbst…“ „verabscheut“ Stuttgart 21 (denn er kennt die Schwächen, Probleme und Verlogenheit), er macht aber die Volksabstimmung zum „Gesetz“ und wirkt auf uns Stuttgart21-Gegner inzwischen „hart und fast unkenntlich“. Oder sind diese Assoziationen unangemessen und unfair?


Liberté!
Samstag 28. Juni 22:46
Heute live von den Münchener Opernfestspielen Rossinis „Tell“ frei nach Schiller, in der Titelrolle der frühere Stuttgarter Michael Volle. Das ganze Ensemble schmettert am Schluss ein vielfaches „Liberté“. Diese wird in Stuttgart ganz aktuell diskutiert durch die Berichterstattung von dem Prozess zum „Schwarzen Donnerstag“, dem 30.09.2010.


1514 / 2014 (1)

Freitag 27. Juni 22:50
Katalog zur aktuellen Ausstellung zum Tübinger Vertrag von 1514,

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auch für 2014 und Stuttgart 21 gültig.
Macht: Die politische Mehrheit hat unter Fraktionszwang S 21 durchgesetzt.
Gewalt: Besonders sichtbar am „Schwarzen Donnerstag“.
Freiheit: Friedliche Bürger protestieren gegen Macht und Gewalt.


Sündenfall bleibt
Donnerstag 26. Juni 11:10
Aktueller Kommentar im SWR: „Die Nachricht war alarmierend, die Bilder, die dann folgten, waren nur noch schockierend: Wasserwerfer, die im Stuttgarter Schlossgarten gegen friedliche Demonstranten vorrücken, Schüler, die verängstigt unter Plastikplanen kauern, vermummte Polizeibeamte mit Schlagstöcken. Dieser Tag war ein Desaster, ein Sündenfall, und er bleibt es.“


Fehlschuss
Mittwoch 25. Juni 19:13
Broschüre DB Infrastruktur ProjektBau, Oktober 2007, „Neubauprojekt Stuttgart – Ulm, Fragen und Antworten zum neuen Verkehrskonzept für Stuttgart und die Region“ Seite 3:
„Der neue Hauptbahnhof ist doppelt so leistungsfähig wie der bisherige. Und er ist sogar auf Zuwachs geplant und könnte in einigen Jahrzehnten bei Bedarf weiter ausgebaut werden.“
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So sollte die Bevölkerung und die Politik für Stuttgart 21 gewonnen werden. Unfähigkeit oder bewusste Täuschung? Ist das jemals mit Bedauern dementiert worden?


zugegebenes Aufzugs-Desaster
Dienstag 24. Juni 20:26
„Seit Januar haben wir es geschafft, die Verfügbarkeit der Aufzüge von 68 auf 90 Prozent zu erhöhen“, berichtete Hantel.
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68% verfügbar heißt: fast jeder dritte Aufzug war vor 2014 „nicht verfügbar“ (in Mössingen waren es zum Beispiel 4 Monate und 11 Tage). Neuerdings soll es „nur“ jeder zehnte Aufzug sein. Die Bahn hat allerdings ein großes Glaubwürdigkeitsproblem. Schönredner Hantel ist bereits im Juli 2011 von mir mit einem Brief bedacht worden (
Memory Nr. 27), natürlich ohne Antwort.


Stadt der Zukunft – Zukunft der Stadt
Montag 23. Juni 15:02
Kongress-Thema in Stuttgart am 24. Und 25. Juni in der Alten Reithalle, eingeladen hat die Stuttgarter Zeitung.

Aus dem Rundmail-Kommentar von Werner Sauerborn:
„Eine sinnvolle Thematisierung von „Zukunft der Stadt“ unter Meidung des Themas S21 ist absurd. Aber genau das versucht die Stuttgarter Zeitung. Diese Quadratur des Kreises hat man sich in der Chef- und Wirtschaftredaktion (die S21-kompetenten Lokalredakteure kommen im Programm erst gar nicht vor) so vorgestellt:
Das Wort selbst und damit das Thema Stuttgart 21 kommen im gesamten Programm nicht mit einer Silbe vor. Und die Bürgerbewegung gegen Europas größtes Großprojekt und ihre ExpertInnen, ohne die die Absurditäten von S21 nie ans Tageslicht gekommen wären, weil die Leitmedien ihre Rolle ja lange im Kampagnenjournalismus für das Projekt gesehen haben, werden mit allen Tricks vor der Tür gehalten.“
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Die Befürworter im „Kampagnenjournalismus“ der Stuttgarter Presse und auch sonst scheinen allmählich kalte Füße bekommen zu haben, weil sich Stuttgart 21 immer mehr zum unabwendbaren Desaster entwickelt hat, das alles Frohlocken erstickt. Mit Ignorieren wird es nicht besser, die aufdringliche blaue Rohrwelt im Zentrum der Stadt lässt sich nicht unsichtbar machen.


Gerüchteküche
Sonntag 22. Juni 21:27

Zum Blog vom 18.06. „Sarkasmus pur“, Zitat: „Dass die Mineralwasserschüttung beim ersten Pumpversuch zurückging, halte ich persönlich für ein Gegnergerücht. Da ist vieles im Umlauf, was weder Hand noch Fuß hat.“
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Eine Ursache solcher Gerüchte ist das Verheimlichen von Problemen (
121 Chancen und Risiken = 1 Chance und 120 Risiken) und Pannen beim Bau von Stuttgart 21 durch die Betreiber. So wurden Höhlensachverständige/ -forscher zum Stillschweigen verpflichtet bei geologischen Vorkommnissen der Alb-Querung durch den Karst wie hinderliche Dolinen, Höhlen usw. Oder ist das auch nur ein Gerücht?



Murks der Bahn
Samstag 21. Juni 21:38
Frau Kretschmann tauft demnächst den Albabstiegstunnel, Herr Kretschmann kommt nicht zur Tunneltaufe, Zeit für ihn, ein Schreiben des Aktionsbündnisses vom 31. März erst- oder nochmals zu lesen, das ihm die Leviten liest und wo es am Schluss heißt:
„Warum sollte es einer Landesregierung, die für einen Politikwechsel angetreten ist, nicht vorbehaltlos ohne parteipolitische Engstirnigkeit möglich sein, den ganzen Murks der Bahn gewissenhaft zu prüfen und sich zu entscheiden, ob sie das alles noch will.“



Gehört der Aufsichtsrat der DB Bahn zum „Lügenpack“?
Freitag 20. Juni 22:41
Aus der Untersuchung zur Haltung des Aufsichtsrats und der Bundesregierung:
„Der Aufsichtsrat stimmte für den Weiterbau wegen eines vermeintlichen
Kostenvorteils von 77 Mio. Euro. Dies geschah trotz eines kritischen „Dossiers“ aus dem Kreis der Staatssekretäre im Aufsichtsrat der DB AG sowie entgegen der Aufklärung durch Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn über mindestens 210 Mio. Euro günstigere Ausstiegskosten. Dem Aufsichtsrat lagen am 05.03.2013 aber insbesondere die Informationen vor, dass S21 um weitere Milliarden teurer werden wird. Somit hatten sich die 77 Mio. Euro Vorteil schon weit in einen vielfach so hohen Nachteil verkehrt,…“
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Der Kostenvorteil für den Weiterbau ist also eine behauptete Unwahrheit vulgo Lüge. Details
hier lesen.



Geht's noch peinlicher?
Donnerstag 19. Juni 10:06
… „Und jetzt kommt die Bahn daher und erklärt: April, April! Wir brauchen die zwei Spuren gar nicht! Geht’s noch peinlicher? …Die Bahn glaubt, sich alles leisten zu können - Unpünktlichkeiten, Pannen, Kostenexplosionen, Wortbrüche. Diese Bahn ist ein Bananenstaat im Staat. Und jetzt kommt auch noch Ronald Pofalla.“ (Aus dem Kommentar zum Artikel in der Schwäbischen Zeitung „Bahn stellt Gäubahn-Ausbau in Frage“. Ganzer Kommentar bei Zum Blog aktuell)


Sarkasmus pur: "Glück auf!"
Mittwoch 18. Juni 23:04
Leserkommentar von Florian Spitzer gestern 17. Juni um 21:04 Uhr zum Thema Filderbahnhof, Artikel in der Stuttgarter Zeitung:
„Simulationen und bunte Werbefilmchen, aber damit noch nicht genug. Zum Grundwassermanagement-Experiment meinte der verantwortliche Projektleiter: "Ob es funktioniert, wissen wir, wenn es fertig ist" ... extrem beruhigende Aussage, das muss man schon mal festhalten. Der einzige Pumpversuch wurde damals übrigens abgebrochen, weil die Mineralwasserschüttungen im Bad Berg massiv zurück gingen. Den Grund dafür kennen diese Experten bis heute nicht. Ebenfalls sehr beruhigend. Aber klar, wenn Herr Wittke (80) sagt "alles wird gut" und Herr Dietrich das dann noch 10 mal wiederholt, dann wird das schon stimmen. Hoffen wir einfach alle das Beste. Glück auf!“



225. Montagsdemo gestern
Dienstag 17. Juni 22:52
Aus dem Melodram von Solveigg Oboth & La Rondena (Flamengo-Tanz, Gitarre und Rezitation):
„…wir begegnen uns auch heute
auf der Montagsdemo, Leute,
immer wieder, es geht weiter,
im Ernst, widerständig, heiter,
und graben die Andern auch weiter
wir bleiben grad bergauf,
wir reichen uns die Hand,
wir geben niemals auf…“
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Eine ungewöhnlich gut gelungene Demo-Nummer. So etwas bedarf viel Geist, Zeit, Können! Danke und Glückwunsch!
Auch Walter Steiger sei bedankt, dass ich hier in Bad Gastein die Demo nachhören und -sehen konnte (seine Videos bei
Zum Blog aktuell)


Ansehen ramponiert
Montag 16. Juni 19:40
Aus Handelsblatt
„Ob Elbphilharmonie, Berliner Großflughafen oder „Stuttgart 21“ – eines eint diese Bauvorhaben – sie haben das Ansehen Deutschlands ramponiert. Die Kosten haben sich vervielfacht, die geplanten Termine für eine Fertigstellung werden um etliche Jahre verfehlt.“
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Merkels „Zukunftsfähigkeit“ durch Stuttgart 21 also jetzt schon verspielt?




Absurdistan S 21
Sonntag 15. Juni 20:28
Aus Rundmail Werner Sauerborn von heute:
„Einen neuen Bahnhof zu bauen mit all den Risiken, Schäden und Beeinträchtigungen, der am Ende noch weniger kann als der jetzige – das ist in einem Maße absurd, dass es dieser Bewegung immer wieder neue Motivation und Kraft gibt und geben wird…“



Ein Grüner traut sich
Samstag 14. Juni 21:34
Grünen-Politiker Oliver Krischer, aus Interview gestern im Deutschlandradio Kultur:
„…so Dinge wie Stuttgart 21 oder eine Fehmarnbeltquerung, das sind alles Sachen, eigentlich Verkehrsprojekte, die nicht mehr in die Zeit passen, die einfach nicht mehr finanzierbar sind.“



Viel Spass bei der Benutzung!
Freitag 13. Juni 16:05
Die Flughafenanbindung an das Bahnprojekt Stuttgart 21 aktuell im SWR und der Presse. Ein weiteres Kapitel in der verkorksten Baugeschichte von Stuttgart 21.

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Gezeigt wird hier ein Querschnitt von ca 65 Meter Länge. Ein ICE ist aber 200 Meter lang*), da gibt es lange Wege bis zum Aufzug oder den Fahrtreppen, die 26 Meter überwinden müssen. 26 Meter entsprechen 10 Stockwerken eines Hauses.
*) Wenn ein Zugende wie abgebildet steht, reicht der Zug rechts noch ca 135 Meter weiter. Nachtrag: plus 200 Meter, wenn der ICE in Doppeltraktion fährt, also 400 Meter lang ist.



die Hucke voll lügen
Donnerstag 12. Juni 19:28
Aus der Website der Stadt Stuttgart zu Stuttgart 21:

„Insgesamt 60 Kilometer neue Bahnstrecke und drei neue Bahnhöfe (Hauptbahnhof Stuttgart, Bahnhof Flughafen/Messe sowie die S-Bahnstation Mittnachtstraße am neuen Rosensteinviertel)
sorgen dafür, dass der Bahnknoten Stuttgart leistungsfähiger wird.

E-Mail an die Stadt Stuttgart mit dem heutigen Blogeintrag.
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Sehr geehrte Zuständige für diesen Text:
Kann es sein, dass die Behauptung der größeren Leistungsfähigkeit des Bahnknotens ganz falsch ist? Dass es gerade umgekehrt ist? Ist es nicht so, dass die
Nahverkehrsgesellschaft BW dem Kopfbahnhof eine höhere Leistungsfähigkeit attestiert hat?
Ein „amtlicher“ Leistungsvergleich S21/K20/K21 nie stattgefunden hat, weil ihn die Bahn blockiert?
Dass der Mischverkehr am Flughafenbahnhof Minderungen der Leistungsfähigkeit der S-Bahn herauf beschwört?
Dass sich die Fahrzeiten durch die S-Bahnstation Mittnachtstraße für die meisten S-Bahn-Nutzer verlängern?
Dass die Fachleute von sma im Vergleich beider Bahnhöfe für den Bahnverkehr im Land höchstens Vorteile im Sekundenbereich errechneten - wo bleibt da der leistungsfähigere Bahnknoten?

Bitte passen Sie Ihren Text von vorgestern der Realität an und lügen Sie Ihren Lesern nicht die Hucke voll.
Mit freundlichen Grüßen
Siegfried Busch www.metropolis21.de



786,97
Mittwoch 11. Juni 22:26
Stuttgarter Nachrichten: „ Die Bahn hat bis April 2014 786,97 Millionen Euro für ihr Projekt Stuttgart 21 ausgegeben. Diese Zahl nennt der Bahn-Konzern…“
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Wenn „der Bahn-Konzern“ verlautbart, sind das oft „politische Zahlen“ gewesen. Die Bahn hat ihre Glaubwürdigkeit längst verspielt.
Außerdem: der genannte Betrag dürfte viel weniger als 10% der Gesamtkosten ausmachen, ein Baustopp könnte viele Milliarden einsparen und zudem eine bessere Bahn ermöglichen.



ZOB??
Dienstag 10. Juni 22:58
Ergänzung zum Blog von gestern: Konkurrenzlos günstig ist Mein Fernbus:

Stuttgart (
ZOB Zuffenhausen) → Dresden Hbf (Bayrische Straße)
Dienstag, 10. Jun ab 09:15 − an16:45, Dauer 7 Std. 30 Min., direkt ohne Umsteigen
Preisvergleich: ICE 125 €, RE 78 €, Fernbus 20 €

Während der Fernbus in Dresden direkt am Hauptbahnhof halten kann, ist in Stuttgart der „ZOB“ seit März 2010 dezentral in Zuffenhausen, obwohl der Platz der Bushalteplätze Schlossgartenstraße am Hauptbahnhof seither wenig gebraucht wurde. Seit vier Jahren werden die Busnutzer unnötig nach Zuffenhausen oder Obertürkheim geschickt, um die drückende Konkurrenz für die Bahn ein Stück weit vom Leib zu halten. Auf den Pöbel, der sein Geld zusammenhalten muss und sich die überteure Bahn nicht leisten will und kann, wird wenig Rücksicht genommen. Armes Stuttgart!



Qual mit ICE
Montag 09. Juni 23:17
Morgen muss eine Geigerin um 15.30 bei der Einspielprobe in der Dresdener Frauenkirche sein. Es gibt viele Verbindungen und die Wahl ist nicht einfach.

Zwei ausgewählte Verbindungen Stuttgart - Dresden:
Mit ICE/RE 2 mal Umsteigen, Dauer 7:08 Stunden, 125 Euro
Nur Regionalexpress, 1 mal Umsteigen, Dauer 7:18, 78 Euro

Vorteil ICE Klimaanlage, Nachteil Pünktlichkeit fraglich, werden die Anschlüsse erreicht?
Vorteil RE Preis und höhere Zuverlässigkeit. Klimaanlage?

Der Regionalexpress mit Umsteigen in Nürnberg dauert nur 10 Minuten länger, ist erfahrungsgemäß zuverlässiger und fast nur halb so teuer.

Vielleicht morgen im Blog der Report über diese Zugfahrt, bei der das System Deutsche Bahn wieder auf dem Prüfstand steht.

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Und was hat das mit Stuttgart 21 zu tun?
Antwort:
das System Deutsche Bahn ist krank, Fahrpläne, Fahrpreise, Reisekomfort und Pünktlichkeit sind ein Ärgernis. Der Stuttgarter Hauptbahnhof war noch 2010 der pünktlichste Großstadtbahnhof Deutschlands (Stiftung Warentest). Dieses hohe Gut wird durch S 21 gefährdet wenn nicht vernichtet.



teuerst und dümmst
Sonntag 08. Juni 22:51
„Tatsächlich ist Stuttgart 21 samt der Schnellbahnstrecke nach Ulm Deutschlands teuerstes und dümmstes Großprojekt.“
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So stand es schon
2011 in der Süddeutschen Zeitung und hat sich in der Zwischenzeit immer mehr als richtig heraus gestellt.


Kriemhilde an Siegfried
Samstag 07. Juni 23:18
Keine Episode aus dem Nibelungenlied, sondern ein Leserbrief von Kriemhilde Stürzl in der Esslinger Zeitung vom 31. Mai 2014 mit der Überschrift „Und das soll ein Zukunftsbahnhof sein?“ Statt alter Heldensage vom aktuellen Trauerspiel hier lesen.


pünktlich à la DB

Freitag 06. Juni 22:32
Aus einer E-Mail: „Sitze im sich laufend mehr verspäteten ICE gen Fulda (immerhin ohne Umsteigen zu müssen…)“
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Die drei wichtigsten Merkmale der Bahn sind nach Benedikt Weibel, ehem.Chef der Schweizer Bahn „pünktlich - sicher - sauber“. Die Pünktlichkeitsstatistiken der Bahn sind wenig wert. Eine Verspätung von 5 Minuten und 59 Sekunden, also 6 Minuten gilt bei der Bahn noch als pünktlich! Die große Malaise der Deutschen Bahn wird im Film
„Betriebsstörung - macht die Bahn noch mobil?“ aufgezeigt.


VIP
Donnerstag 05. Juni 23:21
„Liebe Bahn“ Satire auf den Baufortschritt von Erik Raidt in der Stuttgarter Zeitung, Hohn und Spott für die absurden Werbeverrenkungen der S21-Betreiber.

Foto: Martin Stollberg
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Voller Demut verneigen wir uns vor Ihnen angesichts des fantastischen Baufortschritts bei unserem Lieblingsprojekt Stuttgart 21. Beinahe täglich erreichen uns Nachrichten über Streckenabschnitte, die vorzeitig fertig werden, Kostenpläne, die eingehalten und 20-Jahrespläne, die übererfüllt werden.“


Cannstatter konstatieren
Mittwoch 04. Juni 23:11
Nach der Gemeinderatswahl schreiben die Cannstatter gegen S21:
„Wir werden auch weiterhin mit einer Mehrheit im Gemeinderat zu tun haben, die die mutwillige Zerstörung der halben Stadt, die Gefährdung der Mineralquellen, die Amputierung des Nahverkehrs und den finanziellen Ruin von Stuttgart in Kauf nimmt, um Baugelände für Immobilienspekulanten freizuschaufeln, 2 Minuten schneller in Bratislava zu sein und zu beweisen, dass auch die dümmsten Projekte bei hinreichender politischer Rückendeckung aus Berlin als Beweis für Deutschlands Ingenieurkunst bis zum bitteren Ende durchgezogen werden.“


"Die Stadt wird schöner" (9)
Dienstag 03. Juni 22:08
Wer glaubt noch an diese Gebetsmühle seit 2008 angesichts des Unheils, das Stuttgart 21 bereits angerichtet hat?

Ausschnitt aus einem aktuellen Plakat mit dem „Schwindelbild“, entlarvt in meinem
Vortrag „Schöne neue Stadt?“

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totaler Quatsch!
Montag 02. Juni 11:34
Aus Focus-Magazin:
„Die Gegner trieben die Kosten von 2,4 Milliarden Euro auf 6,5 Milliarden Euro.“



Pegelstand S21
Sonntag 01. Juni 19:23

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Rommel vereinnahmt
Samstag 31. Mai 23:26
Wie die S-21-Propaganda den beliebten ehemaligen OB Manfred Rommel vereinnahmt, stellt Prof. Manfred Fischer in einem Offenen Brief an Bahnsprecher Dietrich dar und zeigt dabei den unfairen Umgang mit einem „historischen“ Interview von 2008. Rommels damalige Begründung seiner S21-Befürworterhaltung beruhte auf Fakten, die sich dann als grob falsch erwiesen haben, z.B. „best geplant“ und „doppelte Leistungsfähigkeit“. Rommel zwei Jahre später handschriftlich : „
Wenn es anders gewesen wäre, hätte ich wohl anders entschieden. Aber es war eben nicht anders.“
Offener Brief von M. Fischer (= Memory 39)


Die Bahn verspricht
Freitag 30. Mai 19:31
ZDF: Deutsche Bahn verspricht WLAN in allen ICE-Zügen bis Jahresende.
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Kommentar Walter Zuleger: „Wenn sie nur mal versprechen würde, bis Jahresende pünktlich zu fahren. Dann bräuchten wir auch keine Apps um festzustellen, ob wir denn heute überhaupt noch nach Hause kommen...“



"Die Stadt wird schöner" (8)
Donnerstag 29. Mai 22:22
Fotomontage von C.D., passend zum gestrigen Blog:

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umzingelt
Mittwoch 28. Mai 21:22
Schlechtes Foto heute aus dem Zugfenster.
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Der „Solitär“ Stadtbibliothek wird allmählich von viel Beton umgeben, links die Pariser Höfe, rechts wächst das ECE-Center in die Höhe. „
Die Stadt wird schöner?


S21 & Kirche

Dienstag 27. Mai 13:28
„Kaum waren die »unumkehrbaren« Verträge abgeschlossen, da saßen die Kirchen mit im Boot.“
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Aus der Rede von
Thomas Felder in Esslingen auf dem Rathausplatz am 24. Mai 2014.


Lügenflyer...
Montag 26. Mai 21:29
... = Flyer mit dreisten Lügen (oder naiv nachgebeteten falschen Parolen der S21-Propaganda).

.Lügen-Flyer 6Mai2014


Wahltag in der gespaltenen Stadt
Sonntag 25. Mai 20:57 (gestern, Samstag, ausnahmsweise kein Blog)
Wahlplakat Filderstraße nahe Markuskirche

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Wohnhaus Filderstraße (gegenüber Markuskirche)

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Herz-Schmerzen
Freitag 23. Mai 15:12
Kleine Korrektur des gestrigen Blogeintrags:

Die Webadresse
dasneueherzeuropas ist umformatiert nach das-neue-herz-europas, die sich nach der Sucheingabe aber sofort in bahnprojekt-stuttgart-ulm verwandelt. Auf der aktuellen Startseite

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ist das angeberische Herzsymbol verschwunden, mit dem einst heftig geworben wurde. Screenshot der von der Landesbibliothek gespeicherten
Ausgabe vom 7.10.2010:

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Der Nachfolge-Slogan von „Das neue Herz Europas“ war „Die guten Argumente überwiegen“. Beide Parolen werden nicht mehr in der heutigen Werbung verwendet. Bereits auf der Startseite des Bahnprojekts vom Juli 2013 ist nichts mehr davon zu sehen. Das ständige S21-Herzflimmern in der Presse hat leider noch nicht zum endgültigen Herzinfarkt „des dümmsten Bahnprojekts der Welt“ geführt.


es bröselt

Donnerstag 22. Mai 19:03
Bei der Revision meiner Links sind zwei davon inzwischen inaktiv:

1. DOMAIN ERWERBEN
This domain is FOR SALE - Diese Domain steht ZUM VERKAUF
prostuttgart21.de


2.
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Die von Ihnen eingegebene Internetadresse
www.dasneueherzeuropas.de konnte nicht gefunden werden


Gereimtes zu S21
Mittwoch 21. Mai 21:48
Von Eckart Schäffer sind in diesem Blog mehrmals Gedichte zu aktuellen Geschehnissen Stuttgart 21 veröffentlicht worden.
Auf einer
eigenen Seite stehen jetzt drei Gedichte aus den Jahren 10, 11 und 12. Dazu dieser Vorspruch:

Wozu dichten?

Wozu schreibt man wohl Gedichte,
darum, dass, was dunkel ist, sich lichte?
Oder dass die Blinden sehen,
Verirrte rechte Wege gehen?
Auch, dass unsre Städtebauer,
Irgend einmal mal würden schlauer?
Nein, Reimen bringt’s in der Sache nicht,
Denn „Verse man nicht veröffentlicht“! *
*Zitat STZ

E.S. 21-05-14



kehre um!
Montag 19. Mai 17:57
Aus der kleinen Anfrage der Grünen an die Bundesregierung geht das ganze Planungsdilemma von Stuttgart 21 hervor. Das Projekt steckt in riesigen Schwierigkeiten, eine glückliche Lösung scheint undenkbar. Die Oper S21 steuert auf die Katastrophe zu. Wer zieht die Reißleine?

Oper Stuttgart (G.F. Händel „Il Trionfo del Tempo...“)

„Sehr töricht ist der Steuermann,
der seinen Kurs nicht ändern will
und dem launischen Wind begegnet.

O Schiff, auch wenn du gut gerüstet bist,
kehre um, kehre um,
solange du Zeit hast, kehre ans Ufer zurück.“



wirklich?
Sonntag 18. Mai 23:44
Bahn-Propaganda (aus einem Zeitungskommentar):
Der Point of no return ist längst überschritten.“
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S.B.: Im Spiegel des Baufortschritts (siehe Blogs der letzten zwei Tage) ist das eher eine verzweifelte Durchhalteparole…



0,4 km = 0,65 Prozent der 62,8 km Tunnel
Samstag 17. Mai 22:02
Danke Juliane B. für die genaue Rechnung. Ergebnis: 0,645631% sind bisher gebaut. SÖS-Grafik:

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0,? %, wer hilft?
Freitag 16. Mai 22:04
Mein altes Hirn versagt, ich kann’s nicht mehr, das Prozentrechnen aus dem 8.Schuljahr Hauptschule.
Die Aufgabe: von 61,8 km Tunnels für Stuttgart 21 im Stadtgebiet sind exakt 399 Meter gebohrt (aber noch lange nicht fertig mit dem Ausbau, Schienen, Oberleitung usw.). Genaue Angaben aus dem Kommunikationsbüro bei
Blog aktuell. Wieviel Prozent sind gebohrt? Wer kanns rechnen? Bitte Mail an mich post@siegfried-busch.de
Visualisiert von Klaus Gebhard:

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dritte Zukunftsvision
Donnerstag 15. Mai 17:12
Visualisierung auf der Besucher-Tribüne am Baufeld Schlossgarten:img_6373
Wenn so wenig Reisende den künftigen Tiefbahnhof belegen und die Rolltreppen und Aufzüge funktionieren (das tun sie gestern, heute und wahrscheinlich auch morgen nicht immer), ist es gut. Die heutigen Menschenströme im Kopfbahnhof sehen jedoch ganz anders aus, auch gibt es dabei alte Menschen und großes Reisegepäck. Man sieht sehr gut die künftige Barrièrefreiheit a la Definition der Bahn AG.



Skurrile Vision
Mittwoch 14. Mai 22:33
Zukunftsvision auf der Besuchertribühne am Baufeld Schlossgarten:

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Der Wall neben den Turm ist 8 Meter hoch, höher als ein dreistöckiges Haus, da sind natürlich Treppen nicht falsch. Zum Straßburger Platz mit seinen „Lichtaugen“ streben mehr Menschen als in den Bahnhof.


Es ameist im "Straßburger Garten"
Dienstag 13. Mai 23:49
Auf dem langen Bauzaun sind keine Großposter mehr, aber auf der Schautribühne vor dem Baufeld noch einige der skurrilen Visionen:

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Im Vorder- und Hintergrund und rechter Hand Großbäume direkt über dem Bahnhofsdach/Tunnel/Verteilerebene, zwischen den Kuppeln, euphemistisch „Lichtaugen“ getauft, wimmeln Menschen wie Ameisen im „Straßburger Garten“ (so genannt von Architekt Ingenhoven). Unrealistisch, zum Lachen!


Schnee von gestern?
Montag 12. Mai 23:25
Die WELT vom 8.9.2010: Winfried Hermann: Die Betreiber des Projekts haben sich immer geweigert, die wahren Kosten des Bauens und der Ökologie zu veröffentlichen. Sie haben über Jahre hinweg systematisch alle Entscheidungsträger getäuscht. Sämtliche Entscheidungen in Parlamenten sind immer auf der Grundlage von geschönten Zahlen zustande gekommen. Stuttgart 21 ist Betrug.
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Jetzt „muss“ Minister Hermann den Betrug befördern. Wünsche schlechtes Gelingen.



Qualitätssprung abwärts
Sonntag 11. Mai 09:23
„Die neue Wegeführung schafft für Reisende und Bahnhofsbesucher stabile Verhältnisse während der kommenden acht Jahre Bauzeit. Die neuen Zugänge am Querbahnsteig ermöglichen barrierefreie Direktverbindungen ins Europa-, und demnächst ins Kernerviertel oder den Schlossgarten.“ Aus: „informationsportal für den öffentlichen Nahverkehr“ vom 10.5.2014
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Die Reisequalität hat mit der Vorverlegung der Bahnsteige deutlich sicht- und erfahrbar abgenommen und soll nun auf "mindestens acht Jahre" im Stuttgarter Hauptbahnhof noch stärker vermindert werden; und wenn der Verbindungstunnel geschlossen wird und der Zugang zur S-Bahn nur noch über die Klettpassage möglich ist, gibt es nochmals einen kräftigen Qualitätssprung abwärts.

Es besteht zum Glück die begründete Aussicht, dass die Bahn das Lügenprojekt einfach nicht bewältigt, ausgenommen die Stadt- und Parkzerstörung. Noch ist weit weniger als 10 Prozent der Bausumme ausgegeben und die Milliarden-Ersparnis beim zwingend notwendigen Abbruch des Wahnsinnsprojekts lässt dies als verschmerzbar erscheinen. Das Lügengebäude Stuttgart 21 (
„21 gute Gründe“) ist schon zusammen gebrochen, die Tunneltaufen und hektischen Bauvorbereitungen sind das Pfeifen im Walde hoffnungslos überforderter Planer der Bahn.


"Die Stadt wird schöner" (7)
Samstag 10. Mai 19:31
Der Luftbildfotograf Manfred Grohe schickt mir heute dieses Foto (Ausschnitt):s-21-002
Man sieht neben dem Baufeld oben rechts den Parkteil für das Grundwassermanagement (durchschnitten vom neuen Fußgängersteg), der in der in der Nacht nach dem „Schwarzen Donnerstag“, 30.9.2010, abgeholzt wurde. Der Rest folgte Anfang 2012, später der Abbruch des Südflügels.

Zum Vergleich:

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Foto mit Abbruch des Südflügels vor der Vegetationsperiode 2012


Belgien/Brüssel (4)
Freitag 09. Mai 23:04
T. Ruess aus seiner Wahlheimat Belgien:
„Kürzlich hatte ich es beruflich mit belgischen Eisenbahnern aus der Gewerkschaft Transcom zu tun. Ich konnte es nicht lassen, die Eisenbahner auf das Stuttgarter Projekt anzusprechen. Es war ihnen gut bekannt, sie fürchten,  dass sich dasselbe Problem wie in Brüssel einstellen wird, nämlich dass sich die Züge vor dem Bahnhof aufstauen werden.


Oben-bleiben-Mopsiade
Donnerstag 08. Mai 09:49
Die mopslose Zeit ist seit vorgestern zu Ende. Als Jugendlicher blickte Loriot aus dem obersten Fenster auf einen noch mopslosen Eugensplatz. Jetzt steht dort das weltweit einzige Loriot-Denkmal, eine Gedenktafel am Haus folgt.

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Foto S.Busch
„Ungewohnt freundliche Töne hingegen fanden die bezahlten Berufsdemonstranten aus den Kreisen der Freunde des Bonatzschen Kopfbahnhofs. Angesichts der üblen Erfahrungen mit dem verschollenen, gemopsten Mops Römisch I und im Hinblick auf
die in ihrer Raffgier täglich dreister werdenden Bahnvorstände und Buntmetalldiebe möchten sie dem frisch gegossenen Möpslein mit uns allen ein vielstimmiges dreifach donnerndes „Oben bleiben! Oben bleiben! Oben bleiben!“ zurufen.“

Zitat aus der Rede von Dr. Gerhard Raff, dem Initiator, bei der Einweihung des Mopsdenkmals. Als bekennender S21-Gegner hat er Flagge gezeigt. Auch der Bildhauer Uli Gsell hat die Gelegenheit zu einem „Oben bleiben ergriffen,
nur vordergründig zum Mops gesprochen.

Detaillierte Informationen zum Mops-Event bei
Zum Blog aktuell.



Belgien/Brüssel (3)
Dienstag 06. Mai 22:25
Blick auf Stuttgart 21 aus der Ferne. T. Ruess aus seiner Wahlheimat Belgien:
„Ich denke oft an die armen  im Schwabenländle Daheimgebliebenen, was sie alles schon miterleben mussten, wie Chancen vertan wurden, was noch auf sie zukommt, nicht nur während der Bauphase, sondern auch falls "das Ding" mal fertiggestellt sein wird (oder sein  sollte).“


Uhren in Bahnhöfen der DB-AG (7)
Montag 05. Mai 10:26
Am Hauptbahnhof ist es immer noch Fünf nach Eins“

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Pforzheimer ZeitungIn Kürze ist es ein halbes Jahr her, dass die PZ mit der Überschrift „Bei der Bahn tickt‘s nicht mehr richtig“ darüber berichtet hat, dass die Reparatur der Uhr an der Fassade des unter Denkmalschutz stehenden Hauptbahnhofs weiter auf sich warten lässt. Zu diesem Zeitpunkt, Anfang November, war sie bereits mehrere Monate defekt.“
Das war am 25. April...


Leuzestege (2)
Sonntag 04. Mai 22:45

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Der obere der beiden Rosensteigstege ist abgebrochen. Der Umweg ist mehr als fünfmal länger. Bis 2016, also etwa drei Jahre.


Unglaublich pervers
Samstag 03. Mai 23:07
Arno Luik in der Journalistenrunde, am 26.4.2014 im Stuttgarter Rathaus, Minute 17:45:
„Den Betreibern von diesem Projekt, denen war immer klar, dass sie Unsinn machen, und sie machen es trotzdem, und das ist das Gefährliche daran.“


Ironie leicht gemacht
Freitag 02. Mai 23:35
Jutta Mertins schickt mir eine E-Mail:
„Die Bahn hat entweder übernatürliche Kräfte oder sie hält die Verspätungen der eigenen Züge für so selbstverständlich, daß ich, um 6h58 aus Basel kommend laut Reiseplan (Faltblatt im ICE) am Hbf Karlsruhe in drei Züge umsteigen kann, die bereits abgefahren sind, wenn mein Zug aus Basel ankommt:
 
ICE604 aus Basel, an Karlsruhe 6:58

Anschlüsse:

6:51 ICE  Mannheim
6:54 S4 KA-Durlach
6:57 S11 Ettlingen
 
Diese Meisterleistung soll einer der DB erst mal nachmachen!“



Leuzesteg (1)
Donnerstag 01. Mai 23:16

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Der erste Leuzesteg am Rosensteinpark Richtung Leuzebad ist abgebrochen. Profitieren sollen einmal die Autos. Mit Stuttgart 21 wird mehr Autoverkehr nötig werden. Geworben wurde mit „weniger Autos“ (21 gute Gründe Nr.9).


Christliche Kirche auf Abwegen
Mittwoch 30. April 22:41
15. Jhd.

Juden verbrennen
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"Das ellend iamerig und trostlose volck der iuden... hat das allerhailigst sacrament vilfeltiglich gestochen ... do warden die iuden ... mit gepürlicher peen des tods gestraft". Aus der Schedelschen Weltchronik von 1493


17. Jhd.
Waffen segnen

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Segnungen von Waffen und Munition sind (nicht nur) für den Dreißigjährigen Krieg belegt mit Segnung von Schwert, Fahne, Gewehre, Kanonen, Schließpulver, Kugeln usw.



20.. Jhd.
Partei ergreifen

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1933, Bischof Friedrich Coch, Vereinsgeistlicher d. Inneren Mission, Luth. Kirche Sachsen



21. Jhd.
Tunnel taufen

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„Im Namen der Kirchen“, Film
gotteS21segen von Thomas Felder zur Beteiligung der Evang. Landeskirche Württemberg an Stuttgart 21.


Morgen in der ZEIT (Wirtschaft)
Dienstag 29. April 22:24


Schienennetz: Aus dem Gleis

– Marode Brücken, kaputte Weichen: Die Deutsche Bahn und ihr Eigentümer haben das Schienennetz verwahrlosen lassen. Über Schuldtragende und mögliche Auswege.
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Schuldtragende sind vor allem Vorstand und Aufsichtsrat, wer sonst? Und der „Eigentümer“ wegen schlechter Kontrolle.


Nicht vergessen!
Montag 28. April 11:42
In dem Offenen Brief an Minister W. Herrmann mit dem Betreff „Wie das Volk genasführt wird“ (Memory 35) schreibt Christoph Strecker:

„Wir lassen uns von unserer Regierung nicht zum Narren halten. Wir akzeptieren nicht die Abschaffung des Vertrauens und die Aufkündigung der Redlichkeit.“
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S. B.: Bis heute gibt es zur Leistungsfähigkeit des Kopfbahnhofs im Vergleich zu Stuttgart 21 keine befriedigende Antwort aus dem Verkehrsministeriumm, stattdessen
Rabulistik, die der Wirklichkeit ausweicht und sie verdreht. Zum Beispiel die neu ins Spiel gebrachten Begriffe wie „Leistung“ gegen „Leistungsfähigkeit“ (geworben wurde mit einer Erhöhung der Leistungsfähigkeit um 100 oder mehr Prozent und heute ist ein Minus von 30% nachgewiesen!) „Taktzüge oder vertaktete Züge“ (davon war nie die Rede, z.B. bei der Schlichtung). Ein Zug mit Halt am Bahnsteig in der Spitzenstunde ist ein Zug - egal ob vertaktet, lila lackiert oder ein Sonderzug, voll oder leer), das MVI hat nach Dr. Engelhardt die Hinweise ignoriert. „Die Behörde gibt sich in der kontroversen Diskussion am Ende mit ihrer angeblichen Unwissenheit zufrieden und teilt mit, die DB Netz AG habe „eine vertiefte Untersuchung ... aber abgelehnt“ (Memory 35).


Profit vor Bahnkundschaft
Sonntag 27. April 22:14
Zum Thema „Reisekomfort“ informierte heute Prof. Bodack bei der Konferenz „Kopf machen“: Die DB Station & Service AG sei eine Goldgrube und bringe den Managern Boni. Den Stationsgebühren von 1,1 Milliarden steht ein satter Gewinn von 200 Millionen gegenüber, also ein Profit über 20 Prozent.

Foto von heute im Stuttgarter Bahnhof (man beachte auch die Bahnsteigoberfläche):

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Solche Sitzgelegenheit aus Metall sind zwar weitgehend wartungsfrei, bringen den Kunden aber bei kaltem oder kühlem Wetter wie heute wenig Komfort. Wer keine Zeitung o.ä. zum Unterlegen hat, wird ungern Platz nehmen. In andern Ländern sind die Sitzgelegenheiten mit sitzfreundlichem Holz belegt, das aber wegen Verwitterung gewartet und erneuert werden muss. Aber die DB Station&Service mutet den Bahnkunden solche Unbequemlichkeiten zu. Für einmal Pipi (meine Altersgruppe 70+ ist besonders betroffen) sind ein ganzer Euro an eine Fremdfirma zu löhnen (umgerechnet fast 2 DM!), weil auch bei solch elementaren Bedürfnissen die Kundschaft kräftig abkassiert wird. Eine Bürgerbahn sieht ganz anders aus.

Aus dem Offenen Brief (
Memory 27) an Bahnhofsleiter Hantel vom 10.7.11:
„Am Rande: Dass der jetzige Bahnhof zu einem stillosen Ramschladen (zum Beispiel Verkaufsbuden in der Halle) verkommen ist und z.B. bei den Gepäckboxen eine gnadenlose Abzocke statt „Service“ stattfindet, fällt in Ihre Kompetenz, der Sie im Hinblick auf die Bahnkundschaft nicht gerecht werden - schon gar nicht auf den Bahnhöfen im Landesinneren. Die Bahn denkt erst nach ihrem Gewinnstreben an den Bahnkunden, das kann leicht hundertfach belegt werden. Ihre „Möhrchen“, zumindest die einiger unfähigen Bahnvorstände sind für die Bahnreisenden extrem kontraproduktiv.“


"Die Stadt wird schöner" (6)
Dienstag 22. April 21:20
Anfang 2009 stieg die Stadt Stuttgart groß in die Werbung für das Bahnprojekt S21 mit den „21 guten Gründen“ ein. Die 2. Auflage kam aus dem „Kommunikationsbüro“ im Juni 2010, also 1 1/2 Jahre später. Wie stark das Werbeheft umgearbeitet wurde, zeigt sich an den 21 Kapitelüberschriften. Nur einer der 21 guten Gründe hat den gleichen Titel, nämlich Nr. 13 „Die Stadt wird schöner“. (Thema meines Vortrags im Rathaus 2010), Illustriert mit der un-möglichen Visualisierung des Parks „vorher - nachher“; zusammen mit den frei erfundenen und nachgewiesen falschen Behauptungen „Zentralachse“ und „Blickachse“ ist dieses Kapitel ein treffendes Beispiel von „falschen Werbesprüchen“ und „Luftnummern“ (Schluss meiner Büttenrede).
Vergleich 1./5. Auflage
(.pdf mit Titel-Vergleich bitte öffnen)

Aus „Die Stadt wird schöner“ (2) vom 20.02.2012

grohe-schlossgarten-fru0308her-und-heuteFotos Manfred Grohe

Inzwischen ist auch der stolze, denkmalsgeschützte Südflügel abgerissen und das Baugelände mit einem Geflecht blauer Rohre besetzt.


Großdemo heute Marktplatz Stuttgart
Samstag 26. April 23:27
Demoplakat von C.D.

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Heute 16:00 Großdemo Video Diskussion


Belgien/Brüssel (2)
Freitag 25. April 23:47
Blick auf Stuttgart 21 aus der Ferne. T. Ruess aus seiner Wahlheimat Belgien in einer aktuellen Mail:
„Es kommt Alles so, wie es kommen muss, was sinnschwach konzipiert wurde, wird auch durchs Bauen, Grubeln und Buddeln nicht wirklich gut.“



Verkehrswende rückwärts
Donnerstag 24. April 21:39
Werner Sauerborn in seiner heutigen Rundmail zur Klimaentwicklung:
„Es ist hundertmal gesagt: Zugfahrten in (60km) Tunneln, runter in den Tiefbahnhof, bremsen und dann steile Berge hoch, das ist energetisch absurd. Ein Bahnhof, der auf ewig erheblich weniger leistet als der bisherige, verlagert den (wachsenden) Verkehr von der Schiene auf die Co2-intensivere Straße - Verkehrswende rückwärts!“



Die falsche Propaganda ist dokumentiert
Mittwoch 23. April 16:44

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Die Quellen zur Werbebroschüre „21 gute Gründe für Stuttgart 21 sind im Netz vollständig vorhanden:

Erste Auflage, Landeshauptstadt Stuttgart, Stabsabteilung Kommunikation, Dezember 2008, 18 Seiten. Dieses .pdf kannte ich noch nicht (aber natürlich habe ich die gedruckte Broschüre).

Bereits Jahr 2009 sind die
„21 guten Gründe“ von mir analysiert und zurecht gerückt worden. („Raffinierte Propaganda“ Zitat aus meiner Büttenrede vom Rosenmontag 2014)


Fünfte (letzte) Auflage, Kommunikationsbüro, Oktober 2011 (bis Ende 2013 als Broschüre im Turmforum und Rathaus Stuttgart ausgelegt)

Acht Spiegelungen im Archiv der Landesbibliothek von 2010 bis 2014: Auf Anfrage beim Landesarchiv bekam ich freundliche Hilfestellung: „Das Auffinden der Broschüre auf den archivierten Seiten der WLB ist in der Startseite greifbar ist - und ausgerechnet bei denen wird man zunächst auf die englische Seite geleitet. Man muss daher zunächst auf den sehr kleinen Button „German" klicken und dann etwasherunterscrollen. Es erscheint dann ein Banner „21 gute Gründe", der auf die 2. Auflage der Broschüre verweist.“



Scheitert mit oder ohne Protest
Montag 21. April 21:00
Aus einer E-Mail von heute: „Stuttgart 21, dieses Projekt, das sich nun schon so lange hinzieht, ist schon sehr merkwürdig. Jeder der klar denken kann, muss sehen, dass dieses Projekt destruktiv ist. Und doch halten sie alle daran fest... Das Bahnprojekt darf nicht gestoppt werden, weil eine Protestbewegung der Bürger keinen Erfolg haben darf.“
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Auch ohne Protestbewegung: Stuttgart 21 trägt den Keim das Scheiterns in sich. Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich.



„Das Ende der DDR“
Sonntag 20. April 22:17
Im Vortrag von Christoph Bergner zum Thema „Das Ende der DDR“ an der Universität Tübingen 2013 steht unter der Überschrift „Meilensteine auf dem Weg zum Ende der DDR“ an erster Stelle „Montagsdemonstrationen ab Oktober 1989“. (Erlebte DDR-Geschichte S.193)
________________________________
„Das Ende von Stuttgart 21“ könnte ähnlich zustande kommen.


Desaströs
Samstag 19. April 23:03
Zum Thema Stadtzerstörung schreibt Architekt Jochen Siegel von den ArchitektInnen für K21 heute in der Stuttgarter Zeitung einen Leserbrief (bitte Datei öffnen):
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Die offen liegende Verwüstung der Stadt mit öder Beton-Investoren-Architektur hängt eng mit dem unsinnigen Bahnprojekt Stuttgart 21 zusammen.


alternative Lesart
Freitag 18. April 22:11
Aktuell auf der Website des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm:
„Die Broschüre "21 gute Gründe für Stuttgart 21" arbeitet das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm umfassend auf und stellt seine Bestandteile kurz und prägnant vor. Mit zahlreichen Visualisierungen und Grafiken macht sie Zusammenhänge leicht verständlich und bietet einen einfachen Einstieg in das Bahnprojekt. Als Printausgabe ist die Broschüre im Turmforum erhältlich.“
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Alternative Lesart von Siegfried Busch:
Die Broschüre „21 gute Gründe für Stuttgart 21“ enthält „eine Sammlung von Halbwahrheiten, falschen Werbesprüchen und Luftnummern.“ (Zitat aus meiner
Büttenrede). Den Nachweis erbrachte ich bereits im Jahr 2009 in einer besonderen Serie mit der kritischen Betrachtung aller 21 Gründe (hier aufrufen). Die Printausgabe ist seit Dezember 2013 nicht mehr im Turmforum erhältlich.


Drei Entgleisungen im neuen Gleisvorfeld an derselben Kurve!
Donnerstag 17. April 11:16
Stuttgarter Nachrichten aktuell:
„Die Untersuchungsbehörde stellt einen Zusammenhang mit der Verkürzung des Gleisvorfelds für den Bau von Stuttgart
21 fest.“
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Zwei Jahre brauchte das Eisenbahn-Bundesamt zu dieser Feststellung, die allen vernünftigen Menschen sofort klar war: das neue Gleisvorfeld war „aus wirtschaftlichen Erwägungen“ (!) zu eng gebaut worden.



Error und sorry!
Mittwoch 16. April 18:08

Siegfried Busch
Registriert seit: 30.12.2009
Kommentare: 7
16. April 2014 - 13:08 Uhr
Error! Zu meinem Kommentar vom 14. April: Es stimmt nicht, dass die "21 guten Gründe "klammheimlich aus der Bahnwebsite entfernt worden" sind. Sie finden sich auch noch aktuell samt den überholten Gesamtkosten bei HTTP://WWW.BAHNPROJEKT-STUTTGART-ULM.DE/NO_CACHE/DE/MEDIATHEK/DETAIL/MEDIA/21-GUTE-GRUENDE-FUER-STUTTGART-21/. Sorry!
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Veröffentlicht heute in der
Badischen Zeitung


Der Dichter spricht (25)
Dienstag 15. April 22:38
„Wer das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zu Rande.“

Johann Wolfgang von Goethe (Werk: Maximen und Reflexionen, Nachlass, Über Literatur und Leben)
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Das Projekt „Querdenken“, später Stuttgart 21, war eine Idee von Politikern. Diese Idee war jedoch verfehlt und die Planung „Murks“ (sma-Chef Stohler) . Bahn-Fachleute haben nie verstehen können, warum ein Hochleistungs-Bahnhof einem halb so großen U-Bahnhof weichen soll. Aber die Politik möchte nicht zurück und die Bahn kommt bei der Umsetzung „nicht zu Rande“. „Murks bleibt Murks“, Demoplakat im Blog vom 30. März.



Mein Thema: 21 gute Gründe...
Montag 14. April 22:07
Leserbrief an die Bad Zeitung (veröffentlicht)
Die Projekt-Website ist eine Propagandaveranstaltung und ein hilfloser Versuch, den mageren Baufortschritt hoch zu jubeln. Stuttgart 21, die Mutter aller Katastrophen-Großbaustellen, wird scheitern. Die "21 guten Gründe für Stuttgart 21" von 2009 sind abhanden gekommen und aktuell klammheimlich aus der Bahn-Website entfernt worden, die Druckschriften bereits Ende 2013 aus dem Verkehr gezogen; es finden sich aber diverse Spiegelungen des Hauptstaatsarchivs, in denen das Werbeheft weiterhin zu finden ist. http://www.boa-bw.de/jspview/downloads/frei/b46758a2-2d36-4e7a-880b-4fef47a36f61/0/bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/en-gb/21-good-reasons/default.html. Stuttgart 21 ist offensichtlich Sinn-los geworden. Die Planungsfehler und Beschönigungen vulgo Lügen stinken zum Himmel und werden das Projekt scheitern lassen. Mehr bei www.metropolis21.de. Oben bleiben!


Video vom Rosenmontag
Sonntag 13. April 23:17
Schluss meiner Büttenrede bei der Rosenmontagsdemo zusammen mit Micki Kauschke (Assistenz und Pantomime) und Uli Gsell (Tuba):

„Die 21 guten Gründe für Stuttgart 21 sind eine Sammlung von Halbwahrheiten, falschen Werbesprüchen und Luftnummern. Mit den 21 Gründen will man die Bürger aus dem Ländle zum Narren halten. Deshalb sind wir ja so narret!“

Walter Steiger hat mich auf ein mir bisher unbekanntes sehr gutes Video aufmerksam gemacht. Das Video stammt von Günther Hofmann, dem zweiten aktiven Kameramann neben Rolf Heidemann bei flügel.tv: hier öffnen.


Drei Tage Blogpause
Mittwoch 09. April 15:54
Raus aus dem Stuttgart 21 - Käfig! Kein Internet, kein iPhone, keine e-Mails, keine Zeitungen. Stattdessen Radfahrt in den Frühling mit Lektüre und Musik.


Einfädler CDU
Mittwoch 09. April 15:47
Demoplakat vom Cannstatter Marktplatz am 7.4.14

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Die Verzweiflung und Wut der Bürgerschaft macht sich Luft. Das Lügenprojekt wird nicht einfach hingenommen - noch lange nicht, wie die große Demo in Cannstatt gezeigt hat.


Wie wäre es bei Stuttgart 21?
Dienstag 08. April 22:15
Doppel-Blog für 7. und 8. April

Presseportal Bundespolizei Lübeck:
Brennender Zug in Lübeck
Feueralarm im Lübecker Hauptbahnhof. Kurz vor 16.30 Uhr lief der aus Hamburg kommende Regionalexpress in den Hauptbahnhof ein. Aus dem Schornstein des Triebfahrzeuges (Lokomotive), welches den Zug schob, sprühten plötzlich Funken, dann brannte es.

Die Lübecker Feuerwehr war schnell mit 60 Kameraden vor Ort und veranlasste nach kurzer Inaugenscheinnahme, dass das Triebfahrzeug aus dem Bahnhof gezogen wurde, um dort, nachdem das Feuer gelöscht war, auszukühlen.

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Stuttgarter Zeitung - Am Montagnachmittag hat eine S-Bahn wegen einer Türstörung an der Haltestelle Universität in Stuttgart-Vaihingen nicht mehr weiterfahren können.

Während die S-Bahn die Haltestelle Universität blockierte, wurde die Linie S1 in Richtung Plochingen umgeleitet und hielt in Stuttgart Hauptbahnhof (oben, Gleis 3/4) - ohne Halt zwischen Vaihingen und Hauptbahnhof.
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Zu Lübeck: Bei S21 kann der brennende Zug nicht aus dem Bahnhof ins Freie gezogen werden, höchstens in eine Tunnelröhre. Wie kann die Feuerwehr löschen? Das ist noch ungeklärt.
Zur S-Bahn: Bei Stuttgart 21 gibt es noch kein Notfallkonzept, eine Umleitung über die Gäubahn nach Hauptbahnhof oben ist dann nicht möglich.



„Mein Stuttgart - wohin denn du?“
Sonntag 06. April 19:46

Änderung der Hölderlin-Gedichtparodie „METROPOLI S21“ auf Vorschlag eines Hölderlin-Verehrers im Februar 2009.



Das war im September 2011. Hat sich was geändert?
Samstag 05. April 21:00
Blog vom 11.9.11
Die
Wochenzeitung Kontext:
„Sehr segensreich war sicher nicht, was die Befürworter bislang an Tricks, an Tarnen und Täuschen für dieses Projekt aufgeboten haben:
- falsche Zahlen bis zum Überdruss,
- fragwürdige Gutachten,
- mangelnde Transparenz,
- Verharmlosung gewaltiger Risiken,
- eine haarsträubende Wirtschaftlichkeitsrechnung,
- undurchsichtige Verträge
- und am Ende gar noch brutale Gewalt.“(Formatierung S.B.)
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Wie ist heute der Stand, nach 3 1/2 Jahren?
- Trotz Regierungswechsel von Schwarz nach Rot-Grün kein Baustopp, wider alle Vernunft
- an vielen Stellen Baubeginn, aber bei S21 noch an keiner einzigen späterer Tunnelröhre, nur Zuführungen u.a.
- nach der Devise „Fakten schaffen“, um Unumkehrbarkeit vorzutäuschen mit erhöhtem Erpresserpotential für Land und Stadt
- „Tunneltaufen“ mit großem Brimborium und markigen Reden, unterstützt von den Kirchen (!)
- Chaos im S-Bahn-Verkehr mit fatalen Verspätungen
- drohendes Chaos bei der U-Bahn wegen Unfähigkeit der Bahn, die ursprüngliche und genehmigte Planung (Nesenbach-Düker) umzusetzen
- Chaos und Verwirrung im Hauptbahnhof mit zusätzlichen Wegen
- Fahrplankürzungen im Regelbetrieb der S-Bahn
- die Grenze der Wirtschaftlichkeit lst längst um Milliarden überschritten
- Verunstaltung der Stadt durch 17 km blaue Rohre
- ...



Hä?
Freitag 04. April 22:53
Bericht in der Remszeitung über einen Schulbesuch vom ehemaligen Projektsprecher Wolfgang Drexler:

Nach wie vor stehe er zum Bahnprojekt Stuttgart 21, sieht aber die Rolle der Bahn kritisch, dennoch sei es die einzige Chance für die Stuttgarter, nicht im Verkehr zu ersticken.
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Anmerkung W.Z.: „Drexler, Schmiedel, Schmid - Garanten für den Niedergang der SPD im Ländle.“




Wegducken geht nicht!
Donnerstag 03. April 19:01
Mail an das Kommunikationsbüro der Stadt Stuttgart
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Sehr geehrte Frau Biehler,

seit Jahresanfang 2009 gab es die kleine Broschüre „21 gute Gründe für Stuttgart 21“, Herausgeberin: Landeshauptstadt Stuttgart, Stabsabteilung Kommunikation, Stand: Dezember 2008 im quadratischen (Pixi-) Kleinformat 11x11 cm.

Die „21 guten Gründe“ erwiesen sich inzwischen bei kritischer Betrachtung vielfach als fragwürdig, halbwahr oder grob falsch. 

Die Schrift ist inzwischen offenbar zurück gezogen worden, nachdem sie - in Nachfolge Kommunikationsbüro - bis Ende letzten Jahres (2013) im Rathaus und im Turmforum ausgelegen hat, zuletzt die 5. Auflage.

Wäre es nicht redlich und angebracht, die vielen Irrtümer und unsachlichen Behauptungen von Seiten der Stadt richtig zu stellen, auch wenn das unangenehm bis peinlich ist (Beispiel: Blickachse und Zentralachse bei "Die Stadt wird schöner", dargestellt bei http://www.siegfried-busch.de/page24/page24.html)?

Wenn die guten Gründe weitgehend weggebrochen sind, ist auch die Sinnhaftigkeit von Stuttgart 21 dahin. Soll trotzdem die Stadt noch mehr zerstört und das Verkehrschaos jetzt und künftig (nach Fertigstellung des Wurmbaus zu Babel) hingenommen werden?

Wer das damals verantwortet hat - bei persönlicher Vorsprache im Rathaus konnte ich es nicht erfahren, es sei "ein Team" gewesen - möge sich doch dazu bekennen und seinen Irrtum zugeben.  Irren ist menschlich, aber zum Zugeben des Irrtums gehört eine Größe, zu der sich die Stadt bislang nicht aufgeschwungen hat. Wenn das unterbleibt, trifft das Wort "Lügenpack" auch die Stadt Stuttgart, damalige Leitung bzw. die Herausgeber der Werbeschrift.

In meiner Büttenrede vom Rosenmontag http://www.siegfried-busch.de/styled-19/index.html habe ich die "21 guten Gründe" aufs Korn genommen und mit Faschingsrufen aus dem Ländle garniert. Inzwischen ist das Heft auch auf der Projektwebsite der Bahn herausgenommen!! Es finden sich aber diverse Spiegelungen des Hauptstaatsarchivs, in denen das Werbeheft weiterhin zu finden ist. http://www.boa-bw.de/jspview/downloads/frei/b46758a2-2d36-4e7a-880b-4fef47a36f61/0/bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/en-gb/21-good-reasons/default.html

Wie gut! So einfach kann man sich bei der Stadt und dem Kommunikationsbüro doch nicht wegducken. Diese E-Mail an die Stadt stelle ich in mein Blog und Ihre Antwort später dazu, wenn sie eingegangen ist. 

Mit freundlichen Grüßen
Siegfried Busch   www.metropolis21.de
„Sei, wenn Neues du sagst, so bestimmt als möglich, doch sei auch völlig gewiss, man seh‘s schief, und erkläre dich falsch. Denn du begehst ja nur einmal den schrecklichen Fehler der Neuheit.“ (Klopstock) Aus „Der Dichter spricht“.

April, April!
Mittwoch 02. April 22:05
BER wird Weltkulturerbe

1. weil es ein Sinnbild für Unvollkommenheit und Scheitern ist
2. weil man davon ausgehen kann, dass der Bau sowieso länger dauern würde als der Bau des Kölner Doms. Er ist also nachhaltig.

Die Bearbeitung des Antrags bei der Unesco dauert erfahrungsgemäß auch mehrere Jahre. Also keine Eile mit dem Bau. Baustopp jetzt, auch Wowereit sagt im Interview: nicht weiterbauen.
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Zweite Version: S21 statt BER, Kretschmann statt Wowereit.


Theorie und Praxis a la Merkel
Dienstag 01. April 21:57
Seibert erklärte in Berlin, Merkels grundsätzliche Überzeugung, dass es sich bei Stuttgart 21 um ein wichtiges Vorhaben für die Region und Deutschland insgesamt handele, habe sich nicht geändert. Zugleich gelte jedoch: „Ein solches Projekt muss wirtschaftlich sein, und die Zahlen müssen stets überprüft werden.“ (Quelle momentan nicht greifbar, zitiert aus dem Blog vom 22.2.2013)
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„Zugleich gelte jedoch“ mutierte inzwischen ins Gegenteil weil
- Das Projekt nachgewiesen stark unwirtschaftlich ist und
- die Zahlen vom Bundesrechnungshof nicht überprüft wurden und vielleicht auch auf Weisung „von oben“ nicht mehr bekannt gemacht werden (Blog von gestern).

Stuttgart 21 ist Betrug.


Politischer Dreisatz
Montag 31. März 16:30
1. Bahn/Projektpartner: Die Grenze der Wirtschaftlichkeit liegt bei 4,526 Mrd.
2. Mehrkosten von 2 Milliarden überschreiten die Grenze der Wirtschaftlichkeit.
3. Stuttgart 21 ist unwirtschaftlich, wird aber trotzdem gebaut.

Die staatliche Institution „Bundesrechnunghof“ drückt sich um eine aktuelle Aussage zur Wirtschaftlichkeit. Und jetzt?
Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer am Schluss seines Schreibens: „Dem Bundesrechnungshof werfe ich vor, dass er die Öffentlichkeit (und damit mich, den Bürger) nicht einmal über den Fortgang oder die Einstellung seiner beabsichtigten Prüfung unterrichtet. Das wäre das Mindeste gewesen, was ich in dieser langen Zeit erwartet hätte. So ist bei mir jetzt die Hoffnung verflogen, die ich in den Bundesrechnungshof in Sachen Stuttgart 21, gesetzt habe.
Selbst Vermutungen, von denen man hört, es könnte auch auf den Bundesrechnungshof Einfluss ausgeübt worden sein, halte ich heute leider auch nicht mehr für unmöglich.“ (Ganzes Schreiben hier lesen.)

Bundeskanzlerin Merkel: „Stuttgart 21 muss wirtschaftlich sein.“

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Schlussfolgerungen: Sowohl der Aufsichtsrat der Bahn als auch der Bundesrechnungshof beugen sich dem politischen Druck „von oben“. Und wer steuert die da „oben“? Die Wirtschaft, der Machterhalt, die Mafia? Kommt das mal „ans Licht der Sonnen“?


falsches Zuknöpfen geht weiter
Sonntag 30. März 21:54

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Ein Insider packt aus
Samstag 29. März 21:06
Zum S-Bahn-Chaos der Kommentar eines Whistleblowers:
„...Der Umbau an der Leit- und Sicherungstechnik wird dazu führen dass die S-Bahn (mit der aktuelle durchgeführten Signalisierung) nie wieder das leisten kann wie zuvor. Das weiß jeder der im Bereich LST arbeitet, aber keiner der Planer spricht es offen aus. Keiner zieht die Konsequenzen, und sagt: wir brauchen hier entweder eine technische Aufrüstung (mit LZB oder ETCS Level 2) um die Situation abzufedern, oder eben einen Abbruch.
Stattdessen lässt man das absehbare Desaster einfach geschehen, denn ein Eingeständnis dass man Mist gebaut hat ist natürlich wieder ein Tabu.
So, und nun wünsche ich der Konzernsicherheit viel Spaß bei der Maulwurfsjagd.“


Ritter Professor Doktor Sch., Ex-OB
Freitag 28. März 20:38
Aktuell auf der Website von Dr. Schuster, Stadtdekan Stuttgart: „Christen sollen sich für das politische Gemeinwohl einsetzen. Dieser Berufung haben Sie in herausragender Weise entsprochen.“
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Satire von Gerhard Raff zur Verleihung von Professorentiteln an Filbinger, Schrempp und Schuster („Gerhard Raff kann auch Hochdeutsch“, S.180 ff): „Herr Professor Schuster (
wg. der eines Walter Ulbricht würdigen Spaltung einer Landeshauptstadt)…“


Verantwortung delegiert
Donnerstag 27. März 21:34
Demoposter von C.D.

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Wie es mit der Verantwortung der gewählten Politiker steht, wird an den Blockabstimmungen deutlich. Machterhalt erfordert offenbar
Geschlossenheit und die persönliche Verantwortung wird abgegeben. Landtag und Gemeinderat Stuttgart hatten ständig mit 75% der
Stimmen für Stuttgart 21 gestimmt. Das nennt sich dann „demokratisch legitimiert“. Besser wäre „persönliche Verantwortungslosigkeit“.


glatt gelogen
Mittwoch 26. März 22:25
Zitat BILD:
Grube: „Auch wir werden bis 2021 noch viele Schläge abbekommen. Aber wir werden standhaft bleiben.“ S
21 sei eine „einmalige Chance“ für die Stadt. 100 Hektar Gleisfläche würden frei für Wohnungen, Büros, Parks.
_____________________________________________________
Wieder mal glatt gelogen, Herr Dr. Grube! Der größte Teil der 100 Hektar ist heute schon frei oder
könnte auch ohne Stuttgart21 frei gemacht werden.

Die
taz am 6.10. 2010 "Ein weiterer Punkt sind die Flächen, die durch das Projekt frei werden. Auf ihnen soll es komplett neue Stadtteile geben. Auch bei K21 würden 75 Prozent der bebaubaren Flächen von S21 neu entstehen.

Ausführliche Darlegung der Flächenbilanz und Entlarvung der Lügenpropaganda a la Grube und „21 gute Gründe für Stuttgart 21“ bei „
Jahrhundertchance“. Das „Geschenk der Bahn für die Stadt“ (Grube) ist vergiftet und eine nachgewiesene Mogelpackung!


Kommentarsperre
Dienstag 25. März 21:08
Seit 6 Tagen keine Veröffentlichung von neuen Kommentaren zu dem brisanten Bericht der Stuttgarter Zeitung aus Berlin! Dabei habe ich bereits am 20.3.14, 22:16 Uhr folgenden Kommentar eingeschickt:
„Was in Berlin mit einem gebrauchten und sinnvollen Flughafen passiert, wird in Stuttgart mit einem überflüssigen und sinnlosen Bahnhof potenziert. Stuttgart 21 ist ein Wurmbau zu Babel und wird scheitern. Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich. Wie lang bleibt die denkende und engagierte Bürgerschaft noch geduldig und lässt sich wie Schafe zur Schlachtbank führen? Bahnchef Grube ist entweder inkompetent oder ein Lügenbaron, siehe Blog www.metropolis21.de vom 16. und 24. Januar 2014.“



unendliche Geschichte
Montag 24. März 22:59
„Wir bitten um ein gutes Ende… und wenn es nicht gut wird, dann ist es noch nicht das Ende.“
____________________________________________
Tunneltaufe am 21.3.14,
Pfarrer Romeo Edel als „Vertreter der Evangelischen Kirche“ bei seinem Eiertanz zwischen den Fronten.


Reisekomfort nach Freiburg
Sonntag 23. März 12:56

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Im Regionalexpress sind auch Vierergruppen mit Tischen und bei den Einzelsitzen Klapptischchen. Aber der Neigezug ist sehr laut und ruckelt unangenehm.

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Die Doppelstöcker fahren sehr ruhig und angenehm. Tischchen bei Einzelsitzen und Vierergruppen Fehlanzeige. Hier wird am Reisekomfort geknausert, dieweil sich der Bahnvorstand völlig überzogen an den hohen Fahrpreisen der Bahnkunden bedient, voran der Bahnchef. Die Politik (= Eigentümer der Bahn ist der Bund!) hat versagt und ist selbst mit diesem Abzockerverein verbandelt, oder ist das zu hart gesagt?
Bahn__Grube__Extra-Gehalt_für_Politiker-Treffen__21032014__ARD_Monitor


Selbstbedienungsladen!
Samstag 22. März 20:57
ARD-Sendung Kontraste: Antwort aus dem Verkehrsministerium mit Bundesminister Dobrindt im Aufsichtsrat:
„Der Aufsichtsrat der DB AG legt (…) die gesamte Vergütung der Vorstandsmitglieder (...) fest und ist darüber zur Verschwiegenheit verpflichtet.“


Post an den Bahnchef
Freitag 21. März 22:44
Bericht der Stuttgarter Zeitung zur heutigen „Tunneltaufe“
Bahn-Chef Rüdiger Grube sagte, es gehe bei Stuttgart 21 "nicht mehr um das Ob, es geht um das Wie“.
_________________________________

Sehr geehrter Herr Dr. Grube,

mit solchen Sprüchen versuchen Sie vergeblich, das Gelingen herbei zu reden. Das „Ob“ ist ein hoffnungslos veraltetes und verqueres Profit-Projekt (Blog www.metropolis21.de von gestern „Dinosaurier Stuttgart 21“), vom sma-Chef Stohler als „Murks“ abqualifiziert mit Merkmalen wie Unwirtschaftlichkeit (Sie hatten die Marke der Wirtschaftlichkeit vorgegeben und bereits jetzt um Milliarden überschritten!), Leistungsrückbau, Kundenunfreundlichkeit, Gefährlichkeit, Denkmals- und Stadtbildvernichtung und und. Das „Wie“ kann die Bahn nicht, wie sie immer wieder beweist, drei Entgleisungen an derselben Stelle des Schienenneubaus im Stuttgarter Bahnhof! Die Bahn Projektbau-AG hechelt trotz hektischer Faktenschaffung wie den scheinheiligen und skurrilen „Tunneltaufen“ dem Zeitplan hoffnungslos hinterher. Der Berliner Flughafen ist die Blaupause für eine noch größere Katastrophen-Baugeschichte bei Stuttgart 21. Jetzt schon! Ihr Jahresgehalt von 2,6 Millionen Euro ist eine Verhöhnung der Bahnkunden und Steuerzahler. Die Bahn ist ein Selbstbedienungsladen ihrer Manager, statt der zwanzigfachen Steigerung (!) der Gehälter wäre angesichts der vernichtend schlechten Bilanz (alternativer Geschäftsbericht) eine Gehaltskürzung geboten.

Mit freundlichen Grüßen
Siegfried Busch

N.S. Dieser Blogeintrag stand gestern unter der Überschrift „Das „Ob“ und „Wie“ bei Grube“ und ist heute, 22.3., etwas erweitert wie oben als Kommentar am die Stuttgart Zeitung und Nachrichten gesendet worden.


Dinosaurier Stuttgart 21
Donnerstag 20. März 11:59
Interview mit Prof. Walliser, Architekt in Stuttgart in Kontext Wochenzeitung

Sie haben eine Vision namens Stuttgart 22 entworfen, einen Alternative für den Stuttgarter Hauptbahnhof. Was macht Ihren Entwurf besser?

Für uns war die Gleisfläche nie ein Problem. Die Gleisfläche eines Kopfbahnhofs könnte sogar einen Vorteil darstellen, wenn wir das große Dach darüber zur Energieerzeugung nutzen. Unten drunter hätten wir die Möglichkeit, andere Verkehrssysteme anzubinden: Busse, Carsharing, U-Bahn und so weiter. Es wäre doch toll, wenn ein Bahnhof als Mobilitätsknotenpunkt Zugang zu möglichst vielen Verkehrssystemen bietet und Energie erzeugt. So würde er Technologie und einen bewussten Umgang mit der Natur zusammen bringen. Das muss doch der Anspruch sein.

Was halten Sie von den jetzigen Planungen für Stuttgart 21?

Was uns maßlos geärgert hat, war die Vorstellung, dass Stuttgart 21 Fortschritt bedeutet und als Fortschrittsverweigerer gilt, wer dagegen ist. Es geht aber eben nicht darum, ob man für oder gegen Zukunft ist. Die Fragen müssen lauten: Um welche Zukunft geht es uns? Was ist uns in der Zukunft wichtig? Und: Ist ein futuristisches Bild automatisch ein zukunftsfähiges Konzept? S 21 zeigt, dass man auch heute noch einen Dinosaurier bauen kann. Das Konzept ist von vorgestern.



Kriegserklärung
Mittwoch 19. März 23:06
Interview mit Thomas Felder zur S21-Tunneltaufe am 21.03.2014
„Dieser neue Tunnelbahnhof…ist ein Kriegserklärung an jeden behinderten Menschen, der mit dem Rollstuhl fahren muss...“



"Tunneltaufe"
Dienstag 18. März 18:34

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Mehr Fotos von der gestrigen Demo hier


Was ist komfortabel (4)
Montag 17. März 22:28
Pressekonferenz am 13.3.14 im Kommunikationsbüro. Bahnsprecher Dietrich vor dem großen „Schwindelbild“ (Analyse bei „Schöne Stadt“, Vortrag im Rathaus) Der neue Bahnhof soll ein „optimales Gewerk“ sein (6:00) „nicht nur besser als heute, sondern (der) einen wesentlich höheren Komfort hat“ (10:05). „Qualitätsmerkmal ist auch das Thema Barrièrefreiheit“, …ist auch das Thema Witterung, also wie komfortabel ist das Ganze“ (1:35) also die Aufenthaltsqualität im Bahnhof.
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Die Bahn spricht bei Vorhandensein von Rolltreppen und Aufzügen von „barrièrefrei“; der Kopfbahnhof kommt ohne diese (oft defekten,
siehe Berliner Hauptbahnhof) Kunstmittel aus beim gut erreichbaren Nordausgang und ist deshalb wirklich barrièrefrei. Alle Kellerbahnhöfe müffeln. Wie es bei S21 mit dem Lärm und zugiger Luft wird (Belüftung durch die Tunnels), ist noch nicht bewertbar. Der Aufenthalt unter Tage und in Tunnels hat jedenfalls eine mindere Qualität als frische Luft und freie Sicht.


Was ist komfortabel (3)
Sonntag 16. März 21:49
Sven Hantel, Leiter Personenbahnhöfe im Artikel „Service am Hauptbahnhof während der Bauphase“, in Dialog 21, Ausgabe 4, Seite 2:
„Heute führt nur ein barrierefreier Zugang am Nordausgang in den Kopfbahnhof und die Wege zu den Zügen sind lang.“

Aus
Memory 27 von S.B.:
„Warum, Herr Leiter Personenbahnhöfe, hat die Haupthalle nicht längst Aufzüge? Irgendwelche Profit bringende Shops oder Mietwagencenter wären für die Bahnkunden leichter entbehrlich! Die Wege im Tiefbahnhof bei Doppelbelegung der Gleise und treppauf treppab werden sehnsüchtig an die „langen Wege“ des wirklich barrierefreien Nordzugangs zurück denken lassen.“
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Bahnsprecher Dietrich möchte bei der „Barrièrefreiheit“ und „Aufenthaltsqualität“ bei S21 auch Punkte sammeln, demnächst die Quelle und Kommentar.



Was ist komfortabel (2)
Samstag 15. März 20:23
Fazit aus dem PTV-Gutachten Kapitel 6 Schluss: „Nicht Bestandteil der Untersuchung war eine mögliche Optimierung der Bahnsteige des Kopfbahnhofes. Ebenfalls nicht berücksichtigt wurde in dieser Untersuchung weitere wichtige Komfortkriterien wie Weglängen, Barrierefreiheit, Aufenthaltsqualität, Zugänge und Verkehrsverknüpfungen. Sie waren nicht Gegenstand dieser Untersuchung und VERHINDERN SOMIT AUCH EINEN GANZHEITLICHEN KOMFORTVERGLEICH BEIDER BAHNHÖFE."
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Mitgeteilt von Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer. Seine ganzen Kommentare
hier lesen.

Zu Barrièrefreiheit und Aufenthaltsqualität Blog morgen!


Was ist komfortabel? (1)
Mittwoch 12. März 11:22
Das angeblich aus durchsichtigen Gründen zurückgehaltene positive Gutachten zugunsten Stuttgart 21 wird an die große Glocke der Südwest- und andrer Presse gehängt, z.B. der Badischen Zeitung. Der Autor ist der Hardcore-Befürworter Andreas Böhme, der beim Scheitern des von ihm immer hochgelobten Stuttgart 21 nicht gut da stehen wird als Mitverantwortlicher des Desasters. Er bekommt wieder Mailpost von mir wie schon am 14.4.2011 - hier lesen - und zwar diesen Blogeintrag.

Mein Leserkommentar in der Badischen Zeitung:
Siegfried Busch
Registriert seit: 30.12.2009
Kommentare: 4
12. März 2014 - 10:54 Uhr
Was ist komfortabel? Wenn frische Luft mit Tageslicht und das Umsteigen zu ebener Erde nicht zum Komfort gehören, Rolltreppen und Aufzüge immer funktionieren (im neuen Berliner Hauptbahnhof tun sie das nicht), Rollstühle, Kinderwägen und Fahrräder keine Rolle spielen und Tunnelfahrten dieselbe Qualität haben wie oberirdisches Reisen, mögen die Verkehrsplaner recht haben. Tatsache ist, dass funktionierende Kopfbahnhöfe im Hinblick auf Reisekomfort, Sicherheit und Pünktlichkeit unschlagbar sind, Leipzig, Frankfurt, München und Stuttgart sind der Beweis.

(Stellungnahme Verkehrsministeriums
hier)

Hier spart die Bahn für Stuttgart 21
Freitag 14. März 20:17

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Foto und Kommentar von Heiko F.
Es geht um das Rücklicht der S-Bahn. Das gibt es mittlerweile dauernd. Das ist ungefähr so wie bei den Signalleuchten, die erst gewechselt werden, wenn auch die Sicherheitsbirne durchgebrannt ist. So eine Birne rechtzeitig wechseln ist doch irgendwie sinnvoller als vieles andere was die Bahn mit ihrem Geld so macht.“


Memory 38
Donnerstag 13. März 18:53
Aus den Tiefen meiner Website -
ARCHIV - tauchte ein Dokument von 2009 auf zum Thema „Lügenpresse“ als Ergänzung vom Blogeintrag von gestern. Andreas Böhme zeigt sich auch hier polemisch und mit haarstäubend falschen Behauptungen. Das prägt dann die Meinung der unkritischen Leser im Ländle.


Der Unterschied
Dienstag 11. März 11:04

img_6200 Foto S.B. von gestern, 10.3.14
Die Hamburger Elbphilharmonie ist eines der aktuellen Großprojekte, bei dem Bauzeit und Kosten völlig aus dem Ruder gelaufen sind. Aber schließlich bekommen die Hamburger ein spektakuläres Konzerthaus, für das ein großer Bedarf besteht. Bei Stuttgart 21 dagegen tritt eine fundamentale Verschlechterung des Bahnverkehrs ein im Hinblick auf Reisekomfort und Bahnhofsleistung; das Projekt richtet großen Schaden an. .




"nicht unüberwindbar"
Montag 10. März 10:06
Stuttgarter Nachrichten: Das Regierungspräsidium Stuttgart (RP) sieht beim Projekt Stuttgart 21 „keine unüberwindbaren Hindernisse“ für eine verdoppelte Grundwasserentnahme aus dem Schlossgarten. Es empfiehlt dem letztlich entscheidenden Eisenbahn-Bundesamt (Eba) die Freigabe der Bahnpläne, jedoch mit „zahlreichen Nebenbestimmungen und Auflagen“.
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Leserkommentar von S.B.: „Nicht unüberwindbar“ ist ein Ergebnis, das nichts Gutes verheißt. Und dann die dazu nötige DB-Projektbau als Vollstrecker von „zahlreichen Nebenbestimmungen und Auflagen“, dieselbe Firma, die drei Entgleisungen an derselben Kurve produziert hat. Wer im Regierungspräsidium kann das verantworten? Ist es wie üblich ein noname-team unter der Vorgabe der Projektförderpflicht durch parteiische Politiker wie FDP-Schmalzl, bei denen Gesichtsverlust beim Scheitern des „Wurmbaus zu Babel“ droht? (siehe www.metropolis21.de) „Nicht unüberwindbar“ = Verantwortungslosigkeit?


3 Tage HH
Sonntag 09. März 23:45
Meine These: „Es gibt ein Leben außerhalb Stuttgart 21“ Zum Beispiel in Hamburg. Aber die Nachrichten aus Stuttgart werden gelesen (Zerstörungen Leuzesteg…) und das Blog müssen sein. Tatsächlich? Zwei Wochen Internet- und S21- Fasten in einer einsamen Naturlandschaft sind eine starke Verlockung.


passender Hintergrund
Samstag 08. März 23:48

neueres Pressefoto

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Das „Schwindelbild“ vom Stuttgarter Rathaus hängt auch im Pressekonferenzraum des „Kommunikationsbüros“ der Bahn; meine kritische und detaillierte Analyse dieses Bildes kommt im Vortrag „Die Stadt wird schöner“.

barrièrefrei in der Praxis
Freitag 07. März 18:41
Seit dem 19. November 2013 ist der Aufzug zum Bahnsteig 2 in Mössingen außer Betrieb. Alle Reklamationen (Rollstuhlfahrer Rudolph) waren vergeblich. Die DB Bahn ist kundenunfreundlich und nimmt auf die Bedürfnisse von Behinderten, Alten und Mütter mit Kinderwägen keine befriedigende Rücksicht. Statt funktionierender Infrastruktur wie eine schnelle Reparaturmannschaft für Aufzüge und Rolltreppen werden die Milliarden lieber in unnütze und schädliche Großprojekte wie vor allem Stuttgart 21 verschwendet. Schande und Pfui den Verantwortlichen!

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Demoplakat Rosenmontag
Donnerstag 06. März 19:04

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Poster von C. D.


ausnahmsweise aufgewärmt
Mittwoch 05. März 11:18
Die Kommentarspalten in der Presse geben oft interessante Informationen neben viel Polemik und Müll. Auch ich beteilige mich daran gelegentlich - mit Klarnamen -, so gestern in der Waiblingen Kreiszeitung um 20:36, die „Ingenieure22“ um 12:44. Ist das unnütze Zeitverschwendung? Vielleicht! Aber ich glaube, dass Goethe recht hatte mit seiner Reflexion, und der Blogeintrag von Sylvester 2013 sei ausnahmsweise ganz zitiert:

"Es ist mit Meinungen, die man wagt, wie mit Steinen, die man voran im Brett bewegt; sie können geschlagen werden, aber sie haben ein Spiel eingeleitet, das gewonnen wird."
(Aus: Maximen und Reflexionen. Eigenes und Angeeignetes in Sprüchen.“)
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S.B. Mein täglich geführtes Internet-Tagebuch (Blog) www.metropolis21.de ist am 1.1.2009 begonnen worden und enthält „Eigenes und Angeeignetes“. Fünf Jahre Meinungen in Form von kommentierten Informationen, Glossen, Satiren, Bildern und Zitaten. Ich bin überzeugt, auch „sie haben ein Spiel eingeleitet, das gewonnen wird.“ Die Hybris der Betreiber von S21 wird im Desaster enden - bereits heute liegen Merkmale des Scheiterns offen, bemäntelt durch parteiische Medien und politischen Druck.



Schandi! Schando!
Dienstag 04. März 21:22
Die Reutlinger Narren rufen so wie im Blogtitel steht und bei meiner Demorede gestern zitiert. Hier das Video, die Büttenrede beginnt etwa bei Minute 11:30.


Montagsdemo, meine Büttenrede
Montag 03. März 13:14
Narri narro! Meine Demorede zum Rosenmontag handelt vor allem von den „21 guten Gründen für Stuttgart 21“. Seit Anfang 2009 habe ich diese Werbeschrift aufs Korn genommen und alle 21 Gründe analysiert und kommentiert, natürlich subjektiv aus der Sicht eines Kopfbahnhoffreundes. Hier ist alles zu finden. Schandi Schando! (Narrenruf aus dem Ländle).


Narri narro! Herzliche Einladung!
Sonntag 02. März 08:44
Die Kampagne Hoffnungsfroh lädt ein: Trotz Stadtzerstörung, Parkrodungen, Enteignungen, machtpolitischer Willkür und Ignoranz lassen wir uns das Leben nicht vermiesen und laden euch und eure Freunde, Bekannten und Familien zum 4. Politischen Rosenmontagsumzug ein. Treff 3. März um 16.30 Uhr am Wilhelmsplatz in Stuttgart (Mitte)

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Die Ereignisse der letzten 12 Monate sollten genug Stoff bieten um eurer Kreativität, Freude, Frust, Wut oder was auch immer Ausdruck zu verleihen. Kommt alle und verteilt die Nachricht bitte über alle Kanäle, die euch zur Verfügung stehen. Danach, gegen 17.00 Uhr gehts los zur ...
212. Montagsdemo am 3. März. –  18h auf dem Schlossplatz !! (weil Marktpatz belegt mit Guggenmusik)

  • Siegfried Busch, Blogger, Metropolis 21

  • Musik: Voz das Flores; Samba Tango // (oder Capella Rebella)

  • Peter GrohmannDie Anstifter

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Herzliche Einladung zu meiner ersten Büttenrede. Meine Themen sind
- die blauen Rohre
- der Demoruf Lügenpack
- die „21 guten Gründe für Stuttgart 21“
(Werbebroschüre seit 2008)

Et tu?
Samstag 01. März 17:07
LGPCK: Et tu, Stumpfé? (Tu sowieso, Mappé!)
(
Bericht in der Stuttgarter Zeitung)
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„Nach Notizen von leitenden Beamten hat „die oberste politische Ebene“ rigide Vorgaben gemacht. Dies hatte der damalige Stuttgarter Polizeipräsident Siegfried Stumpf stets abgestritten und die alleinige Verantwortung für den Einsatz übernommen. Der Polizeieinsatz zur Räumung des Schlossgartens für die Baustelle des geplanten Tiefbahnhofs war aus dem Ruder gelaufen und als „Schwarzer Donnerstag“ bekanntgeworden.“



Scherzfrage
Freitag 28. Februar 23:31
Herr Wolfgang Einbruchswerkzeug, wer ist das?
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Harmloser Faschingsscherz aus einer Mail von heute.



Nebelkerzen
Donnerstag 27. Februar 10:22
StN vom 16.2.2010: „Nach derzeitigem Stand kostet die Trasse 2,025 Milliarden Euro. So wurde es im April 2009 vertraglich zwischen der Bundesrepublik Deutschland, der Deutscher Bahn AG und dem Land Baden-Württemberg vereinbart.“

StZ am 27.2.2014: „Die Bahn veranschlagt die Neubaustrecke mit Kosten von 3,26 Milliarden Euro.“

Noch ein Hinweis: Bereits im Dezember 2009 schätzten Experten aufgrund der Kosten bei der bereits realisierte Strecke Nürnberg-Ingolstadt auf 3,8 + x Milliarden. Doku zur Neubaustrecke im
ARCHIV.

Das „Kommunikationsbüro“ geht von
extrem schön gerechneten Zahlen aus und zündet wie meist Nebelkerzen zur üblichen Schönfärberei.


Die Mitte der Stuttgarter Gesellschaft
Mittwoch 26. Februar 15:37
Offener Brief von Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer zur skandalös-tendenziösen Berichterstattung im Deutschlandfunk (siehe Blogeintrag 24.3.2014 „Pfui Spinne“):
„Einige von Herrn Brandt angeführte Aussagen sind schlicht falsch: Dazu gehört z.B. die Aussage von Herrn Brandt, „so kommt der größte Teil der aktiven Bahnhofsgegner heute nicht mehr aus der Mitte der Stuttgarter Gesellschaft“. Er kennt nicht die vielen aktiven Gruppen, z.B. Architekten gegen S21, Ingenieure gegen S21, Christen gegen S21, Wikireal, Kaktusgruppe in der IHK-Stuttgart usw.. Weiter behauptet Herr Brandt, dass das Projekt schon für jedermann sichtbar wäre. Offensichtlich kennt er weder den Umfang noch den Stand des Projektes.“
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Kleine Korrekturen: Redakteur Brandt muss die angeführten Gruppierungen kennen, sonst wäre er für einen Bericht völlig disqualifiziert. Er
nennt nur diese Gruppen nicht, die bei „Alle gegen S21“ zu finden sind. Berichtigung: die ArchitektInnen nennen sich nicht „gegen S21“, sondern „für K21“ . Weitere immer noch sehr aktive „bürgerliche“ Gruppen gegen S21 sind die Juristen, die „Tunnelbohrer“ (nächstes Treffen 10.3.14!) usw.! Rund 200 Websites!
Das Projekt ist aber tatsächlich in Stuttgart sehr gut sichtbar, vor allem durch die blauen Rohre und auch durch den demolierten Hauptbahnhof. Dass erst vielleicht 5 % von S21 verbaut wurde, weiß der uninformierte Bürger nicht, auch nicht, dass der Ausstieg Milliarden einsparen könnte und die mögliche Alternative eine weitaus besseren Bahn ermöglicht als das Looser-Projekt, das ins absehbare Desaster führt.


gefährliche Wahrheiten
Dienstag 25. Februar 14:18
INFO-Mail von heute:
„Die Flyeraktion* wurde in einer U-Bahn vom Sicherheitsdienst und Polizei verhindert, es wurden aber dann auch die Passagiere daran gehindert, Flyer entgegenzunehmen. Wie gefährlich müssen unsere Informationen für die Betreiber von S21 sein?“
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Flyer* zur Aufklärung „Stadtbahn fährt ins Chaos“ (Blogeintrag 21.2.13)



Pfui Spinne, Deutschlandradio manipuliert!
Montag 24. Februar 12:56
„Doch hier manipuliert das Deutschlandradio in einer Art und Weise, wie man es ihm nicht zugetraut hätte. Denn die eingespielten Lügenpack-Rufe (hier ab Minute 13:50) gab es bei dieser 208. Montagsdemo, auf der Peter Conradi seit langem einmal wieder aufgetreten ist und auf die sich die Zitate beziehen, gar nicht. Das heißt, die Radioredakteure haben von einer anderen Montagsdemo die Aufzeichnungen der Lügenpack-Rufe, die in einem ganz anderen Zusammenhang entstanden sein müssen, in diesen Bericht montiert, um bewusst falsche Aussagen mit O-Tönen zu untermauern. Dieses Vorgehen kann man nicht anders als Betrug und bewusste Täuschung nennen.“
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Aus dem
Kommentar von Zwuckelmann zum mehr als tendenziösen Bericht des Deutschlandradios.
Gehört die Redaktion des Deutschlandfunks auch zum „Lügenpack“?



Rohrgedichte (6)
Sonntag 23. Februar 10:17
„Was kein Kanonen-Rohr im Weltkrieg geschafft,
Die Rohr-Manager haben es fertig gebracht!
Der Bahnhof ist ein Rohr-Krepierer,
Stadtbild und Park sind die Verlierer.“
(unter Verwendung einer Strophe von Eckart Schäffer)



Kollateralschäden
Samstag 22. Februar 23:44

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Der Neckartalweg heißt so, weil der Radweg den Neckar entlang geht. Nun soll er 7 Jahre (+) gesperrt bleiben und auf Umwegen durch Wohngebiete führen.
Für einen schlechteren Bahnverkehr im „öffentlichen Interesse“... Längst widerlegte Behauptung!


Bogen überspannt
Freitag 21. Februar 21:55
Flyer der Aktion Aufklärung der Stadtbahnnutzer

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Ob die Oberen der Stadt samt Gemeinderat den offenen Bau des Nesenbachkanals hinnehmen und die U-Bahn-Nutzer ins Leiden schicken? Das Projekt Stuttgart 21 ist nicht wichtiger als das Wohl der Stadt und seiner Bürger! Der Bogen der Zumutungen ist überspannt. Ein „Endsieg“ von Stuttgart 21 wird eine schlimme Niederlage, deshalb schleunigst stoppen, die entstandenen Verluste tragen und dadurch viel größere Milliardenverluste vermeiden zugunsten einer besseren Bahn. Oben bleiben!


Wie gut!
Donnerstag 20. Februar 23:55
SWR Landesschau: Ein Brand in einem Straßenbahn-Tunnel hat in Stuttgart einen großen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Zwischen den Haltestellen Hauptbahnhof und Börsenplatz war gegen ein Uhr eine Lüftungsanlage in Flammen aufgegangen.

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In dem Tunnel war es zu einer starken Rauchentwicklung gekommen. Rund 50 Feuerwehrleute und Sanitäter eilten am frühen Donnerstagmorgen zu der Brandstelle. Die 25 Bauarbeiter, die unter der Erde im Gleisbereich beschäftigt waren, konnten unverletzt ins Freie flüchten. Notärzte untersuchten die Männer. Die Arbeiter kamen mit dem Schrecken davon. Einsatzleiter Jürgen Rembold von der Stuttgarter Feuerwehr vermutet Funkenflug bei den Gleisbauarbeiten als Brandursache. Die Höhe des Schadens ist noch unklar.
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Wie gut, dass es im Tiefbahnhof und den angeschlossenen 62,8 km Tunnelstrecken nicht brennen wird (?), der Bahnverkehr könnte sonst zusammen brechen und viele Menschen zu Schaden kommen. Deshalb lieber „Oben bleiben“!

ethische Verantwortung
Mittwoch 19. Februar 15:21
Pfarrer Martin Poguntke in der Waiblinger Kreiszeitung vom 24.1.2014:

„Selbst wenn 90  Prozent für Stuttgart 21 gestimmt hätten – eine Bewegung, die erkannt hat, wie schädlich dieses Projekt ist, muss doch weiterarbeiten. Wir können doch unsere Haltung nicht an der Mehrheit ausrichten. Der Tiefbahnhof führt zu einem Gleisrückbau und wird auf Dauer verhindern, dass ein so guter öffentlicher Personen-Nahverkehr möglich ist, wie wir ihn bis vor kurzem noch hatten – und für die Zukunft notwendige Erweiterungen werden schon gar nicht mehr möglich sein. Wenn hervorragende Fachleute derart differenziert die Schwachstellen, ja Lügen dieses Projekts entlarvt haben, dann müssen wir demonstrieren, weil wir die ethische Verantwortung haben.“



falsche Prognosen
Dienstag 18. Februar 13:08
2010-09-27
Klar ist doch: Die Bahn überlebt, wenn Stuttgart 21 nicht gebaut wird.
Aber Stuttgart bleibt dann eben eine Provinzstadt ohne Potenzial. (Dürr, DB)

2010-09-10
"Käme es allerdings zu einem Baustopp, dann hieße das auch: Stuttgart 21 ist
gestorben.“ …
Baden-Württemberg wäre dann abgehängt. (Teufel CDU)
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S.B.: Diese Drohungen sind nicht eigentlich „Lügen“. Sie stehen aber bei den „Stuttgart 21 Lügen“, weil es falsche Prognosen waren..


Stuttgart 21 gespiegelt (2)
Montag 17. Februar 18:58
Das
Landesarchiv Baden-Württemberg bringt seit 2013 eine Webdokumentation Stuttgart 21. Mein Blog Metropolis21 wurde bis jetzt zwei mal „gespiegelt“, Stand 8.4.2013 und Stand 8.10.2013.

Die Werbeschrift „21 gute Gründe für Stuttgart 21“ findet sich acht mal „gespiegelt“ ab 2010. (Grundlage der Spiegelung, Original Verlag 07.10.2010 zum archivierten Objekt)
Der Vergleich der ersten Auflage mit der fünften von 2014 zeigt manche Änderungen in Details.

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Dieses Bild findet sich in neuen Auflagen nicht mehr.

Das Werbeheft „21 gute Gründe für Stuttgart 21“ ist Ende 2013 aus dem Verkehr gezogen worden, im Landesarchiv bleibt es aber auf Dauer dokumentiert.
.


Die Baumpaten erinnern
Sonntag 16. Februar 15:43
Poster zum 2. Jahrestag der Parkzerstörung am 14.2.2014 von C.D.

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„Die Täter, die den Schlossgarten roden ließen, brauchen Rechtfertigung. Sie dürsten nach einer Baugrube, nach einem Wasserloch in der selbst angerichteten Wüstenei. Unumkehrbarkeit – das ist der Traum von Despoten, den inzwischen auch einige Demokraten herbeisehnen.“

„Anmerkungen zur größten Schande Stuttgarts“ mit Fotos
hier lesen

Lohnschreiber?
Samstag 15. Februar 11:04
...„Keine Naturgesetze, aber bei S21 gut zu beobachten: Gier/Profit frisst Verstand und Macht/Mehrheit kommt vor Vernunft.“... (aus einem Zeitungskommentar von S.Busch)
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Vermutete „Lohnschreiber“ oder Profiteure von S21 in den Kommentarspalten der der Stuttgarter Zeitung heißen zum Beispiel Klaus Bahner, Ewald Moses, Horst Kevin, dan cortez und Paul Peter. Ihre Leserkommentare spiegeln die durchsichtigen Versuche, Stuttgart 21 schön zu reden und die Kritiker mundtot zu machen. Der Stil der pro-S21-Kommentare ist dabei oft überheblich bis beleidigend. Als Beispiel ein aktueller Kommentarwechsel meiner (eher seltenen) Kommentare mit „Paul Peter“ (
hier lesen), siehe auch die Zusammenstellung von Prof. Manfred Fischer und der Blogeintrag vom 6.2.2014.


Bahn geht auch anders
Freitag 14. Februar 07:22
Gestern Zugfahrt Mössingen nach Zürich und zurück:

Deutsche Bahn: Züge teils alt, schmutzig, laut und unpünktlich (Anschluss in Singen verpasst)
Schweizer Bahn: Züge neu, sauber, leise und pünktlich
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Kommentar: eine andere Bahnpolitik tut not. Das Großprojekt Stuttgart 21 ist unwirtschaftlich und steht einer besseren Bahn im Wege.


Uhren in Bahnhöfen der DB-AG (6)
Donnerstag 13. Februar 21:41
Heute früh 5:12 Uhr in Mössingen, Bahnsteig 1

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nicht realisiert
Mittwoch 12. Februar 11:30
Die IHK Stuttgart ist für Stuttgart 21, aber „die Ergebnisse der Schlichtung müssen bei der Realisierung berücksichtigt werden (Positionspapier 13.07.13):

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(Foto S.B. von einer Kopie)

Alle Forderungen sind inzwischen hinfällig oder offen:
Leistungszuwachs 30%
kein Notfallkonzept für die S-Bahn in Sicht
Verkehrssicherheit im Bahnhof mangelhaft
Vorschläge der Feuerwehr noch nicht alle umgesetzt
Erhaltung der Gäubahn gestrichen



„Polizei isch Lumperei“ (trad. Kindervers)
Dienstag 11. Februar 17:06
Straßensperre mit einer Polizeikraft zirka alle 5 Meter:

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“Entgegen der Anmeldung durfte der Demozug nicht vor dem Innenministerium enden. Die Polizei versperrte den Zugang zum angemeldeten Ort – mit dem Ergebnis, dass die Demoteilnehmer die Versammlung nur über eine unebene, matschige und schlecht beleuchtete Baufläche mit anschließenden Treppen verlassen konnten. Einen behinderten- und altengerechten Ausgang gab es nicht, der Weg zur nahegelegenen Stadtbahnhaltestelle Neckartor wurde von der Polizei komplett versperrt. Gegen diese kurzfristige und unzumutbare Änderung wird Beschwerde eingelegt.”
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Kommentar S.B.: Nach meiner Erfahrung ist die Polizei korrekt, freundlich und gibt sich neutral. Dass es gestern schief gelaufen ist, liegt wohl an einer Anordnung der Polizeiführung oder von einem städtischen Amt, die unbedacht war. Schikane als Absicht möchte ich nicht annehmen.
Mehr über die gestrige Montagsdemo
hier lesen.

Genug gelogen, Grube!
Montag 10. Februar 14:39
Demoplakat von C. D. für die heutige Montagsdemo.

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Kapazität kleiner, Baumafia hat die Politik dominiert
Sonntag 09. Februar 13:32
Prof. Monheim, Verkehrsplaner in einem ZDF-Video:

„Ohne die Baumafia würde es Stuttgart 21 zum Beispiel nicht geben. Stuttgart 21 ist erfunden worden von der Bauwirtschaft… Am Ende wird aber die Kapazität dieses Knotens kleiner sein als sie vorher war. Also wir schmeißen ganz viel Geld zum Fenster raus… um den Verkehr… am Ende zu verschlechtern… Die Bürger sind sehr viel weiter als die Politik.“


Stuttgart 21 gespiegelt (1)
Samstag 08. Februar 14:42
Das
Landesarchiv Baden-Württemberg bringt seit 2013 eine Webdokumentation Stuttgart 21. Mein Blog Metropolis21 wurde bis jetzt zwei mal „gespiegelt“, Stand 8.4.2013 und Stand 8.10.2013.


Uhren in Bahnhöfen der DB-AG (5)
Freitag 07. Februar 10:46
Uhr über dem Haupteingang Bahnhof Mössingen. Das Bahnhofsgebäude wurde längst verkauft an eine Investmentgruppe und inzwischen an einen unbekannten Käufer weiter verscherbelt. Der Fahrkartenverkauf soll auch eingestellt werden; die Bahn wird immer kundenunfreundlicher und schäbiger. Der Bahnvorstand kommt seiner Kernaufgabe „Zugverkehr“ mangelhaft nach, aber die Gehälter der Bahn-Führungskräfte sind seit der Bahnreform um das Zwanzigfache gestiegen (nach ARD plus-minus).

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Foto S.B. am 6.2.2014


Ehrliche Antwort auf Fake
Donnerstag 06. Februar 14:54
„Vertrauen muss man sich verdienen. Genau das hat die Bahn bisher versäumt. Zu viele Mitteilungen haben sich als falsch erwiesen. Das betrifft zum Beispiel die Ankündigungen zum Baufortschritt, die sich als zu optimistisch erwiesen, die Aussagen über eine gute Planung und vieles mehr. Was die Kosten von S 21 betrifft, so hat die Bahn jahrelang die Öffentlichkeit an der Nase herumgeführt.“ (Kommentar von Paul Stefan Schulze auf Fake-Kommentar 5.2.2014)
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Narri - narro: Verwirrspiel in den online-Foren der Presse unter Verwendung von falschen Namen.
Hier steht eine Abfolge typischer Kommentare in der Stuttgarter Zeitung mit der Darstellung des Problems durch Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer.


"Die Stadt wird schöner" (5)
Mittwoch 05. Februar 21:03
Mittlerer Schlossgarten, Bereich vor dem Planetarium

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Foto S.B. am 1. Februar 2014


Hochpumpen für immer?
Dienstag 04. Februar 11:51

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In der Printausgabe der Stuttgarter Zeitung war diese Skizze (hier bearbeitet) zu sehen. Muss am „Unterhaupt“ ein Rührwerk mit Pumpen auf Dauer tätig sein? Aber noch ist die Erlaubnis für den Dükerbau nicht in Sicht und dürfte bei Genehmigung für einen kleinen Aufstand der friedlichen Stuttgarter sorgen.


Geldbeutel schonen
Montag 03. Februar 23:49
„Die Bahn schont Ihren Geldbeutel“, so die Aufschrift auf einer Lok im Münchener Hauptbahnhof.

Meine heutige Fahrt von Tübingen nach München kostete bei „DeinBus.de“ 13 Euro.
Der IC hätte 53.-, der ICE 67.-Euro gekostet. Wer keine Bahncard besitzt, wird seinen Geldbeutel vermutlich mit Busfahrten schonen und selbst bei einer Bahncard 50 ist die Bahn noch doppelt so teuer.
Mehr Verkehr auf die Schiene?


Fassadismus?
Sonntag 02. Februar 11:28
Was wird erhalten bleiben von der Bahndirektion? Ein leer bleibender Fassadenbau, „…etwa zwei Drittel des verbliebenen Gebäudes“? Die Sicherung „soll im Juni mit dem Abbau des Eingangsportals beginnen“! Wird das Portal später wieder in die Fassade eingefügt? Wird dies dann der versprochene „Erhalt der Bahndirektion“, Herr Baubürgermeister Hahn?
Zitate aus
Stuttgarter Nachrichten.


haarsträubend
Sonntag 02. Februar 11:17
Der Artikel online/print in den Stuttgarter Nachrichten zum Erhalt der Bahndirektion ist identisch im Text, nicht aber im Bild. Online steht ein jammervolles Foto der „ehemaligen Bahndirektion“, bereits um spätere Anbauten „zurückgebaut“, in der Printausgabe diese Architetkurzeichnung:

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Die geplante Aktion sei „bautechnisch problemlos“ (die Zusatzinformation steht im Artikel auf der Titelseite derselben Print-Ausgabe: „aber in dieser Größenordnung hat es das noch nicht gegeben“). Irgendwie erinnert das Vorhaben an ein futuristisches Schilda.


heute blogfrei, morgen Doppelblog
Samstag 01. Februar 23:36

Vandalismus?
Freitag 31. Januar 12:11
Aufzug S-Bahn Universität seit Monaten defekt (siehe Doku mit Foto im Blog vom 28.1. „Barrièrefreiheit“)

Bahnsprecher Werner Graf zu
BILD: „Wir bedauern sehr, dass diese Anlage oft gestört ist. Hier handelt es sich um Vandalismus.“

„Der Grund für die Betriebsstörung ist laut Bahn ein defekter Frequenzumformer. Ein Ersatzteil sei sofort bestellt worden, jedoch sei zunächst das falsche Teil geliefert worden. So habe sich die Reparatur erheblich verzögert.“ Auskunft der Bahnsprecherin Monika Seifert lt.
Stuttgarter Zeitung von heute.
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Kommentar S.B.: Bei der Bahn ist Chaos allerorten. Verantwortlich: Bahnchef Grube.



"es dreht mir den Magen um"
Donnerstag 30. Januar 14:40
E-Mail aus Frankreich:
„Ich verhehle nicht, dass ich an mein ehemals sehr geliebtes Stuttgart gar nicht mehr denken mag vor lauter inneren Schmerzen. Es dreht mir sprichwörtlich den Magen um. Immer mal wieder frage ich, ob ich nicht mehr und vor allem anderes hätte tun können, um das große Unglück abzuwenden, das unsere Stadt getroffen hat.“


Frustventile
Mittwoch 29. Januar 23:11
Aus einer E-Mail-Zuschrift:
-Pfuschgart

-Mauschelgart
-Futschgart
-Murksgart
-Dumpfgart


Sogenannte Barrièrefreiheit in der Praxis
Dienstag 28. Januar 13:56
Aufzug S-Bahn Universität

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BILD: Die (Kinderwagen-)Mütter haben jetzt eine Unterschriften-Liste, eine so genannte Online-Petition, ins Internet gestellt. Sie fordern: Wir zahlen fürs Ticket, dann muss auch die Infrastruktur funktionieren.

Bahn-Sprecher Werner Graf zu BILD: „Wir bedauern sehr, dass diese Anlage oft gestört ist. Hier handelt es sich um Vandalismus.“ Jetzt müsse man auf die Lieferung eines speziellen Bauteils für die Reparatur warten.
Insgesamt betreiben Bahn und Stadt 338 Aufzüge und Rolltreppen in der Region. Täglich gibt‘s bis zu 20 Störungen (z.Z. u.a. Leonberg, Tamm, Sillenbuch).
Graf: „Die meisten Schäden passieren durch mutwillige Zerstörung und technische Defekte. Jährlich müssen wir 1,2 Mio Euro investieren.“ Bei der Stadt sind´s 1,5 Mio Euro.
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Kommentar S.B.: Der monatelange Ausfall eines Aufzugs ist unentschuldbar, Vandalismus eine billige Ausrede. Die Bahn versagt allzu oft bei Rolltreppen und Aufzügen, der Bahnkunde wird lieblos abgefertigt. Barrièrefrei ist bei der Bahn nur ein missbrauchtes Wort, „Bahn-Sprech“. Der S21-Bahnhof soll barrièrefrei werden, der Kopfbahnhof sei es nur bedingt. Hohn und Spott und gellende Pfiffe für die Planer und Werber für Stuttgart 21!


"Halsfesselfrauen"
Montag 27. Januar 12:30
Myriam Rapp: „Wir wollten ein Zeichen setzen mit einer symbolischen Handlung, um zu zeigen, wie ernst es uns ist, den denkmalgeschützten Südflügel vor dem Abriss zu bewahren.“

Nina Picasso: „Der Anlass für unsere Ankettaktionen waren damals die Fortführung der unwiederbringlichen Zerstörung eines Großteils des Schlossparks mit jahrhundertealten Bäumen und des Abrisses des Südflügels.“

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Nina Picasso und Myriam Rapp ketteten sich vor der Zerstörung mit Fahrradbügelschlössern am Südflügel und im Park an einem Baum an. Ihre Beweggründe und Erlebnisse mit der Polizei schilderten sie vor Beginn der Berufungsverhandlung im Landgericht. Es ist
hier dokumentiert.


liederlich
Sonntag 26. Januar 14:18

Ab Minute 1:04 sprach gestern in der Sendung "Klassik extra" als Gast im Studio der bekannte Architekt und Stadtplaner Prof. Arno Lederer ausführlich über Stuttgart 21 (ca 7 Minuten). Falls der Link nicht mehr funktioniert, bei der SWR2 Mediathek „Arno Lederer“ eingeben und Treffpunkt Klassik auswählen.


Arno Lederer hat die Preisentscheidung für den Ingenhoven-Entwurf S21 mitgetragen.
... "nun hat sich aber hinterher herausgestellt, dass die Technik doch viel schneller weiter kam...damals hat man noch die Züge reingefahren mit der Lokomotive, umgehängt, Lokomotive rückwärts rein, ... die Denkmalspflege, hat man uns gesagt, hat das Haus frei gegeben...und dann merkt man hinterher, dass so manches nicht stimmt, wie die Frage der Denkmalspflege... man hätte sehr wohl die Flügel unterfahren können .... habe mich davon distanziert ... es ist einfach eine liederliche Weiterentwicklung des Projekts... da fragt man sich natürlich, welche Arroganz besitzt ein Bauherr, der auf einem Entwurf sitzen bleibt, der Mitte der 90-er Jahre angefertigt wurde.... man hat auf niemand gehört, auf die Fachleute nicht wie auch auf die Leute, die man Mutbürger nennt...  das Verhalten der Bahn ist einfach liederlich, ich muss das so sagen... dieser Umgang mit der Bevölkerung, der Umgang mit der Stadt und das Verhalten des Bauherrn, der Bundesbahn, den find ich unter aller Kanone..."


S-21-Tragödie
Samstag 25. Januar 23:19
Und was haben sich eigentlich die Spitzen von CDUSPDFDPFWV dabei gedacht, als diese das S-21-Abenteuer beschlossen und besiegelt haben? Jetzt wird hier das ganze Ausmaß der S-21-Tragödie auch für die hunderttausende tagtäglich betroffenen Fahrgäste der SSB so richtig spürbar! Welch` ein Fortschritt, dieser Tunnelbahnhof!“
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Schluss des Redebeitrags von Hans Heydemann auf der heutigen „Laufdemo“ am Pariser Platz. Ganze Rede:
SSB-Chaos Laufdemo 25.1.14


Grube-Sprüche (2)
Freitag 24. Januar 23:47
Der Bahnvorstand argumentiert wie Lieschen Müller und vergisst dabei, dass der Kopfbahnhof Stuttgart 2010 trotz Lieschen Müller = Grube der pünktlichste Großstadtbahnhof Deutschlands war, und danach hinter Leipzig auf dem zweiten Platz. Grube hat - das beweist seine Rede in der
Sendung vom Donnerstag, 9.9.2010 | 10.00 Uhr | SWR1 Baden-Württemberg wenig Wissen vom Stuttgarter Bahnhof oder er will die Radiohörer für dumm verkaufen.

grube

Tondatei 17 Sekunden original Grube


Landesstaubstadt Schuttgart
Donnerstag 23. Januar 21:10
„Schuttgart“ auch zu ersetzen durch
Kaputtgart
Korruptgart
Investgart
Rutschgart
Ödgart
Tristgart
Schildagart

(gefunden bei den „Parkschützern“)


Lug und Trug der Bahn-AG
Mittwoch 22. Januar 10:11
„Diese Liste datiert  vom 25.3.2011 ist der unwiderlegbare Beweis dafür, dass die Bahn bereits 8 Monate vor der Volksabstimmung  (28. November 2011) sehr wohl von  den erheblichen Kostensteigerungen bei S-21 wußte, dies jedoch vor der Öffentlichkeit vertuschte und so mit der Falschaussage "der Kostendeckel von 4,5 Milliarden Euro gilt" vor der Volksabstimmung einen ungeheuren Kostenbetrug beging. Die Mehrkosten aus dieser "Liste  der 121 Risiken" getraute sich der DB-Vorstand erst am 12. Dezember 2012 -  ein Jahr nach der Volksabstimmung - gegenüber der Öffentlichkeit einzuräumen.“ (Zitat Heydemann)
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Dipl.-Ing. Hans Heydemann: „Ich weise noch mal hin auf den Lichtbilder-Vortrag über die  "
Liste der 121 Risiken bei S-21", den ich am Mittwoch, den 29. Januar 2014 um 19.00 Uhr im Bürgerhaus in Stuttgart-Feuerbach, Stuttgarter Str. 15 zusammen mit Wolfgang Kuebart von den Ingenieuren22 halten werde.


Uhren in Bahnhöfen der DB-AG (4)
Dienstag 21. Januar 20:34

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Seit über zwei Wochen zeigt die Uhr in der Bahnsteighalle 12 Uhr, zweimal am Tag geht sie eine Minute lang genau.
Ein Armutszeugnis und der Beweis: die Bahn ist krank.



Blick hinter den Bretterzaun
Montag 20. Januar 14:31

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Die Bahn mutet ihren Kunden im Kopfbahnhof seit dem neuen Querbahnsteig lange Wege zu („Der Bahnkunde als Feind“), die von Bretter-Bauzäunen flankiert sind. Dahinter ist „entkernt“: Glas und Schienen sind weg. Bonjour tristesse.
Aktuelle E-Mail: War vorhin am Bahnhof, habe mit Entsetzen gesehen, wie die inzwischen mit dem Abreißen des Bahnhofsdaches zugange sind; am Gleis 16 ist bis zum neuen Quersteig schon alles weg!



Unsere Vielfalt ist unsere Stärke.
Sonntag 19. Januar 21:28
Aufruf von Martin Poguntke an das Aktionsbündnis und alle freien Widerständler gegen Stuttgart 21:
Erhalten wir diese Vielfalt – auch wenn wir dabei mit Aktionen identifiziert werden, mit denen wir nicht identifiziert werden wollen! Das sollten wir aushalten – um der Sache willen! (ganzer offener Brief hier)



Sandkörner
Samstag 18. Januar 13:04
Wolfgang Sternsteins Rat an die S21-Bürgerbewegung:
“Wir wollen versuchen, möglichst viele Sandkörner in die eine Waagschale zu werfen, in deren anderer das Bleigewicht des staatlichen und gesellschaftlichen Unrechts liegt. Irgendwann, das ist mein fester Glaube, werden die Sandkörner das Bleigewicht aufwiegen, so dass die Waagschale sich langsam hebt. Es kommt also darauf an, unermüdlich solche Sandkörner in die Waagschale zu werfen.“
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Mehrere Sandkörner sind der
Offene Brief Sternsteins an Bundeskanzlerin Merkel. (gerne weiter verbreiten!) Sandkörner = Tropfen, die das Fass zum überlaufen bringen.


Fahrtziel korrekt angezeigt...
Freitag 17. Januar 22:57
…im Regionalexpress nach Schuttgart Hbf:

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Grube-Sprüche (1)
Donnerstag 16. Januar 14:04
Interview mit Herrn Grube in der Reihe SWR1-Leute aus dem Jahre 2010. Sendung vom Donnerstag, 9.9.2010 | 10.00 Uhr | SWR1 Baden-Württemberg

Tondatei 5 Sekunden:

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Drei Möglichkeiten:
1. Dr. Grube wurde von Mitarbeitern des Bahn-Projekts informiert, die das selbst geglaubt haben und er hat es arglos weiter gegeben.
2. Die Information war absichtlich falsch aus Gründen der Projekt-Durchsetzung.
3. Dr. Grube war sich klar darüber, dass er die Unwahrheit sagt.


Schade!
Mittwoch 15. Januar 16:28

Zur aktuellen Situation des „Aktionsbündnis’ gegen S21“ (
Stuttgarter Nachrichten) die Stimme eines Projekt-S21-Insiders und -Gegners:
„In der Protestbewegung ist der Wurm drin. Schade, aber die Hardliner reiten halt weiter ihr eigenes Pferd.“
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Meinung S.B.: Die CDU und andere „75%ler“ (politische Mehrheit für S21) frohlocken über das schlechte Image der Montagsdemos und erhoffen sich Erfolg bei den Wahlen. Es wäre klug und zweckmäßig, die Demos umzuplanen, keine Hauptverkehrsstraßen mehr zu blockieren und den Marktplatz als vorläufigen Demo-Ort zu akzeptieren.



Resignation?
Dienstag 14. Januar 13:50

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Der Philosoph vom Oxforder Belltower mag resigniert haben. Siegfried Bassler, ehemaliger SPD-Stadtrat und -Fraktionsvorsitzender gestern auf der Bühne der 205 Montagsdemo: „Muss man da nicht resignieren? Ich sage nein und nochmals nein.“


das Desaster
Montag 13. Januar 14:54
DIE ZEIT am 28. Februar 2013:
„Alle wissen, dass Stuttgart 21 in einem Desaster enden wird.“
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S.B.: Wann tritt das Desaster ein? Schon jetzt im Vorfeld wegen Düker und U-Bahn? Oder bleibt die „kritische Begleitung“ der GRÜNEN ein zahnloser Tiger?



zu Lasten der Bevölkerung
Sonntag 12. Januar 11:02
Aus der Mail von Werner Sauerborn von gestern:
„Der
Nesenbachkanal ist mit 6m Durchmesser Stuttgarts wichtigster Abwasserkanal. Er soll wie ein Sifon unter dem S21-Trog durchgeführt werden, muss dabei verschiedene U-Bahntunnel kreuzen und kommt den Mineralwasserschichten gefährlich nahe. Gelingt dies nicht, ist S 21 gescheitert, das Fass übergelaufen. Der Düker hätte längst fertig sein sollen. Für ihre dilettantischen und riskanten Planungen fand die Bahn jedoch keine Baufirmen. Nun will sie radikal umplanen und hat die 14 (!) Planänderung im 9. Jahr nach der Plangenehmigung eingereicht! Und die hat es in sich, versucht sie doch das Problem zu lasten der BürgerInnen zu lösen: Weil der Düker jetzt nicht unter den U-Bahnlinien durch, sondern in einem offenen Graben gebaut werden soll, wird es über zwei Jahre keine U-Bahn-Verbindung zwischen HBF und Staatsgalerie geben, hinzukommen vier Monate Stadtbahnsperrung zwischen Staatsgalerie und Charlottenplatz. Auch Autoverkehr und Buslinien, etwa 300 000 innerstädtische SSB-Nutzer werden betroffen sein.“
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Kommentar S.B.:Die DB-Projektbau AG hat sich mit Stuttgart 21 übernommen, sie hat fahrlässig falsch geplant und ihre Unfähigkeit mehrfach bewiesen, besonders aufgefallen bei den drei Entgleisungen im Hauptbahnhof am gleichen neu verlegten Gleis. Politiker, es schlägt auf Euch zurück, wenn Ihr weiterhin die Bahn so inkompetent weiterwursteln lasst! Sauerborn: „...höchst realistisches Szenario mit allen Ingredienzien wie sie so typisch sind für dieses Projekt: Unterschlagung von Informationen, Faktenschaffen, Mitmachen oder Zuschauen der Verantwortlichen.“



einfach nur Unfug
Samstag 11. Januar 22:43
„Das ist nun einfach nur Unfug, der dazu dienen soll, einem unverantwortlichen Bauprojekt eine religiöse Überhöhung zu geben.
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Nachlese zur letzten „Tunneltaufe“ bei „
S21:Christen sagen nein.


"Wir bleiben oben"
Freitag 10. Januar 11:22
Schlussworte der Rede von Peter Conradi bei der Buchvorstellung der Architekten gestern im Württ. Kunstverein.

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Stuttgart verrohrt
Donnerstag 09. Januar 23:15

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Gestern in der Sängerstraße im Kernerviertel, im Hintergrund Bahnhof und „Reichsbahndirektion“. Das „Grundwassermagement“ läuft ins Leere.


Blick in die nahe Zukunft
Mittwoch 08. Januar 14:32
Im Vergleich mit Stuttgart 21 sind Hamburg und Berlin bescheiden. S 21 bleibt „die Mutter aller Katastrophenbaustellen“.

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Vermutung über eine künftige Aufarbeitung von Stuttgart 21 (
Text Handelsblatt angepasst):

„Insgesamt 1724 Seiten umfasst der Untersuchungsbericht. Einer der Schuldigen, der in dem Dokument genannt wird, ist der frühere Stuttgarter Bürgermeister Dr. Wolfgang Schuster (CDU).“



Die gespaltene Stadt
Dienstag 07. Januar 22:34

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Abfluss-Stopfen für Küche und Bad, aktuelles Angebot im KAUFHOF

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