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Eine Jahrhundertchance für Stuttgart: Im neuen Rosensteinquartier auf dem S-21-Gelände gilt es, 85 Hektar Stadt in der Stadt neu zu bauen.
Die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart ist durch die Lage im Talkessel an ihre Grenzen gelangt. Es gibt beinahe keinen Platz mehr für den Wohnungsbau und zur Ausdehnung. Eine neue Chance bietet das Bahnprojekt Stuttgart 21, wenn durch die Einweihung des im Bau befindlichen unterirdischen Tiefbahnhofs die heutigen Gleisflächen für den dann außer Betrieb gehenden Kopfbahnhof frei werden. Seit Jahren wird an dem neuen Stadtviertel geplant. In ihm sieht Städtebaubürgermeister Peter Pätzold (Grüne) eine große Chance für die Kommune: „Die 85 Hektar Fläche von Stuttgart Rosenstein ermöglichen es der Stadt, in zentraler Innenstadtlage ein neues gemischtes und nachhaltiges Stadtquartier zu schaffen und vor allem viele bezahlbare Wohnungen zu bauen.“
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Dass die Halbtiefschräghalteste nicht funktionieren kann mit der verlotterten
Verspätungsbahn, dieser zudem zu klein ist, muss der Kopfbahnhof erhalten bleiben, wenigstens einige Gleise in allen Richtungen. Umfaller Pätzold weiß auch, dass die 85 Hektar zum Teil bereits mit dem „Europaviertel“ bebaut sind und dass bezahlbare Wohnungen eher in den vielen Baulücken der Stadt entstehen könnten. Die „Jahrhunderchance“ ist mit der Jahrzehnte langen Stadtverwüstung und den Bürgerschikanen verbunden, zudem ist die „Einweihung“ von Stuttgart 21-Haltestelle noch in weiter Ferne!
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