digital, digitaler, am digitalsten

Aus Werners Rundmail vom 16.9.22 vom 17. September 2022
(hier als pdf-Datei)
„…und vor allem Stuttgart21, der größte Sündenfall in der städtischen Mobilitätspolitik, wird ungerührt von allen klimapolitischen Hiobsbotschaften Weiterbetrieben. Nicht nur das. Er wird als Beitrag für klimagerechte Mobilität ins Programm der Stuttgarter Mobilitätswoche aufgenommen. OB Nopper will damit „ein Zeichen für eine zukunftsweisende Mobilität in und für Stuttgart zu setzen", zitiert kontext. Erster Programmpunkt dabei: "Stuttgart 21: Digitale Mobilität im Digitalen Knoten Stuttgart", präsentiert vom Bahnprojekt Stuttgart–Ulm e.V. ..“
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Aus Carmen: „Ha ha haa, da muss ich lachen / überall die schönen Sachen…“

so auch ich

Interview in Kontext mit Richter a.D. Dieter Reicherter
Und wenn auch hier am Ende kein Erfolg steht? "Dann kann ich zumindest sagen, ich hab' mein Bestes gegeben, …sagt der Ex-Richter. Und er sei weiterhin nicht überzeugt, dass das Projekt fertig werde.

Gegner hatten recht

„—Je mehr es seiner geplanten Fertigstellung entgegengeht, desto klarer wird, dass es vorn bis hinten nicht funktioniert und die Gegner im Wesentlichen recht hatten. Da kann man das Projekt quasi für sich selbst sprechen lassen. Im Mai 2021 hat die grün-schwarze Koalition den Bau weiterer 47 km Tunnel (euphemistisch: „Ergänzungsprojekte“) beschlossen, die nichts Anderes sind als ein Offenbarungseid in zentralen Fragen des Projekts…“
(Quelle: Newsletter der SÖS)

deutlich gesagt

Schluss der Rede von H. Wolf
„Stuttgart 21 muss gestoppt werden. Stuttgart 21 wird nie in Betrieb gehen. Stuttgart 21 ist und bleibt der größte Immobilien-Skandal und die größte Maßnahme zur Zerstörung von Bahnverkehr in Deutschland.“

Tee trinken

629. Montags-Demo gegen Stuttgart21, 19.09.2022, Dr. Winfried Wolf
https://www.bei-abriss-aufstand.de/2022/09/19/dreifachkrise-die-fatale-grundsanierung-des-schienennetzes-und-ein-ex-bahnchef-der-gesteht-es-ging-bei-stuttgart-21-immer-nur-ums-gelaende/#more-71179
„…Es ist absurd zu behaupten, was die SBB in der Schweiz macht, Instandhaltung bei laufendem Betrieb, sei Quatsch. Es ist lächerlich anzunehmen, es bedürfte jetzt eines FDP-Ministers aus der Pfalz, der über keinerlei Bahnfachwissen verfügt, um jetzt auf den Trichter „Streckensperrungen“ zu kommen. Hier wird schlicht ein gigantisches Programm zum Sponsoring der Bauindustrie, zur Verschleuderung von Ressourcen und zur massiven Störung des Bahnverkehrs ab 2024 verkündet. Dabei gibt es einen entscheidenden Webfehler im System: Laufende Sanierungsarbeiten muss der Bahnkonzern zahlen. Grundsanierungen zahlt der Bund. Also gilt für den Konzern Deutsche Bahn AG: Abwarten, Tee trinken und die Hand aufhalten!“